25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

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Vioxx
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Re: 25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

Beitrag von Vioxx » 07.12.2018, 15:32

Erstmal freue ich mich, dass da mittlerweile ein Team auf dem Eis steht. Es macht wieder Spaß in die Arena zu gehen und die Mannschaft spielen zu sehen. Dafür das wir seit Saisonbeginn eine lange Verletztenliste haben, bei der Leistungsträger lange ausfallen, ist der 5 Platz wirklich beachtlich. Keine DEL Mannschaft verkraftet das über einen so langen Zeitraum. Einige hätten ja schon vor Wochen am liebsten den Trainer in die Wüste geschickt. Die jenigen sollten mal überlegen, ob sie mit ihrer teilweise beharender Meinung (man kann auch Besserwisser sagen) so richtig lagen. Draisaitl läst, auch aus der Not herraus, die Jungen spielen und die machen einen richtig guten Job. Da finde auch ich die Diskussion, wer wie lange bei den Junghaien gespielt hat ziemlich überflüssig. Liegt wohl an der deutschen Art immer noch ein Haar in der Suppe finden zu müssen. Einfach mal freuen wenns gut läuft...

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harkonnon
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Re: 25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

Beitrag von harkonnon » 07.12.2018, 16:28

@apedick


Nene alles gut

In Punkto Eishockey habe ich meine Zeit gehabt, meine Ideen eingebracht und auf meinem Level auch so erfüllt, das ich da mit mir vollkommen im Reinen bin. Für ein weiteres Engagement fehlt mir heute bzw schon länger leider die Zeit. Was aber nicht bedeutet das ich mit konstruktiver Kritik nicht trotzdem den Denkprozess in Gang zu halten versuche. Nur so ist eine langfristige Verbesserung möglich, wer mit dem aktuellen Ist Zustand immer zufrieden ist befördert dagegen nur den Stillstand.

In Punkto ich nenne es mal Umwelt und Schutz derselben überreisst du es dagegen.
Ob man Lösungen selber hat ist doch letztlich nicht ausschlaggebend.
Ob man vorhandene Lösungen annimmt und sozusagen in Vorleistung geht dagegen schon. Das muss aber jeder für sich selber ausmachen wie weit er da bereit ist zu gehen. Auch ich befinde da wie fast jeder in einer Findungsphase.
Für meine persönliche Situation kann und will ich nur so viel sagen.
Ich habe es jetzt geschafft meine Wohnsituation so zu gestalten, das wir keine fossilen Brennstoffe mehr benötigen
Meine Mobilität (kann ich noch nicht ganz genau abschätzen) wird zu 95% mit selbst erzeugtem Solarstrom bestritten, 95 % deshalb weil die Verbraucher im Haus ihren Tribut fordern.

Vollkommen neutral sein wird bei heutigem Stand der Technik nach wie vor schwierig sein.

Das alles hat aber nichts mit Besserwissen zu tun oder einer Forderung das Alle die gleiche Linie durchziehen müssen.
Wird wahrscheinlich allein von den Beträgen mit denen du in Vorleistung gehen musst nicht für jeden möglich sein.
Von daher denke ich aber trotzdem das meine Aussage, würde jeder das so durchziehen wie mein Haushalt (mit allem was dazu gehört) wären viele Probleme vielleicht gar nicht mehr vorhanden, absolut legitim.

Bin ich damit schon zufrieden ? Nein nicht auf Dauer und ich habe trotzdem immer das Augenmerk auf Möglichkeiten es noch zu verbessern.

Was uns wieder zurück zu der Eishockey Thematik bringt.... nie zu lange zufrieden sein Diskussionen, Themen, Lösungen anstoßen bringt Bewegung und Fortschritt. Und das hat nichts mit notorischer Motzerei zu tun wie du und auch 6aufIce das auffassen.
Ist eben ne Grundphilosophie von mir.

Und wenn du es jetzt mal schaffst nicht ständig auf 180 zu sein wenn du ein Posting von mir liest und mal ein wenig mit kühlerem Kopf rangehst, wirst du sehen das sich Kritik und Lob (wo sie angebracht sind) in einem ziemlich ausgewogenen Verhältnis sind UND ganz wichtig, ich viele Dinge frühzeitig anspreche (Was viele durchaus provoziert und auch soll) die sich dann später auch tatsächlich so darstellen. Aber glaub mir eins ich habe da keine spezielle Agenda die unreflektiert irgendwo hinschlägt sondern unter dem Strich geht es mir HIER immer nur um Eishockey. Wohlgemerkt Eishockey, nicht KEC, das ist zwar der DEL Verein über dessen Erfolge ich mich mitfreue oder auch mitfiebere (seit meiner Kindheit) aber das ist definitiv nicht das selbe Fansein wie es andere leben. Ich liebe das Spiel und für mich geht nichts über die deutsche Nationalmannschaft. Wenn ich während Olympia beim Viertelfinale, Halbfinale und auch Finale geschrieben habe ich heule gerade wie ein kleines Kind, dann kannst du das absolut wörtlich nehmen. Davon habe ich schon als Jugendlicher geträumt und mir jahrzehntelang höhnische Sprüche anhören müssen, wenn ich gesagt habe (fing im Prinzip mit dem Miracle on Ice an) das ist möglich mit den deutschen Spielern wenn ALLE mal im richtigen Moment auf einer Wellenlänge sind. Sozusagen mein Eishockey Lebenstraum erfüllt. Und du wirst es dir denken können Zufrieden damit werde ich irgendwo immer sein, trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung es geht trotzdem noch mehr, bleibt jetzt nicht stehen und seid Selbstzufrieden. (Was meiner Meinung nach dann auch schon bei der letzten WM erkennbar war) Von daher bin ich auch nicht wirklich unglücklich das Sturm jetzt gegangen ist, nur der Zeitpunkt war nicht gut und ich befürchte wie fast jeder das der DEB mal wieder wie so oft eine katastrophale Entscheidung bei der Nachfolge trifft.

Nur mal so als Abriss meiner Eishockey und sonstigen Gedankenwelt

In diesem Sinne
Achtung dringend gesucht !
mein geliebter Eishockeyverein mit dem ich mich seit über 40 Jahren identifizieren kann ist vor ein paar Tagen verloren gegangen ! Sachdienliche Hinweise an jeden den es noch interessiert

neunzehn72
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Re: 25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

Beitrag von neunzehn72 » 07.12.2018, 18:35

IceDragon67 hat geschrieben:
07.12.2018, 08:40
luca3101 hat geschrieben:
07.12.2018, 07:23
Um mal meinen Senf zuzugeben zur Stimmungsdiskussion.

Bei aller berechtigen Kritik an der Beteiligung der restlichen Anhängerschaft. Wenn euch das doch so dermaßen stört, ergreift doch verdammt nochmal selber Initiative. Da bin ich selber nichtmal ausgenommen, aber ein Stück weit hat mich dieser "Boykott" nicht so richtig gestört, weil mich die Ultras endlich endlich endlich mit diesem Lalala in Ruhe gelassen haben. Es waren echte Emotionen mal präsent, ohne dass die da vorne irgendwas absolut sinnloses ohne Situationsbezug zum Besten (eher zum Schlechtesten) geben. Zumal man auch finally bspw so Kleinigkeiten wie unser Torjingle "zelebrieren" konnte wenn man so will, ohne dass die da irgendwas absolut unpassendes reinsingen. Wenn sowas beim nächsten Donnerstagsspiel wieder durchgezogen wird, hätte ich dennoch nichts dagegen, sich dem zu widersetzen. Aber wie wäre es wenn die "Mimimi unsere Fans sind so scheiße" - Leute dann zum Verrecken mal selber was dafür zu tun, statt IMMER andere verantwortlich zu machen. Sofern ihr in die Arena geht, habt ihr genau den gleichen Impact, also was soll die ständige Nörglei über andere? Ich kann das beim besten Willen nicht verstehen, tut mir leid.

Zum wichtigsten, nämlich dem SPIEL, also dem, was die Ultras nen Scheiß interessiert:
Angesichts der bereits erwähnten Tatsache, dass gefühlt der halbe Kader fehlt, fand ich das Spiel der Haie z. T. sogar recht ansehnlich. Das Gegentor resultiert halt aus einer Schläfrigkeit in UZ, die Schwenningen wirklich gut ausgespielt hat. Hut ab bei dem, was davor zustande gebracht wurde im Powerplay 😂.
Der Check gegen Pfohl am Ende geht für mich einfach überhaupt nicht und ist einfach brandgefährlich. Da sah sogar Zerressen fast so aus, als würde er gleich die Handschuhe fallen lassen.

A propos: Unter den Ultras kam es beinahe erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Personen. Ich lasse das einfach unkommentiert :roll:
Ich fasse zusammen:

1. Alle Lieder, die von Ultras angestimmt werden, beinhalten „Lalala“?
2. Beim Torjubel läuft der Kölsche Jung und die Ultras sind bemüht das mit „Lalala-Gesängen“ zu überschreien?
3. Das Spiel ist denen egal, genau so wie die Haie, der Verein, der Sport im Ganzen. Sie sind eigentlich nur eine Ansammlung von Menschen, denen ganz hart langweilig war und sich irgendwann dachten „Komm! Wir gehen zum Eishockey und tun so als ob?“
4. Oh! Fast eine körperlichen Auseinandersetzung zweier Menschen? Unfassbar! Ab an den Galgen! Ist zwar das normalste der Welt, aber da das ja „Ultras“ waren geht das überhaupt nicht!

Tja. Viele leere Plätze im weiten Rund, vollkommen uninteressierte Fans an sowas wie Stimmung, aber im Forum dann die Keule auspacken. Da sieht man, dass die permanente (teils berechtigte, teils unberechtigte) Hetze über Ultras beim Fußball Wirkung gezeigt hat. Sobald es um den Überbegriff „Ultras“ geht setzt es beim Empfänger nunmal aus und er schmeißt mit Unwahrheiten um sich, die er sich schenken könnte, wenn er nur einmal 10 Selunden logisch nachdenken und sich die richtigen Fragen stellen würde.

Wirklich schade, dass wir nicht 52. Auswärtsspiele haben...
Meine neutrale Meinung zur Stimmung:

1. Haben wir keine Ultras
2. Das Liedgut ist wirklich mehr als schlecht und so gut wie immer dazu noch sehr schlechtes Timing. Auf mich haben sie sogar eine einschläfernde Wirkung...
3. Die Art der Gesänge passt nicht zur Haie Fankultur, deswegen WILL augenscheinlich auch kaum jemanden mitmachen. Die Gesänge kommen ja kaum im Nachbarblock an...
4. Die Art und Weise wie "vorgesungen" wird scheint mir nicht sonderlich förderlich.

Kurz: die Stimmung die dort aktuell verbreitet wird, wirkt total aufgezwungen, künstlich und es macht deswegen einfach keinen Spass da einzusteigen und mitzumachen. Es fehlt die echte Emotion, die von diesen Personen immer gepredigt wird.

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Re: 25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

Beitrag von IceDragon67 » 08.12.2018, 22:43

neunzehn72 hat geschrieben:
07.12.2018, 18:35
IceDragon67 hat geschrieben:
07.12.2018, 08:40
luca3101 hat geschrieben:
07.12.2018, 07:23
Um mal meinen Senf zuzugeben zur Stimmungsdiskussion.

Bei aller berechtigen Kritik an der Beteiligung der restlichen Anhängerschaft. Wenn euch das doch so dermaßen stört, ergreift doch verdammt nochmal selber Initiative. Da bin ich selber nichtmal ausgenommen, aber ein Stück weit hat mich dieser "Boykott" nicht so richtig gestört, weil mich die Ultras endlich endlich endlich mit diesem Lalala in Ruhe gelassen haben. Es waren echte Emotionen mal präsent, ohne dass die da vorne irgendwas absolut sinnloses ohne Situationsbezug zum Besten (eher zum Schlechtesten) geben. Zumal man auch finally bspw so Kleinigkeiten wie unser Torjingle "zelebrieren" konnte wenn man so will, ohne dass die da irgendwas absolut unpassendes reinsingen. Wenn sowas beim nächsten Donnerstagsspiel wieder durchgezogen wird, hätte ich dennoch nichts dagegen, sich dem zu widersetzen. Aber wie wäre es wenn die "Mimimi unsere Fans sind so scheiße" - Leute dann zum Verrecken mal selber was dafür zu tun, statt IMMER andere verantwortlich zu machen. Sofern ihr in die Arena geht, habt ihr genau den gleichen Impact, also was soll die ständige Nörglei über andere? Ich kann das beim besten Willen nicht verstehen, tut mir leid.

Zum wichtigsten, nämlich dem SPIEL, also dem, was die Ultras nen Scheiß interessiert:
Angesichts der bereits erwähnten Tatsache, dass gefühlt der halbe Kader fehlt, fand ich das Spiel der Haie z. T. sogar recht ansehnlich. Das Gegentor resultiert halt aus einer Schläfrigkeit in UZ, die Schwenningen wirklich gut ausgespielt hat. Hut ab bei dem, was davor zustande gebracht wurde im Powerplay 😂.
Der Check gegen Pfohl am Ende geht für mich einfach überhaupt nicht und ist einfach brandgefährlich. Da sah sogar Zerressen fast so aus, als würde er gleich die Handschuhe fallen lassen.

A propos: Unter den Ultras kam es beinahe erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Personen. Ich lasse das einfach unkommentiert :roll:
Ich fasse zusammen:

1. Alle Lieder, die von Ultras angestimmt werden, beinhalten „Lalala“?
2. Beim Torjubel läuft der Kölsche Jung und die Ultras sind bemüht das mit „Lalala-Gesängen“ zu überschreien?
3. Das Spiel ist denen egal, genau so wie die Haie, der Verein, der Sport im Ganzen. Sie sind eigentlich nur eine Ansammlung von Menschen, denen ganz hart langweilig war und sich irgendwann dachten „Komm! Wir gehen zum Eishockey und tun so als ob?“
4. Oh! Fast eine körperlichen Auseinandersetzung zweier Menschen? Unfassbar! Ab an den Galgen! Ist zwar das normalste der Welt, aber da das ja „Ultras“ waren geht das überhaupt nicht!

Tja. Viele leere Plätze im weiten Rund, vollkommen uninteressierte Fans an sowas wie Stimmung, aber im Forum dann die Keule auspacken. Da sieht man, dass die permanente (teils berechtigte, teils unberechtigte) Hetze über Ultras beim Fußball Wirkung gezeigt hat. Sobald es um den Überbegriff „Ultras“ geht setzt es beim Empfänger nunmal aus und er schmeißt mit Unwahrheiten um sich, die er sich schenken könnte, wenn er nur einmal 10 Selunden logisch nachdenken und sich die richtigen Fragen stellen würde.

Wirklich schade, dass wir nicht 52. Auswärtsspiele haben...
Meine neutrale Meinung zur Stimmung:

1. Haben wir keine Ultras
2. Das Liedgut ist wirklich mehr als schlecht und so gut wie immer dazu noch sehr schlechtes Timing. Auf mich haben sie sogar eine einschläfernde Wirkung...
3. Die Art der Gesänge passt nicht zur Haie Fankultur, deswegen WILL augenscheinlich auch kaum jemanden mitmachen. Die Gesänge kommen ja kaum im Nachbarblock an...
4. Die Art und Weise wie "vorgesungen" wird scheint mir nicht sonderlich förderlich.

Kurz: die Stimmung die dort aktuell verbreitet wird, wirkt total aufgezwungen, künstlich und es macht deswegen einfach keinen Spass da einzusteigen und mitzumachen. Es fehlt die echte Emotion, die von diesen Personen immer gepredigt wird.
1. Doch, haben wir.
2. Also ALLE Lieder sind schlecht und das Timing ist IMMER Scheiße?
3. Welche Haie-Fankultur? Welche Gesänge passen dazu? Genau deswegen will niemand mitmachen?
4. Geht überall, nur bei uns ist das nicht förderlich? Was hättest du denn gerne? Einen Karnevalswagen?

Du bezeichnest deine Meinung als neutral. Also unter "neutral" verstehe ich etwas anderes.

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Re: 25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

Beitrag von IceDragon67 » 08.12.2018, 23:13

luca3101 hat geschrieben:
07.12.2018, 09:49
IceDragon67 hat geschrieben:
07.12.2018, 08:40
luca3101 hat geschrieben:
07.12.2018, 07:23
Um mal meinen Senf zuzugeben zur Stimmungsdiskussion.

Bei aller berechtigen Kritik an der Beteiligung der restlichen Anhängerschaft. Wenn euch das doch so dermaßen stört, ergreift doch verdammt nochmal selber Initiative. Da bin ich selber nichtmal ausgenommen, aber ein Stück weit hat mich dieser "Boykott" nicht so richtig gestört, weil mich die Ultras endlich endlich endlich mit diesem Lalala in Ruhe gelassen haben. Es waren echte Emotionen mal präsent, ohne dass die da vorne irgendwas absolut sinnloses ohne Situationsbezug zum Besten (eher zum Schlechtesten) geben. Zumal man auch finally bspw so Kleinigkeiten wie unser Torjingle "zelebrieren" konnte wenn man so will, ohne dass die da irgendwas absolut unpassendes reinsingen. Wenn sowas beim nächsten Donnerstagsspiel wieder durchgezogen wird, hätte ich dennoch nichts dagegen, sich dem zu widersetzen. Aber wie wäre es wenn die "Mimimi unsere Fans sind so scheiße" - Leute dann zum Verrecken mal selber was dafür zu tun, statt IMMER andere verantwortlich zu machen. Sofern ihr in die Arena geht, habt ihr genau den gleichen Impact, also was soll die ständige Nörglei über andere? Ich kann das beim besten Willen nicht verstehen, tut mir leid.

Zum wichtigsten, nämlich dem SPIEL, also dem, was die Ultras nen Scheiß interessiert:
Angesichts der bereits erwähnten Tatsache, dass gefühlt der halbe Kader fehlt, fand ich das Spiel der Haie z. T. sogar recht ansehnlich. Das Gegentor resultiert halt aus einer Schläfrigkeit in UZ, die Schwenningen wirklich gut ausgespielt hat. Hut ab bei dem, was davor zustande gebracht wurde im Powerplay 😂.
Der Check gegen Pfohl am Ende geht für mich einfach überhaupt nicht und ist einfach brandgefährlich. Da sah sogar Zerressen fast so aus, als würde er gleich die Handschuhe fallen lassen.

A propos: Unter den Ultras kam es beinahe erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Personen. Ich lasse das einfach unkommentiert :roll:
Ich fasse zusammen:

1. Alle Lieder, die von Ultras angestimmt werden, beinhalten „Lalala“?
2. Beim Torjubel läuft der Kölsche Jung und die Ultras sind bemüht das mit „Lalala-Gesängen“ zu überschreien?
3. Das Spiel ist denen egal, genau so wie die Haie, der Verein, der Sport im Ganzen. Sie sind eigentlich nur eine Ansammlung von Menschen, denen ganz hart langweilig war und sich irgendwann dachten „Komm! Wir gehen zum Eishockey und tun so als ob?“
4. Oh! Fast eine körperlichen Auseinandersetzung zweier Menschen? Unfassbar! Ab an den Galgen! Ist zwar das normalste der Welt, aber da das ja „Ultras“ waren geht das überhaupt nicht!

Tja. Viele leere Plätze im weiten Rund, vollkommen uninteressierte Fans an sowas wie Stimmung, aber im Forum dann die Keule auspacken. Da sieht man, dass die permanente (teils berechtigte, teils unberechtigte) Hetze über Ultras beim Fußball Wirkung gezeigt hat. Sobald es um den Überbegriff „Ultras“ geht setzt es beim Empfänger nunmal aus und er schmeißt mit Unwahrheiten um sich, die er sich schenken könnte, wenn er nur einmal 10 Selunden logisch nachdenken und sich die richtigen Fragen stellen würde.

Wirklich schade, dass wir nicht 52. Auswärtsspiele haben...
Ich sehe ein, dass der Kommentar in weiten Teilen zu sehr meinerseits pauschalisiert wurde. Aber findest du wirklich, dass jeder einzelne von denen sich da hinstellt, um ihre Mannschaft bedingungslos anzufeuern des Sports wegen, und sich da niemand inszenieren möchte? So wirkt es nämlich in großen Teilen auf mich. Frage ist ernst gemeint, ich möchte nur ne Meinung einholen und bereue auch in Teilen was ich geschrieben habe. Mich stört nur persönlich ein wenig, dass jetzt hier auch Leute angegangen werden, die primär eine Sportpartie verfolgen möchten.
Frage an dich: Bist du schonmal morgens aufgestanden und dachtest "Yeah! Heimspiel! Haie! Endlich kann ich wieder meine Jogginghose anziehe und mich selbst inszenieren! Das ist mein Leben! Dafür brenne ich!"? Schonmal gemacht? Also ich nicht... ;)

Andere Betrachtungsweise: Was ist schlimmer? Ein "Ultra", der sich zwar selbst inszeniert, aber die Gesänge mitsingt und die Mannschaft unterstützt, oder ein Eventie, der sich das aktuelle Trikot kauft und einen aktuellen Schal, bei Facebook Bilder von sich beim Spiel postet und ansonsten die Schnauze nicht aufkriegt? Ich finde den letzteren Fall eine genau so miserable Selbstinszenierung.
Oder die Gamer-Spezialisten, die jedes Spiel ein anderen teuren Gamer zur Schau stellen. Ist das nicht auch eine Form des Protzens und der Selbstinszenierung? Bitte nicht falsch verstehen: Mir ist das vollkommen egal, ich will lediglich aufzeigen, dass man beim Punkt Selbstinszenierung nicht ausschließlich auf Ultras zeigen sollte!

Es ist doch auch vollkommen latte, ob sich jemand selbst feiern will oder nicht. Letztlich ist es entscheidend, ob jemand sein Maul aufkriegt. Stimmung/Fankurven/etc... werden in der Gesamtheit nach Lautstärke, Mitmachquote und Tifoeinsatz beurteilt und da geben wir bei Heimspielen nun mal ein grauenvolles Bild ab. Ich schäme mich mittlerweile für das Kölner Publikum. Tut mir leid, aber es sind schlichtweg faule Konsumenten, die das Spiel glotzen und unterhalten werden wollen. Gut, ist leider so.

AAAAAAAAAAAABER: Wenn dann.....aus welchen Gründen auch immer.....die Ultras boykottieren, nicht da sind, weinen, Durchfall haben, whatever..........DANN kommen die ganzen Konsumenten an und glauben ernsthaft ihre Meinung hätte irgendeine Art von Wert. Leider wird dieser menschliche Müll a ka Frustabbau überall geduldet. Wie kommen manche überhaupt auf die Idee sich ein Urteil erlauben zu können? Wenn die Ultras boykottieren, warum auch immer, dann ist das so. Finde es toll, finde es nicht toll, scheiß egal, aber den ganzen Müll, den braucht niemand.
Sinnbildlich der Beitrag von diesem milencolin da: "Spendier diesem Spiel eine Trommel und paar Leute mehr und man hat gute Stimmung." Setzen, 6! Leute waren genug da, aber mit nichts tun beschäftigt. Wo da jetzt eine Trommel was bewirkt hätte weiß milencolin wohl selbst nicht. Aber hauptsache irgendwelche Zeilen mit dem Wort Selbstinszenierung getippt. Sinnlos!

Ich wiederhole mich, aber ich betone es nochmal: WO ???????? sind all diese "Probleme" auswärts? Wo? Ich sehe sie nirgends, bitte klärt mich auf!
Auswärts macht mit, wer mitmachen will. Wer nur da sitzt, sitzt nur da. Die Ultras können Ultras sein, meinetwegen auch Bockwurst oder Döner, aber keiner beschwert sich über sie. Im Gegenteil, die Mitmachquote ist auswärts höher. Liegt das EVENTUELL daran, dass durch die Geschlossenheit mehr Fans motiviert werden können???

5€ ins Phrasenschwein: Idioten gibt es überall. Auch bei uns, auch bei den Ultras. Vollkommen normal.
Auch ich finde nicht alle Ultras toll. Auch ich finde manche Gesänge komplett bescheuert. Ebenso, dass sie manchmal viiiiiiiiiiiiiiiiel zu lange gesungen werden. So what? Kann ich die Situation ändern? Alleine? Gegen 100 andere? So laut bin ich nicht. Kann ich die Situation verlassen? Wenn ich pinkeln muss, ja. Also Ego zurückstellen, mitmachen, Bier trinken, in der Nase bohren, Nägel kauen, egal...

Es beschweren sich gerade ein paar falsche Nasen über ein Spiel boykottierende Ultras, ignorieren aber die ganzen Konsumenten, die 26 Heimspiele + X komplett boykottieren. Es gab mal eine Zeit, da waren wir Zuschauermagnet Nummer 1 mit einem Schnitt von 12.500. Durch die Halle waren wir nicht immer die lautesten, aber trotz Ultras und denselben Gesängen war die Mitmachquote höher und die Stimmung absolut annehmbar und akzeptabel. Irgendwas ist passiert, und das liegt weder an den Ultras, noch an den Flüchtlingen, noch an Merkel, noch an der AfD, noch an Putin, noch an Trump. Hier ist jeder dazu verpflichtet mit dem Finger auf sich selbst zu zeigen! Offenbar liegt aber genau DA die Schwierigkeit, stimmt ´s? ;)

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Re: 25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

Beitrag von Quak » 09.12.2018, 00:16

IceDragon67 hat geschrieben:
08.12.2018, 23:13
luca3101 hat geschrieben:
07.12.2018, 09:49
IceDragon67 hat geschrieben:
07.12.2018, 08:40


Ich fasse zusammen:

1. Alle Lieder, die von Ultras angestimmt werden, beinhalten „Lalala“?
2. Beim Torjubel läuft der Kölsche Jung und die Ultras sind bemüht das mit „Lalala-Gesängen“ zu überschreien?
3. Das Spiel ist denen egal, genau so wie die Haie, der Verein, der Sport im Ganzen. Sie sind eigentlich nur eine Ansammlung von Menschen, denen ganz hart langweilig war und sich irgendwann dachten „Komm! Wir gehen zum Eishockey und tun so als ob?“
4. Oh! Fast eine körperlichen Auseinandersetzung zweier Menschen? Unfassbar! Ab an den Galgen! Ist zwar das normalste der Welt, aber da das ja „Ultras“ waren geht das überhaupt nicht!

Tja. Viele leere Plätze im weiten Rund, vollkommen uninteressierte Fans an sowas wie Stimmung, aber im Forum dann die Keule auspacken. Da sieht man, dass die permanente (teils berechtigte, teils unberechtigte) Hetze über Ultras beim Fußball Wirkung gezeigt hat. Sobald es um den Überbegriff „Ultras“ geht setzt es beim Empfänger nunmal aus und er schmeißt mit Unwahrheiten um sich, die er sich schenken könnte, wenn er nur einmal 10 Selunden logisch nachdenken und sich die richtigen Fragen stellen würde.

Wirklich schade, dass wir nicht 52. Auswärtsspiele haben...
Ich sehe ein, dass der Kommentar in weiten Teilen zu sehr meinerseits pauschalisiert wurde. Aber findest du wirklich, dass jeder einzelne von denen sich da hinstellt, um ihre Mannschaft bedingungslos anzufeuern des Sports wegen, und sich da niemand inszenieren möchte? So wirkt es nämlich in großen Teilen auf mich. Frage ist ernst gemeint, ich möchte nur ne Meinung einholen und bereue auch in Teilen was ich geschrieben habe. Mich stört nur persönlich ein wenig, dass jetzt hier auch Leute angegangen werden, die primär eine Sportpartie verfolgen möchten.
Frage an dich: Bist du schonmal morgens aufgestanden und dachtest "Yeah! Heimspiel! Haie! Endlich kann ich wieder meine Jogginghose anziehe und mich selbst inszenieren! Das ist mein Leben! Dafür brenne ich!"? Schonmal gemacht? Also ich nicht... ;)

Andere Betrachtungsweise: Was ist schlimmer? Ein "Ultra", der sich zwar selbst inszeniert, aber die Gesänge mitsingt und die Mannschaft unterstützt, oder ein Eventie, der sich das aktuelle Trikot kauft und einen aktuellen Schal, bei Facebook Bilder von sich beim Spiel postet und ansonsten die Schnauze nicht aufkriegt? Ich finde den letzteren Fall eine genau so miserable Selbstinszenierung.
Oder die Gamer-Spezialisten, die jedes Spiel ein anderen teuren Gamer zur Schau stellen. Ist das nicht auch eine Form des Protzens und der Selbstinszenierung? Bitte nicht falsch verstehen: Mir ist das vollkommen egal, ich will lediglich aufzeigen, dass man beim Punkt Selbstinszenierung nicht ausschließlich auf Ultras zeigen sollte!

Es ist doch auch vollkommen latte, ob sich jemand selbst feiern will oder nicht. Letztlich ist es entscheidend, ob jemand sein Maul aufkriegt. Stimmung/Fankurven/etc... werden in der Gesamtheit nach Lautstärke, Mitmachquote und Tifoeinsatz beurteilt und da geben wir bei Heimspielen nun mal ein grauenvolles Bild ab. Ich schäme mich mittlerweile für das Kölner Publikum. Tut mir leid, aber es sind schlichtweg faule Konsumenten, die das Spiel glotzen und unterhalten werden wollen. Gut, ist leider so.

AAAAAAAAAAAABER: Wenn dann.....aus welchen Gründen auch immer.....die Ultras boykottieren, nicht da sind, weinen, Durchfall haben, whatever..........DANN kommen die ganzen Konsumenten an und glauben ernsthaft ihre Meinung hätte irgendeine Art von Wert. Leider wird dieser menschliche Müll a ka Frustabbau überall geduldet. Wie kommen manche überhaupt auf die Idee sich ein Urteil erlauben zu können? Wenn die Ultras boykottieren, warum auch immer, dann ist das so. Finde es toll, finde es nicht toll, scheiß egal, aber den ganzen Müll, den braucht niemand.
Sinnbildlich der Beitrag von diesem milencolin da: "Spendier diesem Spiel eine Trommel und paar Leute mehr und man hat gute Stimmung." Setzen, 6! Leute waren genug da, aber mit nichts tun beschäftigt. Wo da jetzt eine Trommel was bewirkt hätte weiß milencolin wohl selbst nicht. Aber hauptsache irgendwelche Zeilen mit dem Wort Selbstinszenierung getippt. Sinnlos!

Ich wiederhole mich, aber ich betone es nochmal: WO ???????? sind all diese "Probleme" auswärts? Wo? Ich sehe sie nirgends, bitte klärt mich auf!
Auswärts macht mit, wer mitmachen will. Wer nur da sitzt, sitzt nur da. Die Ultras können Ultras sein, meinetwegen auch Bockwurst oder Döner, aber keiner beschwert sich über sie. Im Gegenteil, die Mitmachquote ist auswärts höher. Liegt das EVENTUELL daran, dass durch die Geschlossenheit mehr Fans motiviert werden können???

5€ ins Phrasenschwein: Idioten gibt es überall. Auch bei uns, auch bei den Ultras. Vollkommen normal.
Auch ich finde nicht alle Ultras toll. Auch ich finde manche Gesänge komplett bescheuert. Ebenso, dass sie manchmal viiiiiiiiiiiiiiiiel zu lange gesungen werden. So what? Kann ich die Situation ändern? Alleine? Gegen 100 andere? So laut bin ich nicht. Kann ich die Situation verlassen? Wenn ich pinkeln muss, ja. Also Ego zurückstellen, mitmachen, Bier trinken, in der Nase bohren, Nägel kauen, egal...

Es beschweren sich gerade ein paar falsche Nasen über ein Spiel boykottierende Ultras, ignorieren aber die ganzen Konsumenten, die 26 Heimspiele + X komplett boykottieren. Es gab mal eine Zeit, da waren wir Zuschauermagnet Nummer 1 mit einem Schnitt von 12.500. Durch die Halle waren wir nicht immer die lautesten, aber trotz Ultras und denselben Gesängen war die Mitmachquote höher und die Stimmung absolut annehmbar und akzeptabel. Irgendwas ist passiert, und das liegt weder an den Ultras, noch an den Flüchtlingen, noch an Merkel, noch an der AfD, noch an Putin, noch an Trump. Hier ist jeder dazu verpflichtet mit dem Finger auf sich selbst zu zeigen! Offenbar liegt aber genau DA die Schwierigkeit, stimmt ´s? ;)

Kann man so voll und ganz unterschreiben. Wir sind einfach ein Haufen selbstgefälliger Schnarchnasen geworden! Im Prinzip ist das ganze geheule von wegen das was die Ultras singen ist doof vor allem eins:" Ne erbärmliche Ausrede". Auswärts hat auch niemand ein Problem damit den Kram mitzusingen. Höhepunkt war, dass wir zum einen die Schnautze als Fans nicht aufbekamen, aber als die Mannschaft ein bisschen ins stottern kam, ging direkt das gepfeife aus verschiedenen Ecken los.
Fan sein heißt auch mal das eigene aufgeblasene Ego zu überwinden und auch den eventuell "blöden" Singsang der Ultras oder wie man es nennen mag mit singen. Ansonsten sollte man sich damit abfinden, dass man in der Lanxess Arena einen sehr ruhigen Abend haben wird.

Bevor Rückfragen kommen, nein ich bin kein Ultra und auch sonst wie nicht der aktiven Szene zugehörig. Bin ein stinknormaler Tuppes mit Trikot aufm Sitzplatz und werde mich jetzt an die eigene Nase auch fassen und schauen das ich mehr supporte. Vlt sollte man diesen Tiefpunkt einfach mal als Anlass geben, das eigene Fan sein ein bisschen zu überdenken. Weg von dem, was die und die Gruppe nicht so gut macht und hin zu was WIR besser machen können.

Die Mannschaft hat sich seit der Länderspielpause sich aus der Krise gezogen und spielt echt ganz annehmbares Eishockey. Natürlich gibt es immer noch Anlass zur Kritik, nur was wir als Fans im Moment bringen haben sie echt nicht verdient. Das ist echt peinlich.
Nerve Behale!

Rolf
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Re: 25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

Beitrag von Rolf » 09.12.2018, 03:28

Ich habe das alte Stadion an der Lentstraße noch erlebt, und da hat die Bude gewackelt. Nach dem Umzug in die Kölnarena war es schlagartig anders. In der großen Halle kommt nicht die Stimmung auf, wie sie an der Lentstraße herrschte. Ich denke, das mit der Stimmung ist ganz wesentlich auch ein architektonisches Problem.

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Re: 25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

Beitrag von LInsoDeTeh » 09.12.2018, 11:12

Dass die Stimmung nicht mehr so ist, wie sie früher einmal war, darüber sind sich glaube ich alle einig. Es gab ein paar Ausnahmen in den letzten Jahren, wo in der ganzen Halle gute Stimmung war, aber das waren auch außergewöhnliche Spiele.

Sich aber als "Ultra" oder "Mitsinger" so dermaßen über den Rest der Fans zu erheben und diese als "Konsumenten" zu bezeichnen, finde ich schon mehr als arrogant. Und das ist leider genau die Arroganz, die die Ultras da vorne auch transportieren. Kein Bezug zum Spiel, kein Bezug zu den anderen Fans... und Hauptsache das eigene Liedbuch durchsingen, auch gegen die Torhymne etwas anderes dagegensingen...

Grundsätzlich kann ich der Argumentation ja auch folgen. Jeder Fan sollte sich auch mal an die eigene Nase fassen und selbst etwas für die Stimmung tun. Die ganze Haltung, auf die anderen Fans zu zeigen, wäre aber wesentlich glaubwürdiger, wenn die Ultras nicht jeder aufkeimenden Gesangsgruppe woanders im Rund mit Mittelfingern und Gegengesängen begegnen würden (Erstsemster anyone?).

Wenn sich die Damen und Herren als Quell der Stimmung sehen, warum singen sie dann nicht einfache kürzere Lieder, die jeder kennt? Beim Trömmelsche oder dem Kölschen Jung machen auch viel mehr mit. Die anderen Lieder sind ja schon ab den Kurven akustisch überhaupt nicht mehr zu verstehen. Aber das wollen sie glaube ich gar nicht, und da schließt sich wieder der Kreis zur Arroganz und Selbstinszenierung.

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Re: 25.Spieltag: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings

Beitrag von Quak » 09.12.2018, 13:17

LInsoDeTeh hat geschrieben:Dass die Stimmung nicht mehr so ist, wie sie früher einmal war, darüber sind sich glaube ich alle einig. Es gab ein paar Ausnahmen in den letzten Jahren, wo in der ganzen Halle gute Stimmung war, aber das waren auch außergewöhnliche Spiele.

Sich aber als "Ultra" oder "Mitsinger" so dermaßen über den Rest der Fans zu erheben und diese als "Konsumenten" zu bezeichnen, finde ich schon mehr als arrogant. Und das ist leider genau die Arroganz, die die Ultras da vorne auch transportieren. Kein Bezug zum Spiel, kein Bezug zu den anderen Fans... und Hauptsache das eigene Liedbuch durchsingen, auch gegen die Torhymne etwas anderes dagegensingen...

Grundsätzlich kann ich der Argumentation ja auch folgen. Jeder Fan sollte sich auch mal an die eigene Nase fassen und selbst etwas für die Stimmung tun. Die ganze Haltung, auf die anderen Fans zu zeigen, wäre aber wesentlich glaubwürdiger, wenn die Ultras nicht jeder aufkeimenden Gesangsgruppe woanders im Rund mit Mittelfingern und Gegengesängen begegnen würden (Erstsemster anyone?).

Wenn sich die Damen und Herren als Quell der Stimmung sehen, warum singen sie dann nicht einfache kürzere Lieder, die jeder kennt? Beim Trömmelsche oder dem Kölschen Jung machen auch viel mehr mit. Die anderen Lieder sind ja schon ab den Kurven akustisch überhaupt nicht mehr zu verstehen. Aber das wollen sie glaube ich gar nicht, und da schließt sich wieder der Kreis zur Arroganz und Selbstinszenierung.
Welche anderen Gesangsgruppen gibt es denn so? Kurze Info am Donnerstag wäre ihr Tag gewesen. Das Märchen von den ganzen anderen Sänger Gruppen die von der Tyrannei der Ultras unterdrückt werden, ist Schwachsinn der hier seit Jahren als Wahrheit verkauft. Ich habe seit 2009 keine andere Gruppe gesehen geschweige denn gehört. In der Süd hat sich zwischen zeitlich etwas formiert. Aber das hört man bis in die Nord auch sehr selten. Und das etwas von anderen als aus dem Zentrum der Nord abgestimmt wird, kommt ca. einmal pro Saison vor und wird da tatsächlich auch übernommen, wenn es denn laut genug ist.

Über Gesangsgut kann man gerne reden. Aber erstmal sollten die Leute selber singen oder ansonsten die Ruhe genießen.
Hier wird immer nur irgendwie von einer Gruppe etwas gefordert, dass sie Sachen anders machen soll. Wie wär's wenn die die etwas fordern erstmal selbst was auf die Beine stellen?
Nerve Behale!

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