Clouston* raus!!111elf

Im Büro des Chefs: Diskussionen rund um den Verein und die Fans. incl. Gerüchteküche

Clouston* raus!!111elf

Beitragvon millencolin » Mo 30. Okt 2017, 13:18

*aktuellen Trainernamen hier einsetzen, dann kann man den Therad wie Kommtarspalten und Presseartikel recyclen.

Jetzt, wo ich , dank des Titels, die volle Aufmerksamkeit habe, mal zu etwas völlig anderem.
Eine Trainerdiskussion! Oder anders gesagt, und für den Kölner verständlich, „es geht schon wieder los...“

Man darf sie wieder lesen, die selben Sprüche, das selbe Gejammer. Man spielt gegen den Trainer, der Trainer erreicht das Team nicht, der kann nichts. 75% der Leser des KSTA halten CCC für den falschen Trainer. Aber hey, das ist ok! Es gibt gibt hier keinen richtigen Trainer. Wir bekommen sie ALLE raus!
Hans Zach war der letzte Trainer, der seinen Vertrag erfüllen durfte. Und sind wir ehrlich, hätte der verlängert, wäre der auch gegangen worden.

Wir haben jetzt alles getauscht, Trainer, GF, Pressesprecher, Spieler, Goalies und auch hinter den Fressbuden wurden ständig personelle Änderungen durchgeführt. Unsere paranoide Hexenjagd geht ja mittlerweile so weit, dass wir die einzige Konstante der letzten Jahre als Ursache für alles Versagen sehen, Spieler die schon lange im Verein sind. Sind wir mal ehrlich, werfen wir jetzt Müller, Gogulla, Hospelt etc. raus, dann sind wir sicher bald wieder da wo wir jetzt sind.

Wir haben unseren TopGoalie verloren, haben nachverpflichtet und verlieren gegen die Topteams der Liga. Wir dominieren nicht die Liga, aber wieso auch? So holt man in Köln keine Meisterschaft. Die meisten kennen das doch nicht, dass man die Liga gut Spielt UND Meister wird. Als die Haie das zuletzt gemacht haben stand die Berliner Mauer noch und Michael Jackson war schwarz!
Und jetzt, geht’s wieder los, 18 Spiele, Platz 7, und 5, in Worten FÜNF Punkte Rückstand auf Platz vier. Also wenn man da schon graue Haare bekommt, gute Nacht
.
Jedes Mal das Selbe:
- Wir haben einen Trainer.

Wir fangen an zu zweifeln, und diese Zweifeln geht von der Presse, oder zur Presse. Die Fans meckern bei FB und und er Arena und überall kommen die selben ausgeleierten Phrasen. „der Trainer erreicht das Team nicht, die spielen gegen den, der ist Kanadier und unsere armen deutschen, der ist so steif, der ist so laut, der rastet zu schnell aus, der ist zu stoisch, zu Kühl, der trennt den Müll nicht....
Dann fliegt der endlich, und wie das im Sport ist, oft gibt das dem Team kurz einen Schub.
Man holt einen neuen Trainer der Team und Persönlichkeiten nicht kennt.
dem jubelt man zu wie dem Erlöser schlechthin. Was waren alle erst von CC begeistert. Diese Austrahlung und so ganz anders als dieser kalte Schwede, der ja nur Leute aus seinem Land aufstellt und den armen Ziffzer auf der Bank versauern lässt (Na, fällt wem was auf?)
es läuft ok, aber nicht brilliant


und dann geht es von vorne los! Dieser Verein ist, je mehr man dabei ist, kein Eishockeyverein, sondern ein billiger Abklatsch einer Dailysoap. Damit meine ich auch die Laiendarsteller auf den Rängen und Pressevertreter. Ist letzteres ein Vollzeitjob? Eishockeyreporter, oder macht man das nebenbei? Und wieso ist die Konkurrenz da so gering? Wie kann es sein, dass man den obigen Kreislauf Trainer für Trainer im 12-24 Monatsrythmus mit den selben platten Artikeln und Gründen fürs schlecht Spielen aus der Schulade holt?
Wie lange machen wir das jetzt? Wie lange wollen wir das noch machen?

Ist man in Köln ein so weinerliches Publikum dass wir, sobald es nicht läuft, panisch an Stellschrauben springen damit schnell wieder Erfolg da ist? Und lösen wir damit Probleme, oder machen wir Neue? Ist unser erhörte Ruf nach dem neuen Trainer nicht auch vielleicht der Ausgangspunkt vieler Probleme. Das wir Spielern über Jahre vermitteln, dass immer der andere Schuld ist? Wir haben das ja adaptiert auf den Rängen. Die da oben sind schuld... Sollte CCC gehen und es nix bringen wird dann der nächsthöhere Kopf gefordert.

Wir spielen wieder scheiße, unsere individuellen Fehler kosten uns Punkte. Ist nicht so schön und jeder hätte das gerne anders. Aber was um alles in der Welt bringt uns dieses „der Trainer muss weg“ denn schon wieder? Ich bin müde, ich kann es wirklich nicht mehr lesen. Seit über 23 Jahren der selbe langweilige Kreislauf aus Gründen die man sich zusammen saugt.
Letztens das Gepfeiffe beim Torwartwechsel. Alle Gründe gegen CCC sind doch persönlicher Natur. Ich bin sicher kein Fan von ihm, aber meinen Unmut wie er mit Auszeiten umgeht (deswegen haben wir noch kein Spiel verloren), wie er auf er Bank agiert oder wie er mit FöLi umgeht. Das sind perönliche Komponenten. Aber was will man da auch erwarten? Peters holen war richtig. Und FöLi? Dieses System gibt es so in Kanada nicht. Das hier ist one way, und wir können keinen runter senden. Wir haben Spieler die spielen wollen und wenn man diese bei schlechter Leistung benched, oder runter nach Frankfurt schicken will, hat man ein Problem. Zum einen geht es nicht, zum anderen geht dann das geheulte in der Presse los. Krupp jr. 2.0.
Das einzige was ein Trainer hier also tun kann ist reden, was an der Taktik schrauben und einen Gameplan erstellen. Am ende spielt dann jemand einen Suicidepass der früh zum 1:0 führt und alles ist im Arsch! Genau das bringt der Trainerwechsel, das einige Spieler mal kurz wach werden.

Wie er trainiert, wie er zwischen den Spielen mit den Spielern umgeht, wie er sich taktisch vorbereitet. Also ich bekomme das nicht mit. Wen andere, vielleicht Pressevertreter(innen) das so detailliert mitbekommen, bitte schön! Ich hätte, wenn wir den Trainer wirklich raus werfen nur dieses eine Mal wirkliche Infos warum. Keine Phrasen, keine Verschwörungstheorien.

Ist CCC noch der richtige für die Haie. Ganz klar, nein! Deswegen wieder mit dem Rauswurf liebäugeln? Nein! Ein Interimscouch den man geholt hat, weil man den verpflichteten Interimscouch den man mal geholt hat vor die Tür gesetzt hat.
Wir bräuchten hier Trainer die mal was gewonnen haben und eine Reputation besitzen dass Presse und halb wissende Möchtegernexperten einfach mal still sind.
Quasie einen Uwe Krupp der mal was gewonnen hat und nicht als Neuling im Trainerbereich hier auf ein Podest gehoben wird.* Aber diese Trainer wachsen nicht auf Bäumen, und diese Trainer werden sicher nicht so dumm sein, in eine Stadt zu wechseln wo der neue Stuhl auf den man sich setzen muss schon angesägt ist, weil das ist er hier immer!

Wen holen wir? Schauen wir uns vorher mal die letzten Meistertrainer an:


2000 Sean Simpson
2001 Bill Steward*
2002 Chernomaz (nochmal 2004 Meister, danach eher verschollen)
2003 Chris Valentine
2004 Chernomaz*
2005-06 Pagé
2007 Poss
2008-2009 Jackson
2010 Zach*
2011-2013 Jackson
2014 Sundblad*
2015 Ward
2016-2017 Jackson

Meistertrainer mit dem Sternchen haben wir übrigens abgesägt. Ich wette sogar ein 100€ dass wir der einzige Verein der letzten Jahre wären, wo wir mit einem Don Jackson an der selben Stelle wären. Einer aufkeimenden Trainerdiskussion. Wir würden einem 8-fachen Meister binnen 14 Monaten die Fachkompetenz aberkennen und darüber diskutieren ob er das Team noch erreicht. Jede Wette! In Köln, kein Problem!

So wie, wir auch Spieler jeden Schneid und Ehrgeiz aberkennen. Einfach weil die in Interviews reden, oder wie sie reden. Da haste gerade des Spiel verloren und sollst was tolles sagen. Und diese Worte, 60Sek nach Abpfiff,legt man auf die Goldwaage. Ich will hier keinen in Schutz nehmen, das ist denen Ihr Job, bei nem guten Gehalt, vielen Vorteilen und die Leistung derzeit ist teilweise echt bescheiden. Vor allen weil man weiß das mehr geht.

Aber wollen wir jetzt wieder von vorne anfangen? Man ist ja selber schuld. Spieler, Trainer und Team werden als Top Mannschaft verkauft, im August, spätestens aber nach 2 Siegen plant man die Meisterfeier und wenn es Probleme gibt heulen alle im November, dass man im April ohne den Kölner Erlöserkomplex keinen Titel holt. Also den Coach wirft, und einen Messias holt der mit Handauflegen und eines Motivationscoaches den Titel herbeizaubert. Hat ja 2x in 22 Jahren funktioniert. Muss ein tolles Konzept sein. Einen Pagé der 2002 in Berlin angefangen hat, und 2005 das Ziel Meisterschaft 2x erreicht hat, 2003 gegen Krefeld (6. Platz) im HF raus geflogen und 2004 gegen Frankfurt (5. Platz) den Vizetitel geholt, hätte hier sicher nicht das Dritte Jahr bekommen. Einfach weil man ihm das nicht zutraut.

Ich bin kein Eishockeyromantiker, und ich weiß wie das mit den Trainern läuft. Im Football sogar mit den Spielern die schnell weg sind. Irgendwann ist man in dem Verein einfach Aufgebraucht und die vergangenen Titel sind egal, auch in der NHL mit Julien. Aber unser Hire n Fire und mit Mistgabeln ´durch Presse und Socialmedia zu rennen ist schon sehr inflationär. Aber, Kopf hoch, wir sind da nicht so rein. In Mannheim läuft das auch so, bis auf den Glücksgriff mit Ward.
Die haben auch Ende der 90er Anfang 2000 Ihre Titel geholt. Dann ne 5-6 Jährige Durststrecke, dann Meister, dann Durststrecke. Nichts unbekanntes bei uns! Köln und Mannheim liegen am selben Fluss, vielleicht liegt es daran?

Können wir einfach mal das machen, von dem alle so überzeugt sind das wir es sind? Das man die holen Phrasen die Fans immer dreschen mal gelebt werden... Dieses zum Verein / Team stehen. Die unzähligen, aber verlogenen Gesänge über Treue die man bei 3-4 Niederlagen vergisst und Konsequenzen fordert.


*ja ich weiß wo Uwe Krupp mit den Eisbären steht. Aber der wird in 3 Jahren ja sicher auch was dazu gelernt haben! Dazu haben die letzten Jahr in nder Krise am Trainer festgehalten, obwohl Presse und Fans den absägen wollten. Alte Mannschaft, keine Förderung der Jugend. Ihr kennt das sicher!
WARNUNG: Beiträge dieses Benutzers können Spuren von Ironie, Sarkasmus, Uran, purer Boshaftigkeit, Fachwissen und Erdnüssen enthalten!

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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Darth Vader » Mo 30. Okt 2017, 13:55

Schön geschrieben Markus...solange die FANS ihren geliebten KÄC für den größten Eishockeyverein diesseits des großen Teiches halten, wird sich leider nichts ändern. Erinnert schön an die FC Zeiten der 90er und 00er Jahre. Anspruch und Wirklichkeit liegen dermaßen weit auseinander, dass man die Erwartungen nie erfüllen wird.

Da es keinen Abstieg aus der DEL gibt, hilft IMHO nur eine harte Therapie: Lizenzentzug und Beginn in Liga 3. Vielleicht entkernt man so den Verein von den sogannten FANS.

Herr Gotthart bitte handeln Sie.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Zauberer » Mo 30. Okt 2017, 14:24

Also das hier Trainer auf einem angesägten Stuhl anfangen würden, seh ich nicht zu. Vielmehr waren Nethery, Zach und Krupp doch eher totale Messias, die irgendwann durch ihre Art sich ihr eigenes Grab geschaufelt haben. Ein Trainer mit einer vernünftigen Reputation kann hier schon vernünftig starten. Nur ist natürlich die Frage: Gibt es so einen, oder ist er bezahlbar?

Das Ausgangspostion ist ja schön und nett, aber mir fehlt das Aufzeigen von Alternativen, wie es wieder besser werden kann. Es geht nicht nur um die tabellarische Situation, sondern um das „wie“, wie die Ergebnisse zu Stande kommen. Emotional- und Ideenlos. Eine ganze Mannschaft kann man zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht rauswerfen, also bleibt nur der Trainer.

Und wieso sollte man seine Ansprüche runter Schrauben, wenn diese vor einer Saison so klar kommuniziert werden? Da sind die doch selber Schuld und dann erwarte ich zumindest auch Einsatz und dass Pässe sauber an den Mann gebracht werden.

Wie es jetzt ist und das auch noch akzeptieren zu sollen, hat uns mit in diese völlig-egal-Mentalität gebracht. Wie sehr würde ich mir eine tobende und eskalierende Arena gegeb GL, Trainer und Team wünschen. Das wäre mal ein reinigendes Gewitter. Aber es wird ja lieber alles beklatscht und jetzt soll man es auch noch so hin nehmen... Sorry, dafür bezahle ich kein Geld und bin mit Herzblut dabei! Dann kann ich auch einfach ins Kino gehen! Wobei, das wäre je nachdem sicher noch spannender und der Regisseur sowie die Schauspieler würden sich mehr anstrengen...
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Hardy Nilson » Mo 30. Okt 2017, 14:44

millencolin hat geschrieben:
Mo 30. Okt 2017, 13:18
*aktuellen Trainernamen hier einsetzen, dann kann man den Therad wie Kommtarspalten und Presseartikel recyclen.

Jetzt, wo ich , dank des Titels, die volle Aufmerksamkeit habe, mal zu etwas völlig anderem.
Eine Trainerdiskussion! Oder anders gesagt, und für den Kölner verständlich, „es geht schon wieder los...“

Man darf sie wieder lesen, die selben Sprüche, das selbe Gejammer. Man spielt gegen den Trainer, der Trainer erreicht das Team nicht, der kann nichts. 75% der Leser des KSTA halten CCC für den falschen Trainer. Aber hey, das ist ok! Es gibt gibt hier keinen richtigen Trainer. Wir bekommen sie ALLE raus!
Hans Zach war der letzte Trainer, der seinen Vertrag erfüllen durfte. Und sind wir ehrlich, hätte der verlängert, wäre der auch gegangen worden.

Wir haben jetzt alles getauscht, Trainer, GF, Pressesprecher, Spieler, Goalies und auch hinter den Fressbuden wurden ständig personelle Änderungen durchgeführt. Unsere paranoide Hexenjagd geht ja mittlerweile so weit, dass wir die einzige Konstante der letzten Jahre als Ursache für alles Versagen sehen, Spieler die schon lange im Verein sind. Sind wir mal ehrlich, werfen wir jetzt Müller, Gogulla, Hospelt etc. raus, dann sind wir sicher bald wieder da wo wir jetzt sind.

Wir haben unseren TopGoalie verloren, haben nachverpflichtet und verlieren gegen die Topteams der Liga. Wir dominieren nicht die Liga, aber wieso auch? So holt man in Köln keine Meisterschaft. Die meisten kennen das doch nicht, dass man die Liga gut Spielt UND Meister wird. Als die Haie das zuletzt gemacht haben stand die Berliner Mauer noch und Michael Jackson war schwarz!
Und jetzt, geht’s wieder los, 18 Spiele, Platz 7, und 5, in Worten FÜNF Punkte Rückstand auf Platz vier. Also wenn man da schon graue Haare bekommt, gute Nacht
.
Jedes Mal das Selbe:
- Wir haben einen Trainer.

Wir fangen an zu zweifeln, und diese Zweifeln geht von der Presse, oder zur Presse. Die Fans meckern bei FB und und er Arena und überall kommen die selben ausgeleierten Phrasen. „der Trainer erreicht das Team nicht, die spielen gegen den, der ist Kanadier und unsere armen deutschen, der ist so steif, der ist so laut, der rastet zu schnell aus, der ist zu stoisch, zu Kühl, der trennt den Müll nicht....
Dann fliegt der endlich, und wie das im Sport ist, oft gibt das dem Team kurz einen Schub.
Man holt einen neuen Trainer der Team und Persönlichkeiten nicht kennt.
dem jubelt man zu wie dem Erlöser schlechthin. Was waren alle erst von CC begeistert. Diese Austrahlung und so ganz anders als dieser kalte Schwede, der ja nur Leute aus seinem Land aufstellt und den armen Ziffzer auf der Bank versauern lässt (Na, fällt wem was auf?)
es läuft ok, aber nicht brilliant


und dann geht es von vorne los! Dieser Verein ist, je mehr man dabei ist, kein Eishockeyverein, sondern ein billiger Abklatsch einer Dailysoap. Damit meine ich auch die Laiendarsteller auf den Rängen und Pressevertreter. Ist letzteres ein Vollzeitjob? Eishockeyreporter, oder macht man das nebenbei? Und wieso ist die Konkurrenz da so gering? Wie kann es sein, dass man den obigen Kreislauf Trainer für Trainer im 12-24 Monatsrythmus mit den selben platten Artikeln und Gründen fürs schlecht Spielen aus der Schulade holt?
Wie lange machen wir das jetzt? Wie lange wollen wir das noch machen?

Ist man in Köln ein so weinerliches Publikum dass wir, sobald es nicht läuft, panisch an Stellschrauben springen damit schnell wieder Erfolg da ist? Und lösen wir damit Probleme, oder machen wir Neue? Ist unser erhörte Ruf nach dem neuen Trainer nicht auch vielleicht der Ausgangspunkt vieler Probleme. Das wir Spielern über Jahre vermitteln, dass immer der andere Schuld ist? Wir haben das ja adaptiert auf den Rängen. Die da oben sind schuld... Sollte CCC gehen und es nix bringen wird dann der nächsthöhere Kopf gefordert.

Wir spielen wieder scheiße, unsere individuellen Fehler kosten uns Punkte. Ist nicht so schön und jeder hätte das gerne anders. Aber was um alles in der Welt bringt uns dieses „der Trainer muss weg“ denn schon wieder? Ich bin müde, ich kann es wirklich nicht mehr lesen. Seit über 23 Jahren der selbe langweilige Kreislauf aus Gründen die man sich zusammen saugt.
Letztens das Gepfeiffe beim Torwartwechsel. Alle Gründe gegen CCC sind doch persönlicher Natur. Ich bin sicher kein Fan von ihm, aber meinen Unmut wie er mit Auszeiten umgeht (deswegen haben wir noch kein Spiel verloren), wie er auf er Bank agiert oder wie er mit FöLi umgeht. Das sind perönliche Komponenten. Aber was will man da auch erwarten? Peters holen war richtig. Und FöLi? Dieses System gibt es so in Kanada nicht. Das hier ist one way, und wir können keinen runter senden. Wir haben Spieler die spielen wollen und wenn man diese bei schlechter Leistung benched, oder runter nach Frankfurt schicken will, hat man ein Problem. Zum einen geht es nicht, zum anderen geht dann das geheulte in der Presse los. Krupp jr. 2.0.
Das einzige was ein Trainer hier also tun kann ist reden, was an der Taktik schrauben und einen Gameplan erstellen. Am ende spielt dann jemand einen Suicidepass der früh zum 1:0 führt und alles ist im Arsch! Genau das bringt der Trainerwechsel, das einige Spieler mal kurz wach werden.

Wie er trainiert, wie er zwischen den Spielen mit den Spielern umgeht, wie er sich taktisch vorbereitet. Also ich bekomme das nicht mit. Wen andere, vielleicht Pressevertreter(innen) das so detailliert mitbekommen, bitte schön! Ich hätte, wenn wir den Trainer wirklich raus werfen nur dieses eine Mal wirkliche Infos warum. Keine Phrasen, keine Verschwörungstheorien.

Ist CCC noch der richtige für die Haie. Ganz klar, nein! Deswegen wieder mit dem Rauswurf liebäugeln? Nein! Ein Interimscouch den man geholt hat, weil man den verpflichteten Interimscouch den man mal geholt hat vor die Tür gesetzt hat.
Wir bräuchten hier Trainer die mal was gewonnen haben und eine Reputation besitzen dass Presse und halb wissende Möchtegernexperten einfach mal still sind.
Quasie einen Uwe Krupp der mal was gewonnen hat und nicht als Neuling im Trainerbereich hier auf ein Podest gehoben wird.* Aber diese Trainer wachsen nicht auf Bäumen, und diese Trainer werden sicher nicht so dumm sein, in eine Stadt zu wechseln wo der neue Stuhl auf den man sich setzen muss schon angesägt ist, weil das ist er hier immer!

Wen holen wir? Schauen wir uns vorher mal die letzten Meistertrainer an:


2000 Sean Simpson
2001 Bill Steward*
2002 Chernomaz (nochmal 2004 Meister, danach eher verschollen)
2003 Chris Valentine
2004 Chernomaz*
2005-06 Pagé
2007 Poss
2008-2009 Jackson
2010 Zach*
2011-2013 Jackson
2014 Sundblad*
2015 Ward
2016-2017 Jackson

Meistertrainer mit dem Sternchen haben wir übrigens abgesägt. Ich wette sogar ein 100€ dass wir der einzige Verein der letzten Jahre wären, wo wir mit einem Don Jackson an der selben Stelle wären. Einer aufkeimenden Trainerdiskussion. Wir würden einem 8-fachen Meister binnen 14 Monaten die Fachkompetenz aberkennen und darüber diskutieren ob er das Team noch erreicht. Jede Wette! In Köln, kein Problem!

So wie, wir auch Spieler jeden Schneid und Ehrgeiz aberkennen. Einfach weil die in Interviews reden, oder wie sie reden. Da haste gerade des Spiel verloren und sollst was tolles sagen. Und diese Worte, 60Sek nach Abpfiff,legt man auf die Goldwaage. Ich will hier keinen in Schutz nehmen, das ist denen Ihr Job, bei nem guten Gehalt, vielen Vorteilen und die Leistung derzeit ist teilweise echt bescheiden. Vor allen weil man weiß das mehr geht.

Aber wollen wir jetzt wieder von vorne anfangen? Man ist ja selber schuld. Spieler, Trainer und Team werden als Top Mannschaft verkauft, im August, spätestens aber nach 2 Siegen plant man die Meisterfeier und wenn es Probleme gibt heulen alle im November, dass man im April ohne den Kölner Erlöserkomplex keinen Titel holt. Also den Coach wirft, und einen Messias holt der mit Handauflegen und eines Motivationscoaches den Titel herbeizaubert. Hat ja 2x in 22 Jahren funktioniert. Muss ein tolles Konzept sein. Einen Pagé der 2002 in Berlin angefangen hat, und 2005 das Ziel Meisterschaft 2x erreicht hat, 2003 gegen Krefeld (6. Platz) im HF raus geflogen und 2004 gegen Frankfurt (5. Platz) den Vizetitel geholt, hätte hier sicher nicht das Dritte Jahr bekommen. Einfach weil man ihm das nicht zutraut.

Ich bin kein Eishockeyromantiker, und ich weiß wie das mit den Trainern läuft. Im Football sogar mit den Spielern die schnell weg sind. Irgendwann ist man in dem Verein einfach Aufgebraucht und die vergangenen Titel sind egal, auch in der NHL mit Julien. Aber unser Hire n Fire und mit Mistgabeln ´durch Presse und Socialmedia zu rennen ist schon sehr inflationär. Aber, Kopf hoch, wir sind da nicht so rein. In Mannheim läuft das auch so, bis auf den Glücksgriff mit Ward.
Die haben auch Ende der 90er Anfang 2000 Ihre Titel geholt. Dann ne 5-6 Jährige Durststrecke, dann Meister, dann Durststrecke. Nichts unbekanntes bei uns! Köln und Mannheim liegen am selben Fluss, vielleicht liegt es daran?

Können wir einfach mal das machen, von dem alle so überzeugt sind das wir es sind? Das man die holen Phrasen die Fans immer dreschen mal gelebt werden... Dieses zum Verein / Team stehen. Die unzähligen, aber verlogenen Gesänge über Treue die man bei 3-4 Niederlagen vergisst und Konsequenzen fordert.


*ja ich weiß wo Uwe Krupp mit den Eisbären steht. Aber der wird in 3 Jahren ja sicher auch was dazu gelernt haben! Dazu haben die letzten Jahr in nder Krise am Trainer festgehalten, obwohl Presse und Fans den absägen wollten. Alte Mannschaft, keine Förderung der Jugend. Ihr kennt das sicher!

Schon was dran, ändert aber nichts an dem aktuellen Problem was wir haben.
Keine Konstanz und das muss er bringen.
Egal wie.
Dieses Up and down ist schon zum Kotzen.
Also was tun??
Warten ob er es schafft??
Schwierige Entscheidung...
Und was mich noch Ärgeet ist das die blöde Alte vom Stadtnzünder ihr Ziel erreicht.
Schön Ubeuhe mit Ihren Schwachsinn hier rein bringen.
Wie mit am Ende spielt immer der Kanadier!!
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon millencolin » Mo 30. Okt 2017, 15:52

Genau DAS hier ist das doch Problem!

Alternativen? Soll mann ihn weiter arbeiten lassen?
Es spiegelt genau das wieder was ich kritisiert habe. Der Ruf nach kurzfristigen Verbesserungen.
Man will Konstanz? Oder ist das nur eine andere Umschreibung für dass man Erfolg will und in der Arena wie in der Saison 99/00 nicht zweifeln dass man gewinnt, sondern wie hoch mal heute wohl gewinnt.

CCC ist Konstant. Konstant inkonstant wie der Verein seit Jahrzenten ist.
Wenn Clouston den Verein um den 4-6 Platz in die Playoffs führt ist er sogar konstant. 2x Playoffs...
Man Ruft nach Bestädigkeit und will diese dadurch erreichen, dass man den Trainer wirft, um dann auf der Resterampe jemanden zu finden der alles besser macht?

Ist der Wunsch nach Erfolg wirklich so tief verankert dass man erblindet was man ist? Mittelmaß! Die Haie sind Mittelmaß! Das will keiner hören, keiner sehen. Damit wird auch nicht geworben. Man wirbt Jahr für Jahr damit den Titel holen zu wollen, und alle schlucken das! Wie wäre es, das einfach mal zu akzeptieren und einen Verein zu haben wo man sich mal in Ruhe aus dem Mittelmaß raus arbeitet statt über Shortcuts den kurzfristigen Erfolg zu holen. Wie kann man den Konstanz fordern,wenn man im Vereine keine Konstanz etablieren möchte. Wieso verlängert man mit Clouston um direkt 2 Jahre?

Diese Ups n Down hat man eben. Und Downs hatten wir wohl nicht genug wenn man den Anspruch der Leute so sieht.
Nehmen wir doch mal die Pitsburgh Penguins. 13 Spiele mit einem 7-5-1 Rekord. Gegen Chicago und Tampa richtig auf den Sack bekommen und gestern Gewinnipegt worden. Wenn die jetzt den Trainer wegen der fehlenden Konstanz werfen... na da bin ich mal gespannt.

Da brauch ich auch nicht den Stadtanzünder angreifen der Unruhe stiftet. Dieses Leben in der Unruhe ist im Kölner doch tief verankert. Das ist wie die Frage nach der Henne um dem Ei. Die Frau bedient den Fan damit was seit Jahrzenten kennt und wohl auch mag. Vom Titel reden und wenns nicht klappt wen feuern, dann wird das was!
Wie es jetzt ist und das auch noch akzeptieren zu sollen, hat uns mit in diese völlig-egal-Mentalität gebracht. Wie sehr würde ich mir eine tobende und eskalierende Arena gegeb GL, Trainer und Team wünschen. Das wäre mal ein reinigendes Gewitter. Aber es wird ja lieber alles beklatscht und jetzt soll man es auch noch so hin nehmen... Sorry, dafür bezahle ich kein Geld und bin mit Herzblut dabei! Dann kann ich auch einfach ins Kino gehen! Wobei, das wäre je nachdem sicher noch spannender und der Regisseur sowie die Schauspieler würden sich mehr anstrengen...
Geh doch ins Kino. Viel Spaß mit Transformers 5. Richtig dick Kohle reingesteckt worden und totales Mittelmaß. Und wenn der 6. Teil kommt wird der sicher wieder angepriesen als was ganz tolles.. mit Topstars die alles gegeben haben. Hol die ne Dauerkarte in Hürth im Kino. Dann gehst du bitte in JEDEN Film. ich denke du verstehst was ich meine!

Und wenn du das reinigende Gewitter willst, dann zeigt das nur das auf was in diesem Verein falsch läuft. Da will man jetzt eben noch die GL und alle überhalb des Trainers raus werfen. Einfach alles weg und ersetzen durch.. wodurch eigentlich?
Lass uns doch nen Schritt weiter gehen und man ersetzt noch die Fans. Dann haben wir alles mach getauscht. Vielleicht eine Fanbase die froh ist dass sie überhaupt Eishockey vor der Tür sehen kann bei den ganzen Pleiten im Eishockey. Oder eine Fanbase die sich nicht, wie 2008, verpisst und der Verein so finanziell vor Problemen steht. Treue und so ;). Aber auch dafür haben einen Schuldigen. Die Arena ist zu groß!

Ist diese Fanbase wirklich so kleinkariert, dass es nur um Erfolg geht? Sind die Fans wirklich nur glücklich wenn man dominiert und gewinnt und bei schlechten Phasen randaliert? Ist DAS unsere Identität ? Sind die Kölner Haie und das drumherum nur ein Zuschlammenschluss von Erfolgsfans die sobald es nicht läuft ins Kino gehen? Die im Kopf noch in den 80ern leben?
Was haben unsere Trainerrauswürfe gebracht?

Oder anders, ist man zu sehr am Fußball dran wo Konstanz eben der Schlüssel ist? Wo die Tabelle ab dem 10 Spieltag nicht mehr wirklich Veränderung bringt und sich alles langsam setzt?

KEIN Team in der DEL hatte eine längere Konstanz. Das konstanteste Team ist ja Wolfsburg. Alle anderen hatten extreme Ausreißer. Diese Liga ist so unglaublich eng. Und ja, man soll es einfach mal fressen, weil in der Mitte der Saison alles über den Haufen werfen hat selten geklappt. Und wenn wir CCC raus werfen, dann bitte mit Brandl weiter machen. Weil wenn, haben unsere Co´s die Meisterschaft geholt.

Mir gehts nicht um CCC oder Lösungen für unser Problem dass wir auf dem 7. Platz sind, der nicht mal zementiert ist. Sondern wie man weiter machen will?
Trainer nach Trainer verschleißen? Planlos Hire n Fire betreiben?

Ich merke nur mehr und mehr, dass vor von der Fanbase, der Laufkundschaft, der Presse und den Sozialen Medien her, auf dem Weg zu einem unglaublich unsympathischen Verein sind.

So ein Gewitter ist was tolles. Frische Luft danach und der Dreck ist weggeblasen. Aber wenn der Blitz da falsch einschlägt.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon IceDragon67 » Mo 30. Okt 2017, 16:24

Du schreibst sehr viel und sehr schön zum lesen, aber worum geht es dir denn eigentlich? Es ist ein völlig logischer Vorgang, dass man Angestellte austauscht, sobald es nicht gut läuft. Das Problem betrifft nicht nur uns, im Grunde ist es an allen Standorten dasselbe, außer in München und, wie von dir angesprochen, Wolfsburg. Man könnte meinen, dass du mit dem Thread Konstanz einforderst. Gleichzeitig gibst du aber zu, dass Clouston nicht der richtige Trainer ist? Also wie sieht nun deine Lösung aus?

Die von dir gewünschte Konstanz hätten wir automatisch, wenn es an den entscheidenden Stellen nicht immer wieder zu mangelhafter Arbeit kommen würde. Im Grunde sind wir aktuell immer noch in der Findungsphase nach Uwe Krupp. Der war hier der letzte konstante auf dem Trainer- und Managerposten, wurde dann aber entlassen. Und zwar ohne vorherige Hetzjagd der Presse, oder der Fans.

Es übernimmt Trainer Sundblatt. In jender Saison verpassen wir mit Rang 11 gleich alles und haben vorzeitig Urlaub. Dann beginnen wir die Spielzeit mit Sundblatt. Was genau intern vorgefallen ist wissen wir bis heute nicht. Fakt ist: Es drohte erneut der Verpassen der Playoff´s. Die Geschäftsführung stellte sich extrem lange vor den Trainer, der mehr von den Fans, als von der Presse geächtet wurde, feuerte ihn schlussendlich aber doch noch. Es kam Clouton, rettete, was zu retten war, und stabilisierte das Team soweit, dass es durchaus für mehr hätte reichen können, wenn der Playoff-Spielplan nicht so unfassbar eng wäre.

Clouston bekommt einen (vielleicht zu langen :?: ) Folgevertrag und wir spielten eigentlioch eine recht ansehnliche Vorrunde. Einzig unsere eigene Arroganz stellte uns ein Bein, als es am Ende in die Crunchtime ging, fiel das gesamte Kartenhaus in sich zusammen. Die Diskussionen, auch hier, waren ja extrem weitreichend und ehrlich gesagt empfinde ich es immer noch so, als wäre die letzte Saison so überhaupt nicht verdaut.

Im jetzigen Sommer wurde durchaus logisch am Kader gebastelt, dennoch merkt man keinerlei Verbesserung an den offenen Problemen, die man einfach nicht haben darf, wenn man zu den Top-Teams zählen würde. Du, millencolin, sagst uns hier nun, dass wir als Club nur noch Mittelmaß sind. Das ist aber keine wirklich neue Erkentnis, das wissen wir bereits seit Jahren. Genau deswegen wollen wir ja aber nicht konstant bleiben, denn dann könnten wir ja nicht zu einem top-Team werden. Oder sollen wir zum Willen der Beständigkeit Clouston behalten? Das wird wohl kaum deine Intension sein, daher ja meine :?: :?: :?: bei deinen Beiträgen hier. Es sagt ja niemand, dass man nach 6 Niederlagen aus 10 Spielen sofort den Trainer entlassen soll. Aber Clouston hat hier bereits eine gesamte Saison verkackt und es sieht aktuell absolut nicht nach einem besseren Dessert im Frühjahr aus.

Ich weiß auch gar nicht so richtig, ob Konstanz im Eishockey ein guter Wegbegleiter ist. Dafür ist es einfach zu schnelllebig. Die meisten Spieler haben auch bloß 1-Jahresverträge. Langfristige Verträge sind doch immer noch die absolute Ausnahme und kann einen Verein eher hemmen, wie wir 2008 gesehen haben. Auf einmal kommen die Spieler, die im April fast Deutscher Meister wurden, aus dem Sommer zurück und haben wie von Geisterhand ihre Fähigkeiten verloren. Also doch hire and fire, und wir sollten das so annehmen?

Was die Presse angeht: Selbst schuld, wer sie immer noch liest :!: Niemand zwingt euch dazu und ich selbst habe keine Ahnung was im KStA steht, den ich rufe den gewiss nicht online auf.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Zauberer » Mo 30. Okt 2017, 16:26

Transformers ist sicher ein gutes Beispiel. Die würde ich schon nie reingehen, weil ich nichts davon erwarte, außer rausgeschmissenes Geld. Passt insofern perfekt auf die Situation der Haie. Aber das will ich bei den Haien nicht haben. Ich will einfach Leidenschaft bei den Haien sehen und die fehlt unter Clouston einfach in so vielen Spielen und gipfelte in den PlayOffs letzter Saison. Man muss doch nur mal mit den Leuten. Es gibt keine Bindung mehr zwischen den Fans und dem Verein. Das letzte mal, als es so war, war der Verein 2008 am Abgrund.

Konstanz ist ja was schönes und Gutes, aber wie lange willst du warten? Clouston hat es in zwei Jahren nicht geschafft die Mannschaft zu entwickeln und zu verbessern. Wieso sollte das klappen, wenn man einfach immer länger abwartet? Klar ist ein Trainerwechsel kein allerheilmittel, aber zumindest mal der Versuch etwas zu ändern. Alles andere ist für mich einfach Resignation und Aufgabe.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Marty Murray » Mo 30. Okt 2017, 17:21

Was so ein wenig untergeht, irgendwie war doch vor zwei Jahren die Serie gegen München.

Wir gewinnen hier das Heimspiel mit ich meine 5:1, mit den Resten einer Mannschaft, die Arena laut wie nie, hat wirklich mal Einfluss auf das Geschehene genommen.

Vor dem zweiten Spiel äußerte sich dann Seidenberg in die Richtung: „wir wissen wie das in Köln funktioniert und dann dreht sich die Stimmung ganz schnell...“

Was waren alle am lachen und ach niemals, man hat den Schulterschluss mit der Mannschaft geschafft etc und was ist passiert? Die Münchner haben das runtergespielt wie Beamte, es gab kaum was an dem
Sich das Publikum reiben konnte und das Haie Fan Spezial passierte: zwei nicht gute Powerplays und die Stimmung drehte sich wie das Orakel Seidenberg voraussagte komplett. In einem Halbfinale, mit einer Mannschaft in der zwei Verteidiger im Sturm spielen mussten.

Da hatte man es das erste mal live vor Augen, dass selbst die Gegner wissen wie das hier funktioniert und haben das Momentum in und um die Eisfläche mal einfach für sich spielen lassen. Bis dahin war es immer die Mythos „ach was interessiert die anderen unser Umfeld“, sehr viel, wenn man es im Zweifelsfall für sich arbeiten lassen kann.


Der hier angesprochene FC brauchte übrigens keine Abstiege damit sich die Fanbase erdet, die brauchten das die Zahlungsunfähigkeit um die Ecke stand und man gemerkt hat, dass der eigene Verein vielleicht nicht mehr das Real Madrid des Westens ist.... seit über 30 Jahren. Aber es hat gewirkt. Es hat 20 Jahre gebraucht und eine fast Insolvenz, damit das in die Hirse der Fans geht.

Fast Insolvenzen hatten wir hier schon drei... aber ein geerdetes Unfeld?

Letztes Jahr, holen wir knapp unter 100 Punkte und es wird von einer Katastrophen Saison und weiß der Geier geredet.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon King of Tripping » Mo 30. Okt 2017, 17:25

@millencolin:

Du hast absolut recht.
Immer wenn man unzufrieden wird, den Trainer zu tauschen bringt uns keinen Deut weiter.

Wir bräuchten ein langfristiges Konzept. Auch mit der Einbindung des eigenen Nachwuchs.
Dies wird aber nur von einem Trainer mit entsprechender Vita und Aura vom Umfeld akzeptiert werden.
Ein solcher Coach wird nicht nur einiges Kosten, dazu ein langfristiger Vertrag, der im Falle des Nichterfüllens
noch teurer wird, er wird wohl auch nicht mal ebenso an irgendeiner Ecke auf 'nen Anruf der Haie warten.

Wenn man ein solches Konzept versucht, zu installieren ist es normal, dass nicht von Anfang an Alles ineinander greift
und man Rückschläge erleiden wird.
Nur wenn Verein, Spieler, Fans und Medien alle einig sind, in jedem Falle an Konzept und Trainer festzuhalten zu wollen, gibt es
eine Chance dies durchzuziehen. Das erscheint sehr schwierig bis fast unmöglich mit einem so großen und teilweise auch
wenig homogenen Umfeld bzw. Fankultur(en).

Man schaue sich die Eisbären mit ihrem Jugendkonzept Ende der 90er, Anfang der 2000er Jahre an und wie lange es gedauert hat,
bis man ab 2005 richtig ernten konnten. Da ist man vorher durch sehr harte lange Jahre gegangen.

Wäre das mit der Spielstätte Lanxess-Arena überhaupt möglich ???
Wenn man die dann über einen längeren Zeitraum nicht mal halb voll bekommen würde, weil man vorübergehend in Kauf nimmt,
mal nicht um den Titel mitspielen zu können ?
Soviel Geld kann doch keiner jedes Jahr in den Verein pumpen !

Theorie und Wirklichkeit klaffen da leider weit auseinander.

Aber bedeutet das dann, dass man eine solches Konzept erst gar nicht angehen sollte ?
Oder muss man dabei in unserer Situation so viele Kompromisse eingehen, dass das Ganze von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist ?

Ich weiß es leider auch nicht.

Auf der anderen Seite wäre unsere Fanbase vermutlich aber auch groß genug, um eine Aufbruchstimmung zu erzeugen, in der die Weiter-
entwicklung junger Talente und deren Einbau ins Team mit Hilfe arrivierter deutscher und AL-Spieler, die gewillt sind, Ihr Wissen
und ihre Tricks weiterzugeben, möglich sein könnte.
Ich glaube schon, daß viele der dauerhaften Fans da auch Spaß dran hätten.

So genug philosophiert.

Hat jemand eine Idee, wie man dieses Problem/Dilemma pragmatisch am Besten angehen sollte ?
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon SECHSAUFEIS » Mo 30. Okt 2017, 17:29

Komm gerade haim und bin erst am Anfang des Textes ... begeistert :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Vom Austausch außer der Halle über die paranoide Hexenjagd bis Michael Jackson, als er noch Männlich und Schwarz war... *köstlich!

Peace, wenn das so weiter geht liege ich unterm Tisch! Danke
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Marty Murray » Mo 30. Okt 2017, 17:36

Das man hier mit Nachwuchs die Halle voll bekommt, ist doch auch so ein ewiges Märchen was hier rumgeistert.

Siehe das erste Krupp Jahr, als man ruhig was aufbauen wollte, das Umfeld wurde recht schnell unruhiger und danach das Jahr hat Gotthardt das erste mal richtig ausgepackt und man war einen guten Trainer(Goalie) davon entfernt Meister zu werden.

Die Eisbären hatten nämlich nicht nur die 85er, die hatten nen Sack voll gute Ausländer und ein paar deutsche der Fraktion Iserlohn/Bremerhaven

So eine Grundlage hatten wir eigentlich auch mal, mit Hospelt, Kink, Ullmann, Seidenberg Y., die hat übrigens alle der gute Herr Zach, seines Zeichens deutscher zum Teufel gejagt.

Die Themen hier in Köln sind seit 20 Jahren die selben: doofer Trainer, doofer Vorstand, doofe ausländische Spieler, wir brauchen mehr eigenen Nachwuchs also Spieler die für den Verein richtig kämpfen, nicht so Söldner.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Butzihai » Mo 30. Okt 2017, 17:48

Ich weiß schon, warum dieser Thread eröffnet worden ist bzgl. CCC und so. Vielleicht sollte mein Beitrag auch einen eigenen Thread bekommen. Aber ich setze es jetzt trotzdem hier rein:

Was mir hier fehlt, da wir ja auch über GF und das ganze drumherum diskutieren:
Was ist mit den Spielern?
Würde es ein Don Jackson schaffen, das sie plötzlich einen Pass an den Mann bringen über 3 Meter Entfernung?
Würde es ein Don Jackson schaffen, das Shugg nicht die Latte sondern das Tor trifft?
Würde es ein Don Jackson schaffen, das usw. usw. usw. usw.
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Spielendes Personal: Warum zur Hölle wurde ein Hospelt zurückgeholt, der in Mannheim schon auf dem absteigenden Ast war? Klar, Mannheim war in seiner zweiten Saison richtig schlecht, aber ein Hospelt hat sich da ja auch nahtlos davon anstecken lassen.
Aber egal: Hospelt ist ja der Kölsche Jung und das reicht anscheinend schon, das die Masse der Fans in Verzückung gerät.

Bolduc hat auch bisher nichts geleistet wo ich jetzt sagen würde: "Ja, wenn der dabei wäre, dann.........".

Mulock-keiner wollte den und wir schlagen zu.

Krämmer- würde ich jetzt einfach auch mal als Blindgänger bezeichnen.

Wruck- ja, was wir mit dem wollen erschließt sich ja anscheinend niemandem hier

Sulzer- mittlerweile wäre ich froh, wenn er sich mal wieder verletzen würde. Denn was der momentan bringt, das ist nur noch zum vergessen. Fehler über Fehler. Viele sagen zwar, das er mittlerweile stabiler ist, aber ich sehe das nicht so.

Jones- abfälschen im PP kann er. Aber ansonsten ist er einfach viel zu schwach für eine AL.

55-86-41 passen sich alle anderen Blindgängern anscheinend mittlerweile nahtlos an.

3 Offensiv-Verteidiger (33,10,9) die viel zu oft Harakiri nach vorne laufen sind einfach zu viel.

Würde ein 10-facher Stanley-Cup Trainer hier mehr aus dem spielenden Personal rausholen können?
ICH GLAUBE NICHT

Das Hauptproblem ist für mich: Wir sind (ich habe es in einem anderen Post schon mal erwähnt) gehobenes Mittelmaß aber haben ein Pay-Roll wie eine Top-Mannschaft. Daran krankt es einfach am meisten. Preis-Leistung der Spieler (nicht des Trainers X, Y oder Z) passen in absolut keinem Verhältnis zusammen.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon malcolmx67 » Mo 30. Okt 2017, 17:59

Um es mal mathematisch zu betrachten:
Stark vereinfacht ist der Erfolg einer Mannschaft das Produkt aus Skill, Taktik/Spielverständnis und Teamgeist/Motivation. Man kann jetzt unendlich diskutieren, auf welchem Level bei definierter Skala Clouston im Bereich Skill oder Taktik steht. Diese Diskussion wird aber obsolet, wenn man bedenkt, dass das Ergebnis von a mal b mal Null nun mal Null ist. Teamgeist / Motivation ist nun mal eine Dimension, die er so gar nicht zu adressieren scheint.

Ich denke auch, dass sich das 'Arbeitsleben' als Spieler einer Profimannschaft nicht komplett vom 'normalen' Berufsleben unterscheidet. Wenn Du als Chef einerseits besondere Leistungen nicht würdigst und andererseits schlechte Leistungen auch nicht konstruktiv kritisierst / ansprichst (Stichwort Sulzer: baut derzeit Bockmist ohne Ende und bekommt dennoch Premium-Eiszeit), dann gerät das Teamgefüge aus den Fugen. Deine Top-Performer fragen sich, wieso sie sich den Arsch aufreißen sollen, wenn Anerkennung nicht stattfindet. Und Low-Performer werden in Ihrer Haltung bzw. 'Leistung' sogar noch bestätigt ("ist ja alles gut, der Chef hat nix zu meckern'). Und schon hast due eine Truppe, bei der jeder nur Dienst nach Vorschrift macht, aber ganz sicher nicht versucht, Schwächen anderer zu kompensieren bzw. sich gegenseitig zu helfen. Ganz üble Situation. Es mag Einzelne geben, die für einen begrenzten Zeitraum viel Ehrgeiz haben und hohe Ansprüche an sich selbst stellen. Aber irgendwann verfällt nahezu jeder in das beschriebene Muster. Spätestens dann, wenn Du erkennst, dass Du nahezu alleine bist und Du die Welt doch nicht retten kannst.

An diese ganzen Verschwörungstheorien glaube ich eh nicht, zumindest nicht in der aktuellen Situation. Was ich gestern gesehen habe war eher Frust und Hilflosigkeit. Aber keine Arbeitsverweigerung und auch keine extreme Erschöpfung.
Insofern würde ich dazu neigen, die Mannschaft in Schutz zu nehmen. Ohne soziale Kompetenz bist Du nun mal keine geeignete Führungskraft, jedenfalls nicht mittel- bis langfristig.
Auch glaube ich nicht, dass der Großteil der Fans nur auf den Titel schaut. Ich habe das Gefühl, dass die meisten einfach nur ehrliches, hartes und aufopferungsvolles Eishockey sehen und sich mit dem Team identifizieren wollen (ich verweise an dieser Stelle auf den Beitrag von Intersection, Stichwort Emotionen).

Ergo: Vielen Dank Corey für versöhnliche Playoffs 2016, danke für Dein Engagement in 2017. Aber jetzt möge bitte ein anderer Headcoach übernehmen. Aber wer kann das sein ?
Von einem Ward kann man ja nur träumen, der hat bewiesen, dass er alle Dimensionen hinreichend abdecken kann. Wie ist denn Eure Meinung zu Dan Ratushny ? Habe dessen Handeln seinerzeit in Straubing nicht so beobachtet. Aber was man hörte, das klang ja gut. Und zu haben ist der meines Wissens seit Mitte Oktober. Auch wenn es 'nur' die EBEL ist, aber als Flitzpiepe wirst Du auch da nicht zweimal hintereinander Meister. Es bleibt spannend.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon SECHSAUFEIS » Mo 30. Okt 2017, 18:28

millencolin hat geschrieben:
Mo 30. Okt 2017, 15:52
Ich merke nur mehr und mehr, dass vor von der Fanbase, der Laufkundschaft, der Presse und den Sozialen Medien her, auf dem Weg zu einem unglaublich unsympathischen Verein sind.

Das ist ein interessanter Ansatz! Ist es ein gesellschaftlicher Aspekt und/oder eine spezielle "kölsche" Eigenschaft?

Man kann auf jeden Fall heutzutage schon mit einer Menge mehr Themen im Hirn in der Arena ankommen als früher. Und irgendwo ist da ein Ventil, wenn es nicht läuft, man will was geboten bekommen als freudigen Gegenpol zum Alltagskram - funktioniert wenn es läuft, dann unterstützt man auch.
Wirklicher Zusammenhalt funktionierte zuletzt mit dem Thema der roten Rettershirts "Wir sind Haie". Aber da war selbst das betreten der Arena noch einfacher und aggressionsfreier...
Es gibt nur noch die Extreme und wenn es nicht läuft, gibt es auch wenig bis keine Unterstützung:
Ein Teil der Arena pfeift schon im Powerplay und die sonst 60 min. bewegungslose Südkurve verabschiedet nach solchen Darbietungen wie am Sonntag die Mannschaft mit stehenden Ovationen/Applaus. Da kann Mann sich fragen: Wem hilft was davon???
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Zauberer » Mo 30. Okt 2017, 20:08

Im Prinzip sind wir fast 15 Jahre später wieder da, wo wir am 25.1.2002 schon mal waren. Sportlich lief es kaum, man war weit hinter den Erwartungen und die Fans waren auch mehr als mürrisch. An diesem Tag hatte sich aber zumindest die Fanszene zusammengerauft und durch den Unzug des Stimmungsblocks in den Oberrang war damals eine, die ganze Kölnarena mitreißende Stimmung, enstanden. Zudem wurde nach diesem Spiel Nethery entlassen und es ging bergauf.

Mittlerweile sind wir wieder spielerisch wir vor dem 25.1.2002 und die Stimmung auch. Insofern bräuchte es nochmal so einen Neuanfang.

Dass die Fans hier übrigens so schnell Murren liegt meines Erschtens auch daran, dass die hier geforderte Konstanz seit dem 5. Spiel 2003 darin liegt, dass die wirklich wichtigen Spiele meistens verloren gehen. Insofern weiß man schon seit Jahren, dass der Geist der Haie in entscheidenen Momenten ist, dass ein Spiel nicht mehr gedreht wird. Da stellte Spiel 5 Anno 2002 auch irgendwie eine Zäsur da (ok, gegen Kassel 2003 hatte man Spiel 7 noch gewonnen ;))

Ich will mich mit dem Ist-Zustand einfach nicht abfinden. Die Mannschaft braucht einen Riesen tritt in den verlängerten Rücken. Von Clouston kommt der aber nicht, bzw wenn doch, wird er nicht angenommen. Also ist der Trainer gescheitert.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon the boss » Mo 30. Okt 2017, 21:58

Also haben die Ultras uns zur Meisterschaft gebracht 2002. Steile These :lol:
Ultras aus der Kurve - Damit die Kurve lebt!!!!

Das Märchen von der „Stimmung“ durch die Ultras
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Zauberer » Mo 30. Okt 2017, 22:07

Zum einen sind damals gar nicht nur Ultras mit nach oben gegangen und zum anderen war damals für die Arena richtig gute Stimmung. Insbesondere wegen des Schalala-Lieds. Auf jeden Fall wurden damals Fans und Mannschaft wieder eine Einheit. Vielleicht hat die Stimmung ja den Gegner beeindruckt oder die Haie auch mal gepusht. Vielleicht aber auch gehemmt, weil die Heimspiele verloren wurden.

Du hast aber offensichtlich fundierteres Wissen, welche Stummung und von wem auf die Mannschaft Einfluss hat und welche nicht. Kannst du mich gerne dran teilhaben lassen!
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon iiivan » Mo 30. Okt 2017, 23:40

@millencollin
Chapeau! Genau so ist es.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon harkonnon » Di 31. Okt 2017, 00:14

millencolin hat geschrieben:
Mo 30. Okt 2017, 13:18
*aktuellen Trainernamen hier einsetzen, dann kann man den Therad wie Kommtarspalten und Presseartikel recyclen.

Jetzt, wo ich , dank des Titels, die volle Aufmerksamkeit habe, mal zu etwas völlig anderem.
Eine Trainerdiskussion! Oder anders gesagt, und für den Kölner verständlich, „es geht schon wieder los...“

Man darf sie wieder lesen, die selben Sprüche, das selbe Gejammer. Man spielt gegen den Trainer, der Trainer erreicht das Team nicht, der kann nichts. 75% der Leser des KSTA halten CCC für den falschen Trainer. Aber hey, das ist ok! Es gibt gibt hier keinen richtigen Trainer. Wir bekommen sie ALLE raus!
Hans Zach war der letzte Trainer, der seinen Vertrag erfüllen durfte. Und sind wir ehrlich, hätte der verlängert, wäre der auch gegangen worden.

Wir haben jetzt alles getauscht, Trainer, GF, Pressesprecher, Spieler, Goalies und auch hinter den Fressbuden wurden ständig personelle Änderungen durchgeführt. Unsere paranoide Hexenjagd geht ja mittlerweile so weit, dass wir die einzige Konstante der letzten Jahre als Ursache für alles Versagen sehen, Spieler die schon lange im Verein sind. Sind wir mal ehrlich, werfen wir jetzt Müller, Gogulla, Hospelt etc. raus, dann sind wir sicher bald wieder da wo wir jetzt sind.

Wir haben unseren TopGoalie verloren, haben nachverpflichtet und verlieren gegen die Topteams der Liga. Wir dominieren nicht die Liga, aber wieso auch? So holt man in Köln keine Meisterschaft. Die meisten kennen das doch nicht, dass man die Liga gut Spielt UND Meister wird. Als die Haie das zuletzt gemacht haben stand die Berliner Mauer noch und Michael Jackson war schwarz!
Und jetzt, geht’s wieder los, 18 Spiele, Platz 7, und 5, in Worten FÜNF Punkte Rückstand auf Platz vier. Also wenn man da schon graue Haare bekommt, gute Nacht
.
Jedes Mal das Selbe:
- Wir haben einen Trainer.

Wir fangen an zu zweifeln, und diese Zweifeln geht von der Presse, oder zur Presse. Die Fans meckern bei FB und und er Arena und überall kommen die selben ausgeleierten Phrasen. „der Trainer erreicht das Team nicht, die spielen gegen den, der ist Kanadier und unsere armen deutschen, der ist so steif, der ist so laut, der rastet zu schnell aus, der ist zu stoisch, zu Kühl, der trennt den Müll nicht....
Dann fliegt der endlich, und wie das im Sport ist, oft gibt das dem Team kurz einen Schub.
Man holt einen neuen Trainer der Team und Persönlichkeiten nicht kennt.
dem jubelt man zu wie dem Erlöser schlechthin. Was waren alle erst von CC begeistert. Diese Austrahlung und so ganz anders als dieser kalte Schwede, der ja nur Leute aus seinem Land aufstellt und den armen Ziffzer auf der Bank versauern lässt (Na, fällt wem was auf?)
es läuft ok, aber nicht brilliant


und dann geht es von vorne los! Dieser Verein ist, je mehr man dabei ist, kein Eishockeyverein, sondern ein billiger Abklatsch einer Dailysoap. Damit meine ich auch die Laiendarsteller auf den Rängen und Pressevertreter. Ist letzteres ein Vollzeitjob? Eishockeyreporter, oder macht man das nebenbei? Und wieso ist die Konkurrenz da so gering? Wie kann es sein, dass man den obigen Kreislauf Trainer für Trainer im 12-24 Monatsrythmus mit den selben platten Artikeln und Gründen fürs schlecht Spielen aus der Schulade holt?
Wie lange machen wir das jetzt? Wie lange wollen wir das noch machen?

Ist man in Köln ein so weinerliches Publikum dass wir, sobald es nicht läuft, panisch an Stellschrauben springen damit schnell wieder Erfolg da ist? Und lösen wir damit Probleme, oder machen wir Neue? Ist unser erhörte Ruf nach dem neuen Trainer nicht auch vielleicht der Ausgangspunkt vieler Probleme. Das wir Spielern über Jahre vermitteln, dass immer der andere Schuld ist? Wir haben das ja adaptiert auf den Rängen. Die da oben sind schuld... Sollte CCC gehen und es nix bringen wird dann der nächsthöhere Kopf gefordert.

Wir spielen wieder scheiße, unsere individuellen Fehler kosten uns Punkte. Ist nicht so schön und jeder hätte das gerne anders. Aber was um alles in der Welt bringt uns dieses „der Trainer muss weg“ denn schon wieder? Ich bin müde, ich kann es wirklich nicht mehr lesen. Seit über 23 Jahren der selbe langweilige Kreislauf aus Gründen die man sich zusammen saugt.
Letztens das Gepfeiffe beim Torwartwechsel. Alle Gründe gegen CCC sind doch persönlicher Natur. Ich bin sicher kein Fan von ihm, aber meinen Unmut wie er mit Auszeiten umgeht (deswegen haben wir noch kein Spiel verloren), wie er auf er Bank agiert oder wie er mit FöLi umgeht. Das sind perönliche Komponenten. Aber was will man da auch erwarten? Peters holen war richtig. Und FöLi? Dieses System gibt es so in Kanada nicht. Das hier ist one way, und wir können keinen runter senden. Wir haben Spieler die spielen wollen und wenn man diese bei schlechter Leistung benched, oder runter nach Frankfurt schicken will, hat man ein Problem. Zum einen geht es nicht, zum anderen geht dann das geheulte in der Presse los. Krupp jr. 2.0.
Das einzige was ein Trainer hier also tun kann ist reden, was an der Taktik schrauben und einen Gameplan erstellen. Am ende spielt dann jemand einen Suicidepass der früh zum 1:0 führt und alles ist im Arsch! Genau das bringt der Trainerwechsel, das einige Spieler mal kurz wach werden.

Wie er trainiert, wie er zwischen den Spielen mit den Spielern umgeht, wie er sich taktisch vorbereitet. Also ich bekomme das nicht mit. Wen andere, vielleicht Pressevertreter(innen) das so detailliert mitbekommen, bitte schön! Ich hätte, wenn wir den Trainer wirklich raus werfen nur dieses eine Mal wirkliche Infos warum. Keine Phrasen, keine Verschwörungstheorien.

Ist CCC noch der richtige für die Haie. Ganz klar, nein! Deswegen wieder mit dem Rauswurf liebäugeln? Nein! Ein Interimscouch den man geholt hat, weil man den verpflichteten Interimscouch den man mal geholt hat vor die Tür gesetzt hat.
Wir bräuchten hier Trainer die mal was gewonnen haben und eine Reputation besitzen dass Presse und halb wissende Möchtegernexperten einfach mal still sind.
Quasie einen Uwe Krupp der mal was gewonnen hat und nicht als Neuling im Trainerbereich hier auf ein Podest gehoben wird.* Aber diese Trainer wachsen nicht auf Bäumen, und diese Trainer werden sicher nicht so dumm sein, in eine Stadt zu wechseln wo der neue Stuhl auf den man sich setzen muss schon angesägt ist, weil das ist er hier immer!

Wen holen wir? Schauen wir uns vorher mal die letzten Meistertrainer an:


2000 Sean Simpson
2001 Bill Steward*
2002 Chernomaz (nochmal 2004 Meister, danach eher verschollen)
2003 Chris Valentine
2004 Chernomaz*
2005-06 Pagé
2007 Poss
2008-2009 Jackson
2010 Zach*
2011-2013 Jackson
2014 Sundblad*
2015 Ward
2016-2017 Jackson

Meistertrainer mit dem Sternchen haben wir übrigens abgesägt. Ich wette sogar ein 100€ dass wir der einzige Verein der letzten Jahre wären, wo wir mit einem Don Jackson an der selben Stelle wären. Einer aufkeimenden Trainerdiskussion. Wir würden einem 8-fachen Meister binnen 14 Monaten die Fachkompetenz aberkennen und darüber diskutieren ob er das Team noch erreicht. Jede Wette! In Köln, kein Problem!

So wie, wir auch Spieler jeden Schneid und Ehrgeiz aberkennen. Einfach weil die in Interviews reden, oder wie sie reden. Da haste gerade des Spiel verloren und sollst was tolles sagen. Und diese Worte, 60Sek nach Abpfiff,legt man auf die Goldwaage. Ich will hier keinen in Schutz nehmen, das ist denen Ihr Job, bei nem guten Gehalt, vielen Vorteilen und die Leistung derzeit ist teilweise echt bescheiden. Vor allen weil man weiß das mehr geht.

Aber wollen wir jetzt wieder von vorne anfangen? Man ist ja selber schuld. Spieler, Trainer und Team werden als Top Mannschaft verkauft, im August, spätestens aber nach 2 Siegen plant man die Meisterfeier und wenn es Probleme gibt heulen alle im November, dass man im April ohne den Kölner Erlöserkomplex keinen Titel holt. Also den Coach wirft, und einen Messias holt der mit Handauflegen und eines Motivationscoaches den Titel herbeizaubert. Hat ja 2x in 22 Jahren funktioniert. Muss ein tolles Konzept sein. Einen Pagé der 2002 in Berlin angefangen hat, und 2005 das Ziel Meisterschaft 2x erreicht hat, 2003 gegen Krefeld (6. Platz) im HF raus geflogen und 2004 gegen Frankfurt (5. Platz) den Vizetitel geholt, hätte hier sicher nicht das Dritte Jahr bekommen. Einfach weil man ihm das nicht zutraut.

Ich bin kein Eishockeyromantiker, und ich weiß wie das mit den Trainern läuft. Im Football sogar mit den Spielern die schnell weg sind. Irgendwann ist man in dem Verein einfach Aufgebraucht und die vergangenen Titel sind egal, auch in der NHL mit Julien. Aber unser Hire n Fire und mit Mistgabeln ´durch Presse und Socialmedia zu rennen ist schon sehr inflationär. Aber, Kopf hoch, wir sind da nicht so rein. In Mannheim läuft das auch so, bis auf den Glücksgriff mit Ward.
Die haben auch Ende der 90er Anfang 2000 Ihre Titel geholt. Dann ne 5-6 Jährige Durststrecke, dann Meister, dann Durststrecke. Nichts unbekanntes bei uns! Köln und Mannheim liegen am selben Fluss, vielleicht liegt es daran?

Können wir einfach mal das machen, von dem alle so überzeugt sind das wir es sind? Das man die holen Phrasen die Fans immer dreschen mal gelebt werden... Dieses zum Verein / Team stehen. Die unzähligen, aber verlogenen Gesänge über Treue die man bei 3-4 Niederlagen vergisst und Konsequenzen fordert.


*ja ich weiß wo Uwe Krupp mit den Eisbären steht. Aber der wird in 3 Jahren ja sicher auch was dazu gelernt haben! Dazu haben die letzten Jahr in nder Krise am Trainer festgehalten, obwohl Presse und Fans den absägen wollten. Alte Mannschaft, keine Förderung der Jugend. Ihr kennt das sicher!
also zunächst mal ein bischen Erbsenzählen

der Meistertrainer 2003 heisst Butch Goring

das soll jetzt in keiner Weise dein Posting diskreditieren, ich gönne lediglich Herrn Valentine nicht das schwarze unter den Fingernägeln ;)

dann ist zwar richtig welche Trainer hier waren und mit Sternchen gekennzeichnet sind, aber abgesägt wurden weder Chernomaz noch Zach.

Cherno war hier Assistenztrainer und Interinscoach der lediglich die verkorkste Saison über die Bühne bringen sollte, von RETTEN hat damals keiner ernsthaft geträumt und er wusste bereits in dem Moment als er angetreten ist, Headcoach bin ich hier nur für den Rest der Saison. Im Prinzip waberte der Name Zach und die Zusammenstellung/Vorbereitung des neuen Teams schon die ganze Zeit im Hintergrund.

Von daher war das eher ein prekäres Arbeitsverhältnis und jeder wusste Bescheid. Der Titel den Cherno und Kreis* (mit Sternchen versehen weil auch er dann ein gegangener Meistertrainer ist, wenn auch "nur" in der Schweiz)

Zach ist nochmal was anderes gewesen. Er ist hier weder gefeuert worden noch abgesägt oder sonstiges. Zach hat ganz klar dem Klub zu verstehen gegeben 4 Jahre ist genug ich werde nicht verlängern.
Was auch im Kontext einer normalen Trainerhalbwertzeit von (in der Regel) 3 Jahren eine gute Entscheidung war. Man kann dem ollen Grantler und Sturkopf vieles vorwerfen aber bestimmt nicht das er bestimmte Gesetzmässigkeiten nicht erkennt

Von daher sind die beiden schonmal nicht abgesägt worden ähnlich wie Sundblad der Erste der als Interim nach Stewart die Saison anständig zu Ende gebracht hat obwohl im Hintergrund schon der Relaunch für Krupp anlief. Da Sundblad aber als Assistent hiergeblieben ist und erst ein Jahr später nach Ingolstadt gewechselt ist bleibt das irgendwie ganz anders in Erinnerung als Chernomaz obwohl es rein technisch der selbe Vorgang war

Nur mal so angefügt weil viele hier das nicht mitgekriegt haben bzw die Erinnerungen einen trügen können.


So nun zur Aussage deines Postings

Tja Alter ich bin da ähnlich wie IceDragon ziemlich unsicher worauf du hinauswillst

Einerseits bist du komplett gegen einen Trainerwechsel weil es keinen echten Langzeiteffekt hatte, andererseits siehst du Clouston auch als gescheitert bzw nicht mehr den Richtigen an.

Ich will jetzt auch nicht behaupten das du da ein wenig flach argumentierst (na im Grunde will ich es irgendwie schon, aber das würde deinem Posting nicht gerecht) sondern stattdessen die Argumentations und Faktenkette von der anderen Seite her aufziehen

Ein Trainer im Profisport ist nun mal wenn es gut läuft in der Regel nach 3 Jahren durch, ganz selten mal dauert es länger und dann ist meist schon das 4. Jahr wie das verflixte 7. einer Ehe. Ganz selten gibt es mal jemand der seinen Gig irgendwo länger erträglich gestalten kann, von daher muß man Pavel dem Unsympathen schon einen gewissen Respekt zollen ganz besonders mit seiner anstrengenden Persönlichkeit.

Bei den Haien mit dem volatilen Presse und Fanumfeld sowie der grossen Erwartungshaltung (die man aber selber immer schürt) ist das mit der Halbwertzeit natürlich noch mal ne ganz andere Geschichte, ähnlich wie in Mannheim und früher auch im Dorf. Bei den Eisbären wäre es ähnlich wenn der Klubesitzer nicht ganz weit weg auf der anderen Seite vom Teich sitzen würde und das ganze Projekt nicht als Immobilie mit Sportklubanhang handeln würde. Soll heissen da ist der Druck von Fans und Medien sicher nicht geringer als in K oder M oder D, aber zum einen hat man ne nette Titelsammlung in jüngerer Vergangenheit auf der Uhr und zum anderen zählt jetzt viel mehr die finanzielle Konsolidierung des Projektes Mufu Arena, die Eisbären sind da lediglich noch Sideshow (wenn sie es nicht immer schon waren)

Worauf will ich jetzt hinaus
Du sagst die Trainerwechselei bringt nicht bzw keine Nachhaltigkeit.
Ich würde wie gesagt von der ganz anderen Seite kommen und behaupten.
Die Trainerwechselei würde durchaus Nachhaltigkeit bringen, wenn man nicht so oft den richtigen Zeitpunkt verpassen würde und ganz besonders nicht immer den als Feuerwehrmann eingesprungenen Neutrainer viel zu schnell als Heilsbringer einstufen und mit viel zu langen Vertragslaufzeiten ausstatten würde.

Fangen wir doch mal chronologisch in der letzten Meistersaison 2002 an

Nethery hat das gründlich in den Sand gesetzt wie auch schon in der Saison davor als er von Leslie übernommen hat und mit seinen Torwartwechselspielchen die Meisterschaft verschenkt hat.
Danach hat er geglaubt er könne sein Team das er mit viel weniger Geld zusammenstellen musste nebenbei auch noch coachen. Cherno hat dann bekanntermassen für den Rest der Saison übernommen und sollte nur nen geordneten Übergang auf die schon fixe Ära Zach einleiten.
Der Titel so schön er war, war mehr eine Trotzreaktion des Teams (ähnlich wie Ingolstadt) als alles andere.
Wie auch immer Feuerwehrmann hat seinen Job super erledigt, Super Vielen Dank jetzt gibt es nen Neustart

Dann kam Zach für 4 Jahre
Das kann man jetzt als fehlgeschlagenes Projekt sehen weil kein Titel dabei rausgesprungen ist oder eben als solide 4 Jahre auch wenn 2 mal im Viertelfinale Schluß war. Muß jeder selber wissen. Dennoch hatte man in der Zeit selten bis nie das Gefühl das sich das Team hängen liess, die Arbeitsrate stimmte und man darf nicht vergessen das man sich in der Zeit auch schon in der Titelphase der Eisbären befand.

Wie auch immer Zach kündigte frühzeitig an nicht zu verlängern, man konnte mit Mason einen geordneten Übergang zu einen neuen moderneren Coach finden der auch wesentlich interessanteres Eishockey angeboten hat. Das diese Phase nach 2 guten Jahren und ein paar Spielen in einer katastrophalen Saison endete, ja wem will man da letztendlich den grossen Vorwurf machen.
Mason hätte sicher diplomatischer mit Ciernik sein können (der sich aber trotzdem wie ein kleines Mädchen verhalten hat), man hätte nicht den McLlwain Stint um das eine Jahr zuviel ausdehnen sollen, man hätte Furchner und Hospelt nicht so einfach gehen lassen dürfen und man hat mit Warriner und Johnson dann noch doppelt in die Scheisse gegriffen. Dazu dann noch die Tragödie um Robert Müller und das ganze war ein Szenario das kein Trainer der Welt überstanden hätte.
Auch hier hat man lediglich Assistenten bzw Feuerwehrmänner zum Beenden der Saison durchlaufen lassen deren Job es war keinen weiteren Schaden entstehen zu lassen

Danach hat man das das einzige Mal bei einem geordneten Übergang in die Müllkiste gegriffen als man Pavlov geholt hat (der aber eigentlich auch nur 2. Wahl war). Ich finde zwar nach wie vor das man dieses Experiment länger hätte durchziehen sollen, aber da gab es im Hintergrund viele Nebengeräusche wie miese Finanzlage etc
Dazu noch der schon länger amtsmüde Göttsch sowohl finanziell wie auch vom restlichen Engagement kein echter Rückhalt mehr und man hat panisch reagiert und mit Bill Stewart sozusagen den Donald Trump der Trainergilde verpflichtet. Das war schon ein grosser Fehler der noch grössere aber Stewart weiter zu halten und sein Unwesen treiben zu lassen. Da gibt es bis heute die wildesten Gerüchte angefangen von Zahlungen unter der Hand an Stewart für Verträge mit neuen Spielern, Abschaffung der gesamten Jugendabteilung und was weiß ich noch alles. Und manche der Dinge speziell in der Nachwuchsarbeit sind bis heute zu spüren auch wenn es sich langsam verflüchtigt hat.
Das war definitiv eine ganz chaotische Zeit mit Lavieren am Abgrund des gesamten Klubs, Neueinsteiger auf der Gesellschafterebene, neuen Machtstrukturen und so weiter. Damals wurden sicher viele Entscheidungen getroffen die heute so nicht mehr fallen würden. Whatever dunkles Kapitel, am Ende sollte Sundblad die Saison retten, bzw vernünftig beenden und hat das im Prinzip fantastisch gemacht mit dem 2 besten Punkteschnitt der DEL in seiner Amtszeit. Auch hier war schon lange vorher klar das Krupp übernimmt und ein geordneter Übergang stattfindet bzw das Sundblad nicht Headcoach bleibt.

Dann die Ära Krupp
Mit viel Engagement, mit noch mehr Euphorie und ganz wichtig mit vollkommener Kritikresistenz an Krupp gestartet sowohl in der Presse als auch bei den Fans, ganz zu schweigen lange Zeit auch bei den neuen Geldgebern. Leider aber fehlte dann Krupp auf Strecke doch etwas die Bodenhaftung und Selbstreflektion, er war am Ende ganz sicher nicht mehr der selbe ambitionierte Trainer als der er gekommen war und so kam nach 3 Jahren (Achtung Halbwertzeit) das überraschende aber in der Nachbetrachtung logische Aus für Krupp.

Hier hat man ganz sicher den richtigen Zeitpunkt verpasst den Wechsel einzuleiten und das chaotisch wirkende Krisenmanegement gepaart mit schwachen Neueinkäufen brachten den Schnellschuß Sundblad in eine fast aussichtslose Situation. Von allen Seiten als Königsmörder angefeindet und lediglich mit echtem Rückhalt bei den Gesellschaftern (und das mit echter Nibelungentreue) hatte er wahrscheinlich den schwersten Start den man haben konnte und in seiner paranoiden Situation "ich muß nicht nur alles besser machen als Krupp, sondern vor allen Dingen anders" schraubte er hier und da und manchmal auch dort und hat sich sicher mit allem was er hatte reingehauen in den Job. Trotzdem die Saison auch auf Grund einiger schwieriger Charaktere (Jamie Johnson, Malla) oder Spieler mit persönlichen Problemen (Minard, Weiss) sowie einger Akteure deren Leistungsvermögen na ja sagen wir zeitweise etwas suspekt war (aus den Birken, Tripp, Rankin, Sauve, Tjärnqvist, Holmqvist) und nicht zuletzt schwelender kleiner Eifersüchteleien (Krupp jr) komplett in den Teich gesetzt.
Sicher nicht nur die Schuld von Sundblad, aber auch da war schon zu sehen, der Mann war stets bemüht (jeder weiß was das in Personalbüro Sprache bedeutet) aber als Lösungsansatz gab es immer nur "härter trainieren" Auch hier hat man klar den Zeitpunkt verpasst den Trainerjob geplant und geordnet zu übergeben und einen echten Cut zu machen. Lieber hat man Sundblad mit allen Freiheiten ausgestattet und in waschechtem "Too Big too Fail" Mode alles versucht um ja nicht im Nachhinein wegen der Krupp Entlassung wieder ins schlechte Licht zu rücken. So startet man dann mit angezähltem Coach in eine neue Saison fängt sich mit Williams und Aslund zudem noch 2 echte Flops ein und voila hat wieder viel zu lange gewartet bevor man sich vom Trainer trennt und muß wieder verzweifelt jemand suchen der übernimmt. Hätte man viel geordneter und einfacher haben können mit nem klaren Schnitt zwischen den Saisons

In Comes Clouston als Feuerwehrmann mit Top Referenzen und der macht fast alles richtig, geht auf das Personal ein und gibt jedem eine Rolle die er erfüllen kann, macht aber schon damals keinen Hehl daraus, wenn ich bleibe dann baue ich hier alles nach meinem Gusto um.

Was er auch getan hat mit neuem sportlichen Leiter Mahon und mit einem topbesetzten Team zu dem man sich noch mit Krämmer und Ehrhoff 2 Bonusspieler leistet weil die Gelegenheit eben da war.
Das Team zeigte auch das es in der Lage war jeden Gegner an jedem beliebigen Tag zu schlagen, leider aber auch eine unübersehbaren Hang zur Arroganz, schwächere Gegner wurden im Schongang bespielt und peinliche Pleiten (und die gab es nicht selten) wurden grosspurig weggelächelt. Undiszipliniertheiten taktischer oder eben strafwürdiger Aktionen blieben ohne Konsequenzen und obwohl die Vorrunde zum Aufgalopp bzw Trainingslager für die Playoffs ausgerufen wurden, wurde immer mit dem selben Lineup gespielt, obwohl einige Spieler in der Hinterhand waren die zumindest kämpferisch einiges hätten beisteuern können. So lavierte man sich durch die Saison, misachtete alle kleinen Warnsignale und sonnte sich im Glanze einer fast makellosen Bilanz gegen die Gegner die man als bespielenswert betrachtete. Ansonsten waren langweilige Pflichtdarbietungen mit halber Kraft aber vor allem maximal einem Drittel Konzentration gang und gäbe. Man glaubte einfach den Schalter nach Belieben anknipsen zu können und hatte kein bischen auf der Rechnung das andere Teams (die aber konstanter punkteten) eventuell auch noch einen Boost Knopf für die Playoffs hatten.... wie zb Wolfsburg .... nicht so überraschend wenn man sich mit den letzten Jahren DEL ein wenig beschäftigt hat, zumindest für 1 meist aber 2 gute Playoffrunden waren und sind die immer gut gewesen. Und so rannte man im wahrsten Sinne des Wortes blind ins Verderben, liess noch den letzten Monat der Saison schleifen weil man nach einer Siegesserie imJanuar speziell gegen alle Topteams gedanklich schon im Vorbereitungsmodus für die Playoffs war.
Und erwischte nicht zuletzt auf Grund diverser unnötig verschenkter Punkte eben Wolfsburg. Ergebnis bekannt dazu noch teaminterner Zoff, Hager wird suspendiert, diverse Spieler beschweren sich darüber öffentlich live und vor den Mikros, man scheidet sang und klanglos direkt aus. Geschäftsführer sportlicher Leiter und nicht zuletzt der Trainer geben ein erbärmliches Bild in der Aufarbeitung ab und am Ende verliert man Hager einfach mal so an den Topfavoriten München, 2 andere Spieler ergreifen ebenfalls trotz laufendem Vertrag die Flucht vor der Nichtbeachtung durch den Trainer einen weiteren (Turnbull) löst ma auch den Vertrag auf und mit Salmonsson redet man erst gar nicht mehr (spielt jetzt mit deutschem Pass in Iserlohn, ob das in Köln passiert wäre zweifelhaft aber dennoch schon peinlich), der Geschäftsführer fliegt (angeblich nicht wegen Hagergate) Sportlicher Leiter und Trainer gehen mehr als angezählt in die nächste Saison. Und wieder den Zeitpunkt verpasst den trainer zu wechseln und mit schau mehr mal ob es noch was wird angefangen

Worauf will ich hinaus

Die Trainerwechsel bringen durchaus was, egal ob langfristig geplant (da fast immer bis auf Pawlow, aber eigentlich hat man da auf jemand anders spekuliert (Augusta) der war aber zu teuer besonders mit seiner Wunschliste) oder eben der kurzfristige Feuerwehrmann, selbst da ist die Quote nicht schlecht.
Es wird nur dann schlecht wenn man glaubt Feuerwehrmann sein und langfristige Lösung ist ein kompatibles Ding. Gemeinsam haben alle Feuerwehrmänner das sie hier reinkommen sich mit dem vorhandenen Personal arrangieren müssen und das beste daraus machen. Gefährlich ist aber dann das Denk-Szenario, hey wenn das adhoc besser klappt wie gut muß es dann erst werden wenn der Mann seine Vorstellungen bzgl Team und Spielweise verwirklichen kann. Und da liegt der Hase bei den Haien im Pfeffer. Praktisch mit jedem Feuerwehrmann den man als Headcoach gehalten oder gar mit mehrjäriger Vertragsverlängerung ausgestattet hat ist man auf die Schnauze gefallen und zwar meist heftig.
Die langfristig geplanten Wechsel auf Zach, auf Mason und auch auf Krupp würde ich dagegen nicht als vertane Phase sehen, dennoch sollte man auch hier vorsichtig sein mit zu langen Verträgen speziell dann wenn die Amtsdauer schon an der kritischen 3 Jahresgrenze angelangt ist

Also wenn ein Trainerwechsel erfolgt, dann bitte auch in dem Bewusstsein, bringe die Saison gut zu Ende aber für nächste Saison suchen wir jetzt in Ruhe und wenn wir jemand haben dann bereiten wir die nächste Sasion auch schon vor
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Zauberer » Di 31. Okt 2017, 07:48

@harkonnen Super Beitrag! Sicher der beste hier seit langer Zeit!

Sehe das ähnlich, dass man bei den Haien sogar eher zu lange abwartet, als zu schnell handelt. Gerade ist man auch wieder dabei, den richtigen Zeitpunkt zu verpassen.

Allerdings stellt sich natürlich die Frage, welcher Feuerwehrmann grad auf dem Markt wäre und uns helfen könnte. Oder man wirft Brandl halt für diese Saison ins kalte Wasser.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon iiivan » Di 31. Okt 2017, 08:33

Vor dem Hintergrund der Kölner Fans Thomas Brandl als Headcoach? Na, dann viel Spaß.
Ich persönlich fänds sehr wünschenswert.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Zauberer » Di 31. Okt 2017, 08:52

Also seit er wieder da ist habe ich noch kein Mal ein „Auf die 7“ gehört. Denke mal ein Großteil der Haie weiß gar nicht mehr um seine dunkle Vergangenheit. Aber ob er als Trainer was taugt, weiß ich nicht.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon Marty Murray » Di 31. Okt 2017, 09:50

Brandl?

Wow.. wieso nicht Moritz Müller als Spielercapotrainer? Spielt, coacht und hält das Megaphon?

Die Spieler hören am Headcoach vorbei aber wenn der zweite Hütchenaufsteller das sagen hat, dann stehen die Gewehr bei Fuß? Richtig, wobei die ersten 3-4 Wochen würde sogar die Klofrau einen Effekt haben bis die Herren da ein Häarchen in der Suppe finden.

Ich wäre für Zach, nur damit unserer 87 sein Dienst nach Vorschrift Hockey und sein offensichtliches dagegen sein trotz edelster Eiszeit mal quer im Rachen hängen bleibt.
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon millencolin » Di 31. Okt 2017, 11:03

Einerseits bist du komplett gegen einen Trainerwechsel weil es keinen echten Langzeiteffekt hatte, andererseits siehst du Clouston auch als gescheitert bzw nicht mehr den Richtigen an.
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bla bla bla
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Worauf will ich jetzt hinaus
Du sagst die Trainerwechselei bringt nicht bzw keine Nachhaltigkeit.
Ich würde wie gesagt von der ganz anderen Seite kommen und behaupten. 
Die Trainerwechselei würde durchaus Nachhaltigkeit bringen, wenn man nicht so oft den richtigen Zeitpunkt verpassen würde und ganz besonders nicht immer den als Feuerwehrmann eingesprungenen Neutrainer viel zu schnell als Heilsbringer einstufen und mit viel zu langen Vertragslaufzeiten ausstatten würde.
Ich habe im Moment relativ wenig Zeit, wie man an der Anzahl meiner Beiträge erkennt. Ich wollte auch auf nichts hinaus, sondern einfach nur Fragen stellen. Die Antworten dürfen andere gebe, und wie man da sieht, biste doch nah dran und mal auf meiner Linie. Nur sehe ich die Haie als Mittelmaß, die sich als TopTeam (monetär auf jeden Fall) verkaufen, aber Mittelmaß liefern, während die Fans geistig noch in den 80er und in 2002 leben. Und dieses herbeirufen von kurzfristigem Erfolg lässt uns immer wieder von vorne anfangen.

Ich sehe Clouston nicht gescheitert. Sondern eher dass wie bekommen was wir eingekauft haben. Einen DEL Newbie, dem es hier schwer fällt. Und „der richtige“ ist da eher eine Metapher, weil es den in Köln nie gibt. Wir sägen sie alle ab. Und sei es dass sie nicht verlängern wollen. ;)

Zach hat man nicht verlängert, obwohl der Erfolg durchaus da war, das waren gute Spielzeiten und Cherno, ja ein Sternchen zuviel. Aber Potential auch sauber verkannt. Den Fehler hat man dann mit Sundblad wohl ausbessern wollen ;)

Das letzte Zitat, genau DAS! Kreide ich hier an. Hätte man XY nach Clouston verpflichtet und der wäre nicht perfekt eingeschlagen, hätte man sich den armen CCC so gerne zurück gewünscht. So ist das hier. Aber andererseits ist man auch schnell von Hero to Zero.
Und genau hier kommen wir zu dem Problem, warum betreiben wir dieses Hire n Fire so Ziellos und nur um kurzzeitig was zu erreichen was dann eher im Lottospielen ausartet?

Also wenn ein Trainerwechsel erfolgt, dann bitte auch in dem Bewusstsein, bringe die Saison gut zu Ende aber für nächste Saison suchen wir jetzt in Ruhe und wenn wir jemand haben dann bereiten wir die nächste Sasion auch schon vor

Ja, so sollte das sein, das wäre mir reicht. Aber man wirft CCC ja nen 2 Jahresvertrag und meint dann, wenn wir den jetzt kicken retten wir noch die Saison mit einem Feuerwehrmann,

Und jetzt das, wo ich eigentlich in will. Du kannst, speziell hier in Köln, den perfekten Kandidaten suchen, wenn der in den ersten Monaten nicht kickt, hörste die Säge am Stuhl, dann war das alles für die Katz. Weil hier wartet man nicht. Hier geht’s um das Gefühl ob es jemand schafft. Hätte Sundblad in Ingolstadt die kündigung bekommen, wer weiß wie die Saison 14 da gelaufen wäre. Wäre Berlin jetzt auf 3 wenn man Krupp gekickt hätte? Ehrlich? Keine Ahnung. Aber die Storys des kicken und nicht kicken gehen in alle Richtungen. Und wir in Köln würden das kürzeitige Gefühl der möglichen Verbesserung immer einem längeren Ziel unterordnen. Einzig ein Krupp durfte, auch nach den miesen Spielzeiten davor, mal eine solala Saison ´12 hinlegen.

Egal wen wir holen, egal was wir machen. Sobald man ein bisschen abschmiert geht’s von vorne los. Am Ende landen wir beim Feuerwehrmann....
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Re: Clouston* raus!!111elf

Beitragvon iiivan » Di 31. Okt 2017, 11:26

Riiichtich!!!!!
Genau das ist der Punkt.
Schau mer mal nach WOB. Wie oft waren die hinten und haben sich mit letzter Kraft in die Playoffs gerettet. Aber da ist offenbar mit Fliegauf und Gross ein Gespann am Werk, die ihren Plan durchziehen können, ohne dass von außen einer Einfluss nimmt. Keine Geldgeber, keine ahnungslose Presse, keine Fans. Aber wir sind die Haie und nicht WOB.
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