Neue Investoren für den KEC

Im Büro des Chefs: Diskussionen rund um den Verein und die Fans. incl. Gerüchteküche
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René
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Neue Investoren für den KEC

Beitrag von René » 25.02.2009, 10:18

Rettungsplan
Haie: Investoren stehen bereit

Köln – Es war alles viel schlimmer als gedacht! Die Katastrophen-Saison hätte die Kölner Haie fast eliminiert.

Allein durch Zuschauereinbußen und die verpassten Playoffs steht der KEC vor einem Schuldenberg von geschätzten zwei Millionen Euro. Bei einem Gesamt-Etat von 8,5 Millionen Euro wäre jedes andere Unternehmen längst zusammengebrochen.

Was den Klub zudem ins Mark traf: Mäzen Heinz-Hermann Göttsch konnte in dieser Saison nur noch wenig finanzielle Unterstützung geben. Nachdem er im EXPRESS-Interview Alarm geschlagen hatte, wurden wohl einige in der Stadt wachgerüttelt.

Und jetzt sehen die Verantwortlichen endlich wieder Licht am Ende des Tunnels. Nach EXPRESS-Informationen stehen die Haie kurz vor der Rettung. Eine Investoren-Gruppe aus ungefähr zehn Personen soll bereit sein, den Klub aufzufangen.

Ganzer Artikel @ http://www.express.de/nachrichten/sport ... 61545.html
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von Poschi » 25.02.2009, 11:00

Typisch Eichin: Big, Bigger, Eichin!

Natürlich ist es wichtig eine solche Saison wie diese nicht noch einmal zu erleben, weder sportlich als auch finanziell. Aber anstatt gleich großer jubelschreie loszulassen und für die kommende Saison eine Topmannschaft zu verkünden, sollte man lieber darüber nachdenken mal ein gewisses Risikopolster anzulegen um soetwas im der Zukunft vermeiden oder zu mindestens abfangen zu können.

Sein Engagement in allen Ehren, aber mir vermittelt Eichin immer mehr den Eindruck, das er nicht weis, wie eine positive Finanzplanung funktioniert.
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von h@ief@n » 25.02.2009, 11:07

so ein Bullshit
Wie soll man denn in einer Sportart wo nahezu jeder ausser Mannheim von der hand in den Mund lebt eine Risikopolster anlegen?
Die Sind doch froh das man den Etat irgendwie halte kann, von zurücklegen kann man doch da nur träumen.

Klar wenn man einen Etat wie Disburg hat dann macht eine Krise vielleicht 200TEUR aus,
aber wenn man 7-8 Mio hat , in der Arena spielt und die PO gebucht sind reisst es eben größere Löcher
Ja ich bin der deutschen Rechtsschreibung in großen Teilen mächtig, habe aber noch keinen Tastaturtreiber gefunden der meine hektische Schreibweise unterstützt.

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von Emotion 22 » 25.02.2009, 14:23

Poschi hat geschrieben:Typisch Eichin: Big, Bigger, Eichin!

Natürlich ist es wichtig eine solche Saison wie diese nicht noch einmal zu erleben, weder sportlich als auch finanziell. Aber anstatt gleich großer jubelschreie loszulassen und für die kommende Saison eine Topmannschaft zu verkünden, sollte man lieber darüber nachdenken mal ein gewisses Risikopolster anzulegen um soetwas im der Zukunft vermeiden oder zu mindestens abfangen zu können.

Sein Engagement in allen Ehren, aber mir vermittelt Eichin immer mehr den Eindruck, das er nicht weis, wie eine positive Finanzplanung funktioniert.
Ich verstehe deine Argumentation, doch die funktioniert nur in der freien Wirtschaft. Die Gewinne müssen immer in die Kaderplanung fließen, weil man nicht kalkulieren kann, ob jetzt 500 Leute mehr kommen oder nicht pro Spiel. Das würde bei der geringsten Preisstufe von 11€ schon 140000 € ausmachen.
Jetzt kann man sagen, dass dies Peanuts sind bei 7 Mio, aber da kommt die Hallenmiete usw usw.

Alles an einer Person festzumachen, wie du es jetzt bei Thomas Eichin macht halte ich für grundlegend falsch. Ich habe ihn auch schon für einzelne Punkte (größter Bock waren die Dauerkarten, aber das gehört hier nicht hin) kritisiert. Aber hier hat der sportliche Erfolg den Ausschlag gegeben, da man von den Fans (neben allem Sponsoring) abhängig ist. Und da sind viel mehr Leute gefragt, als ein Geschäftsführer.

Die neuen Investoren sollen den KEC auf eine breitere Basis stellen. Dies ist meiner Meinung nach sehr vernünftig. Seine Aussage, (das nächste Saison eine Mannschaft dort spielen wird, wo der KEC sich sieht) ist doch klar WERBUNG :lol: Ob dies eingehalten werden kann, steht auf einem anderen Papier

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von Poschi » 25.02.2009, 14:51

Eintrittspreise oder andere Gelder, die durch Kundenkontakt aufgebracht werden, fließen in jedem halbwegs profiorientiertem Verein nur teilweise in eine aktuelle Budgetplanung ein. Ich will damit sagen, das üblicherweise max. 50%, meistens sogar nur 30%, in die aktuelle Planung für die kommende Saison fließt und der Rest als Überschusssumme erst in der übernächsten Saison eingeplant wird. Soviel also zum Thema 'funktioniert nur in der freien Marktwirtschaft.'

Wenn dies beim KEC nicht gemacht wird ist ein Thomas Eichin erst Recht falsch auf diesem Posten, denn diese Praxis wird eigendlich im jeder Sportart bis zur Regionalliga und noch tiefer angewendet.

Insofern sollte man zusätzliches Kapital dazu benutzen, um jetzt entstandene Löcher zu stopfen und ein Polster für die Zukunft anzulegen. Doch laut Artikel soll das Geld für den Kader benutzt werden. Eine breitere Basis zu schaffen ist sicherlich gerechtfertigt. Das zusätzliche Geld jedoch im den Spieleretah zu pumpen, nur um große, namhafte Spieler anzuschaffen, um vielleicht nächste Saison besser wieder in die Playoffs zu kommen ist im meinen Augen falsch.
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von h@ief@n » 25.02.2009, 15:02

Poschi hat geschrieben:Eintrittspreise oder andere Gelder, die durch Kundenkontakt aufgebracht werden, fließen in jedem halbwegs profiorientiertem Verein nur teilweise in eine aktuelle Budgetplanung ein. Ich will damit sagen, das üblicherweise max. 50%, meistens sogar nur 30%, in die aktuelle Planung für die kommende Saison fließt und der Rest als Überschusssumme erst in der übernächsten Saison eingeplant wird. Soviel also zum Thema 'funktioniert nur in der freien Marktwirtschaft.'

Wenn dies beim KEC nicht gemacht wird ist ein Thomas Eichin erst Recht falsch auf diesem Posten, denn diese Praxis wird eigendlich im jeder Sportart bis zur Regionalliga und noch tiefer angewendet.

Insofern sollte man zusätzliches Kapital dazu benutzen, um jetzt entstandene Löcher zu stopfen und ein Polster für die Zukunft anzulegen. Doch laut Artikel soll das Geld für den Kader benutzt werden. Eine breitere Basis zu schaffen ist sicherlich gerechtfertigt. Das zusätzliche Geld jedoch im den Spieleretah zu pumpen, nur um große, namhafte Spieler anzuschaffen, um vielleicht nächste Saison besser wieder in die Playoffs zu kommen ist im meinen Augen falsch.
Du weißt aber schon das Du hier im Forum des EISHOCKEY VEREINS KÖLNER HAIE bist und nicht beim Fuballerstligisten Bayern München?

Wenn auch nur ein Cent übrig geblieben wäre den man hätte irgendwo hin rüberretten, umverteilen hätte könnten wäre dies wohl geschehen, und das hätten wir auch sicherlich erfahren denn das hätte bedeutet das man von Götsch unabhängig ist.
So aber kann man froh sein wenn man mit den "Zuwendungen" hinkommt und eine schwarze 0 schreibt.
Und das dass im deutschen Eishockey so ist, da kann ein thomas Eichin nichts für.
Man hat versucht das langfrsitig hinzukrigen aber eine Scheisssaison und verbei ist es mit der Herrlichkeit.

Und wenn du schreibst das man das Geld woanders hinzustecken als in den Spieleretat hinkt ganz gewalltig denn, anders wie im Fußball, sind die Eintrittgelder die Haupteinahme Quelle. Ergo, das geld muss AUSSCHLIESSLICH in den Spieleretat, und wenn dann was übrig bleibt kann man sich den Luxus gönnen zu schaue was man damit macht. Anders geht es im Eishockey nicht.

Wir werden eh alle noch dumm aus der Wäsche gucken denn es werden einige liebgewonnenen Bonbons nächste Saison wegfallen weil das Geld dafür in die Mannschaft gepumpt wird. Und das ist keine Vermutung. Glaubt es oder lasst es, Quelle wird nicht genannt.
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von millencolin » 25.02.2009, 15:09

Da man keinen Uberschuss erwitschaftet kann man auch nicht sonderbar viel zurücklegen.

Holt man keine Namenhaften Spieler oder spielt Playoffs bleiben die Fans aus und verursachen weitere Löcher. Dies Haltung mit den 30-50% geht nur, wenn man auf lange sicht kalkulieren kann. Sprich, Gelder die einen prozentual hohen Anteil an Gesamtetat auf lange Zeit ermöglichen. Nehmen wir die 2Mio die Fehlen, das sind 25% vom Gesamtetat die fehlen.

Jetzt soll man
- 30% der Einahmen in einen "Rettunspfond geben" wo einen verlorenen 25% schon das Genick brechen können...

Die Einnahmen bestehen aus
- Sponsoren
- Tickets
- Merchandise
- Mäzen

3 dieser 4 Grundsäulen stehen auf dem sandigen Boden des erfolges. Der Wegbruch einer Säule wie dieses Jahr (tickets) führt schon zu einem Kostrukt welches die Last kaum tragen kann. Wenn man sich jetzt noch selber belastet und den sportlichen Erfolg ausdünnt um zu sparen riskiert man einen Zusammenbruch des ganzen welcher durch den Rettungspfond nicht ausgeglichen werden kann.

Rücklagen bilden ist nur möglich wenn man auch weiß wofür! Man könnte eine Rücklage bilden die ein Verpassen der PO (als 2 Haimspiele+Merchandise) ausgleicht. Eine Rücklage für eine Saison wie diese wird schwer. Vor allem dann, wenn man den Überschuss dazu nutzt um vom Geldgeber wegzukommen. In dem Fall bleibt der Gesamtetat erhalten, die Eigenleistung die man zum Erhalt bringen muss steigt aber.

Eine Rücklage wäre als theoretisch möglich gewesen wenn Götsch die Summe X konstant hält und die Haie einen defninierten Überschuss ansparen. Da sich Götsch aber nach und nach zurck zieht und den Haien Geld aus der Summe X fehlt wird dies durch eigenleistung gestützt.

Das einzige was ein verein im Hockey machen kann ist, soch so weit zu entwickeln, dass er sich selber nicht zuviel kostet. Eine starke Marke bilde und regional ein gutes Ansehen hat um Geldgeber zu finden. Nur dann ist sportlicher Erfolg möglich. Das ist wie in der Forschung! Welcher Verein steht schon auf seinen eigenen Beinen und kann eine wirklich gute Summe in einen Rettunpspfond pumpen der auch groß genug ist, dass man sich damit retten kann?
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von IceDragon67 » 25.02.2009, 15:11

Das mit dem Rettungspacket traue ich ihm schon zu, ich habe Eichin immer vetrraut und habe mich immer vor ihn gestellt, wenn manche hier andauernd seinen Kopf gefordert haben. Nur die aussage, dass wir nächstes Jahr wieder ein Top-Team haben werden, lass ich jetzt erstmal so dahingestellt. Ich denke, das war mehr Werbung als Realität. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überraschen.

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von Poschi » 25.02.2009, 17:28

Millencollin, deine Zusammensetzung des Etats ist schon richtig wenn du schreibst

Jedoch sind nicht nur die Sponsorengelder im Vorfeld klar definiert, sondern auch die Summe des Mäzen's - Götsch hat ja nach eigener Aussage nicht weniger bezahlt als im Vorfeld festgelegt, nur eben nicht mehr. Und im Regelfall machen bei allen mir bekannten Sportarten die Punkte Sponsoren und Mäzen (soweit vorhanden) 50% oder mehr des Etats aus, während der Rest sich aus Ticketverkauf und Merchandising zusammensetzen. Sind also ca. 25% des Gesamtetats, die aus Ticketpreisen gespeist werden.
Doch das hat nichts damit zu tun wieviel Prozent der Eintrittspreise in den Etat einfließen. Schließlich heißt es normalerweise nicht: "Wir haben einen Etat von X Euro und brauchen dafür Y Euro Eintrittsgelder", sondern: "Wir haben Y Euro Eintrittsgelder, davon nehmen wir 25% (einfach eine Zahl genommen), die dann in den Gesamtetat kommen und dann haben wir einen Etat von X Euro".

Sofern dies so praktiziert wird, erhöhen sich in der darauffolgenden Saison die Einnahmequellen fürs Gesamtbudget eben um einen Überschussanteil aus den Eintrittsgeldern der Vorsaison. So ist mir eine Budgetplanung jedenfalls geläufig.

Dein Argument das im Eishockey von der Hand in den Mund gelebt wird, mag sicherlich richtig sein. Ist jedoch nicht unumstößlich. Doch selbst diese Tatsache bedeutet nicht automatisch, dass man die gesamten Eintrittsgelder ins Budget fließen läßt. Ein guter Geschäftsman - und das muss Herr Eichin sein, sonst ist er fehl am Platz - muss immer ein gewisses Risiko einkalkulieren und sich dafür Reserven offenhalten.
Risiken gibt es immer und überall, ob eine sportlich schlechte Saison wie dieses Jahr oder etwas wofür der Verein nicht mal selber etwas kann. Stell dir vor es gründet sich ein anderer Verein, der würde zumindest Zeitweise mehr Interesse auf sich ziehen und damit bei den Haien einen Zuschauerschwund auslösen, für den der KEC nicht mal selber verantwortlich ist.

Aber zurück zu meinem ursprünglichen Ansatz:
Wenn also schon die vollen Eintrittsgelder in die Budgetplanung fließen (was aus oben angeführten Gründen in meinen Augen riener Wahnsinn ist), könnte man zumindest mit einem Spielerbudget in die nächste Saison gehen, wie es ursprünglich geplant war. Man könnte durchaus die Gelder der neuhinzugewonnen Sponsoren nicht einfließen lassen und diese stattdessen als Reserve für diverse Risiken zurückbehalten.
Stattdessen wird großspurig herausposaunt, man werde mit einer Mannschaft auftrumpfen, die Top ist und in jedem Fall oben (also um den
1 - 3 Platz) mitspielen kann. Das kann man sicherlich als Werbung bezeichnen, ich würde es eher als maßlose Selbstüberschätzung und ein finanzielles Armutszeugnis bezeichnen.

Das der KEC nie eine Summe zurückhalten kann, um eine gesamte Saison zu überbrücken ist wohl jedem klar, das brauchst du nicht extra zu schrieben, aber davon habe ich auch nie gesprochen. Sondern lediglich gesagt die Risikofolgen abfangen, nicht ausgleichen.
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von Emotion 22 » 25.02.2009, 21:23

Poschi hat geschrieben:Millencollin, deine Zusammensetzung des Etats ist schon richtig wenn du schreibst

Jedoch sind nicht nur die Sponsorengelder im Vorfeld klar definiert, sondern auch die Summe des Mäzen's - Götsch hat ja nach eigener Aussage nicht weniger bezahlt als im Vorfeld festgelegt, nur eben nicht mehr. Und im Regelfall machen bei allen mir bekannten Sportarten die Punkte Sponsoren und Mäzen (soweit vorhanden) 50% oder mehr des Etats aus, während der Rest sich aus Ticketverkauf und Merchandising zusammensetzen. Sind also ca. 25% des Gesamtetats, die aus Ticketpreisen gespeist werden.
Doch das hat nichts damit zu tun wieviel Prozent der Eintrittspreise in den Etat einfließen. Schließlich heißt es normalerweise nicht: "Wir haben einen Etat von X Euro und brauchen dafür Y Euro Eintrittsgelder", sondern: "Wir haben Y Euro Eintrittsgelder, davon nehmen wir 25% (einfach eine Zahl genommen), die dann in den Gesamtetat kommen und dann haben wir einen Etat von X Euro".

Sofern dies so praktiziert wird, erhöhen sich in der darauffolgenden Saison die Einnahmequellen fürs Gesamtbudget eben um einen Überschussanteil aus den Eintrittsgeldern der Vorsaison. So ist mir eine Budgetplanung jedenfalls geläufig.

Dein Argument das im Eishockey von der Hand in den Mund gelebt wird, mag sicherlich richtig sein. Ist jedoch nicht unumstößlich. Doch selbst diese Tatsache bedeutet nicht automatisch, dass man die gesamten Eintrittsgelder ins Budget fließen läßt. Ein guter Geschäftsman - und das muss Herr Eichin sein, sonst ist er fehl am Platz - muss immer ein gewisses Risiko einkalkulieren und sich dafür Reserven offenhalten.
Risiken gibt es immer und überall, ob eine sportlich schlechte Saison wie dieses Jahr oder etwas wofür der Verein nicht mal selber etwas kann. Stell dir vor es gründet sich ein anderer Verein, der würde zumindest Zeitweise mehr Interesse auf sich ziehen und damit bei den Haien einen Zuschauerschwund auslösen, für den der KEC nicht mal selber verantwortlich ist.

Aber zurück zu meinem ursprünglichen Ansatz:
Wenn also schon die vollen Eintrittsgelder in die Budgetplanung fließen (was aus oben angeführten Gründen in meinen Augen riener Wahnsinn ist), könnte man zumindest mit einem Spielerbudget in die nächste Saison gehen, wie es ursprünglich geplant war. Man könnte durchaus die Gelder der neuhinzugewonnen Sponsoren nicht einfließen lassen und diese stattdessen als Reserve für diverse Risiken zurückbehalten.
Stattdessen wird großspurig herausposaunt, man werde mit einer Mannschaft auftrumpfen, die Top ist und in jedem Fall oben (also um den
1 - 3 Platz) mitspielen kann. Das kann man sicherlich als Werbung bezeichnen, ich würde es eher als maßlose Selbstüberschätzung und ein finanzielles Armutszeugnis bezeichnen.

Das der KEC nie eine Summe zurückhalten kann, um eine gesamte Saison zu überbrücken ist wohl jedem klar, das brauchst du nicht extra zu schrieben, aber davon habe ich auch nie gesprochen. Sondern lediglich gesagt die Risikofolgen abfangen, nicht ausgleichen.
Es sind sich alle einig, dass Eichin da den Mund ziemlich voll genommen und Werbung (s.o) gemacht hat. Aber eins solltest du bedenken: Er hat interne Informationen...soll also heißen, dass er weiß, wie viel Summe X, Y (oder was auch immer) er zur Verfügung hat (da macht das letzte Heimspiel vielleicht ein Prozent aus). Sollten die Investoren kommen, was ich hoffe, weißt du nicht, ob es Milladäre sind. Dann wären die Haie-Verbindlichkeiten eher zu verschmerzen.

Außerdem muss mit einer Mannschaft, die oben mitspielt nicht unbedingt gemeint sein, dass jetzt Ciernik, York und die halbe Berliner Mannschaft kommt. Ich denke es wird eine ambitionierte Mannschaft, die mit etwas Glück ins Halbfinale kommt. Und damit war der KEC in der Vergangenheit zufrieden und hat dann genommen, was kommt.

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von old17 » 25.02.2009, 22:05

@ Poschi,

das ist alles schön und gut und wie in einigen Beiträgen bereits beschrieben wurde leider nicht durchführbar. Du bestätigst ja selbst, dass im Eishockey von der Hand in den Mund gelebt wird. Das Geld, das rein kommt, geht auch wieder raus. Also fast alles. Wenn was übrig bleibt, bekommen wir im Dezember/Januar noch einen Alinc dazu, wenn nicht dann eben nicht. Es ist schlicht und ergreifend unmöglich, größere Rücklagen zu bilden. Wie soll das denn gehen ?? Die Haie brauchen (gerade jetzt) vor allem kurzfristigen Erfolg. Das Geld liegt nicht auf der Straße, die Haie können froh sein, dass es wohl wieder für einen sehr guten Kader reicht. Klar, wir können mit einem Billigkader in die Saison gehen und das gesparte Geld für eine weitere Krise auf die hohe Kante legen. Da wird es dann genau ein halbes Jahr liegen, weil wir dann im nächsten Herbst in eben diese schlittern werden.

Ich bin privat auch absolut dafür, ein Polster zu haben und eher wenig Risiko einzugehen. Aber im Profi-Eishockey geht das in Deutschland nicht. Dann können wir den Laden gleich dicht machen. Es sei denn, du bist ein bisher unerkannter Milliardär und übernimmst den Verein...;)

Gruß
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von Poschi » 26.02.2009, 08:18

Deine Argumentation ist sicherlich richtig Old, aber ich sehe nicht ein warum eine 'Billigmannschaft' mit einer schlechten Saison einher gehen soll/muss.

Gerade diese Saison haben wir doch gesehen, dass hochbezahlte Spieler kein Garant für Erfolg sind. Da braucht man sich ja nur den Fall Johnson anzusehen, oder.
Leider ist es für die überwiegende Mehrheit hier wohl undenkbar, von vornherein mit einer 'Billigmannschaft' und lediglich Platz 10 als Saisonziel im die neue Saison zu starten und im Gegenzug dafür für die Zukunft ein kleines Sicherheitspolster zu haben. Es hängt eben immer davon ab, wie die Ziele gesteckt werden. Und im Zukunft muss Eichin sowieso mit einem erheblich geringerem Zuschauerschnitt rechnen müssen. Aber wenn ich das hier so lese, wird immer deutlicher das es nur heißt: "Habe ich Geld, muss ich dafür Spieler kaufen". Das ist im der heutigen Zeit einfach nicht mehr realistisch und daran müssen wir Fans uns auch gewöhnen. Schließlich sind wir, die Fans, mit für den schlechten Zuschauerschnitt verantwortlich!
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von Micro » 26.02.2009, 09:22

Poschi hat geschrieben:Leider ist es für die überwiegende Mehrheit hier wohl undenkbar, von vornherein mit einer 'Billigmannschaft' und lediglich Platz 10 als Saisonziel im die neue Saison zu starten und im Gegenzug dafür für die Zukunft ein kleines Sicherheitspolster zu haben.
Und Du glaubst allen Ernstes, wenn Herr Eichin diese Losung ausgegeben hätte, hätten wir auch nur einen dieser zehn Investoren an Land ziehen können ?
"Lieber Sponsor, gib uns mal 500.000 Euro, die werden wir zwar nicht in (werbewirksamen) Erfolg investieren sondern erstmal vorsichtshalber auf die Hohe Kante legen, aber das dürfte Dich ja nicht stören, oder?"
Ich bin nun wahrlich kein Eichin-Fan-Boy, aber in diesem Fall handelt er genau richtig. Mit einem Konzept "Haie backen kleine Brötchen" kannst Du in Kölln keine neuen Gelder (Zuschauer und Sponsoren) aquirieren. Dass das ganze immer ein Tanz auf Messers Schneide ist, ist doch mittlerweile jedem klar und gilt nicht nur für die Haie.
"If I would have myself passing to me, I would have 24 [goals] too."
Henrik Sedin, after helping brother Daniel reach the 24-goal mark on the season.

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von BigHai » 26.02.2009, 09:23

So nun kommt wieder ein alter Bekannter ins Spiel. Hans-Joachim Ziems. Was waren das für schöne Trikots. Vielleicht spielen wir nächstes Jahr wieder in irgendwelchen Sponsorfarben. Na ja. Wenn es der Rettung hilft ok.

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von millencolin » 26.02.2009, 09:35

Schwarz Gelb *träum* 8-)

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von René » 26.02.2009, 09:55

Auch hier wäre markmetingmäßig was drin:

"Erinnerten die letzten Retro-Trikots an die Deutsche Meisterschaft 1977, so wird in dieser Spielzeit die Meistersaison 1995 angeknüpft.Vorgestellt von den Haie-Größen Peppi Heiss und Jörg Meier auf der Saisoneröffnungsfeier konnte zudem Sergej Berezin für eine Autogrammstunde gewonnen werden." 8-)
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von millencolin » 26.02.2009, 09:59

Wie kann man nur Jörg Mayr falsch schreiben?

Ab in die Ecke und schämen!

Ich mein, das Leute es nie schaffen werden Ciernik richtig zu schrieben ist noch etwas verständlich, aber den Jörg....
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von harkonnon » 26.02.2009, 10:07

René hat geschrieben:Auch hier wäre markmetingmäßig was drin:

"Erinnerten die letzten Retro-Trikots an die Deutsche Meisterschaft 1977, so wird in dieser Spielzeit die Meistersaison 1995 angeknüpft.Vorgestellt von den Haie-Größen Peppi Heiss und Jörg Meier auf der Saisoneröffnungsfeier konnte zudem Sergej Berezin für eine Autogrammstunde gewonnen werden." 8-)
Die Haie werden marketingmässig ganz neue Wege gehen

als erster DEL Verein überhaupt entwirft man an ein Auswärtstrikot das von den Fans der anderen Vereine in größeren Stückzahlen gekauft werden soll.

Hier schon mal ein erster früher Entwurf ;)
Achtung dringend gesucht !
mein geliebter Eishockeyverein mit dem ich mich seit über 40 Jahren identifizieren kann ist vor ein paar Tagen verloren gegangen ! Sachdienliche Hinweise an jeden den es noch interessiert

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von René » 26.02.2009, 10:13

millencolin hat geschrieben:Wie kann man nur Jörg Mayr falsch schreiben?

Ab in die Ecke und schämen!

Ich mein, das Leute es nie schaffen werden Ciernik richtig zu schrieben ist noch etwas verständlich, aber den Jörg....
Gottgütiger, das ist mir ja noch nie passiert. :shock: Liegt daran, wenn man zwischen Tür und Angel postet. :oops:
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von hexchen27 » 26.02.2009, 13:07

harkonnon hat geschrieben:Hier schon mal ein erster früher Entwurf ;)
Das ist ja wirklich herzallerliebst :lol:

Weitere tolle Ideen hier: http://www.faniq.com/blog/Ugliest-Hocke ... Blog-18743
"Wir brauchen mehr Tore"
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von BonnHai » 26.02.2009, 14:51

Da es sich um zehn handelt glaube ich das uns ein "Gelbes" Trikot erspart bleibt, obleich und das ist meine Persönliche Meinung, das Senf Farbene Trikot dieser Saison ist an allem Schuld :mrgreen:

Man wird sehen um wen es sich handelt, es freut mich das es weitergeht, und bin erschrocken wie ernst es wohl war (ist).
Aber auch hier weiß man nie was man glauben soll. Aber ich hoffe nun auf die neue Saison.
Denn Der Name und das Produkt "Die HAie" sind ja nun wirklich was wert!
Das Leben ist bunt und Granatenstark, Hoschi!

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von Olga » 26.02.2009, 15:58

hexchen27 hat geschrieben:
harkonnon hat geschrieben:Hier schon mal ein erster früher Entwurf ;)
Das ist ja wirklich herzallerliebst :lol:

Weitere tolle Ideen hier: http://www.faniq.com/blog/Ugliest-Hocke ... Blog-18743
Huuuiiii, die Diecher sind dort auch vertreten! Wobei das Mister Lady Logo NIX gegen die Helmchenfarben ist! :lol:
HÖMMA!
Das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke.

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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von millencolin » 26.02.2009, 16:03

So, Spaß gehabt -> zurück zum Thema ;)
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FröhlicherHai
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von FröhlicherHai » 26.02.2009, 20:09

Was mich am meisten wundert ist, wie wenig hier eigentlich thematisiert wird, dass der KEC offenbar kurz vor der Pleite stand. Bei all den Entwicklungen konnte man sich ja seinen Teil denken, aber dass die Situation so schlimm war/ist, hätte ich dann doch nicht gedacht. Wenn man sich dann vor Augen führt, wie schnell dieser Absturz gekommen ist - innerhalb eines halben Jahres vom Vize zum Bankrottkandidaten - wird mir ganz schindelig.

Hoffe inständig, dass der KEC mit den neuen Investoren auf einem soliden Fundament steht und uns eine Entwicklung wie in Nürnberg erspart bleibt.

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harkonnon
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Re: Neue Investoren für den KEC

Beitrag von harkonnon » 26.02.2009, 21:26

Was für mich an der ganzen Sache nicht schlüssig ist !

Zitat
"Im Dezember standen wir kurz vor dem KO !"

Inwiefern hat sich denn die Situation einnahmenmässig seitdem verbessert ?

Johnsons Suspendierung hat den Etat sicher nicht entlastet und die "verscherbelten" 3 gingen erst Ende Januar.
Die 6 Januar Heimspiele mit einem auch für diese Saison unterdurchschnittlichen Besucherschnitt von 8900 haben den Etat bestimmt auch nicht entlasten können.

Wenn gesagt worden wäre Ende Januar war der finanzielle und sportliche Tiefpunkt erreicht würde das alles mehr Sinn machen.

Selbst wenn der Zeitpunkt Dezember korrekt angegeben ist, wie kann es sein das man in 3 Monaten (September-November) in 14 Heimspielen inkl 2 mal DEG als Gegner so dermassen schlecht finanziell da stehen kann ?
September Durchschnitt 10159 - 5 Spiele
Oktober Durchschnitt 11509 - 5 Spiele
November Durchschnitt 10865 - 4 Spiele
Gesamtschnitt - 10843 - 14 Spiele
Dezember dann Durchschnitt 9911 - 5 Spiele
Januar Durchschnitt 8900 - 6 Spiele (bei immer noch vollem Kader von den Gehältern her)
und im Februar bis dato kein Heimspiel also auch keine weiteren Einnahmen, was den Etat trotz der Abgänge nicht so sehr entlastet haben kann

Irgendwie macht der Zeitpunkt Dezember (also egal ob inkl Dezember oder nicht da wenig Sinn)

Wie auch immer, genaueres werden die an Zahlen sowieso nicht auf den Tisch legen, aber Zweifel an der Aussage sollten da durchaus angebracht sein.

Wobei am Ende des Tages vollkommen egal ist, wann der finanzielle Tiefpunkt erreicht war, nur fördert so eine relativ schwammige Aussage die vom nackten Zahlenmaterial wenig Sinn macht nicht gerade die eh schon angeschlagene Glaubwürdigkeit der Führungsetage.
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