Finanzplanung KEC

Im Büro des Chefs: Diskussionen rund um den Verein und die Fans. incl. Gerüchteküche
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Poschi
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Finanzplanung KEC

Beitrag von Poschi » 07.12.2008, 22:23

Ich hab jetzt schon vielfach in verschiedenen Threads gelesen, das das Thema Budget angesprochen wurde, deshalb mache ich hier einfach mal einen extra Thread zu dem Thema auf:

Ob Eichin jetzt oder für die nächste Saison mit einem kleineren Budget auskommen muss oder nur so tut um Gehaltsforderungen eventuell interessierter Spieler zu deckeln lassen wir mal dahingestellt.

Die "fehlende" Million von Götsch, welche in einem Thread angesprochen worden ist, war vor der Budgetplanung schon bekannt. Wenn das nicht einkalkuliert worden ist, ist die gesamte Budgetplanung fehlerhaft.

Was die momentanen Verluste aus dem Zuschauerschwund angeht, sollten die zumindestens Größtenteils mit der Ablöse aus dem Ciernik-Deal ausgeglichen werden können. Sollte also meiner Meinung nach das gleiche Geld für neue Spieler/Trainer da sein, wie ursprünglich geplant war. Mal abgesehen davon, dass man die Einnahmen aus dem Eintritt nie in vollem Umfang in ein Budget fließen läßt, in der Regel werden max. 50% der Eintrittsgelder ins Spieler-Budget eingeplant. Zu behaupten, das dem KEC zwischen 350.000 und 450.000€ (je nach Quelle) wegen des Zuschauerrückgangs fehlen, ist also eigendlich absurd.
Ansonsten muss sich Eichin wirklich vorwerfen lassen, schlecht mit dem Vereinsvermögen geplant bzw. gewirtschaftet zu haben und nicht in der Lage ist ein sicheres Budget zu planen.

Da ich Eichin aber für sehr Intelligent halte, denke ich eher, das es ein taktisches Kalkül ist, was da betrieben wird. Schließlich ist mittlerweile jedem bekannt, das der KEC nächste Saison höchstwahrscheinlich mehr Neueinkäufe als üblich zu verzeichnen haben wird.
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von Oppi » 07.12.2008, 23:06

welchen Sinn hat es, auf Grundlage mehrer verschiedener Zahlen irgendwelche Spekulationen anzustellen, wenn dir die Zahlen alle nicht bekannt sind ?
Vielleicht heisst "fehlen" ja auch schlicht und einfach "im Vergleich zu einer normalen Saison, in der wir einen 12.000 Mann Schnitt haben, nehmen wir soundsoviel weniger ein". Das muss ja nicht gleich heissen, dass man rote Zahlen schreibt, aber der KEC tut im Moment sicher gut daran, nicht wahllos Geld zum Fenster rauszupusten. Will sagen : Wenn sich keine wirkliche Top Verpflichtung anbietet, sollte man nicht mit vollen Händen die Knete für Übergangslösungen verpulvern.
Auch wenn der "Ciernik Deal" die fehlenden Zuschauereinnahmen deckelt, "fehlt" dann eben das Geld aus dem Ciernik Deal, von dem man sonst was anderes hätte einkaufen können.
Zuletzt geändert von Oppi am 08.12.2008, 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
"Die Fans sollen wieder Gegner haben und Teams, die für sie gegen diese Gegner antreten. Dann sind die Hallen auch wieder voll."
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von Poschi » 08.12.2008, 09:34

Hallo Oppi,
Ich gebe dir Recht, das Spekulationen unsinnig sind. Ich habe den Thread hier auch nur eröffnet, weil mir dieser Thema mittlerweile im drei verschiedenen Threads über den Weg gelaufen ist.
Warum die Zahlen so unterschiedlich sind ist grundsätzlich eine gute Frage. Schließlich sind alle Angaben aus Artikeln, die innerhalb von 10 Tagen erschienen sind. Die Frage ist, woher die jeweiligen Zeitungen die Zahl bezogen haben.

Was deine Interpretation des Wortes "fehlen" angeht, ist das sicherlich möglich. Doch aus mindestens einem Artikeltext war klar rauszulesen, das die Summe im Budget für die nächste Saison fehlen soll.
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von old17 » 08.12.2008, 11:51

Poschi hat geschrieben: Warum die Zahlen so unterschiedlich sind ist grundsätzlich eine gute Frage. Schließlich sind alle Angaben aus Artikeln, die innerhalb von 10 Tagen erschienen sind. Die Frage ist, woher die jeweiligen Zeitungen die Zahl bezogen haben.
Die Quelle ist hier wohl die Vorstellungskraft der jeweiligen Verfasser. Niemand weiß nix Genaues, der ein oder andere Pressemensch (ich vermeine hier das Wort Journalist) schnappt hier und da mal was auf und bastelt sich dann seinen Artikel daraus zusammen. Ich traue diesen Zahlen in etwa so weit wie dem letzten Wahlsieg von George Bush...

Deshalb meine Meinung: wir wissen nichts darüber, also gibts keine Diskussion. Leider gibt es immer wieder Fans die ernsthaft glauben, dass sie die Geschäftsprozesse und Finanzpläne der Haie kennen und verbessern könnten. Darum bist du auch in 3 verschiedenen Threads über das Thema gestolpert.

Gruß
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von John Kerry » 19.01.2009, 20:54

Im Spieltagsthread wird das Thema Eichin mal wieder hochgeschaukelt. Speziell seine zurückhaltende Art was die Planung für die nächste Saison angeht. Ich finde es passt aber besser hier rein, und da das ganze auch ganz eng mit den Finanzen verbunden ist, packe ich es mal in diesen Thread.

Schonmal drüber nachgedacht, dass eine Millionenlücke (wenn denn die gehandelten Zahlen in etwa richtig sind) eine enorme Belastung darstellen? Eine Sparbüchse in der Hinterhand wird man sicher auch nicht haben, sonst hätte ein Göttsch nicht immer wieder einspringen müssen.

Man beachte nun die Wirtschaftskrise, die speziell auf dem Immobilienmarkt deutliche Spuren hinterlässt. Dann lasst mal einen Göttsch eine ähnliche, wenn auch verminderte Spekulationsbruchlandung wie z.B. ein Merckle hingelegt haben.
Man stelle sich vor ein Göttsch kann in diesem Jahr nichts zuschießen. Die Icetigers haben mit wesentlich weniger als 1 Mio. Miese bereits Insolvenz angemeldet.

Die Moral von der Geschicht: Ein Herr Eichin wird sich der finanziellen Lage durchaus bewusst sein. Sicherlich wird er derzeit auch auf der Suche nach weiteren, neuen Gönnern sein. Solange diese aber nicht gefunden werden, kann ich mir durchaus vorstellen, dass derzeit keine Planungen für 2009/10 laufen können. Wäre in dem Sinne auch konsequent und man würde keinem Spieler falsche Versprechungen machen.

Ich hoffe ich irre mich und König Fußball hat mit seiner vereinnahmenden Art nicht schon wieder einen Kölner "Club" auf dem Gewissen, nur weil mal ein Jahr weniger Zuschauer kommen.

Ich drücke die Daumen, dass die Haie auch im kommenden Jahr erstklassig spielen und die finanziellen Schwierigkeiten lösen können, bzw. doch alles nur eine große Luftblase war.
Was war? Was ist? Was wird!!!

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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von BonnHai » 20.01.2009, 09:11

Aus der EHN zum Saisonbericht:

Kalkulierter Zuschaerschnitt: 10000


Ich denke man war da schon realistisch und hat nicht mit den Höhenrausch zahlen der letzten Saison gerechnet.
Hier sieht man, wenn die Angaben stimmen, das mit Kaufmännischem Verstand an die Sache rangegangen wird.

Laut EHN hatten wir ein Budget von 6,8 Mio (sie schätzten es aus gut unterrichteten Kreisen)
(Und das vor der Ablöse Ivan, es war das Sonderheft)
Wenn es jetzt eine Mio weniger wird müßte es unterm Strich dann evt. 500.000 weniger sein.

Alles mal nur ein Gedanken Zahlenspiel...
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von Henrike » 20.01.2009, 10:36

Folgendes Posting aus dem Gerüchte-Thread ist hier auch gut aufgehoben:
SECHSAUFEIS hat geschrieben:Zum Thema Thomas Eichin / Kader gibt es was Neues:
Fest steht bereits, dass der achtmalige Meister seinen 6, 5-Millionen-Euro-Etat - der fünftgrößte der Liga - in der kommenden Saison verkleinern muss. Eichin will möglichst wenig bei der Mannschaft einsparen. "Wir müssen sehen, wo wir was abzwacken und ob wir nicht auf ein bisschen Schönheit verzichten können", sagte der Geschäftsführer und betonte: "Wir brauchen eine gute Mannschaft, um erfolgreich zu sein."


http://www.hockeyweb.de/artikel.php?a=42063
Ich finde leider den Artikel nicht wieder, der - ich glaube - im Handelsblatt stand, nach dem der reine Spieler-Etat der Haie bei 2,7 Mio für die aktuelle Saison liegt. Diese Summe bescherte dem KEC einen Platz in den Top-5 der Liga.

Zwei weitere Punkte würde ich auch noch gerne ins Rennen werfen.
Zum einen die Ablöse von Ivan Ciernik. Hatte nicht irgendwer (ich glaube Nils Bedberg) von einem Gerücht geschrieben, dass die komplette Summe direkt an Herrn Göttsch geflossen ist und somit dem KEC nicht mehr zur Verfügung stand? Ist nur ein Gerücht, wäre aber nachvollziehbar.
Zum anderen diese ominöse 1 Mio Mindereinnahmen. Von dieser Summe waren 500.000 als Verluste aus den verpassten Playoffs gerechnet. Hier kann man aber getrost schlicht von Umsatzeinbußen sprechen, nicht aber von verlorengegangenen Gewinnen, denn diese Einnahmen würden so oder so keinen (oder kaum) erwirtschafteten Überschuß darstellen, weil man sie eben für die Playoffs auch direkt wieder hätte ausgeben müssen.

Der Rückschlag, der den KEC vermutlich zu den Einsparungen zwingt, ist wohl eher das Bemühen, Heinz-Herrmann Göttsch zu entlasten bzw. sich tatsächlich unabhängig von ihm zu machen. (Hier nochmal Erinnerung an das Posting von John Kerry, denn der KEC hat noch nie schwarze Zahlen geschrieben, sonst wäre man ja längst unabhängig von Göttsch.) Nach einer so schlechten Saison wird die Sponsoren-Akquise nicht einfacher und auch der kalkulierte Zuschauerschnitt wird für kommende Saison sicherlich niedriger angesetzt werden müssen. Einbußen gab es ja offensichtlich auch im Merchandising-Bereich, was man als Größe nicht außer Acht lassen sollte.

Wenn jetzt also der 6,5 Mio Gesamtetat eingekürzt werden muss, dann sollte tatsächlich irgendwo Spielraum außerhalb des reinen Spieleretats für Einsparungen sein.
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von i50 » 20.01.2009, 14:11

Die Beleuchtung des „reinen“ Spieleretats ist fakultativ. Würde ein Unternehmer nur die reinen Lohnkosten als Grundlage für kalkulatorische Zwecke oder zur Planung von Budgets zu Grunde legen, so wäre der Gang zum Amtsgericht vorhersehbar. Eine einseitige Sichtweise zu falschen ökonomischen Interpretationen verleitet.

Heinz Hermann Göttsch ist nicht nur Hauptgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender sondern in erster Linie Mäzen. Diese von ihm gelebte Liebhaberei trägt auch steuerlich Rechnung. Ergo wäre eine Kapitalrückführung aus dieser Ciernik Geschichte, allein schon aus fiskaler Sicht, durchaus contraproduktiv und darf angezweifelt werden.

Die ominöse eine Million Mindereinnahme brachte der Geschäftsführer selber ins Gespräch, ich verweise auf ein vorangegangenes Interview bei Premiere sowie Artikel im KStA und Express. Richtig ist das man von Mindereinahmen sprechen muss. Dennoch wäre man ominöse 1 Million unter Plan! Somit würde man ein bislang negatives Ergebnis auf Jahresplan ausweisen. Den generellen Formalismen einer GmbH als Kapitalgesellschaft unterliegen auch die Haie: Bilanzveröffentlichung, Prüfungen durch externe WP’s etc.
werden die blanken Zahlen öffentlich machen, wenn auch nicht für Jedermann.

Auf Grundlage welcher empirischen Erhebung kann man von vermuteten Mindereinnahmen von ca. 1 Mio €, auf reale 500.000 € Verlust durch verpasste Playoffs kommen? Welches ökonomische Theorem führte zu dem Ergebnis? Das, der Schätzung?

Massiv erklärungsbedürftig ist die Ableitung der Umsatzeinbussen zu verlorengegangenen Gewinnen.
Generell ist der Gewinn ein Produkt aus Umsätzen zu Kosten. Unterschiedlich Faktoren jedoch können das Endprodukt Gewinn beeinflussen. Zum einen könnten gestiegene Kosten den Gewinn minimieren. Da diese im Vergleich zu den Vorjahren marginal sein dürften, sind sie zu vernachlässigen. Rechnet man jedoch die verbesserten LanXess Konditionen ein, dann wirken sie sich gar noch positiv aus. Jedoch lassen wir das außen vor. Folglich bedeutet ein Umsatzrückgang aus Lieferung und Leistung in dieser Saison sehr wohl eine Gewinnminimierung. Simpel ausgedrückt: Weniger Einnahmen = weniger Gewinn.
Wird heißen, der KEC Die Haie GmbH schließt mit Verlust nach Plan ab. Ob es schon zu einer Unterdeckung kommt, kann man nicht sagen und wäre pure Spekulation.


Spekulation ist wohl auch die getätigte Annahme, das verpasste Playoff wirtschaftlich durchaus verschmerzbar wären. Sicher, Kosten für Playoff Prämien fallen weg, aber wer sagt das durch PO Einnahmen nicht bedeutend mehr zu besseren Margen eingenommen wird? Dauerkarten ohne Playoffs, Topzuschläge auf Einzeltickets und nicht zu vergessen die brillante Aussage von Eichin letztes Jahr im Express zu den Finalpreisen.


Ich empfehle weiter Bücher zu schreiben, in dem Frauen sich in unsterblich in bildhübsche und gut gebaute Eishockeyspieler verlieben.

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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von Henrike » 20.01.2009, 14:50

Viel Interessantes in diesem Posting!
i50 hat geschrieben:Die Beleuchtung des „reinen“ Spieleretats ist fakultativ. Würde ein Unternehmer nur die reinen Lohnkosten als Grundlage für kalkulatorische Zwecke oder zur Planung von Budgets zu Grunde legen, so wäre der Gang zum Amtsgericht vorhersehbar. Eine einseitige Sichtweise zu falschen ökonomischen Interpretationen verleitet.
Mit "rein" war in meinem Posting lediglich die Trennung vom Gesamtetat gemeint und wurde auch nicht beleuchtet, sondern aufgegriffen im Zusammenhang mit Thomas Eichins Äußerung, in anderen Bereichen sparen zu wollen als beim Kader.
i50 hat geschrieben:Heinz Hermann Göttsch ist nicht nur Hauptgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender sondern in erster Linie Mäzen. Diese von ihm gelebte Liebhaberei trägt auch steuerlich Rechnung. Ergo wäre eine Kapitalrückführung aus dieser Ciernik Geschichte, allein schon aus fiskaler Sicht, durchaus contraproduktiv und darf angezweifelt werden.
Das würde das ehemals gestreute Gerücht widerlegen und ist somit eine erfreuliche Infomation.
i50 hat geschrieben:Die ominöse eine Million Mindereinnahme brachte der Geschäftsführer selber ins Gespräch, ich verweise auf ein vorangegangenes Interview bei Premiere sowie Artikel im KStA und Express. Richtig ist das man von Mindereinahmen sprechen muss. Dennoch wäre man ominöse 1 Million unter Plan! Somit würde man ein bislang negatives Ergebnis auf Jahresplan ausweisen. Den generellen Formalismen einer GmbH als Kapitalgesellschaft unterliegen auch die Haie: Bilanzveröffentlichung, Prüfungen durch externe WP’s etc.
werden die blanken Zahlen öffentlich machen, wenn auch nicht für Jedermann.
Artikel im KStA und Express als Quellen anzugeben, die auch nur in Ansätzen als verlässlich anzusehen sind, halte ich für sehr mutig. Gegen das von Dir angesprochene Eichin-Premiere-Interview steht dann die Aussage von Rodion Pauels während der Eurosport-Übertragung. Und nun?
i50 hat geschrieben:Auf Grundlage welcher empirischen Erhebung kann man von vermuteten Mindereinnahmen von ca. 1 Mio €, auf reale 500.000 € Verlust durch verpasste Playoffs kommen? Welches ökonomische Theorem führte zu dem Ergebnis? Das, der Schätzung?

Massiv erklärungsbedürftig ist die Ableitung der Umsatzeinbussen zu verlorengegangenen Gewinnen.
Generell ist der Gewinn ein Produkt aus Umsätzen zu Kosten. Unterschiedlich Faktoren jedoch können das Endprodukt Gewinn beeinflussen. Zum einen könnten gestiegene Kosten den Gewinn minimieren. Da diese im Vergleich zu den Vorjahren marginal sein dürften, sind sie zu vernachlässigen. Rechnet man jedoch die verbesserten LanXess Konditionen ein, dann wirken sie sich gar noch positiv aus. Jedoch lassen wir das außen vor. Folglich bedeutet ein Umsatzrückgang aus Lieferung und Leistung in dieser Saison sehr wohl eine Gewinnminimierung. Simpel ausgedrückt: Weniger Einnahmen = weniger Gewinn.
Wird heißen, der KEC Die Haie GmbH schließt mit Verlust nach Plan ab. Ob es schon zu einer Unterdeckung kommt, kann man nicht sagen und wäre pure Spekulation.
Das ist sicher Fakt und wird von niemandem bestritten.
i50 hat geschrieben:Spekulation ist wohl auch die getätigte Annahme, das verpasste Playoff wirtschaftlich durchaus verschmerzbar wären. Sicher, Kosten für Playoff Prämien fallen weg, aber wer sagt das durch PO Einnahmen nicht bedeutend mehr zu besseren Margen eingenommen wird? Dauerkarten ohne Playoffs, Topzuschläge auf Einzeltickets und nicht zu vergessen die brillante Aussage von Eichin letztes Jahr im Express zu den Finalpreisen.
Das würde im Umkehrschluss heißen, dass die effektiven Verluste durch das Playoff-Verpassen (also bereits abzüglich der nicht zu zahlenden Prämien) sich auf 500.000 Euro belaufen. Scheint mir eine gigantisch große Summe für maximal 12 Heimspiele (ohne Preplayoffs, mit denen man ja sicher auch nicht kalkuliert hat).
i50 hat geschrieben:Ich empfehle weiter Bücher zu schreiben, in dem Frauen sich in unsterblich in bildhübsche und gut gebaute Eishockeyspieler verlieben.

Hat den Vorteil, dass Du Mehreinnahmen und Gewinne erzielen kannst und ich nicht solche Postings lesen muss
Schade, dass Du einen solchen Kommentar nach einem so inhaltlich wertvollen und interessanten Posting nötig hast.
Aber jeder, wie es ihm zu Gesicht steht.
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von millencolin » 20.01.2009, 15:11

i50 hat geschrieben:
Ich empfehle weiter Bücher zu schreiben, in dem Frauen sich in unsterblich in bildhübsche und gut gebaute Eishockeyspieler verlieben.

Hat den Vorteil, dass Du Mehreinnahmen und Gewinne erzielen kannst und ich nicht solche Postings lesen muss
Lesen Sie Morgen: Wie mache ich mich mit meinem ersten Posting unbeliebt. 8-)

Sorry, aber den konnte ich mir nicht verkneifen.

Um es auf einen Satz zu bringen was die Spekulationen angeht:
Weder wir, noch die Presse kennt verlässliche Zahlen aus denen man eine Vorschau auf die Saison erzielen kann. Dazu kommen die Scheuklappen die viele an den Tag legen. Schreibt der Express in solchen Zeit was von Miesen und stellt die GL da dann stimmen alle mit ins Horn die sowie von selbiger den Kanal voll haben und meckern wenn der Express was schreibt was nicht mit der eigenen Meinung konform geht. Dann ist der nur ein Schmierblatt.

Auch der Versuche solche Spekulation gefüllt mit Fachwisen zu entkräften oder zu festigen ist ohne die nakten Zahlen ein schwieriges Unterfangen. Es ist ja auch egal was der KEC in Zukunft macht um mehr Geld zu erwirtschaten. DK teurer oder billiger (teurer um mehr Geld zu haben, oder billiger um evt. mehr Fans zu bekommen und so auf das Geld zu kommen) oder im Merchandise billiger bzw. "billigere" Spieler. Egal was man macht, er wird zerissen werden.

Holt man unbekannte Spieler und senkt Preise heißt es der KEC bekommt nix mehr hin und steht vor dem Ruin.
Holt man teure Spieler mit guter Vita und passt die Preise nach oben an (gestiegene Betriebskosten) hat der Verein nix gelern bzw. erdreistet sich von den treuen Fans noch mehr zu nehmen. Jedenfalls dreht sich egal was mach macht die Mediale Spirale so, wie eben diese es wollen. Wenn es nichts zu berichten gibt, dann wird eben gedichtet. Express und Bild nehmen keine Meinungen auf in solchen Fällen, sondern bilden sie schon vorab, untermauert mit den Schlagworten "Express/Bild Exclusiv, von ´vertrauter Stelle u.ä. und bekommen so alle paar Tage einen Artikel zusammen. Kein Wunder, sportlich ist man ja kaum in der Lage einen guten Spielbericht zu schreiben, der das Spiel wiedergibt. Die Formel heißt meist: 20% vom Spielund 80% was nebenbei lief bzw. "Insinderinfos" .

Off-Topic? Nö! Denn durch diese Schreibweise werden dann solche Themen wie diese hier schon fast erzwungen.

Gruß
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Bürotechnik ist kein Verbrechen!

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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von BonnHai » 20.01.2009, 15:18

i50 hat geschrieben:Auf Grundlage welcher empirischen Erhebung kann man von vermuteten Mindereinnahmen von ca. 1 Mio €, auf reale 500.000 € Verlust durch verpasste Playoffs kommen? Welches ökonomische Theorem führte zu dem Ergebnis? Das, der Schätzung?



Ich empfehle weiter Bücher zu schreiben, in dem Frauen sich in unsterblich in bildhübsche und gut gebaute Eishockeyspieler verlieben.

Hat den Vorteil, dass Du Mehreinnahmen und Gewinne erzielen kannst und ich nicht solche Postings lesen muss
Willkommen Im Forum. Netter Einstand.

Die Ablöse von Ivan kam erst nach den Etatverhandlunger der letzten Saison dazu, so das man diese mit einrechen kann.
Alles was wir hier rechnen basiert auf kaum echten Grundlagen, wir machen uns nur gedanken.
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von Yzerman03 » 20.01.2009, 19:22

Quelle:ARD-Text

Haie-Sponsor dreht Geldhahn zu

Die Kölner Haie müssen sich nach neuen
Geldgebern umsehen. Heinz Hermann
Göttsch, Alleingesellschafter des acht-
maligen deutschen Eishockey-Meisters,
kündigte an, sein finanzielles Engage-
ment stark einzuschränken. In diesem
Jahr werde der KEC einen hohen Verlust
machen, sagte Göttsch.
Life`s a mountain, not a beach

Dominik123

Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von Dominik123 » 20.01.2009, 19:27

http://www.sportal.de/sportal/generated ... 00000.html

Da stehts auch.....

Sieht ja wohl ziemlich schlecht aus!

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René
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von René » 20.01.2009, 19:28

"Keiner kann von mir erwarten, dass ich das entstehende Finanzloch aus eigener Tasche begleiche", sagte Göttsch. (...) "Ich werde den KEC weiter begleiten, allerdings nicht alleine. Wir brauchen neue Investoren, weitere Geldgeber", sagte der 58 Jahre alte Diplom-Kaufmann.

http://www.sportal.de/sportal/generated ... 00000.html
Edit: Keinen Stress: Es hat doch niemand ernsthaft geglaubt, Göttsch würde alles übernehmen und die Haie würden ohne Verlust aus der Saison gehen :?: Dass Göttsch das nicht macht, wissen wir, seit klar wurde, dass wir in den nächsten Jahren erheblich werden sparen müssen.
Somos el centro del campo. Somos nuestra precisión. Somos nuestro esfuerzo. Somos atacantes que defienden, Somos defensores que atacan. Somos nuestra velocidad. Somos el respeto a nuestros rivales. Somos cada gol que hacemos.
Somos uno.

Dominik123

Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von Dominik123 » 20.01.2009, 19:33

Tja, wären gewisse Leute nicht mit einer viel zu großen Selbstüberschätzung+ Arroganz in die neue Saison gegangen, stände es nun besser um unseren KEC!

Ein herzlichstes Dankeschön an die beteiligten/verantwortlichen Personen!!! :evil: :evil: :evil:

Mit diesen Leuten ein Neuanfang?!?!?
Verpisst euch endlich aus Köln!!!!!

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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von i50 » 20.01.2009, 19:36

man hat ja auch noch was zu tun, daher erst jetzt eine Reaktion
Henrike schrieb:
Zum anderen diese ominöse 1 Mio Mindereinnahmen. Von dieser Summe waren 500.000 als Verluste aus den verpassten Playoffs gerechnet. Hier kann man aber getrost schlicht von Umsatzeinbußen sprechen, nicht aber von verlorengegangenen Gewinnen, denn diese Einnahmen würden so oder so keinen (oder kaum) erwirtschafteten Überschuß darstellen, weil man sie eben für die Playoffs auch direkt wieder hätte ausgeben müssen.
Diese genannten Summen kommen von Dir, ich habe sie nur übernommen. Die Rechung Deinerseits hat sich mir auch nicht erschlossen.
Daher schrieb ich ja auch:

Auf Grundlage welcher empirischen Erhebung kann man von vermuteten Mindereinnahmen von ca. 1 Mio €, auf reale 500.000 € Verlust durch verpasste Playoffs kommen? Welches ökonomische Theorem führte zu dem Ergebnis? Das, der Schätzung?

Ebenso wie die neue Rechnung in Deiner Antwort:
Henrike schrieb:
Das würde im Umkehrschluss heißen, dass die effektiven Verluste durch das Playoff-Verpassen (also bereits abzüglich der nicht zu zahlenden Prämien) sich auf 500.000 Euro belaufen. Scheint mir eine gigantisch große Summe für maximal 12 Heimspiele (ohne Preplayoffs, mit denen man ja sicher auch nicht kalkuliert hat).
Würde man unterstellen, dass die Haie eine Ausschüttung von insgesamt. max. 350.000 € PlayOff Pramie vornehmen (Bei 35 Spieler 10.000€ für PPO, VF, HF & F - in dem Fall evtl gar mehr) und trotz erwarteter Mehreinnahmen bei erhöhter Marge, einen Verlust von 500T€ einfahren, dann wäre es in der Tat eine gigantische Summe. Ich bitte um Verständnis, aber abstrakte Mathematik war nie meine Stärke.

Thema Presse - Express & KStA:

Da ich ein eifriger Leser bin, ist mir nicht entgangen das Du die Herrn Oeynhausen, Schaffner und Konsorten nicht zu Deinem Freundeskreis zählst. Mir egal, das muss jeder für sich entscheiden. Nur diese Herrschaften verdienen damit ihren Unterhalt, haben die Schreiberei folglich zum Beruf gemacht. Wenn Du mit deren Leistung nicht zufrieden bist, möchte ich Dir die berufliche Neuorientierung ans Herz legen und sagen:
Selber machen - Besser machen.
Im Konzern Neven Dumont sucht man bestimmt immer gute Leute.

Apropos MDS: Wenn hier schon immer über diese "Schundblätter" mit all ihren Unterstellungen und Falschaussagen und abstrusen Berichten gemeckert wird, warum geht Kollege Eichin nicht gegen sie vor. Verleumdung, Falschaussage, journalistische Sorgfaltspflicht???
Liegt evtl.. daran das der Express z.B. Haie-Partner ist und er den Scheck von ihnen pro Saison gerne annimmt...

Und nun mal zum von mir geschätzten Handelsblatt, wenn gleich in anderen Bereichen:
Die sind das Non plus ultra des Sportjournalismus? Die berufen sich auch nur auf dpa & SID.
Einziger Unterschied, die interpretieren die täglichen Meldungen nicht so reisserisch wie der Boulevard.
b]Henrike schrieb:[/b]
Schade, dass Du einen solchen Kommentar nach einem so inhaltlich wertvollen und interessanten Posting nötig hast.
Aber jeder, wie es ihm zu Gesicht steht.
Will sagen: Schuster bleib bei Deinen Leisten!
Beispiele?
Nur weil ich ein Pflaster kleben kann, bin ich noch lang kein Arzt, ein Buch lesen kann, noch lang kein Buchkritiker oder wie
es ein mir bekannter Journalist der Eishockeynews mal gesagt hat:
Nur weil ich sagen kann, dass sie Suppe lecker schmeckt, bin ich noch lang kein Sternekoch

millencolin schrieb:
Lesen Sie Morgen: Wie mache ich mich mit meinem ersten Posting unbeliebt. 8-)
Nun.. das kann ja auch nicht jeder von sich behaupten und erfüllt mich einem gewissen Stolz.

Jedoch ist das mit dem "ersten" Posting zu relativieren. Ich bin mittlerweile in einem biblichen Alter, in dem es ohne Tai-Gin-Seng schwer fällt sich alle Accounts des Lebens zu entsinnen. ich denke das ich als "Gründungsmitglied" dieser Plattform; ja das kann man sagen, einige Postings mehr auf dem Buckel habe, als so manch anderer. Da gab es noch kein "Fan-Projekt-Forum-Team" ; da hieß unser ehrenwerter Admin noch Dirk,, was er immer noch tut, und es tummelten sich hier User wie nocaps, Bad Joke, Nagual, Macole, easy, Elchhai, Uzi, Deichkind etc. in den berühmt berüchtigten Donnerstags-Chat rum. as example.

Diese scheinen wie ich das Feld jüngeren zu überlassen, denn ma liest sie kaum noch bis gar nicht mehr.

Geneigten Abend, nun spielen die Eisbären....
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von René » 20.01.2009, 19:40

Damit die "Dokumentation" hier lückenlos bleibt. ;)
Zum Interview von Gesellschafter Heinz Hermann Göttsch, zur aktuellen Lage und zur Zukunft der Kölner Haie äußert sich Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin:

„Zielsetzung und klare Aufgabenstellung des Gesellschafters war es seit Jahren, unabhängiger von seiner Person zu werden. Dies ist uns in den letzten Spielzeiten hervorragend gelungen. Der Defizitausgleich wurde minimiert, trotzdem haben wir es geschafft – bis auf die aktuelle Saison – sportlich erfolgreich zu sein, wobei die momentane sportliche Krise sicher nicht in erster Linie mit der Etatplanung zusammenhängt. Dass ein hoher Etat alleine keinen Erfolg garantiert, ist bekannt, wurde uns in dieser Saison aber nochmals schmerzlich verdeutlicht.

Für uns sind die Rahmenbedingungen für die kommende Spielzeit nicht neu! Jedes Jahr mussten und müssen wir unseren Etat neu erkämpfen: 90% unserer Einnahmen generieren wir aus Zuschauereinnahmen, Sponsoring und Merchandising. Die Aussagen von Herrn Göttsch zu seinem veränderten Engagement sind für uns natürlich ebenfalls nicht neu, da wir in täglichem Kontakt mit ihm stehen. Jetzt geht es darum, eine schlagkräftige Mannschaft für die neue Saison zusammenzustellen. Dabei werden wir die Lehren aus der jetzigen Saison ziehen.

Die Planungen für die neue Spielzeit laufen auf Hochtouren sowohl im finanziellen als auch im sportlichen Bereich. Wir wollen einen Neubeginn, Aufbruchstimmung erzeugen und ein neues, hungriges Haie-Team mit Top-Spielern auf die Beine stellen. Eine sehr gute Basis mit unseren deutschen Nationalspielern ist bereits vorhanden, um nächste Saison neu anzugreifen. Zu Neuzugängen möchte ich mich heute noch nicht äußern, da ich keine Wasserstandsmeldungen abgeben will. Im Hintergrund werden aber selbstverständlich bereits Gespräche geführt.

Wir werden als Kölner Haie in der neuen Saison gut aufgestellt sein, um gemeinsam mit unseren Fans, Partner, unserem Gesellschafter und möglichen neuen Investoren in eine sportlich bessere Zukunft zu gehen.“

http://www.haie.de/index.php?type=artic ... cleId=4651
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von René » 20.01.2009, 19:48

Gerade gehts Knall auf Fall:

Hier der Link zu dem ausführlichsten Interview, welches ich sowohl im Express, als auch mit H.-H. Göttsch jemals gelesen habe -> http://www.express.de/nachrichten/sport ... 58399.html
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von Henrike » 20.01.2009, 20:44

i50 hat geschrieben:man hat ja auch noch was zu tun, daher erst jetzt eine Reaktion
Henrike schrieb:
Zum anderen diese ominöse 1 Mio Mindereinnahmen. Von dieser Summe waren 500.000 als Verluste aus den verpassten Playoffs gerechnet. Hier kann man aber getrost schlicht von Umsatzeinbußen sprechen, nicht aber von verlorengegangenen Gewinnen, denn diese Einnahmen würden so oder so keinen (oder kaum) erwirtschafteten Überschuß darstellen, weil man sie eben für die Playoffs auch direkt wieder hätte ausgeben müssen.
Diese genannten Summen kommen von Dir, ich habe sie nur übernommen. Die Rechung Deinerseits hat sich mir auch nicht erschlossen.
Daher schrieb ich ja auch:

Auf Grundlage welcher empirischen Erhebung kann man von vermuteten Mindereinnahmen von ca. 1 Mio €, auf reale 500.000 € Verlust durch verpasste Playoffs kommen? Welches ökonomische Theorem führte zu dem Ergebnis? Das, der Schätzung?

Ebenso wie die neue Rechnung in Deiner Antwort:
Henrike schrieb:
Das würde im Umkehrschluss heißen, dass die effektiven Verluste durch das Playoff-Verpassen (also bereits abzüglich der nicht zu zahlenden Prämien) sich auf 500.000 Euro belaufen. Scheint mir eine gigantisch große Summe für maximal 12 Heimspiele (ohne Preplayoffs, mit denen man ja sicher auch nicht kalkuliert hat).
Würde man unterstellen, dass die Haie eine Ausschüttung von insgesamt. max. 350.000 € PlayOff Pramie vornehmen (Bei 35 Spieler 10.000€ für PPO, VF, HF & F - in dem Fall evtl gar mehr) und trotz erwarteter Mehreinnahmen bei erhöhter Marge, einen Verlust von 500T€ einfahren, dann wäre es in der Tat eine gigantische Summe. Ich bitte um Verständnis, aber abstrakte Mathematik war nie meine Stärke.
Diese genannten Summen stammen nicht von mir sondern von den - von Dir so hoch geschätzten - Vertretern der Kölner Printmedien.

i50 hat geschrieben:Thema Presse - Express & KStA:

Da ich ein eifriger Leser bin, ist mir nicht entgangen das Du die Herrn Oeynhausen, Schaffner und Konsorten nicht zu Deinem Freundeskreis zählst. Mir egal, das muss jeder für sich entscheiden. Nur diese Herrschaften verdienen damit ihren Unterhalt, haben die Schreiberei folglich zum Beruf gemacht. Wenn Du mit deren Leistung nicht zufrieden bist, möchte ich Dir die berufliche Neuorientierung ans Herz legen und sagen:
Selber machen - Besser machen.
Im Konzern Neven Dumont sucht man bestimmt immer gute Leute.
Ich bin mit deren Leistung absolut zufrieden, weil ich meine Erwartungshaltung auf das entsprechende Niveau heruntergeschraubt habe.
Meine bevorzugte Informationsquelle wird aber die Rundschau bleiben, weil ein Martin Sauerborn es schafft, auf inhaltsleere Zeilenfüller zu verzichten und auch nur dann Kommentare schreibt, wenn er etwas Gehaltvolles zur allgemeinen Darstellung beisteuern kann.
Aber wenn Du ein glühender Anhänger von Frau Mitatselis (warum hat die nur ihren Job bei der Eishockey News verloren und schreibt trotzdem noch für den Stadtanzeiger?) und ihren Kollegen sein und bleiben möchtest, dann werde ich sicher nicht versuchen, Dich vom Gegenteil zu überzeugen. Jeder kriegt, was er verdient. (Was an dieser Stelle nichts mit abstrakter Mathematik zu tun hat.)
i50 hat geschrieben:Apropos MDS: Wenn hier schon immer über diese "Schundblätter" mit all ihren Unterstellungen und Falschaussagen und abstrusen Berichten gemeckert wird, warum geht Kollege Eichin nicht gegen sie vor. Verleumdung, Falschaussage, journalistische Sorgfaltspflicht???
Liegt evtl.. daran das der Express z.B. Haie-Partner ist und er den Scheck von ihnen pro Saison gerne annimmt...
Ja, und? Macht das den Inhalt der Schundblätter besser?
i50 hat geschrieben:Und nun mal zum von mir geschätzten Handelsblatt, wenn gleich in anderen Bereichen:
Die sind das Non plus ultra des Sportjournalismus? Die berufen sich auch nur auf dpa & SID.
Einziger Unterschied, die interpretieren die täglichen Meldungen nicht so reisserisch wie der Boulevard.
Wo habe ich das Handelsblatt als Non-plus-Ultra des Sportjournalismus bezeichnet? Es gab diese Spieleretat-Auflistung, die ich nicht mehr wieder finde, von der ich annehme, dass sie im Handelsblatt stand. Wo genau ist da die Wertung?


i50 hat geschrieben:
b]Henrike schrieb:[/b]
Schade, dass Du einen solchen Kommentar nach einem so inhaltlich wertvollen und interessanten Posting nötig hast.
Aber jeder, wie es ihm zu Gesicht steht.
Will sagen: Schuster bleib bei Deinen Leisten!
Beispiele?
Nur weil ich ein Pflaster kleben kann, bin ich noch lang kein Arzt, ein Buch lesen kann, noch lang kein Buchkritiker oder wie
es ein mir bekannter Journalist der Eishockeynews mal gesagt hat:
Nur weil ich sagen kann, dass sie Suppe lecker schmeckt, bin ich noch lang kein Sternekoch
Ein schnödes „Das ist totaler Blödsinn, den Du da geschrieben hast“ hätte es nicht getan? Es musste auf die persönliche Ebene?
Was genau qualifiziert Dich eigentlich, die konkrete finanzielle Situation des KEC zu beurteilen?
Wie gesagt: jeder so, wie es ihm zu Gesicht steht.
Was den konkreten Inhalt Deiner Rechnung und meiner Rechnung angeht, gehört das nicht hier ins Forum, aber das können wir gerne mal bei passender Gelegenheit von Angesicht zu Angesicht diskutieren. Vielleicht kann ich Dir mit dem ein oder anderen nicht unwesentlichen Detail aushelfen.
i50 hat geschrieben:
millencolin schrieb:
Lesen Sie Morgen: Wie mache ich mich mit meinem ersten Posting unbeliebt. 8-)
Nun.. das kann ja auch nicht jeder von sich behaupten und erfüllt mich einem gewissen Stolz.

Jedoch ist das mit dem "ersten" Posting zu relativieren. Ich bin mittlerweile in einem biblichen Alter, in dem es ohne Tai-Gin-Seng schwer fällt sich alle Accounts des Lebens zu entsinnen. ich denke das ich als "Gründungsmitglied" dieser Plattform; ja das kann man sagen, einige Postings mehr auf dem Buckel habe, als so manch anderer. Da gab es noch kein "Fan-Projekt-Forum-Team" ; da hieß unser ehrenwerter Admin noch Dirk,, was er immer noch tut, und es tummelten sich hier User wie nocaps, Bad Joke, Nagual, Macole, easy, Elchhai, Uzi, Deichkind etc. in den berühmt berüchtigten Donnerstags-Chat rum. as example.

Diese scheinen wie ich das Feld jüngeren zu überlassen, denn ma liest sie kaum noch bis gar nicht mehr.
Wenn Dein biblisches Alter verhindert, Dich mit den unvermeidlichen neuen Umständen anzufreunden, dann ist das sehr schade. Wenn Du so eifrig liest – also sowieso Zeit in diesem Medium verbringst – läge es an Dir und all den anderen Ehemaligen, dieses Forum wieder mit Euch genehmem Inhalt zu füllen.
Selber machen – besser machen.

Übrigens: As400, bist Du es?? :mrgreen:
http://www.haimspiel.de - Das KEC-Fanmagazin
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von millencolin » 20.01.2009, 22:08

i50 hat geschrieben:
Nun.. das kann ja auch nicht jeder von sich behaupten und erfüllt mich einem gewissen Stolz.

Jedoch ist das mit dem "ersten" Posting zu relativieren. Ich bin mittlerweile in einem biblichen Alter, in dem es ohne Tai-Gin-Seng schwer fällt sich alle Accounts des Lebens zu entsinnen. ich denke das ich als "Gründungsmitglied" dieser Plattform; ja das kann man sagen, einige Postings mehr auf dem Buckel habe, als so manch anderer. Da gab es noch kein "Fan-Projekt-Forum-Team" ; da hieß unser ehrenwerter Admin noch Dirk,, was er immer noch tut, und es tummelten sich hier User wie nocaps, Bad Joke, Nagual, Macole, easy, Elchhai, Uzi, Deichkind etc. in den berühmt berüchtigten Donnerstags-Chat rum. as example.

Diese scheinen wie ich das Feld jüngeren zu überlassen, denn ma liest sie kaum noch bis gar nicht mehr.

Geneigten Abend, nun spielen die Eisbären....
Dennoch sollte auch ein Comeback anders aussehen... Aber nix für ungut...

Achja, DAS waren noch Zeiten! Schade das es den Chat in den Formen nicht mehr gibt bzw. die letzten Jahre kaum bis garnicht genutzt wurde. Auch wenn ich nur noch das Ende mitbekommen habe und mir sozusagen das Feld überlassen wurde. Ich finde es immer wieder schade, wenn solche Altuser in den Sack hauen weil sich Dinge ändern und mann dan einfach abhaut... Aber andere Baustelle...

Zu Götsch:
Das Interview was René eingestellt hat gibt eigentlich das wieder, was die ganze Saison auch hier gesagt wurde:
- Ausrutschersaison
- Den Erfolg der Vorjahre auch als Kredit aufwiegen
- Sich nach und nach "freischwimmen" was die Finanzen angeht.

Hier wird immer auf die GL eingedroschen mit subjektiven und vor allem emotionalen Empfindungen. Was man genau falsch gemacht hat wird kaum beschrieben oder aufgezählt. Die sportliche Komponente wird dabei was vernachlässigt. Da kann es immer schief gehen! Sieht man gerade in Berlin! Hier wird u.a. an Lüde und Co. kritisiert. Hätte man diese gehen lassen, wäre das Geschrei groß gewesen, vor allem weil diese Spieler im Finale standen. Im Prinzip muss man jetzt die Saison abwarten ob es ein Ausrutscher war, ob man wirklich nichts drauf hat.

Was man aus dem Interview mitnehmen sollte ist die Sache:
Allerdings muss einmal gesagt werden, dass ich den Klub 15 Jahre lang mit nicht unerheblichen Beträgen aus eigener Tasche, das heißt mit versteuertem, privatem Geld, unterstützt habe. Dieses erfolgte stets mit der Maßgabe, dass sich der KEC irgendwann selbst finanzieren muss. Der Club, die Fans müssen einsehen, dass auch meine Möglichkeiten, vor allem angesichts der globalen gesamtwirtschaftlichen Situation, begrenzt sind.
Auch wenn es nicht so läuft, kann man sich schwer abwenden und auf die GL schimpfen und dem Verein den Rücken kehren. Grade die Einnahmen die durch die Zuschauer kommen sind Überlebenswichtig für den Verein. Wir hatten Rückblickend doch wirklich fette Jahre, oder? Immer Playoffs, fast immer besser als 6. Hier wurde die Jahre immer auf hohem Niveu geheult wenn man mal dabei war aus dem Heimrecht zu rutschen oder 3-4 Spiele in Folge gewonnen hat. Sollte jetzt ein Umbruch kommen und der Etat verkleiner wird muss man auch Geduld mit sich bringen. Eine "neue" uneingespielte Mannschaft braucht Zeit, oder es läuft direkt. Ich denke jetzt sind wir mehr denn je gefragt!
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von realgrobi » 20.01.2009, 22:10

René hat geschrieben:Gerade gehts Knall auf Fall:

Hier der Link zu dem ausführlichsten Interview, welches ich sowohl im Express, als auch mit H.-H. Göttsch jemals gelesen habe -> http://www.express.de/nachrichten/sport ... 58399.html
Knall auf Fall? Sicher, aber wenn Geschäftsführer und Gesellschafter nur einen Funken Professionalität im Leib haben (und davon kann man wohl ausgehen), haben sie dieses Vorgehen und die Statements genau so vorher abgestimmt. Ich finde das Interview mit Göttsch übrigens insofern bemerkens- und lobenswert, als das es offen und auch für den größten Spar- und Eichin-Kritiker unter uns Fans nachvollziehbar sein sollte. Aber das wird von einiger gewissen Klientel vermutlich überhaupt nicht so registriert...

Der Text auf ksta.de ist übrigens identisch: http://www.ksta.de/html/artikel/1231945318840.shtml

btw: As400?! Ich bin einer von den angesprochenen Jungspunden, daher kenne ich auch keinen User solchen Namens. Aber so ergibt der Avatar des Users plötzlich einen Sinn...

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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von René » 20.01.2009, 22:34

realgrobi hat geschrieben:Knall auf Fall? Sicher, aber wenn Geschäftsführer und Gesellschafter nur einen Funken Professionalität im Leib haben (und davon kann man wohl ausgehen), haben sie dieses Vorgehen und die Statements genau so vorher abgestimmt.
Klar. Ich wollte nur meinen Doppelpost rechtfertigen. ;)

BTW: Es sind durchaus noch User der ersten Inet-Generation hier unterwegs und mancher von ihnen trägt auch manchmal noch in der Arena die Foren-Fanartikel von damals. ;) Manche haben das Forum gewechselt, andere einen neuen Nick und andere sind weg. Tatsächlich sind sogar User der zweiten Generation inzwischen schon wieder weg und manch einer, der im letzten "alten" Forum schrieb, ist hier auch weg (oder unter neuem Nick). Ganz ehrlich: So ist der Lauf der Dinge. (Als ich das 2002 oder so schon mal schrieb, hab ich von Yeti derbe einen drauf bekommen. :oops: )
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von yeti » 20.01.2009, 23:06

René hat geschrieben:(Als ich das 2002 oder so schon mal schrieb, hab ich von Yeti derbe einen drauf bekommen. :oops: )
Aber nicht von mir, oder? denn ich werde immer noch klein geschrieben ;)

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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von millencolin » 21.01.2009, 08:33

yeti hat geschrieben:
René hat geschrieben:(Als ich das 2002 oder so schon mal schrieb, hab ich von Yeti derbe einen drauf bekommen. :oops: )
Aber nicht von mir, oder? denn ich werde immer noch klein geschrieben ;)
Und ich mit einem L vorne, stört sich auch nie einer dran.

@René
Das stimmt alles so, meist kommen so umbrüche durch den Wechsel des Forums (ich hoffe das war der letzte für lange Zeit) oder weil man selber einfach "aufgibt" und nicht mit den jüngeren klar kommt.

http://www.rp-online.de/public/article/ ... kunft.html

Auch die Rheinische Post lässt es sich nicht nehmen was zu schreiben.
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Re: Finanzplanung KEC

Beitrag von Poschi » 21.01.2009, 09:38

@millencollin

Ich stimme dir prinzipiell zum Thema GL zu, muss aber dabei auch sagen, daß mich stört, das hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Was jetzt aber nicht deine Person direkt betrifft, sondern eher das Forum im Allgemeinen.

Schließlich gibt es in anderen Threats bei den Spielern auch keine Verdienstlorbeeren für vergangene Leistungen. Soll heißen: wenn ich bei der GL so rede, muss ich es auch bei den Spielern tun und umgekehrt.

Außerdem sind die meisten Kritiken an der GL - jedenfalls soweit mir das aufgefallen ist - in erster Linie den fehlenden Handlungen zuzurechnen. Das hat meiner Meinung nach allerdings auch immer noch Bestand, denn hätte die GL früher härter durchgegriffen, wäre es vielleicht anders gekommen. Außerdem hat man sich mit den "Ausreden" über offensichtliche Fehleinkäufe selber ins Abseits gedrängt.

Ehrlichkeit zählt eben immer mehr, was mich zurück zum eigendlichen Thema führt.
Das Eichin keine Namen und definitive Fakten preisgibt ist logisch und sollte auch für jeden Fan nachvollziehbar sein, aber die bewusste verbreitung von falschen Informationen über die finanzielle Situation halte ich für falsch. Und da von jedem Offiziellen
andere "Wahrheiten" zu hören sind, kann man es nicht anders Interpretieren als eine bewußte Täuschung der Öffentlichkeit, und damit auch der Fans.

Insofern ist die GL gerade dabei sich diesem erkämpften Bonus aus der Vergangenheit zu verspielen.
Realismus ist keine Krankheit,

sondern eine Erkenntnis!

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