Artikel und Interviews von haimspiel.de

Im Büro des Chefs: Diskussionen rund um den Verein und die Fans. incl. Gerüchteküche

Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Sa 12. Nov 2016, 07:33

als Latta einen Check gegen seinen Turnbull via Faustkampf beantwortete
hübsche Stilblüte

wenn einer einfach so meinen Turnbull checken würde, hätte ich aber auch einen Hang darauf mit einer Gewaltanwendung zu reagieren :mrgreen:
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Mi 23. Nov 2016, 10:23

Stimmen zum Spiel nach der 1:4-Niederlage gegen Krefeld von Cory Clouston, Philip Gogulla und Shawn Lalonde:

Clouston: "Das fällt auf mich zurück."
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Mi 23. Nov 2016, 10:28

Henrike hat geschrieben:Stimmen zum Spiel nach der 1:4-Niederlage gegen Krefeld von Cory Clouston, Philip Gogulla und Shawn Lalonde:

Clouston: "Das fällt auf mich zurück."

kaum bist du wieder da, geht es sportlich wieder in die Binsen :kotz:
War letzte Saison schon so, ich fürchte du hast keinen guten Einfluss auf das Team.
ist das so mysteriöser Canucks Fluch oder wie kommt das ?
:lol:
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Mi 23. Nov 2016, 10:43

harkonnon hat geschrieben: kaum bist du wieder da, geht es sportlich wieder in die Binsen :kotz:
War letzte Saison schon so, ich fürchte du hast keinen guten Einfluss auf das Team.
ist das so mysteriöser Canucks Fluch oder wie kommt das ?
:lol:
Ohne Witz: Genau den Gedanken hatte ich gestern während des Spiels auch. Und zwar komplett ohne blaue Farbe. :? ;)
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Mi 23. Nov 2016, 11:03

Henrike hat geschrieben:
harkonnon hat geschrieben: kaum bist du wieder da, geht es sportlich wieder in die Binsen :kotz:
War letzte Saison schon so, ich fürchte du hast keinen guten Einfluss auf das Team.
ist das so mysteriöser Canucks Fluch oder wie kommt das ?
:lol:
Ohne Witz: Genau den Gedanken hatte ich gestern während des Spiels auch. Und zwar komplett ohne blaue Farbe. :? ;)
Nicht das die Beseitigung dieses mysteriösen Henrike Fluches ähnlich lange dauert wie in Boston oder Chicago.
Dann müssen wir uns aber wirklich Gedanken machen :shock:

anyway welcome back

und

Mer jonn mit dir wenn et sin muß durch et Für

eine Meisterschaft hast du ja immerhin schon erlebt, also bin ich weiter optimistisch

aber vielleicht solltest du dir ein paar Gedanken bzgl bestimmter Verhaltensweisen, Kleidung und Ritualen machen. ZB "never change a winning underwear" oder so was





Heul doch Modus \on
buuuuh Linso hat den youtube verlinker genuked, kannst du das bitte sowohl wieder einrichten als auch die links editieren +Vielen Dank
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Fr 25. Nov 2016, 12:15

25.11.16 - Mit Ehrhoff nach Ingolstadt

Die Kölner Haie kassierten zuletzt zwei Niederlagen in Serie, das passierte bisher in dieser Saison erst einmal. Ende Oktober war es ebenfalls eine Kombination aus Sonntags- und Dienstagsspiel, die keine Punkte einbrachte. Den Auftakt machte damals eine 1:5-Niederlage gegen Ingolstadt. Am Donnerstag machten sich die Haie auf den Weg zu den Panthern zum Start ins zweite reine Auswärtswochenende der Saison.

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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Mi 30. Nov 2016, 19:46

30.11. - Mahon / Clouston: "Wir haben Vertrauen in unsere Spieler."

Wir trafen Haie-Sportdirektor Mark Mahon und Headcoach Cory Clouston zum Gespräch über den Status Quo der Mannschaft, den Umgang mit den Derby-Niederlagen und für einen Blick in die Zukunft.

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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Hardy Nilson » Mi 30. Nov 2016, 20:45

Wie immer einfach Top,
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Mi 30. Nov 2016, 20:56

Ich widerspreche da mal einfach so.

Wie immer man die meisten Haimspiel auch bewertet, aber bleiben wir mal bei TOP.

Dann ist das hier definitiv besser und ich bedaure lediglich das es ohne Bild und Ton ist.
Schön kritisch ein paar Mal nachgehakt und gefühlt CCC und MMM ein paar mal aus der Komfortzone geholt. Natürlich beide Profis genug die Kurve zu bekommen, aber mit besagtem Bild und Ton wäre sicher auch die eine oder andere interessante Mimik und Kunstpause zu sehen gewesen.

Kann man mal so machen, wegen mir auch regelmässig.
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon HelmutSteiger » Do 1. Dez 2016, 07:55

Sehr gutes Interview!!
Jetzt kann ja jeder seine eigene Meinung "reininterpretieren".... ich bleibe bei meiner, diskutiere das aber jetzt nicht mehr weiter aus... ;)
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Do 1. Dez 2016, 09:30

HelmutSteiger hat geschrieben:Sehr gutes Interview!!
Jetzt kann ja jeder seine eigene Meinung "reininterpretieren".... ich bleibe bei meiner, diskutiere das aber jetzt nicht mehr weiter aus... ;)

warum nicht (also weiter ausdiskutieren) ?

nur weil da in Zahlen genau 2 User sind die anders denken

Von denen der eine sowieso der Auffassung ist das jeder Spieler, Angestellte und auch jede Entscheidung vom KEC die gottgebene Ultima Ratio ist und nicht hinterfragt werden darf und versucht jede kritische Diskussion darüber im Keim zu ersticken. Es gibt immer zwei Enden der Fahnenstange, das ist definitiv die andere davon in punkto "hineininterpretieren" Anderen vorwerfen Dinge nicht zu wissen, aber gleichzeitig jeden Neuzugang bevor er überhaupt die Stadtgrenzen von Köln betreten hat als Supereinkauf abfeiern.

Und dann der meist mürraysch aufgelegte Goalie der am liebsten eine DEL ohne Deutsche zumindest aber ohne Junge deutsche Spieler sehen will, jeden (oft auch nur erahnten) Fehler und technisch/taktische Schwäche derselben zelebriert und mit der Maxime "Play Good, Play More" argumentiert. Aber nur solange bis Spieler mit AL keine Leistung bringen, dann sieht er da unlimitiertes Potential wo man einfach mal Geduld haben muß bis der (in der Regel 30+ jährige aus Nordamerika mit Nordeuropäern ist die Geduld eher geringer) besagte "Super-Sauvehart-und watnoch endlich die Kurve kriegt. Und wenn es nur für ein Spiel oder 2 ist in seiner meist zeitlich sehr beschränkten Verweildauer in Köln ist.
Und in seiner "Argumentation" auch gerne mal so subtile kleine Schlechtmacher bzgl der anderen Meinung einbaut um den anderen von vornherein zu diskreditieren mit nem kleinen Stammtischniveau Einzeiler oder eben aus einer Diskussion um Führungsspieler innerhalb von 2-3 Wortmeldungen schon mal von Grabenkämpfen (übrigens das einzige Mal das dieses Wort oder ein ähnlich negativ belegtes in der Diskussion überhaupt auftaucht) spricht. Hauptsache erst mal jede anderslautende Meinung mit ein bischen Schmutz einschmieren und so zum Schweigen bringen

Komischerweise hat diese angeblich so unsinnige Diskussion die ja nur hier stattfindet in der Führungsetage des KEC parallel ja anscheinend dazu auch stattgefunden, wenn sich innerhalb von 3 Tagen zuerst der Großwesir (von dem niemand genau weiß ob er nicht viel lieber Kalif anstelle des Kalifen wäre) bzgl noch in der Enstehung befindlicher Strukturen im Team geäussert, und damit seine beiden treuen Mietsklaven "Tunichgud und Vollimsoll" in Zugzwang gebracht sich (der eine einmal, der andere 2x) in Interviews zu unter anderem auch hier diskutierten Dingen zu äussern um nicht zu sagen zu rechtfertigen.
Also von daher würde ich sagen die Community hat instinktiv da schon sehr ähnlich den Pulsschlag der ganzen Angelgenheit gespürt.

Deine Sache wenn du sagst du willst da nicht mehr weiter drüber diskutieren, muß man akzeptieren, aber im Sinne einer gerade wieder aufflackernden (und ich bin da vollkommen d'accord mit dem User Sechsaufeis) Diskussionskultur und Freude in wirklich angenehmen Ton ist das natürlich eher ein kontraproduktiver Schritt sich da zurückzuziehen und einschüchtern zu lassen.


Sorry an Haimspiel für das semi offtopic, aber im Spieltagsthread wäre das genau so der Fall gewesen
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon DMC71 » Do 1. Dez 2016, 10:01

harkonnon hat geschrieben:
Sorry an Haimspiel für das semi offtopic, aber im Spieltagsthread wäre das genau so der Fall gewesen
:kotz: haha

Quatsch, ist ja nicht unser Thread, sondern der Allgemeinheit. Wie sollten wir was dagegen haben? Auf keinen Fall! Diskussion ist Diskussion und wenn wir mit O-Tönen dazu beitragen können, eine konstruktive Diskussionsgrundlage zu schaffen, freuen wir uns doch sehr :-)
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon HelmutSteiger » Do 1. Dez 2016, 10:37

harkonnon hat geschrieben:
HelmutSteiger hat geschrieben:Sehr gutes Interview!!
Jetzt kann ja jeder seine eigene Meinung "reininterpretieren".... ich bleibe bei meiner, diskutiere das aber jetzt nicht mehr weiter aus... ;)

warum nicht (also weiter ausdiskutieren) ?

nur weil da in Zahlen genau 2 User sind die anders denken

Komischerweise hat diese angeblich so unsinnige Diskussion die ja nur hier stattfindet in der Führungsetage des KEC parallel ja anscheinend dazu auch stattgefunden, wenn sich innerhalb von 3 Tagen zuerst der Großwesir (von dem niemand genau weiß ob er nicht viel lieber Kalif anstelle des Kalifen wäre) bzgl noch in der Enstehung befindlicher Strukturen im Team geäussert, und damit seine beiden treuen Mietsklaven "Tunichgud und Vollimsoll" in Zugzwang gebracht sich (der eine einmal, der andere 2x) in Interviews zu unter anderem auch hier diskutierten Dingen zu äussern um nicht zu sagen zu rechtfertigen.
Also von daher würde ich sagen die Community hat instinktiv da schon sehr ähnlich den Pulsschlag der ganzen Angelgenheit gespürt.

Deine Sache wenn du sagst du willst da nicht mehr weiter drüber diskutieren, muß man akzeptieren, aber im Sinne einer gerade wieder aufflackernden (und ich bin da vollkommen d'accord mit dem User Sechsaufeis) Diskussionskultur und Freude in wirklich angenehmen Ton ist das natürlich eher ein kontraproduktiver Schritt sich da zurückzuziehen und einschüchtern zu lassen.

Na gut, hast ja Recht. Ich bin also scheinbar nicht der einzige, der sich gestern abend nach dem lesen des Interviews irgendwie zumindest ein bischen betätigt in seiner Meinung gesehen hat.
Und ich fand auch sehr gut, was Sechsaufseis und Darth Vader im Spieltagsforum geschrieben haben, aber ich aktzeptiere natürlich auch die Meinung von MartyMurray und HardyNilson und wollte da nicht noch weiter Öl ins Feuer giessen. Zurückziehen oder einschüchtern lassen ist nicht mein Ding, das kann und will ich aber auch niemandem unterstellen um das mal ganz klar hier auszudrücken!!

Ich kenne keinen hier im Forum persönlich und weiss auch nicht, ob und falls ja wer wirklich "Insiderwissen" hat oder relativ nah am Team dran ist. Ich glaube jedoch, dass ausser dem Team von Haimspiel und vielleicht noch dem einen oder anderen vom Fanprojekt, es nicht viele sein werden. Und deshalb ist das mit dem interpretieren auch alles relativ...

Und: ich denke doch wir sind alle in erster Linie mehr oder weniger fanatische und mehr oder weniger langjährige Fans des KEC und leben und leiden irgendwie mit den Leistungen der Jungs und da darf auch mal ein kritisches Wort nicht verboten werden. Mich ärgern die Derbyniederlagen und vorallem deren Zustandekommen ungemein - das mag anderen nicht so gehen denn es werden auch dort nur drei Punkte vergeben. Vielleicht bin ich da etwas altmodisch denn für mich waren, sind und bleiben Derbys und vorallem Siege in den Derbys immer noch das grösste. Hängt wahrscheinlich mit vielen legendären Spielen die ich in der Jungend an Lent- und Brehmstrasse gesehen habe zusammen.

Alles in allem ist der Umgangston zwischen den wenigen Nasen die sich im Forum öfter rumtreiben aber doch schon völlig in Ordnung! Falls wir denn irgendwann mal Meister werden sollten, können wir ja gerne alle zusammen ein Siegerbier trinken gehen... :D :D

Ok, gut jetzt denn es ist total OffTopic geworden, musste aber mal geschrieben werden.

Wir sehen uns ja dann alle wieder im Spieltagströöt zum Nürnberg-Spiel schätze ich mal...
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Traumpass » Do 1. Dez 2016, 12:36

Dass sich der GF fast zum selben Zeitpunkt wie im Vorjahr öffentlich zu Wort meldet und dabei auch noch eine sehr ähnliche Kritik bzw. Erwartungshaltung äußert, kann auch ein Zeichen sein, dass die Abwärtsspirale des Vorjahres auch in Hinterköpfen der Klubspitze noch präsent ist und beim aktuellen Stottern des Punktemotors auch das Potential hat, die Augenbrauen schneller hochzuziehen oder nervös zu machen, völlig unabhängig davon, ob die Gründe, die dazu geführt haben im Kern mit denen des Vorjahres vergleichbar sind oder nicht; der Tabelle sind Hintergründe ja auch völlig egal.

Aus den letzten 13 Spielen haben sie halt nur noch 6 Siege geholt (oder 53% der Punkte aus den letzten 10, schon etwas besser), das kann ja auch niemand wegleugnen, und selbstverständlich darf man dann auch nachfragen, woran es denn wohl liegen mag, alleine schon um zu schauen, ob die Ursachen nicht sogar Potenzial haben, dass das punktemäßige Schwächeln noch weiter anhält oder sogar eine unheilige Dynamik bekommt. Das hat auch nichts mit schwarzmalen zu tun, aus Klubsicht ist eine interne Analyse da einfach auch Pflicht.

Es scheint auch, als wäre trotz aller sonstigen Gespräche kein fester Zeitpunkt für ein gemeinsames Zwischenfazit vereinbart worden, denn Clouston spricht ja davon, dass 'man die Liga nach 21 Spielen nicht dominieren wolle' während Mahon 'im Hinterkopf hatte, dass man sich nach 25 Spielen zusammensetzt und schaut, wo man steht.'
Nimmt man dann den GF noch dazu, hat das auf jeden Fall das Potenzial für ein Missverständnis.

Mit 1,5 Punkten pro Wochenende können sie sogar noch eine Weile weiter in den Top 4 bis 6 bleiben, wenn sie wie gegen Berlin, Wolfsburg oder Ingolstadt weiterhin die für die Tabelle 'richtigen' Spiele gewinnen; zumindest eines der beiden Spiele gegen die trotz 10 Gegentoren bei den letzten beiden Siegen recht rund laufenden Nürnberger zu gewinnen wäre also schon wichtig.
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Do 1. Dez 2016, 17:31

Traumpass hat geschrieben: Es scheint auch, als wäre trotz aller sonstigen Gespräche kein fester Zeitpunkt für ein gemeinsames Zwischenfazit vereinbart worden, denn Clouston spricht ja davon, dass 'man die Liga nach 21 Spielen nicht dominieren wolle' während Mahon 'im Hinterkopf hatte, dass man sich nach 25 Spielen zusammensetzt und schaut, wo man steht.'
Dass Clouston die 21 Spiele angesprochen hat, lag schlicht daran, dass das Interview nach 21 Spielen stattgefunden hat, meint also lediglich, dass man die Liga nicht zum jetzigen Zeitpunkt in der Saison dominieren wolle.
Zudem macht es nicht den Eindruck, als müsste ein Termin zum Zusammensetzen und Resümieren weit im Voraus geplant und vereinbart werden. Der Austausch findet ohnehin täglich statt, jeder ist firm in seinem Thema, also muss sich auf ein solches Meeting auch nicht explizit vorbereitet werden. Da sitzt man dann halt nach Spieltag 25 ein bisschen länger und gründlicher beeinander als sonst.

Da würde ich jetzt nicht unbedingt Potenzial für Missverständnisse hineininterpretieren.
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Fr 2. Dez 2016, 17:26

02.12.16 - "Wir müssen lernen, ein Top-Team zu werden."

Im exklusiven Haimspiel.de-Interview der Mann, den seine Mannschaftskollegen und sein Headcoach als besten Spieler des Teams bezeichnen, und der Arbeitsplatz-bedingt den besten Blick aufs Spielgeschehen hat: Gustaf Wesslau.

Hier geht's zum Interview
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Sa 3. Dez 2016, 14:45

03.12.16 - Die Probleme der Großen gegen die Kleinen

Die Ausgeglichenheit in der DEL wird so oft als Grund für überraschende Niederlagen von Top-Mannschaften gegen kleine Teams angeführt, dass es mittlerweile weitestgehend als Wahrheit akzeptiert ist. Das ist allerdings in der Realität und spätestens mit Blick auf die Gehaltslisten der einzelnen Clubs mitnichten der Fall. Genau daraus erwachsen letztendlich ja auch Erwartungshaltungen, Ansprüche und schwer einseitig gewichtete Wettquoten. Trotzdem gelingt es den niedrig budgetierten Teams in schöner Regelmäßigkeit, den Big-Playern der Liga sprichwörtlich ans Bein zu pinkeln. Wenn man – wie die Kölner Haie in den letzten Jahren – trotz großem Budget nicht im Erfolgsballett der anderen großen Clubs mitgetanzt hat, dann sorgen schon ein paar Niederlagen dieser Art für Nervosität. Und das Ende November.

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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Sa 3. Dez 2016, 17:02

sorry so klasse ich das letzte Interview fand, den Artikel finde ich ziemlich schwach und oberflächlich


Wer ist groß ? wer ist Klein ? Ist das immer und zu jedem Zeitpunkt so ?

Konkrete Beispiele

ist München immer groß zu Saisonbeginn haben die nicht nur die CHL oft wegen der Olympiaquali und Verletzungen mit Mini Aufgebot durchziehen müssen was ganz sicher nicht förderlich für die Vorbereitung war. Und als München besagtes Spiel gegen Straubing verloren hat machte sich Straubing damit mit dem 4. Sieg in Folge zum Tabellenführer.

btw München hat von den letzten 11 Spielen nur noch 1 verloren seit sie mehr oder weniger komplett sind und dabei sind grosse, kleine , mittlere Gegner. Und wenn auch ganz sicher Herr P. der seit 7 Spielen wieder dabei ist ein wichtiger Faktor ist, ist er dennoch andersrum auch ganz erheblich mit Schuld an der einzigen Niederlage letzte Woche (tolle Idee btw einen schwach haltenden und nervlich angeschlagenen Goalie nach ner 5-1 Führung so zu provozieren das er nicht nur ausklinkt sondern auch gegen einen dann eingewechselten und überragend haltenden Backup und das bis dato kollektiv am Boden liegende Sabo Team wieder auf Drehzahl zu bringen Endresultat 6-5 Nürnberg ---- das ist zwar in Bezug auf die Klein-Groß Thematik semi offtopic, zeigt aber wie manchmal ein kleiner Zwischenfall große Auswirkungen haben kann)

Und als Tabellenführer ist Straubing dann 2 Tage später in Köln unter die Räder gekommen (war Straubing zu dem Zeitpunkt dann groß oder immer noch klein oder wieder klein ?) Danach gab es dann nen 1 Sieg 7 Niederlagen Absturz für Straubing die zu dem Zeitpunkt sich wahrscheinlich ziemlich klein fühlend gegen lustlos spielende Haie mal wieder ein Erfolgserlebnis holten

Augsburg (Klischeemässig eher klein) hat gegen die Haie gespielt und hatte da 9 Punkte nach 8 Spielen waren die da ganz klein ? Und wie sieht das heute aus wenn man in die Tabelle guckt ? Ist das inzwischen gefühlt schon ein Sieg gegen ein Top 6 Team ?


In diesem ganzen Groß-Klein Gerede sind doch so viele Faktoren gar nicht mit drin.
Keine Verletzungsprobleme, keine Formverläufe, kein damaliger Tabellenstand, keine Nebengeräusche wie CHL Spiel in Timbuktu mit Anreise zu Fuß 2 Tage vorher.

Einfach nur auf die Tabelle geguckt und wer heute gut steht ist erst mal nicht klein, wenn auch NOCH nicht Groß, wer nen grossen Namen hat ist sowieso nie richtig klein usw usw

Dieses Alibigequatsche der Spieler und Trainer von wegen gegen die Kleinen hat man Probleme das Emotionslevel hoch zu bringen, das ist in Klartext nichts anderes als unprofessionelles Verhalten versucht schön zu reden.
Die einen weil sie hinter den Kulissen von den Geldgebern unangenehme Fragen gestellt kriegen oder nen Schritt weiter in so ner Mischung aus gelber Karte und genervtem Strinrunzeln raus ins Kalte geschubst werden und sich interviewen lassen "müssen". Die anderen weil man ja über die Kollegen die man namentlich benennen könnte öffentlich nun mal nichts sagt.

Hier beim KEC brodelt mit Sicherheit das Kochwasser in dem der Frosch noch fröhlich quakend sitzt noch nicht, aber das einer die Temperatur hochgeregelt hat merkt man schon.

Und da ist es auch nicht mit einem Fazit getan bei den anderen reichen Nachbarn schlägt ja auch der eine seine Frau, der andere trinkt zu viel oder misshandelt seine Kinder und vernachlässigt die Haustiere dann können wir ja mit dem was wir an kleinem Problemchen in der Familie haben noch zufrieden sein.

Und da wird dann auf einmal das Argument München hat ja auch schon 3 Spiele verloren wo man das nicht gedacht hätte ziemlich hohl denn zum einen hat man das hier nicht nur ungefähr doppelt so oft verbockt und dazu noch 3 mal im Zeitraum einer Woche, nein es ist sogar so das man hier beim KEC zu dem eigentlich kompletten Kader mit dem man das Ziel Gipfelsturm angehen wollte (und ich sage mal auch realistisch könnte ohne solche Kunstpausen) noch mal mit 2 starken Neuzugängen verstärkt hat für die eigentlich ja schon gar kein Geld mehr im Topf war also quasi mit Übersollstärke antritt (Übrigens das Argument haben die anderen *hust Grossen ja auch zählt da nur bedingt weil zu dem Zeitpunkt sowohl in München, Mannheim wie auch Ingolstadt die Kaderplanung eben noch nicht offiziell abgeschlossen war)

Anyway
ich zitiere mal den User Traumpass zur besagten Gross Klein Problematik aus dem Pressethread) zur Aussage von Christian Ehrhoff
"Uns fällt es schwerer, das Emotionalitätslevel zu erreichen. Das ist gegen die größeren Teams leichter."

Auch auf die Gefahr hin, dass ich der einzige bin, den solche Aussagen immer mehr Richtung Palmenspitze treiben: diese Überheblichkeit nervt einfach ungemein, und nein, es macht es auch überhaupt nicht besser, wenn es entspannt öffentlich zugegeben wird.
und muß sagen nein du bist da nicht der einzige und es macht mich persönlich noch unentspannter das von einem Spieler zu hören der hier ganz explizit mit der Begründung unterschrieben hat um die Meisterschaft spielen zu wollen und dafür sogar echt unangenehme Sideshows auf sich genommen hat

um mich da mal auf das Darth Vader Level der Boshaftigkeit zu begeben

in Anbetracht der Aussage Ehrhoffs wer sein Zimmernachbar ist, scheint die "Integration" in die Teamdenke wieder mal sehr schnell geklappt zu haben :kotz: :kotz: :kotz:
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Sa 3. Dez 2016, 18:47

harkonnon hat geschrieben:sorry so klasse ich das letzte Interview fand, den Artikel finde ich ziemlich schwach und oberflächlich


Wer ist groß ? wer ist Klein ? Ist das immer und zu jedem Zeitpunkt so ?
Die Definition findet sich im ersten Absatz: Große Teams -> hohes Budget, Kleine Teams -> niedriges Budget.
Das dann auch als Grundlage genommen für die jeweiligen eigenen Ansprüche.
harkonnon hat geschrieben:In diesem ganzen Groß-Klein Gerede sind doch so viele Faktoren gar nicht mit drin.
Wenn ein Team mit Blick auf den Spielplan vor Saisonbeginn darüber nachdenkt, in welchen Spielen der Back-Up-Goalie Einsätze bekommen könnte, welche "vielen" Faktoren spielen da bei der Gegner-Auswahl eine Rolle?

Ich finde - wie gesagt - die so oft bemühte Ausgeglichenheit in der Liga wesentlich heuchlerischer als "Gerede von groß und klein".
Es sind definitiv qualitative Unterschiede in den Teams. Deutliche sogar. Ob du als hoch-budgetiertes Team was draus machst, steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber Qualität im Kader ist zumindest mal eine Grundlage. Und die kostet dieser Tage Geld. Erstrecht wenn es deutsche Nationalmannschaftsqualität ist.
harkonnon hat geschrieben: Anyway
ich zitiere mal den User Traumpass zur besagten Gross Klein Problematik aus dem Pressethread) zur Aussage von Christian Ehrhoff
"Uns fällt es schwerer, das Emotionalitätslevel zu erreichen. Das ist gegen die größeren Teams leichter."

Auch auf die Gefahr hin, dass ich der einzige bin, den solche Aussagen immer mehr Richtung Palmenspitze treiben: diese Überheblichkeit nervt einfach ungemein, und nein, es macht es auch überhaupt nicht besser, wenn es entspannt öffentlich zugegeben wird.
und muß sagen nein du bist da nicht der einzige und es macht mich persönlich noch unentspannter das von einem Spieler zu hören der hier ganz explizit mit der Begründung unterschrieben hat um die Meisterschaft spielen zu wollen und dafür sogar echt unangenehme Sideshows auf sich genommen hat

um mich da mal auf das Darth Vader Level der Boshaftigkeit zu begeben

in Anbetracht der Aussage Ehrhoffs wer sein Zimmernachbar ist, scheint die "Integration" in die Teamdenke wieder mal sehr schnell geklappt zu haben :kotz: :kotz: :kotz:
Es ist in keinster Weise gut, dass so eine Haltung vorhanden ist. Und nein, es offen auszusprechen macht es nicht besser. Und - ebenfalls wie gesagt - man will sich an solche Auftritte wie z.B. gegen Krefeld nicht gewöhnen. Nenn es von mir aus auch "unprofessionell", dass man gegen Gegner auf Augenhöhe (Definition Augenhöhe siehe oben) mehr Ehrgeiz entwickelt als gegen die kleinen Teams. Dann wäre es allerdings genauso unprofessionell, dass kleine Teams ihr Leistungsniveau aus Siegen gegen große Clubs nicht konservieren und in jedem Spiel aufs Eis bringen.

Der angedrehte Temperatur-Schalter der Herdplatte unter dem Topf mit dem Frosch....
- Die Tatsache, dass Peter Schönberger sich nach dem Krefeld-Spiel öffentlich geäußert hat, liegt darin begründet, dass ihn jemand nach seiner Meinung zum Spiel gefragt hat. Er hat sich nicht nach Spielende in den Pressebereich gestellt und unaufgefordert ein öffentliches Statement zur Lage des Clubs abgegeben und damit schonmal den "Beginn der Krise" offiziell ausgesprochen oder irgendwen angezählt.
- Dass die Haie konstanter in ihrem Spiel werden müssen, ist jetzt wahrlich keine bahnbrechende Erkenntnis
- Dass Konstanz in allererster Linie im Kopf entsteht, ist auch nicht neues
- Vom "LA Kings-Syndrom" ("Wir sind zu gut, um es nicht in die Playoffs zu schaffen") oder - auf KEC umgemünzt - "Wir brauchen die Punkte aus den Spielen gegen die Kellerkinder nicht, um es in die Playoffs zu schaffen" ist diese Mannschaft meilenweit weg. So tickt da niemand in diesem Team.
- Haben die Jungs sich in den Top-4 der Tabelle ein bisschen zu wohl gefühlt? Auf jeden Fall.
-Ist schon wieder Ferienlager- und Wellness-Oasen-Alarm? Da genügt ein Besuch beim Training um zu wissen, dass das nicht so ist
Ganz ehrlich: Ich glaube, da wurde maximal der Frosch darauf hingewiesen, dass der Temperaturregler noch am Herd ist, falls man ihn mal wieder brauchen sollte. Wenn überhaupt.

Ich verstehe, wie deine Metapher mit der geschlagenen Frau des reichen Nachbarn gemeint ist. Aber sie ist halt weit übers Ziel hinaus.
Gib mir den reichen Nachbarn, der sich beim Frühstücksei essen mit dem goldenen Löffel ebenfalls verschluckt hat, dann kommen wir der Vergleichbarkeit in der Dramatik der Situation schon näher.

Nochmal: Natürlich nerven diese Auftritte ohne Ende. Und es fällt einem selbstverständlich die Kinnlade runter, wenn ein Christian Ehrhoff solche Sätze sagt. Früher hat sich ein Mirko Lüdemann auch gerne mal darüber beschwert, dass in Augsburg die Gäste-Kabine zu kalt ist und deshalb hat man verloren. Können wir also bitte aufhören, die Problematik der Arroganz gegenüber kleinen Teams als noch nie dagewesene Unverschämtheit zu betrachten?
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Sa 3. Dez 2016, 19:18

Henrike hat geschrieben:Können wir also bitte aufhören, die Problematik der Arroganz gegenüber kleinen Teams als noch nie dagewesene Unverschämtheit zu betrachten?
Hey ich bin weit entfernt davon entfernt dieses Phänomen als noch nie dagewesen zu bezeichnen. In Fall der Haie (besonders der letzten 3 - 5 Jahre) würde ich eher von einem chronischen Symptom reden das man nicht nur nicht wegbekommt, sondern sich trotz immer grösserem Engagement in verschiedener Hinsicht fast schon infektiös ausbreitet. Womit wir dann wieder bei der Aussage von Ehrhoff wären. Ist ja nicht so das der blauäugig und naiv hier von supercleveren Leuten aus den Medien übertölpelt werden würde, wenn er so was sagt. Ich sage nur mehrere Jahre Vancouver ziemlich ohne Kontroversen durchgestanden, das sagt schon fast alles. Und hier ist der gerade mal paar Tage und achtet im Hinblick mit der Krefeld Problematik sicher extra auf das was er sagt und .... Macht uns trotzdem sprachlos

Und ja es ist eine Unverschämtheit und die wird nicht besser dadurch das es auch anderswo Unverschämtheiten gibt
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Sa 3. Dez 2016, 20:39

Im Fall der Haie würde ich den Zeitraum sogar deutlich größer fassen als die letzten 3-5 Jahre. Also, eigentlich gab es solche Nichtleistungen gegen kleine Teams, so lange ich denken kann. Es hatte z.B. seinen Grund, warum die größten Arschlochkarten im Radio-Jahr seit Bestehen desselbigen die Auswärtstouren nach Augsburg waren. Nach Duisburg war es zum Glück nicht so weit und außerdem war da wenigstens die Bratwurst vorm Stadion gut.

Es ist auf gewisse Weise aber auch schon wieder faszinierend, dass trotz der weiten Verbreitung bei den Goldlöffel-Clubs noch niemand ein langfristig wirksames Mittel gegen dieses Virus gefunden hat.

Mir kam da gerade noch eine Metapher in den Sinn, die Prügeleien von Jungs auf dem Schulhof beinhaltet. Ich kann da jetzt nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber man ist doch schon ein bisschen hochgepumpter und auf Betriebstemperatur, wenn man sich mit jemand Gleichgroßem oder Größerem misst, als wenn man von jemandem herausgefordert wird, der einen Kopf kleiner ist als man selber, oder? Und auch da hat ja durchaus mal der Kürzere mit hohem Energieaufwand - und weil er vielleicht ein bisschen wütender ist - das bessere Ende für sich. Ich schweife ab...

Ehrhoffs Aussage ist nicht schönzureden. Wesslau hat die Thematik ja eher zukunfts- und lösungsorientierter angesprochen. (Ich weiß nicht, ob du es gelesen hast.) Tatsächlich bin ich jetzt gespannt auf die kommende Auswärtstour nach Augsburg.
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Sa 3. Dez 2016, 21:51

Henrike hat geschrieben:Im Fall der Haie würde ich den Zeitraum sogar deutlich größer fassen als die letzten 3-5 Jahre. Also, eigentlich gab es solche Nichtleistungen gegen kleine Teams, so lange ich denken kann. Es hatte z.B. seinen Grund, warum die größten Arschlochkarten im Radio-Jahr seit Bestehen desselbigen die Auswärtstouren nach Augsburg waren. Nach Duisburg war es zum Glück nicht so weit und außerdem war da wenigstens die Bratwurst vorm Stadion gut.

Es ist auf gewisse Weise aber auch schon wieder faszinierend, dass trotz der weiten Verbreitung bei den Goldlöffel-Clubs noch niemand ein langfristig wirksames Mittel gegen dieses Virus gefunden hat.

Mir kam da gerade noch eine Metapher in den Sinn, die Prügeleien von Jungs auf dem Schulhof beinhaltet. Ich kann da jetzt nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber man ist doch schon ein bisschen hochgepumpter und auf Betriebstemperatur, wenn man sich mit jemand Gleichgroßem oder Größerem misst, als wenn man von jemandem herausgefordert wird, der einen Kopf kleiner ist als man selber, oder? Und auch da hat ja durchaus mal der Kürzere mit hohem Energieaufwand - und weil er vielleicht ein bisschen wütender ist - das bessere Ende für sich. Ich schweife ab...

Ehrhoffs Aussage ist nicht schönzureden. Wesslau hat die Thematik ja eher zukunfts- und lösungsorientierter angesprochen. (Ich weiß nicht, ob du es gelesen hast.) Tatsächlich bin ich jetzt gespannt auf die kommende Auswärtstour nach Augsburg.
Ich weiß zwar nicht wie lange du schon denken kannst :mrgreen: (sorry der war zu gut aufgelegt um ihn nicht zu nutzen) und war auch noch NIE in Augsburg (jedenfalls nicht zum Eishockey) von daher auch nie so ne Arschlochkarte gezogen. Da ich auch beim sehr klein gedruckten Teil nichts erfahrungsmässiges vorweisen kann bleibt mir nur die Bratwurst in Duisburg als Referenzwert bei den Erfahrungen. Ist mir aber quasi wurscht die Wurscht, bin mehr der Pommes Typ :roll:

(btw hat Lüde das mit den kalten Kabinen allen Ernstes ohne sein berühmtes Augenzwinkern gesagt ? Und dann tritt er bei Aslund nach weil der Probleme mit seiner Frau hatte ! Holy Hypocrisis Batman und selbst wenn ich aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann wie Scheisse kalt es in manchen Kabinen oder aufgestellten Containern die so tun als wären sie Kabinen, dann wundert mich immer noch das in einem Profi Klub wie dem KEC mit gefühlt 200 Leuten Entourage drum rum keiner auf die Idee kommt in so einem Fall ein paar eigene Heizgeräte mitzuschleppen wenn das ja quasi ein Erfahrungswert ist.)

Doch ich habe Wesslaus Worte sehr wohl vernommen bin aber so komisch das klingt an seiner Stock ist für Goalie nicht so wichtig Theorie hängengeblieben weil ich da ganz seiner Ansicht bin (um nicht zu sagen der Stock ist für viele Goalies eh nur eine unnötige Krücke für den Kopf und als Peppi Heiss Karriere geplagter würde ich sogar so weit gehen schadet manchen nur.) Auf jeden Fall bin ich grosser Befürworter der These das jeder Feldspieler ohne Schläger weit mehr gehandicapped ist als ein Goalie ohne Schläger. Von daher eine schlechte Kosten Nutzen Relation den dem Goalie zu geben. Aber ein Thema das man immer wieder mal fast religiös indoktriniert nicht mit einem Konsens ausdiskutieren kann

In Augsburg selber kann ja jetzt nicht mehr viel passieren was als Ausrede herhalten kann, richtiges Stadion und Austragungsort des D-Cup, die Kabinen werden also warm genug sein. Theoretisch noch schlechtes Wlan könnte ich mir für den heutigen Spielertypus als Problem vorstellen. Insgeheim warte ich sowieso noch auf den ersten Spieler (muß keiner von uns sein, könnte aber) der vorzeitig in die Kabine geht weil er bei Farmerrama noch ein paar Rüben giessen muss und sich nicht geniert das als Grund anzugeben (ich schliesse somit nicht aus das es inoffiziell schon vorgekommen ist :lol: )

Ich bin vielmehr gespannt wie ein Flitzebogen auf die beiden nächsten Spiele zum einem wegen der Head to Head Konstellation und weil es erst mal definitiv richtungsweisend ist und das ganz konkret abängig davon wie sich die 0-6 möglichen Punkte verteilen. Mit zwei Nullern sieht es erst mal tabellarisch wohl mau aus auch wenn da die 6 in der Tabelle nur ein wenig fetter leuchten würde, wären da erst mal Ambitionen nach oben (wie Top 3) zu klettern erst mal genau so weg wie das virtuelle Game in Hand Polster.
Andererseits mit 2 Dreiern und womöglich noch ner vs Ingolstadt/Mannheim Performance dazu könnte man wieder recht entspannt und furchteinflössend von Position 2 herablächeln.

Trotzdem ärgere ich mich masslos das es vollkommen unnötig und selbstverschuldet so früh zu solch einer Lackmußkonstellation kommt.

Übrigens um noch mal auf den LA Kings Vergleich zurückzukommen.
Ach was würde ich drum geben wenn in den letzten 5 Jahren der KEC ein Team mit 2 Titeln wäre das sich ab und zu gefühlt unterfordert zurücklehnt. Zwar nicht absolut happy und wir würden die momentane Diskussion sicher auch führen nur wären wir statt der Spieler wesentlich entspannter.denn wer einmal die Nase an der Schüssel hatte, der reagiert meist auf solche Complacent Performances wesentlich allergischer als unsere Dauertitelträger der letzten 3-5 oder wegen mir auch 10 Jahre.
That said sehen Hospelt, Hager und in letzter Zeit auch Turnbull (Boucher und Mulock sowieso nicht aber das kann andere Gründe haben) nicht ganz so entspannt aus wie manch anderer.
Es ist auf gewisse Weise aber auch schon wieder faszinierend, dass trotz der weiten Verbreitung bei den Goldlöffel-Clubs noch niemand ein langfristig wirksames Mittel gegen dieses Virus gefunden hat.

da wüsste ich schon jemand der das Mittel kennt sowohl in Punkto Vorrundenplatzierung als Titeln
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » So 4. Dez 2016, 05:08

so ne steile These wie "Die Probleme der Großen gegen die Kleinen" lässt mich ja irgendwie nicht ruhen
also laut Henrike sind die grossen die mit dem dicken Etat und die Kleinen die mit dünnen Etat

Wenn man sich die derzeitige Tabelle so anschaut dann fällt auf das die Teams vielleicht nicht exakt nach Etatgrösse aber mit Ausnahme von Augsburg die Reichen 7 Teams alle oben stehen und die Armen 6 alle Unten. Augsburg spielt bislang eine überraschend gute Saison trotz wahrscheinlich kleinem Etat und ist nicht nur das bisherige Überraschungsteam sondern auch in der folgenden Aufstellung der Sonderfall

Ich habe mal die geholten und verlorenen Punkte der einzelnen Teams gegen die "grossen Teams" (München, Mannheim,Nürnberg, Wolfsburg, Koln, Berlin, Ingolstadt) und gegen die "Kleinen Teams" (Bremerhaven, Krefeld, Iserlohn, Straubing, Düsseldorf, Schwenningen) Augsburg kriegt derzeit seine eigene Rubrik weil sie vom Etat her klein sind aber eben Punkten wie die guten Teams. Es würde die Aufstellung aber auch nicht wesentlich bzw gar nicht verändern wenn man die Ergebnisse der Augsburger den Kleinen Teams zuschlägt. (Sollte jeder mit einem Blick im Kopf rechnen können)

Die Aufstellung sieht wie folgt aus
Team -- geholte Punkte//verlorene Punkte gegen die "Grossen Teams"
dann geholte Punkte// verlorene Punkte gegen die "Kleinen Teams"
und als letztes geholte Punkte// verlorene Punkte gegen Augsburg


Code: Alles auswählen

die grossen 7 die kleinen 6 Augsburg München 21 9 24 9 6 0 Nürnberg 18 12 22 11 3 3 Mannheim 12 18 28 8 5 1 Wolfsburg 14 19 27 3 0 6 Köln 21 6 16 17 3 0 Berlin 12 21 22 14 3 3 Ingolstadt 10 23 22 11 3 3 Augsburg 17 22 24 9 Bremerhaven 17 19 12 18 0 6 Krefeld 11 28 15 12 2 4 Iserlohn 9 33 16 8 3 3 Düsseldorf 8 25 18 9 0 3 Straubing 20 25 7 14 1 5 Schwenningen 8 31 10 17 2 4
Es fällt sofort auf das es in der Auflistung genau 3 Anomalien gibt

Straubing und Bremerhaven sind die einzigen Teams im unteren Tabellenbereich die mehr Punkte gegen die Top Teams / bzw Top 8 der Tabelle einfahren

Im oberen Bereich der Tabelle gibt es genau 1 Team das sich gegen die "Kleinen" schwerer tut als gegen die "Grossen"
Nämlich die Haie. Und nicht nur das mit der negativen Punktebilanz von 16 zu 17 in diesen Spielen sind überhaupt nur 3 Teams in der DEL in dieser Kategorie schlechter (Schwenningen, Straubing, Bremerhaven)
Alle anderen der großen Teams sammeln erheblich mehr Punkte gegen die kleinen als gegen die Grossen. Am ehesten könnte man da noch kleinere Problemchen bei München sehen wo die Bilanz nahezu identisch ist, aber bei einer satten Differenz von +8 Punkten zur Bilanz der Haie wäre das ziemlich verwegen argumentiert
Damit würde ich die These das die Grossen Probleme gegen die Kleinen haben für alle Teams ausser den Haien erst mal als widerlegt betrachten. Die Zahlen sprechen da leider eine ganz eindeutige Sprache.
*Anmerkung das kann man aus dieser Aufstellung leider nicht erkennen, aber während bei den anderen Top Teams der Grossteil der verlorenen Punkte gegen die Kleinen Teams in den ersten 10-12 Saisonspielen passiert ist, ist der Trend danach stark rückläufig. Bei den Haien ist es genau umgekehrt (12 zu 3 Punkte bis Spieltag 12 danach nur noch 4 zu 14 bis heute und seit der D_Cup Pause war der Punkt gegen Iserlohn der einzige der noch gegen ein Team geholt wurde das derzeit unterhalb von Platz 8 steht seitdem 1 zu 11 Punkte)


Jetzt muß man sich dann doch vielleicht eine andere bzw bessere Erklärung einfallen lassen als die von Ehrhoff so locker ausgesprochenen Worte
Uns fällt es schwerer, das Emotionalitätslevel zu erreichen. Das ist gegen die größeren Teams leichter
bzw ich würde dann gerne wissen wieso das bei den anderen Teams mit Ambitionen und Etats im vorderen Tabellenbereich nachweislich nicht so ist.

Solange könnte Henrike dann ja die Überschrift ihres Artikels in "Die Grossen Probleme der Haie gegen die Kleinen" und "die kleinen Probleme der Haie gegen die Grossen" denn in der Kategorie sind die Haie die Nummer 1 in der Liga. Kann man schon mal Complacent betrachten so eine Situation
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » So 4. Dez 2016, 08:36

harkonnon hat geschrieben:bzw ich würde dann gerne wissen wieso das bei den anderen Teams mit Ambitionen und Etats im vorderen Tabellenbereich nachweislich nicht so ist.
Nachweislich nicht so ist?
Es haben alle Top-Teams in dieser Saison schon Niederlagen gegen kleine Teams kassiert. Keiner ist da frei von solchen Spielen. Richtig ist, dass es bei den Haien in dieser Saison häufiger so ist als bei den anderen, aber sie sind eben nicht die einzigen. Und mit Blick auf vergangene DEL-Spielzeiten gibt es dieses Phänomen ebenfalls in unterschiedlichen Häufungen bei den Top-Teams, ist also - wie gesagt - nicht neu.

Bei der Frage nach dem Warum komme ich dann halt zu der Wesslau-Erklärung, die für mich vor dem Hintergrund der letzten beiden Jahre ein gutes Stück weit nachvollziehbar ist.

Worüber ich übrigens auch noch gestolpert bin, war der Satz von Clouston: "Wir müssen auch Konstanz in unserer Herangehensweise auf jedes einzelne Spiel haben, deswegen versuchen wir ein bisschen die Emotionen herauszunehmen." Sprich, die Zielsetzung ist, Intensität auf gleichbleibend hohem Niveau unabhängig von Gegner / Derbysituation / etc. zu schaffen. Wenn man das hinbekommen würde, dann wäre das exakt die von die von dir geforderte Professionalität in Form von sachlicher Nutzung der eigenen Qualitäten.

Dazu angemerkt: Ich glaube nicht, dass Clouston Emotionen im Spiel grundsätzlich verbietet. Ich denke nur, dass er die Mannschaft gerne unabhängig davon machen würde. Das ist vermutlich auch genau das, was ein Team wie München in dieser Saison auszeichnet und dafür gesorgt hat, dass sie eben nicht so oft an einem hochmotivierten kleinen Gegner gescheitert sind.
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Eismurmel » So 4. Dez 2016, 10:31

Was hat denn Ehrhoff gemacht?

Er hat endlich einmal ohne die Doppelmoral gesagt, wie es wirklich ist. Hier fragt man sich, warum die Haie gegen die "Kleinen" (und die meisten hier haben Punkte gegen genau diese Mannschaften nämlich von vorn herein auf der Habenseite) "schlecht" spielen. Da kommt ein Spieler und beantwortet die Frage, aber die Antwort ist dem geneigten Haiefan nicht genehm.

Mir ganz persönlich sind Siege gegen die Top 6 wichtiger als ein Derbysieg gegen Düsseldorf. Rein emotionslos gesehen. Natürlich möchte ich auch, dass die Haie gewinnen und ich bin beim Spiel stocksauer, wenn die Haie so ein Spiel verlieren. Aber in der Analyse wiegt so eine Niederlage eben weniger als gegen einen direkten Playoff-Konkurrenten. Und da Augsburg jetzt unter den Top 6 ist, gehören die auch zu den Mannschaften, die es zu schlagen gilt. Nun kann man natürlich sagen, dass man vor einigen Wochen nicht damit rechnen konnte, dass die oben stehen und wenn man dann ein Spiel gegen die verliert tun die Punkte auch weh.... Stimmt, deswegen bin ich ja auch sauer über jedes verlorene Spiel (wie mit Sicherheit das gesamte Team auch).
München spielt unter dem Don ein emotionsarmes Hockey und ist erfolgreich, das war in Berlin übrigens genauso. Clouston ist ein Analytiker, der genau weiß, was er macht. Paßt aber nicht auf den ersten Blick zu einer Stadt, bei der alles "en Jeföööööl" ist. Dazu gehört nun mal, dass Spieler auf der Tribüne sitzen. Wenn alle ein Ziel haben, dann halten sie das auch aus (siehe AdB, der unbedingt Meister werden wollte und in München keine Minute in den PlayOffs gespielt hat).

An der Aussage von Ehrhoff, dass er jetzt ein Zimmer mit einem Mannschaftskollegen teilen muss, finde ich nichts, was auf fehlenden Teamgeist hinweist. Die Frage zielte auf den Unterschied zwischen NHL und DEL ab und den hat er beschrieben. Und wenn ich es gewohnt bin, ein Einzelzimmer zu haben, dann ist es eine Umstellung, wenn ich plötzlich noch jemanden im Zimmer habe. Logisch oder?

Jetzt ist die eishockeyfreie Zeit endlich vorbei, heute Nachmittag ist Game Day und wir können uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren: HOCKEY
"When I came to the DEL everyone said welcome to the German Show. I didn't know they meant German Referee Show"
— Brandon Prust April 4, 2017
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