Artikel und Interviews von haimspiel.de

Im Büro des Chefs: Diskussionen rund um den Verein und die Fans. incl. Gerüchteküche

Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Mi 15. Nov 2017, 08:13

15.11.2017 - Krefeld-Derby zum Neustart

KEC-Kapitän Ehrhoff: "Wir haben erkannt, dass wir als Mannschaft auf dem Eis einen besseren Job machen müssen."

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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Mi 15. Nov 2017, 12:45

Henrike hat geschrieben:
Mi 15. Nov 2017, 08:13
15.11.2017 - Krefeld-Derby zum Neustart

KEC-Kapitän Ehrhoff: "Wir haben erkannt, dass wir als Mannschaft auf dem Eis einen besseren Job machen müssen."

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ick wees et nisch ....


da sagt der Captain und der Ex Captain
Aber allen ist bewusst, dass jetzt hundertprozentiger Einsatz und Leidenschaft aufs Eis müssen
So so JETZT schon nach der halben Vorrunde ?
Wir wissen aber, dass wir Qualität in der Mannschaft haben. Das haben wir dieses Jahr auch schon bewiesen
haben sie das ? also mal länger als 20 Minuten am Stück ? Wenn man den Satz wörtlich nimmt hat das wahrscheinlich auch schon jede andere DEL Mannschaft im Laufe der Saison schon phasenweise bewiesen.

dann weiter in loser Folge wie ich die Quotes gerade lese
Man hat schon gemerkt, dass das Selbstbewusstsein nicht so da ist, dass ein bisschen Verunsicherung herrschte
ach wirklich NUR ein bisschen ?
Es war so, dass wir nicht in jedem Spiel jeden „an Bord“ hatten, sozusagen“, erklärt der Haie-Kapitän.
Nicht JEDEN in JEDEM Spiel hä, war es nicht so das man in fast jedem Spiel nur ganz wenige an Bord hatte (um die Floskel mal zu übernehmen) und nur Einzelne sich wirklich reingehängt haben (und das Wort reingehängt ist schon sehr sehr freundlich gewählt und auch das nur weil die FöLis das mit am Auffälligsten getan haben)

und dann irgendwie immer so weiter
Es war ein Problem, dass man sich zeitweise nicht hundertprozentig auf den einen oder anderen Mitspieler verlassen konnte:
Das Gefühl kommt schon kurzzeitig auf
Die Jungs wissen selber, dass sie zeitweise nicht ihr bestes Eishockey gespielt haben
Individuelle Fehler passieren. Jeder kann mal ausrutschen oder auch mal einen Zweikampf verlieren. Sowas passiert. Aber allen ist bewusst, dass jetzt hundertprozentiger Einsatz und Leidenschaft aufs Eis müssen
soso MAL ausrutschen , MAL Zweikampf verlieren

um Zweikämpfe zu verlieren muss man sie erst mal überhaupt führen

und die laxe Zockerei im eigenen Drittel ---- kein Wort darüber
Fehlpässe der Kategorie vollkommen unnötig ---- kein Wort darüber
Spieler die nicht bzw nur langsam wieder nach hinten kommen ---- kein Wort darüber
Wir haben einfach in den letzten Wochen nicht unser volles Potenzial abgerufen
ach so einfach ist das ? Einfach mal über 20 Spiele nicht oder wie ?
Wir haben erkannt, dass wir als Mannschaft auf dem Eis einen besseren Job machen müssen. Das ist jetzt die Herausforderung, und der müssen wir uns stellen.
oh da bin ich aber froh das man das JETZT SCHON erkannt hat und jetzt die nächsten 20 Spiele geht man Projekt Herausforderung an ?
Dass wir das können, haben wir schon oft genug bewiesen.
Echt OFT ? Wie OFT ? Ich finde nicht sehr oft ? Kann man oft konkret mit einer Zahl in Bezug setzen ?
Vielleicht verstehe ich unter OFT nicht das selbe wie Herr Ehrhoff. Für mich ist OFT deutlich mehr als die Hälfte der Fälle
Wie wichtig ein erfolgreicher Wiedereinstieg in den Liga-Spielbetrieb ist, ist allen Beteiligten sehr bewusst.
Also ich kann nach den mal wieder weichgespülten Zitaten nicht sagen das ich den Eindruck habe das den Spielern wirklich etwas bewusst geworden ist.

Vielleicht ein bisschen aber auch nur dem einen oder anderen und möglicherweise nur zeitweise

In krassem Gegensatz dazu dann die Aussage das man schon OFT was bewiesen hat, aber diese Erkenntnis scheint sich in der Birne der Spieler sehr "selbst"bewusst manifestiert zu haben.

Mal wieder viel wachsweiches Gelaber in perfektem Weichspülmodus der den "einen oder anderen" der es gewagt hat die Herren auszupfeifen "zeiteise" wieder ein "bisschen" zu beruhigen.

Vielleicht reicht da ja schon wieder ein gutes Drittel aus um weitere 4 Wochen Ruhe zu haben und den Verwaltungsmodus für Beamteneishockey mit Emotionsbremse weiter dahinplätschern zu lassen
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Mi 15. Nov 2017, 13:45

ach ja zur Mär mit den 3 ausfallenden Centern noch (bezogen auf das Clouston Interview)

das ist zwar rein zahlentechnisch richtig aber entspricht trotzdem nicht der Realität

Bolduc ist schon vor der Saison ausgefallen und in der Hinterhand wenn er wieder gesund ist.
Es ist aber nicht so das er ersatzlos ausgefallen ist und bisher wurde er er auch "hoffentlich" noch nicht lizensiert (weiß man ja nie so genau bei den Haien)

Blair Jones wurde dafür als Ersatz verpflichtet und das bereits vor der Saison

Sich dann die Ausfallliste mit Bolduc "schönzureden" ist pure Heuchelei. Wenn Bolduc wieder gesund ist kann man entscheiden ob man ihn quasi als neuen Spieler wieder einbaut oder wenn der gesundheitliche Zustand nicht passt jemand anders dafür holt

Dann fehlt jetzt noch mit Mulock der Center der 4. Reihe der aber am Bullypunkt definitiv keine Koryphäe ist und von Latta (der diese Saison bisher eine schwache Bilanz am Bullypunkt hat in den 2 Saisons davor aber prozentual effekstiver Bullyspieler der Haie war) vertreten wird Im übrigen sollte Latta sowieso vor Mulock Center spielen, das ist nicht nur seine natürliche Position er hat dort auch wesentlich mehr Potential, genau umgekehrt wie Mulock der diszipliniert seinen Job macht auf Aussen vielleicht aber wieder an Offensivfähigkeite früherer Tage anknüpfen könnte

--- Ausfall eines Spielers --- ja nicht zu ersetzender Mann am Bullypunkt definitiv nicht

bleibt der Ausfall von Blair Jones als einzige konkrete Schwächung am Bullypunkt auf der Centerposition

sich aber dann beim Interview geradezu mitleidheischend auf einen Ausfall von 3 Centern gleichzeitig und als einen der Hauptgründe für die schlechten Ergebnisse in letzter Zeit zu beziehen ist armselige Erbsenzählerei vom Feinsten

ganz zu schweigen von der ungleichmässigen Belastung bei den Eiszeiten

wenn man nur 3 Leute (Schütz, Hospelt, Latta) hat denen man am Bullypunkt vertraut (die Bilanz von Boucher ist mit 8 zu 10 jetzt auch nicht so schlecht) , wo ist das Problem einen der 3 für die "nominelle" Reihe 4 zumindest zu den wichtigen Anspielen zu schicken und direkt wieder mit Boucher zu tauschen da muß man keine ganze Reihe für tauschen (so macht man das übrigens schon seit ewigen Zeiten in Nordamerika) ?

Ausserdem
mit Dumont hat man einen Spieler dazugeholt der seine Eiszeit sehr effektiv und mit viel Einsatz und Speed absolviert hat, Tiffels hat das als Verteidiger ebenso getan und war eher positiv auffällig als eine Schwächung des Lineups. Beide waren eher belebende als schwächende Elemente im Spiel der Haie

mit Filin ist zumindest noch ein weiterer FöLi in Frankfurt der sich auch schon auf DEL Eis bewegt hat und rein von der Punkteausbeute klar besser wäre. Dazu noch Valentin als Spieler der Kategorie Dumont in Frankfurt. In der DNL Mannschaft sicher auch noch der eine oder andere der im Bedarfsfall den einen oder anderen Shift hätte wegfahren können

Viel Gerede um nicht zu sagen Gejammer und viel Reden um den heissen Brei

aber wenig (eigentlich gar keine) Selbstkritik warum die Mannschaft nicht abliefert bzw den Anschein erweckt dazu nicht in der Lage zu sein
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Hardy Nilson » Mi 15. Nov 2017, 14:09

harkonnon hat geschrieben:
Mi 15. Nov 2017, 13:45
ach ja zur Mär mit den 3 ausfallenden Centern noch (bezogen auf das Clouston Interview)

das ist zwar rein zahlentechnisch richtig aber entspricht trotzdem nicht der Realität

Bolduc ist schon vor der Saison ausgefallen und in der Hinterhand wenn er wieder gesund ist.
Es ist aber nicht so das er ersatzlos ausgefallen ist und bisher wurde er er auch "hoffentlich" noch nicht lizensiert (weiß man ja nie so genau bei den Haien)

Blair Jones wurde dafür als Ersatz verpflichtet und das bereits vor der Saison

Sich dann die Ausfallliste mit Bolduc "schönzureden" ist pure Heuchelei. Wenn Bolduc wieder gesund ist kann man entscheiden ob man ihn quasi als neuen Spieler wieder einbaut oder wenn der gesundheitliche Zustand nicht passt jemand anders dafür holt

Dann fehlt jetzt noch mit Mulock der Center der 4. Reihe der aber am Bullypunkt definitiv keine Koryphäe ist und von Latta (der diese Saison bisher eine schwache Bilanz am Bullypunkt hat in den 2 Saisons davor aber prozentual effekstiver Bullyspieler der Haie war) vertreten wird Im übrigen sollte Latta sowieso vor Mulock Center spielen, das ist nicht nur seine natürliche Position er hat dort auch wesentlich mehr Potential, genau umgekehrt wie Mulock der diszipliniert seinen Job macht auf Aussen vielleicht aber wieder an Offensivfähigkeite früherer Tage anknüpfen könnte

--- Ausfall eines Spielers --- ja nicht zu ersetzender Mann am Bullypunkt definitiv nicht

bleibt der Ausfall von Blair Jones als einzige konkrete Schwächung am Bullypunkt auf der Centerposition

sich aber dann beim Interview geradezu mitleidheischend auf einen Ausfall von 3 Centern gleichzeitig und als einen der Hauptgründe für die schlechten Ergebnisse in letzter Zeit zu beziehen ist armselige Erbsenzählerei vom Feinsten

ganz zu schweigen von der ungleichmässigen Belastung bei den Eiszeiten

wenn man nur 3 Leute (Schütz, Hospelt, Latta) hat denen man am Bullypunkt vertraut (die Bilanz von Boucher ist mit 8 zu 10 jetzt auch nicht so schlecht) , wo ist das Problem einen der 3 für die "nominelle" Reihe 4 zumindest zu den wichtigen Anspielen zu schicken und direkt wieder mit Boucher zu tauschen da muß man keine ganze Reihe für tauschen (so macht man das übrigens schon seit ewigen Zeiten in Nordamerika) ?

Ausserdem
mit Dumont hat man einen Spieler dazugeholt der seine Eiszeit sehr effektiv und mit viel Einsatz und Speed absolviert hat, Tiffels hat das als Verteidiger ebenso getan und war eher positiv auffällig als eine Schwächung des Lineups. Beide waren eher belebende als schwächende Elemente im Spiel der Haie

mit Filin ist zumindest noch ein weiterer FöLi in Frankfurt der sich auch schon auf DEL Eis bewegt hat und rein von der Punkteausbeute klar besser wäre. Dazu noch Valentin als Spieler der Kategorie Dumont in Frankfurt. In der DNL Mannschaft sicher auch noch der eine oder andere der im Bedarfsfall den einen oder anderen Shift hätte wegfahren können

Viel Gerede um nicht zu sagen Gejammer und viel Reden um den heissen Brei

aber wenig (eigentlich gar keine) Selbstkritik warum die Mannschaft nicht abliefert bzw den Anschein erweckt dazu nicht in der Lage zu sein

Dein Posting zeigt es wunderbar auf.
CC hat keinen Kredit mehr. Er kann sagen und tun was er will.,
Es ist so, dass einzige was ihm noch Hilft sind Siege..
Aus dieser Woche sollte er schon mindestens 6 Punkte holen sonst ist er weg.
Heute eine Niederlage dann war es das wohl!
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon SECHSAUFEIS » Mi 15. Nov 2017, 14:38

Aber ein Punkt ist doch außerhalb jeder Diskussion und da darf man CC und #C10 doch absolut recht geben.
Die gravierenden Fehler wurden in vielen vielen Spielen von Spielern, oft ohne Not durch Unkonzentriertheiten auf dem Eis gemacht, die uns viele Punkte/Ergebnisse gekostet haben.
Natürlich muss der Trainer liefern, aber die Spieler auch! Für mich hat keiner Mehr oder Weniger Kredit, was geliefert wurde, lediglich angreifbarer ist natürlich immer das/der Staff....
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon harkonnon » Mi 15. Nov 2017, 16:38

das ist ja das irrwitzige an der ganzen Situation

Wir haben mehrere Ebenen von Problemen die unabhängig voneinander gelöst werden müssen sich aber gegenseitig "unterstützend" beeinflussen

Problem #1
da haben wir den Trainer der (öffentlich) nicht reglementierend auf die schwachen Leistungen der Spieler reagiert (sonst wäre er wohl auch schon weg) und sich dann auf einmal auf Spielerausfälle herausredet (die einerseits wenig Einfluss auf die Resultate haben sollten bzw nicht mit den Effekten die er dafür anführt) und hohen Kräfteverschleiss durch ungleichmässige Eiszeitenverteilung als weiteren Grund angibt (der Trainer der gesunde Spieler lieber zu Hause lässt statt immer mit quantitativ vollem Lineup anzutreten !)

die Mannschaft performed nicht (relativ ergebnisunabhängig, ein "gutes" Drittel ist inzwischen Normalzustand) die Ergebnisse stimmen nicht (Platz 10 nach knapp 405 der Vorrunde) und die letztjährige Ansage "nur die Playoffs zählen bis dahin ist es ein Entwicklungsprozess wird nicht mehr akzeptiert

fatalerweise stützen die Aussetzer und Unkonzentriertheiten der Spieler den Trainer im Prinzip noch, weil viele Betrachter (auch teilweise zu Recht) sagen. Was kann der Trainer für die Aussetzer der Spieler das wird er Ihnen so nicht vorgeben.
Nur löst das ja nicht das Problem, wenn der Trainer es nicht schafft konstanten Einsatz und Konzentration sowie Disziplin der Spieler in die Spiele zu bringen, muß jemand her das besser macht


Problem # 2 die Spieler
Die Spieler (und das sind nicht nur die langjährigen Dauerverbleibenen die Neuen passen sich da in der Regel schnell an) haben inzwischen den Dienst nach Vorschrift mit maximal 20 Minuten ausreichendem persönlichen Einsatz für sich zum Standard etabliert. Wenn das für positive Resultate reicht meckert kaum jemand dann wird von Arbeitssieg geredet. Reicht das nicht für Ergebnisse kommen die üblichen (Beschwichtigungs-)Floskeln bis hin das man pikiert dreinblickt frei nach dem Motto "Ihr beschwert euch ja auch nicht wenn wir gewinnen und dabei kein Deut besser spielen" (und irgendwie kann ich diese Denke sogar nachvollziehen, ist ja ein tolles Totschlagargument"
Und so versteht man inzwischen gar nicht mehr das ein Eishockeyspiel 60 Minuten dauert und das man auch bei einer 2 Tore Führung nicht 2 Gänge zurück schalten muß (siehe Schütz Zitat vor einiger Zeit im Express) Man kurbelt alle Spiele irgendwie ziemlich ähnlich runter, wenn es am Anfang gut läuft dann 2 Drittel Ergebnisverwaltung, wenn es am Anfang nicht läuft kommt man (oder auch nicht) mit etwas mehr Konzentration und Wille aus der Kabine und dann klappt es halt was besser (oder eben auch nicht) und am Ende ärgert man sich man sich nicht zu sehr über Niederlagen und vor allem ganz NEU und ganz WICHTIG "freut sich nicht mehr zu sehr über Siege ! (siehe OT Tor DEG Spiel)" --- Das nennt man dann Professionell !
Mit dem Trainer ist man auch nie wirklich über Kreuz, die Etablierten spielen immer auch wenn sie schwach spielen ---- "Ist doch Prima !" die Nicht-Etablierten werden durch Nicht-Berücksichtigung vom Trainer in ihre Schranken gewiesen und haben längst resigniert und wer aufmuckt verhält sich Teamschädigend --- das nennt man dann Unprofessionell !
So ist man doch im Grossen und Ganzen Super Happy warum sollte auch schlechte Stimmung in der Kabine sein, wir kommen doch alle so toll miteinander aus und der Trainer tut uns auch nix. Na ja für ein paar von uns ist das schon was blöd keine echte Chance zu bekommen, aber wir sind doch alle Profis da muß man das eben Professionell nehmen und weiter gehts.
Die Fans ? ach ja wenn gewonnen wird bischen Ehrenrunde oder wahlweise Humba machen und mit Daumen hoch Richtung Tribüne klatschen, bei Niederlagen sollen sich die Deppen nicht so anstellen denn das war doch wohl in der Regel der selbe Einsatz wie immer nur die Tore waren halt doof verteilt oder die Schiris oder ne Verletzung zum falschen Zeitpunkt ....
Auf jeden Fall alles kein Grund zur Beunruhigung, ist doch eigentlich wie jedes Jahr ob Platz 10 oder Platz wer weiss das in 3-4 Wochen noch. Und den Trainer in Frage stellen nenene das ist doch wieder unprofessionell ausserdem spiele ich doch und der Check am Montsende ist auch immer pünktlich.
Da was dran ändern wollen ist nicht unprofessionell und man könnte Äreger mit den Kollegen bekommen.
Also weiter wie bisher

Problem #3 die Fans
Es gibt gute Fans und schlechte Fans

Gute Fans finden in der Regel immer alles gut und verweisen auf den Saisonzeitpunkt, den Rückstand in Punkten auf das Minmalziel und hoffen immer drauf das alles besser wird. Gute Fans sprechen auch von Arbeitssieg im positiven Kontext und guten Fans reichen positive Ergebnisse, schlechte Ergebnisse koomen mal vor
Schlechte Fans finden in der Regel irgendwen immer scheisse und wollen den Spieler oder Trainer mit aller Macht loswerden und suchen dafür jeden noch so kleinen Anhaltspunkt.
Schlechte Fans (die ein bischen anders drauf sind) pfeifen auch schon mal voreilig und denen reicht es auch nicht wenn einfach nur gewonnen wird. Und die wagen es sogar Spieler, Trainer oder gar den Verein zu kritisieren wenn Dinge irgendwelcher Art schief laufen und das selbst an Tagen an denen man gewinnt oder in der Tabelle zufriedenstellen dasteht. Das ist natürlich äusserst kotrovers zu den Ansichten der guten Fans die Kritik an ihrem Verein gar nicht ertragen können, aber in Zeiten wo es halbwegs läuft ist das schon ein echter Frevel.
Und so schlägt man sich dann auch schon in besseren Zeiten wahlweise auf die Seite der Spieler oder der Trainer (manchmal auch auf die von beiden) und verteidigt diese Ansicht bis zum Sanktnimmerleinstag und stützt so letztendlich beide Problemlagen.
Denn Schuld sein kan ja eigentlich immer nur einer Trainer oder Spieler und die funktionieren ja auch nicht unabhängig voneinander bzw funktionieren unabhängig vonenander aus verscheidenen Gründen nicht.

Und so wollen dann die einen auf keinen Fall einen neuen Trainer weil es gab ja schon so viele vorher und in erfolgreichen Zeiten hat man ja auch selten den Trainer gewechselt --- tolle Erkenntnis ! wer wechselt schon einen erfolgreichen Trainer (es sei denn er hört von sich aus auf)

Und am Ende des Tages schwappen dann 3 Problemlagen (wahrscheinlich gibt es auch noch mehr) nebeneinander her und kaum einer will alle 3 gelöst haben, kann ja nicht sein das so viel im Argen liegt und wenn dann machen wir lieber so weiter wie immer und sitzen die Sache aus so lange es geht.

Wir sind die Kölner Haie juchee
Und spätestens wenn Sharkie im letzten Drittel seine Endlosschleife Performance abliefert ist dann alles gar nicht mehr so schlimm
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Mo 20. Nov 2017, 08:17

20.11.2017 - KEC vor dem nächsten Trainerwechsel?

Nach den letzten beiden Niederlagen und insgesamt 13 Gegentoren in den beiden Partien steht der KEC womöglich vor dem nächsten Trainerwechsel. Auf die Frage, ob Cory Clouston am kommenden Mittwoch noch hinter der Bande stehe, sagte Sportdirektor Mark Mahon: „Werden uns spätestens am Montag mit der Clubspitze, den Gesellschaftern zusammensetzen und eine Entscheidung treffen.“ Die Kölner Haie stehen also womöglich vor dem dritten Trainerwechsel in fünf Jahren.

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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon SECHSAUFEIS » Mo 20. Nov 2017, 08:51

Guten Morgen Henrike und Danke....

„Die Mannschaft an sich hält zusammen“, erklärt Mulock. „Auch wenn individuelle Fehler passieren, zeigt keiner mit dem Finger auf den anderen....."

Zum Einen finde ist das Gut, zum Anderen frage ich mich aber, ob das Richtig ist... da fallen 3-4 Spieler schon besonders auf/raus. Sich zu stabilisieren geht nun mal nur über Ergebnisse und dafür muss es defensiv anders laufen, sehne mich da zurück an letzte Saison, Spiele mal mit 2:1 zu gewinnen und Dinge defensiv zu lösen!
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Di 21. Nov 2017, 18:32

.
21.11.17 - Peter Draisaitls Amtsantritt bei den Kölner Haien

Der neue Headcoach stellt sich vor, sowie Spielerstimmen zum Trainerwechsel.

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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon Henrike » Di 5. Dez 2017, 23:07

.
05.12.17 - Hanowski: "Die Overtime in Düsseldorf werde ich nie vergessen."

Im exklusiven Haimspiel.de-Interview spricht er unter anderem über seine Reihe mit Felix Schütz und Justin Shugg, verrät eine Menge über den Menschen Ben Hanowski und erzählt von den wohl verrücktesten zwei Wochen seines Lebens.

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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon King of Tripping » Mi 6. Dez 2017, 08:46

...nee, wat ein geiles Interview ! :D

Vielen Dank, Henrike, dafür.

Schade, dass Du die Einzige zu sein scheinst, die in Deutschland im Eishockey-Umfeld
so was häufiger mal hinbekommt.

In jedem Fall war das Gespräch zu lesen mal ein schöner Start in diesen grauen Tag...
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Re: Artikel und Interviews von haimspiel.de

Beitragvon FCKEC » Do 7. Dez 2017, 16:15

gegen die eigene lieblingsmannschaft spielen zu müssen ist aber auch hart. glaube nicht, dass ich das könnte aber als profi muss man halt. ausser man verletzt sich kurz vorm spiel oder wird krank...
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