Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Im Büro des Chefs: Diskussionen rund um den Verein und die Fans. incl. Gerüchteküche

Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Henrike » Mi 28. Mai 2008, 11:13

Tach zusammen!

Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir dieses Thema im alten Forum schon diskutiert haben. Mich interessiert Eure Prognose in Sachen „Leistungsfähigkeit/-wille“ in der kommenden Saison. Da die Veränderungen im Kader ja sehr überschaubar sind und sich der Vergleich zu Mannheim in der abgelaufenen Saison daher ziemlich aufdrängt, wäre ich neugierig auf Eure Meinung dazu.

Die abgelaufene Saison war eine besondere. Da stand ein selbstbewusstes Team auf dem Eis, das sich über die Hauptrunde als qualitativ besser erwiesen hat, als man im Vorfeld annehmen konnte. Leider hat es nicht ganz zum Titel gereicht. Vielleicht ist aber genau das ein Vorteil für die kommende Spielzeit.

Als die Adler ihr Meisterteam nahezu unverändert in die letzte Saison geschickt haben, waren sie natürlich wieder Titelfavorit Nr. 1. Was letztendlich daraus geworden ist, haben wir gesehen. Neben all den Querelen um Trainer und Torwart hat da aber mit Sicherheit auch der mangelnde „Hunger“ eine Rolle gespielt. Der dürfte bei den Haien in der kommenden Saison gerade wegen dem knappen Scheitern im Finale sogar noch größer sein als letztes Jahr. Und zwar bei allen, die dabei sein „mussten“, als die Eisbären vor ausverkauftem Haus in der Kölnarena den Meisterpokal überreicht bekommen haben.

Deshalb glaube ich, dass die wenigen Veränderungen kein Nachteil sind. Im Gegenteil.

Meinungen?
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Der_Kopfschüttler » Mi 28. Mai 2008, 11:26

Ich schwanke da ziemlich.

Es ist kein Geheimnis, dass ich mir auf den Ausländerpositionen schon ein paar Änderungen gewünscht hätte, weil ich der Ansicht bin, dass McLlwain (Sorry Henrike) und Warriner in der entscheidenen Phase nichts mehr zulegen konnten, bzw. viele dumme Strafen genommen haben (Warriner).
Ich bin mir unschlüssig welches Leistungsniveau wir von den beiden in der neuen Saison erwarten können.

Ansonsten finde ich es allerdings gut ein funktionierendes Team nur punktuell zu ändern, selbst auf die Gefahr hin, dass es dann so endet wie in Mannheim.
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon millencolin » Mi 28. Mai 2008, 11:30

Naja, kaum..

Hospelt, Furchner, Sean, Slaney, evt. Gogulla

Melischko, Ulle, Pratt, York?!?

Die Abgänger waren alles mehr oder weniger wichtige Spieler, kein Füllmaterial. Die Plätze gilt es jetzt ersetzten. Nicht die Positionen, sondern in der Hirarchie. Jeder muss da seinen Plaz finden, mal was besser, mal was schlechter. Denke diese 4 Spieler, die allesamt nicht schlecht sind, werden da genug Leben ins Team bringen. Auch was die Qualität angeht, so hat man sich doch nicht wirklich verschlechtert, oder? Daher denke ich, gesehen auf die Haie 08/09, dass da was geht. Sicherlich wäre es schön, könnte man im Sturm noch einen Spieler austauschen, Stichwort Rechtsschütze! Aber mir fällt da nicht wirklich ein wen man austauschen sollte. Sicher, Mc und Todd wären evt. dabei. Aber ich denke da hat es Gründe dass die 2 noch einen Vertrag bekommen haben. In den PO fand ich Mac recht schwach (leider) , Todd hatte Licht, aber auch ne Menge Schatten. Dennoch wichtig wegen dem Körperspiel zwischen all unseren Traumtänzern..

Grundsätzlich denke ich, dass man mit dem Austausch von 4-5 Spielern genug Rotation ins Spiel bingt um dieses ´Team auch für die kommende Spielzeit zu motivieren. Wie Mannheim, nur eine Position austauschen ist da schon was ganz anderes. Die selben Spieler, die selne Hirarchie, der selbe Trainer, die selbe Liga, die gleichen Fans .... ect..

So, jetzt die Experten... ;)

Edit:
Der dürfte bei den Haien in der kommenden Saison gerade wegen dem knappen Scheitern im Finale sogar noch größer sein als letztes Jahr. Und zwar bei allen, die dabei sein „mussten“, als die Eisbären vor ausverkauftem Haus in der Kölnarena den Meisterpokal überreicht bekommen haben.
Nach den letzten beiden Vizemeisterschaften sind wir im 1/4 Finale geflogen! Da wars kein Hunger, sondern ne Magenverstimmung! Sweep von HAN und unzählige torlose Minuten gegen Gordon! Denke das ist kein Grund...
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Deggial » Mi 28. Mai 2008, 11:38

Das läßt sich jetzt glaube ich noch nicht wirklich einschätzen. Die Frage wird sein, ob z.B. ein Ivan Ciernik seine Leistung noch einmal so bringen kann, wie in der vergangenen Saison. Gleiches gilt für andere Leistungsträger. Für McLlwain dürfte es diesmal tatsächlich die letzte Saison sein, aber ich lasse mich da auch gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn die Leistungen stimmen.
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Henrike » Mi 28. Mai 2008, 12:13

millencolin hat geschrieben:Hospelt, Furchner, Sean, Slaney, evt. Gogulla

Melischko, Ulle, Pratt, York?!?
Hospelt hatte verletzungsbedingt ja nicht wirklich den großen Impact aufs Team. Und ob Gogulla wirklich geht?
Konkrete "Verluste" stellen also eigentlich bislang nur Furchner, Tallaire und Slaney dar.
millencolin hat geschrieben:Wie Mannheim, nur eine Position austauschen ist da schon was ganz anderes.
*klugscheißmodus an*
Es waren zwei Positionen bei Mannheim. Pelletier und Robinson gingen, Hauser und Hackert kamen, wenn ich nicht irre.
*klugscheißmodus aus*
Zuletzt geändert von Henrike am Mi 28. Mai 2008, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon haiewilli » Mi 28. Mai 2008, 12:22

millencolin hat geschrieben:Naja, kaum..

Hospelt, Furchner, Sean, Slaney, evt. Gogulla

Melischko, Ulle, Pratt, York?!?

Die Abgänger waren alles mehr oder weniger wichtige Spieler, kein Füllmaterial. Die Plätze gilt es jetzt ersetzten. Nicht die Positionen, sondern in der Hirarchie. Jeder muss da seinen Plaz finden, mal was besser, mal was schlechter. Denke diese 4 Spieler, die allesamt nicht schlecht sind, werden da genug Leben ins Team bringen. Auch was die Qualität angeht, so hat man sich doch nicht wirklich verschlechtert, oder? Daher denke ich, gesehen auf die Haie 08/09, dass da was geht. Sicherlich wäre es schön, könnte man im Sturm noch einen Spieler austauschen, Stichwort Rechtsschütze! Aber mir fällt da nicht wirklich ein wen man austauschen sollte. Sicher, Mc und Todd wären evt. dabei. Aber ich denke da hat es Gründe dass die 2 noch einen Vertrag bekommen haben. In den PO fand ich Mac recht schwach (leider) , Todd hatte Licht, aber auch ne Menge Schatten. Dennoch wichtig wegen dem Körperspiel zwischen all unseren Traumtänzern..

Grundsätzlich denke ich, dass man mit dem Austausch von 4-5 Spielern genug Rotation ins Spiel bingt um dieses ´Team auch für die kommende Spielzeit zu motivieren. Wie Mannheim, nur eine Position austauschen ist da schon was ganz anderes. Die selben Spieler, die selne Hirarchie, der selbe Trainer, die selbe Liga, die gleichen Fans .... ect..

So, jetzt die Experten... ;)

Edit:
Der dürfte bei den Haien in der kommenden Saison gerade wegen dem knappen Scheitern im Finale sogar noch größer sein als letztes Jahr. Und zwar bei allen, die dabei sein „mussten“, als die Eisbären vor ausverkauftem Haus in der Kölnarena den Meisterpokal überreicht bekommen haben.
Nach den letzten beiden Vizemeisterschaften sind wir im 1/4 Finale geflogen! Da wars kein Hunger, sondern ne Magenverstimmung! Sweep von HAN und unzählige torlose Minuten gegen Gordon! Denke das ist kein Grund...
Sehe das ähnlich wie Markus. Inwieweit können sich die neuen in das bestehende System einbringen und wie können Sie es am besten Verstärken?
Das sind fragen die wir aber sicher erst mit Beginn der neuen Saison genaustens Analysieren können.
Bis dahin hoffe ich das der KEC vieleicht nochmals auf dem Transfermarkt tätig wird.Denn einige offne Fragen gibt es immer noch
wird Ciernick wieder so eine überragende Form haben?
kann sich Mac nochmal steigern?
bleibt Warriner ein unsicherheits Faktor?

Gruss
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon millencolin » Mi 28. Mai 2008, 12:51

Henrike hat geschrieben:
millencolin hat geschrieben:Wie Mannheim, nur eine Position austauschen ist da schon was ganz anderes.
*klugscheißmodus an*
Es waren zwei Positionen bei Mannheim. Pelletier und Robinson gingen, Hauser und Hackert kamen, wenn ich nicht irre.
*klugscheißmodus aus*
*megalugscheissmodusan*
Ach komm, als ob man da nen Goalie dazu packen muss... Der hat eh wenig mit dem Platz zu tun. der muss nur seinen Backup austechen. Von daher zählt das nicht!.
*megalugscheissmodusaus*

Ob Gogulla jetzt geht sei mal dahin gestellt (daher auch das evt. ;o)). Fakt ist: 4 neue! Die sollten reichen um genug Schwung zu liefern.
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon th.schmitz » Mi 28. Mai 2008, 14:42

Tag Zusammen

Ich bin mir garnicht unsicher, denn warum sollte die Mannschaft anders auftreten oder denken als letzte Saison, letztlich haben sie einen wirklich guten Job gemacht. Das Zulassen dieser beiden unsäglichen späten Tore war dann schon "alles". Man denke mal an die vielen Pfostenschüße, wenn die rein gehen........., aber das ist Geschichte.Also werden die denke ich mit der selben breiten Brust auftreten wie letztes Jahr.
Als bekennender "Warrinersymphatisant" denke ich, das er ganz genau weiß was er da zuletzt abgeliefert hat und trotzdem bleibt die gezeigte Leistung insgesamt, nach mehr als einem Seuchenjahr in Sachen Verletzung, beachtenswert. Ich denke immer noch das ist eine Bank ist auf die man bauen kann.
Wenn die Entwicklung von Kamil Piros so weitergeht, wird noch mehr zählbares dabei rauskommen auch da bin ich sicher. Der große alte Mann und Kölner Sportler des Jahres dürfte ruhig wieder mehr auffallen, was auch gehen müßte, den verlernt wird er das Ganze nicht haben.
Wenn ich Ivan Ciernik auf die Frage nach den vielen Toren sagen höre, das das ja gut und schön wäre, aber letztlich zu wenig zum Gewinn der Meisterschaft, dann wird er auch wieder angreifen als gäbe es kein Morgen.
Wenn dann Sportskollege Pratt noch ähnlich scort wie die Herren Julien und Trygg wird alles gut.
Die jungen Wilden, allen vorran Marcel Müller und Philipp Gogulla, werden sicher auch einen grösseren Anteil bringen, zumal ich beim letzteren fast sicher bin das er bleibt, denn er müßte in der NHL am Torschützen der letzten WM vorbei, wenn ich nicht falsch liege?!?
Andy Renz, Bryan Adams fleißig wie immer, auch in Sachen Kumpel York und Robert Müller die ganze Saison in Playoffform, also ich bin mir sicher das wir wieder eine begeisternde Saison sehen werden mit diesem unnachahmlichen, mitreißenden Spiel, dem letztlich nur die Eisbären wirklich etwas endgegen zu setzten hatten.
So sehe ich das und glaube das die Brille nicht mal zu rosa ist......
liebe Grüße

Thomas Schmitz
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Südwesthai » Mi 28. Mai 2008, 15:22

*megalugscheissmodusan*
Ach komm, als ob man da nen Goalie dazu packen muss... Der hat eh wenig mit dem Platz zu tun. der muss nur seinen Backup austechen. Von daher zählt das nicht!.
*megalugscheissmodusaus*
War das nicht zu Beginn ein gewisser Herr Müller? :mrgreen:

Ich persönlich bin auch auf der Optimistenseite. Ich glaube dass mit den vier Neuen gerade genug Schwung reinkommt. Der Großteil dürfte aus der letzten Saison mit gewachsenem Selbstbewusstsein hervorgegangen sein und sich mit voller Brust ins neue Rennen werfen. Wer die Spieler nach dem Finale gesehen hat, der weiß wie sehr sie diese eine Serie auch noch gewinnen wollen. An der Motivation wird es kaum hängen und das war in Mannheim sicher ein Teil des Problems. Natürlich gibt es noch unzählige andere Faktoren, welche eine Rolle spielen. Aber das zeigt sich erst zur neuen Eiszeit...
#80 - Danke Robert!
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Soucer » Mi 28. Mai 2008, 16:20

Ob ein "kaum veränderter Kader" ein Vor- oder Nachteil ist, kann man pauschal nicht sagen, denke ich. Es kommt immer auf das Team an und welche Positionen/Spieler man denn austauscht.
millencolin hat geschrieben:
Hospelt, Furchner, Sean, Slaney, evt. Gogulla

Melischko, Ulle, Pratt, York?!?
Gogulla wird wohl bleiben, dafür glaube ich nicht an eine Verpflichtung von Mike York.

Es verlässt uns also kein Schlüsselspieler und es kommt auch keiner hinzu. Von der Qualität muss man mal schauen, sowohl Melischko und Ullmann schätze ich als gute Spieler ein. Pratt wird für mich ein Fragezeichen sein, ich glaube kaum, dass er hier in Köln ähnlich gute Statistiken haben wird. Ich persönlich halte Slaney für den besseren Verteidiger. Qualitativ dürfte sich der Kader wohl leicht verbessern, (mal schauen, was noch passiert) allerdings altern die Spieler auch und ich bin mal gespannt, ob vor allem die Spieler: McLlwain, Warriner und Julien in der kommenden Saison abbauen werden. Im großen und ganzen sehe ich das Team für 2008/09 ähnlich wie das Team der Saison 2007/08. Ein weiterer Rechtsschütze wäre jedoch sehr sinnvoll....

Wie beteits geschrieben, wird es sicherlich spannend sein, ob Ciernik nochmal eine solch erfolgreiche Saison bestreiten kann. Zudem bin ich mal gespannt, wie Robert Müller in der regular season spielen wird....

Allgemein denke ich aber nicht, dass das neue Team in den PlayOffs mehr Erfolg haben wird, als das Team der letzten Saison.

Mit McLlwain kann man einfach nicht Meister werden. :lol:
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Philanthrop » Mi 28. Mai 2008, 18:10

Ich habe dies bereits im Saisonabschlussthread angesprochen, der leider noch im alten Forum hängt, so dass ich nicht daraus zitieren kann. Ich halte die Situation mit unserem Kader für die kommende Saison für äußerst gefährlich, weil sie allzu leicht dazu verführen kann, nicht ganz 100% zu geben. Erst recht, wenn Mike York kommen und Philip Gogulla bleiben sollte, hätten wir einen beträchtlichen Qualitätszuwachs im Kader. Ein solcher in Verbindung mit dem knapp verlorenen Finale könnte leicht zu dem Gefühl verleiten, dass es in der nächsten Saison auf jeden Fall zum Titel reichen müsste. Man darf dies allerdings nicht als Selbstläufer sehen, sondern wird mindestens die gleiche Einstellung, den gleichen Arbeitseifer und den gleichen Teamgeist wie im letzten Jahr brauchen, um erfolgreich zu sein. Die Beispiele vieler vergangener Vizemeister zeigen jedoch, wie schwer es ist, diesen Level auch in der nächsten Saison zu halten oder sich gar zu verbessern. Hinzu kommen tatsächlich die großen Fragezeichen bezüglich der Leistungsfähigkeit älterer Spieler, vor allem McLlwain und Warriner, wobei das auch maßgeblich davon abhängt, welche Rolle ihnen im Team des kommenden Jahres zugedacht wird. In Reihe 1 haben sie aus meiner Sicht nichts mehr verloren, in hinteren Reihen könnten sie aber mit ihren spezifischen Fähigkeiten und ihrer Erfahrung noch weiterhelfen. Auch muss man abwarten, inwiefern die jungen Spieler noch einmal einen Sprung nach vorne machen können. Ein weiteres Jahr Reife könnte beispielsweise aus Marcel Müller eine echte Waffe machen. Und auch unsere restlichen Spieler müssen an ihre Vorsaison anknüpfen, wenn es im nächsten Jahr reichen soll. Die Voraussetzungen könnten nach den Personalien Gogulla und Stürmer (York?) so gut sein, wie seit Jahren nicht mehr. Die Gefahr des Scheiterns allerdings dementsprechend auch.
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon FröhlicherHai » Mi 28. Mai 2008, 19:44

Philanthrop hat geschrieben:Ich halte die Situation mit unserem Kader für die kommende Saison für äußerst gefährlich, weil sie allzu leicht dazu verführen kann, nicht ganz 100% zu geben.
Die Sorge habe ich eher nicht, schließlich sind unsere Spieler Profis und wissen, dass sie sich nicht auf dem Hosenboden ausruhen dürfen. Insbesondere hoffe ich, dass sie aus dem verlorenen Finale eine Lehre gezogen haben: Arbeiten, arbeiten, arbeiten! Berlin hat es mehr gewollt und zu jeder Zeit 100% gegeben - das hat für mich den Unterschied ausgemacht.

Hinsichtlich des Kaders bin ich eigentlich optimistisch, die neuen Spieler sollten den Kader verbessern. Wenn dann noch Goguall bleibt...! Trotzdem sehe ich es auch so, dass Macs Stern am sinken ist. Von unserem besten Spieler muss in der heißen Phase der Saison einfach mehr kommen und ich habe große Zweifel, dass das nächste Saison besser werden wird.

An York glaube ich nicht. Immer wenn solche Spieler in der jüngeren Vergangenheit offen beim KEC diskutiert worden sind, haben sie letzten Endes woanders unterschrieben. Es hat mich ohnehin gewundert, dass man den Namen York auf der Abschlussfeier so freimütig der Presse diktiert hat. Andererseits, wenn man bereit ist einen York zu bezahlen, sollte man auch jemand anderen finden, der diese Qualität mitbringt. Vielleicht zaubenr Pauels und Co ja wieder eine Überraschung aus dem Hut.
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Philanthrop » Mi 28. Mai 2008, 20:18

FröhlicherHai hat geschrieben:
Philanthrop hat geschrieben:Ich halte die Situation mit unserem Kader für die kommende Saison für äußerst gefährlich, weil sie allzu leicht dazu verführen kann, nicht ganz 100% zu geben.
Die Sorge habe ich eher nicht, schließlich sind unsere Spieler Profis und wissen, dass sie sich nicht auf dem Hosenboden ausruhen dürfen. Insbesondere hoffe ich, dass sie aus dem verlorenen Finale eine Lehre gezogen haben: Arbeiten, arbeiten, arbeiten! Berlin hat es mehr gewollt und zu jeder Zeit 100% gegeben - das hat für mich den Unterschied ausgemacht.
Dagegen sprechen aber dann schlichtweg die bisherigen Statistiken. Von 12 Finalisten in der DEL-Geschichte sind in der Nachfolgesaison 3 in der Vorrunde ausgeschieden, 3 im Viertelfinale (das waren übrigens immer die Haie nach ihren Vizemeisterschaften), 5 im Halbfinale und lediglich Berlin 2004/2005 konnte den Titel gewinnen. Eine ähnliche Tendenz weist auch die NHL in den vergangenen Jahren auf, wo sich die Finalisten in den Nachfolgejahren immer äußerst schwer tun. Natürlich sind das alles Profis, aber auch bei denen läuft nicht immer alles rund. Gerade jüngere Spieler könnten nur allzu leicht abheben. Und für alle Spieler gilt, dass die Enttäuschung erst einmal verarbeitet werden muss. Man war so nah dran im letzten Jahr, man hatte das Gefühl, dass Mannschaft und Umfeld an den Titel geglaubt haben und dann sind da erstmal Enttäuschung und Leere, dass es nicht geklappt hat. Das kann sich aber dann in vielerlei umsetzen. Der eine arbeitet noch härter, der andere glaubt, dass es ja dann nächstes Jahr klappen werden, der Nächste schleppt die Enttäuschung mit sich rum und so weiter. Offensichtlich ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt, wenn man derart knapp dran war, im nächsten Jahr den letzten Schritt zu machen. Und wenn man sieht, wieviele Auszeiten man sich in den Finalspielen dann doch genommen hat, sind Zweifel durchaus angebracht, dass tatsächlich die von dir gewünschte Lehre daraus gezogen wird.
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Henrike » Mi 28. Mai 2008, 23:36

Philanthrop hat geschrieben:
FröhlicherHai hat geschrieben:
Philanthrop hat geschrieben:Ich halte die Situation mit unserem Kader für die kommende Saison für äußerst gefährlich, weil sie allzu leicht dazu verführen kann, nicht ganz 100% zu geben.
Die Sorge habe ich eher nicht, schließlich sind unsere Spieler Profis und wissen, dass sie sich nicht auf dem Hosenboden ausruhen dürfen. Insbesondere hoffe ich, dass sie aus dem verlorenen Finale eine Lehre gezogen haben: Arbeiten, arbeiten, arbeiten! Berlin hat es mehr gewollt und zu jeder Zeit 100% gegeben - das hat für mich den Unterschied ausgemacht.
Dagegen sprechen aber dann schlichtweg die bisherigen Statistiken. Von 12 Finalisten in der DEL-Geschichte sind in der Nachfolgesaison 3 in der Vorrunde ausgeschieden, 3 im Viertelfinale (das waren übrigens immer die Haie nach ihren Vizemeisterschaften), 5 im Halbfinale und lediglich Berlin 2004/2005 konnte den Titel gewinnen. Eine ähnliche Tendenz weist auch die NHL in den vergangenen Jahren auf, wo sich die Finalisten in den Nachfolgejahren immer äußerst schwer tun. Natürlich sind das alles Profis, aber auch bei denen läuft nicht immer alles rund. Gerade jüngere Spieler könnten nur allzu leicht abheben. Und für alle Spieler gilt, dass die Enttäuschung erst einmal verarbeitet werden muss. Man war so nah dran im letzten Jahr, man hatte das Gefühl, dass Mannschaft und Umfeld an den Titel geglaubt haben und dann sind da erstmal Enttäuschung und Leere, dass es nicht geklappt hat. Das kann sich aber dann in vielerlei umsetzen. Der eine arbeitet noch härter, der andere glaubt, dass es ja dann nächstes Jahr klappen werden, der Nächste schleppt die Enttäuschung mit sich rum und so weiter. Offensichtlich ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt, wenn man derart knapp dran war, im nächsten Jahr den letzten Schritt zu machen. Und wenn man sieht, wieviele Auszeiten man sich in den Finalspielen dann doch genommen hat, sind Zweifel durchaus angebracht, dass tatsächlich die von dir gewünschte Lehre daraus gezogen wird.
Die NHL ist vielleicht kein ganz so gutes Beispiel. Das Versagen in den Folgejahren der Finalisten liegt meiner Ansicht nach hier in der gleichen Tatsache begründet wie eben auch der Fakt, dass die Cup-Gewinner selbst im Folgejahr mit schöner Regelmäßigkeit in der Versenkung verschwinden, nämlich an der Firmenpolitik vieler Franchises in einem Jahr alles auf eine Karte zu setzen (sprich unverhältnismäßig viel Geld zu investieren, teure last-minute Einkäufe zur deadline etc), womit man sich den wirtschaftlichen Boden für die kommende Saison entzieht und eben nicht mehr auf dem gleichen Niveau mitspielen kann.

Diese Problematik ist ja so in der DEL nicht gegeben. Wie millencolin schon anmerkte, ist es anscheinend tatsächlich eine Spezialität der Haie, nach Vizemeisterschaften im Viertelfinale zu scheitern. Frustverarbeitung ist mit Sicherheit kein zu vernachlässigender Punkt. Vielsagend ist dann aber, dass ein Mirko Lüdemann bereits jetzt am Training teilnimmt. Zudem sind da mit Mac und Warriner zwei Spieler im Team, die in der kommenden Saison ihre wahrscheinlich letzte Chance auf einen Titel haben. Kein so ganz unrelevanter Motivationsfaktor, was sie als Führungsspieler (besonders in der Kabine) umso wertvoller macht.

Bei den jungen Spielern ist es tatsächlich eine gute Frage. Da allerdings sollten die Veteranen im Team in der Lage sein, eine Menge aufzufangen. Und an dieser Stelle vielleicht besonders wichtig, dass eben ein Lüdemann jetzt schon mit den Jungspunden unterwegs ist.
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon FröhlicherHai » Mi 28. Mai 2008, 23:47

Philanthrop hat geschrieben: Dagegen sprechen aber dann schlichtweg die bisherigen Statistiken. Von 12 Finalisten in der DEL-Geschichte sind in der Nachfolgesaison 3 in der Vorrunde ausgeschieden, 3 im Viertelfinale (das waren übrigens immer die Haie nach ihren Vizemeisterschaften), 5 im Halbfinale und lediglich Berlin 2004/2005 konnte den Titel gewinnen. Eine ähnliche Tendenz weist auch die NHL in den vergangenen Jahren auf, wo sich die Finalisten in den Nachfolgejahren immer äußerst schwer tun. Natürlich sind das alles Profis, aber auch bei denen läuft nicht immer alles rund. Gerade jüngere Spieler könnten nur allzu leicht abheben. Und für alle Spieler gilt, dass die Enttäuschung erst einmal verarbeitet werden muss. Man war so nah dran im letzten Jahr, man hatte das Gefühl, dass Mannschaft und Umfeld an den Titel geglaubt haben und dann sind da erstmal Enttäuschung und Leere, dass es nicht geklappt hat. Das kann sich aber dann in vielerlei umsetzen. Der eine arbeitet noch härter, der andere glaubt, dass es ja dann nächstes Jahr klappen werden, der Nächste schleppt die Enttäuschung mit sich rum und so weiter. Offensichtlich ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt, wenn man derart knapp dran war, im nächsten Jahr den letzten Schritt zu machen. Und wenn man sieht, wieviele Auszeiten man sich in den Finalspielen dann doch genommen hat, sind Zweifel durchaus angebracht, dass tatsächlich die von dir gewünschte Lehre daraus gezogen wird.
Ja, ich kann deine Argumentation nachvollziehen und gebe gerne zu, dass die Statistik nicht für die Haie spricht. Aber mit den Statistiken ist das ja immer so eine Sache: Vor zwei Jahren hieß es, die Haie seien noch nie im Halbfinale ausgeschieden. Dieses Jahr hieß es, wer Spiel 2 gewinnt, wird Meister. Das mag in der Vergangenheit einen gewissen Wahrheitswert gehabt haben, aber allzu oft sind Statistiken eben nur ein Raster, das schnell seine Gültigkeit verliert, und in beiden Fällen sind wir eines Besseren belehrt worden.

Werfen wir doch lieber mal einen Blick auf die Situation bei den Haien: Man hat aus den Fehlern der jüngeren Vergangenheit gelernt und sich vor allem in den letzten zwei, drei Jahren kontinuierlich verbessert, sportlich wie auch organisatorisch. Ich bin, was das angelangt, im Großen und Ganzen zufrieden und habe den Eindruck, dass mit Konsequenz und Nachdruck von der GL versucht wird, hier Schritt für Schritt den großen Wurf zu machen. Letztes Jahr hieß nach dem Halbinfalaus das Resümee "Einen Schritt weiter gehen". Das hat man dieses Jahr erreicht, leider etwas zu wörtlich ;) Trotzdem ist die Mannschaft "in einem Entwicklungsprozess" (R.Pauels nach der Vizemeisterschaft). Siegen will eben auch gelernt sein, das musste Berlin ja auch erst schmerzlich erfahren. Zweimal waren die Bären Erster nach der Hauptrunde, schieden aber im Halbfinale aus und verloren anschließend das Finale im Folgejahr, bevor es dann mal endlich geklappt hat.

Ich traue den Haien ähnliches zu. Klar ist natürlich, dass das kein Selbstläufer wird! Ohne harte Arbeit geht nichts. Aber das Management will es, der Trainer will es, und wenn die Mannschaft die nötige "Jetzt erst recht"-Einstellung mitbringt, dann werden die Haie auch kommende Saison wieder eine gute Rolle spielen. Eine bessere Rolle würden sie wohl mit einem neuen Reihe-1-Center spielen ;)
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Ede » Sa 31. Mai 2008, 11:56

ich denke daß es für die Haie speziell kein nachteil sein wird. wenn dann noch die eine oder andere Verstärkung an Bord geholt werden kann sollte die Mission " Titel" im Rahmen des machbaren sein. die bisherigen Neuzugänge denke ich wiegen die Abgänge´im großen und ganzen auf. ansonsten abwarten und Kölsch trinken! bis dann....
ne wat wor dat denn früher a superjeile Zick !!
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Re: Kaum veränderter Kader: Vor- oder Nachteil?

Beitragvon Platte » So 1. Jun 2008, 21:00

So, auch mal kurz meine unwichtige Meinung ;-)

Also, meiner Meinung nach verlässt den KEC kein Spieler, der nicht zu ersetzen ist.
Hospelt hat ja kaum gespielt, Tallaire ist zwar ein feiner Techniker, aber davon gibts meiner Meinung nach genug.
Und auch Furchner werden wir glaub ich nicht so lange vermissen, denn obwohl er meiner Meinung nach starke Play-offs gespieilt hat und im Penaltykill wegen seiner Geschwindigkeit gut zu gebrauchen war, fahren wir meiner Meinung nach besser mit Ullmann und MelischKO.
Mit Slaney geht ein alter Verteidiger, der solide gespielt hat zu den Lions, aber mir macht Pratt ehrlich gesagt riesige Hoffnungen!

großes Fragezeichen ist meiner Meinung nach ob Gogulla bleibt oder eben nicht! denn wenn er bleibt haben wir find ich einen noch erheblich besseren Kader

Lüdemann Julien
Trygg Pratt
Renz Müller
Ankert als 7.Verteidiger

da haben wir schon mal 4 Verteidiger die zum scoren geeignet sind und das ist find ich , vor allem in den Play Offs ganz wichtig :) Tore von "den anderen " ausser der ersten Reihe. (secondary scoring , hieß das nich so? :D )

Meiner Meinung nach wirds jetzt auch mal Zeit, dass wir die offensiv Reihen durchpusten und mal eine neue Chemie bilden. Denn unsere erste Reihe hat mich in den playoffs,abgesehen vom Viertelfinale, ein bisschen enttäuscht. Ciernik war gut, Warrriner war okay aber Mclwain hat meiner Meinung nach nicht das geliefert was man von einem Captain erwartet.

Daher wirds zeit dass wir die Reihen umstellen und da gibt es ja recht viele Möglichkeiten.

Ich bin mir nur noch nich so ganz sicher wie unsere Sturmreihen aussehen sollen, weil ja noch ein Flügelstürmer kommt (oder?)
Some goal-scorers are like a winding mountain roadway, weaving in and out of the rock before reaching the final destination. Kessel is a mix between a German autobahn and Prairie highway - straight ahead and no speed limit.
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