9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Zauberer » 07.10.2019, 08:17

Intersection hat mit vielem Recht, aber den Vertrag mit einem schwer verletzten Spieler auflösen von Seiten des Vereins wäre komplett asozial und sicher auch nicht förderlich um Spieler in Zukunft zu bekommen.

Was helfen würde, wäre sicherlich einfach mal ein Ende der ewigen Wasserstandsmeldungen, die Einsicht, dass MaMü nur Bonus und nicht Heilsbringer sein kann, und die damit einhergehende Verpflichtung eines gleichwertigen Ersatzes, auch wenn dieser eine AL braucht.

Und man könnte MaMü mittlerweile mal für seine VIP-Dauerkarte zahlen lassen ;)

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Hardy Nilson » 07.10.2019, 08:47

Auflösen würde ich auch nicht . Logo. Der Junge Arbeitet jeden Tag hart für sein Comeback. Der will doch lieber heute wie Morgen Spielen.
So wie er Trainiert wird das auch bald der Fall sein . Kann man nur hoffen. Es muss auf jeden Fall Tacheles gesprochen werden. Die Zahlen Lügen nicht. Auch wenn die beiden letzten Auswärtsspiele in Ordnung waren. Es müssen Resultate her und das Schell.
Noch ist der Rückstand zu Platz 6 überschaubar.
Am WE müssen 6 Punkte her ohne wenn und aber

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von SECHSAUFEIS » 07.10.2019, 09:11

Sorry, no way und nicht mit mir!
Wenn unser Verein mit einem Spieler einen Mehrjahresvertrag eingeht, dieser sich sehr schwer in seiner beruflichen Tätigkeit verletzt.... ist es für mich unerklärlich und unverschämt was hier Leute fordern.

Dann wünsche ich von ganzen Herzen, dem einen solchen Arbeitgeber der Ihm im eigenen Krankheitsfall kündigt!


Zur Lage nach diesem WE: sehr schwer bis unvorstellbar!
Am nächsten Wochenende mit dem CHL Augsburg und dem kurzen Weg nach Krefeld geht an vollen vollen 6 Punkten GAR NICHTS vorbei. So sollte die Mannschaft auftreten! Überzeugend!
Das erwarte ich, den Kredit gebe ich!
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Marty Murray » 07.10.2019, 09:31

SECHSAUFEIS hat geschrieben:
07.10.2019, 09:11
Sorry, no way und nicht mit mir!
Wenn unser Verein mit einem Spieler einen Mehrjahresvertrag eingeht, dieser sich sehr schwer in seiner beruflichen Tätigkeit verletzt.... ist es für mich unerklärlich und unverschämt was hier Leute fordern.

Dann wünsche ich von ganzen Herzen, dem einen solchen Arbeitgeber der Ihm im eigenen Krankheitsfall kündigt!


Zur Lage nach diesem WE: sehr schwer bis unvorstellbar!
Am nächsten Wochenende mit dem CHL Augsburg und dem kurzen Weg nach Krefeld geht an vollen vollen 6 Punkten GAR NICHTS vorbei. So sollte die Mannschaft auftreten! Überzeugend!
Das erwarte ich, den Kredit gebe ich!
Zu oberen Teil: !!!!

Unfassbar was hier aus persönlicher Frustration gefordert wird. Nichts anderes ist es. Schön, dass es einen Fan frustriert was mit dem Spieler ist (der eh schon längst kein Kostenfaktor mehr für die Haie sein sollte, mal so am Rande), Marcel Müller hat bestimmt maximalen Spaß an der Situation. Was würde es für einen Fan für einen Unterschied machen? Richtig: Nichts.

Einfach irgendwelchen Bullshit fordern, damit irgendwas gemacht wird. Rappelt mal am Käfig, der Affe soll schon was machen wenn ich zahle.

Rein sportlich machen die Haie gerade genau das was hier seit 27482 Jahren gefordert wird: Ruhe bewahren.

Es gibt hier genug Gründe an denen man sich aufhängen kann und es nichts zu beschönigen gibt (gerade das zu viel beschönigt wird zB.)

Der Spieler blind, der noch viel blinder. Feuert den, den und bitte erst recht den, dann am besten noch ein paar Eliteprospects links einfügen, weil man ja ein geiler Hengst ist.

Auf dem Eis stimmt praktisch nichts, soweit so schlecht. Mich frustrieren etliche Sachen auf dem Eis, auch einzelne haben sich bei mir in den Vordergrund gespielt. Aber sind es die für jeden andere einzelnen Schuld, dass man an der roten Laterne schnuppert? Nein.

Laufwege, Laufleistung, Laufwege, taktische Aufteilung, demzufolge Abstände auf dem Eis, alles Quark momentan. Aber wenn wir zwei starke Spieler verpflichten plus den Spieler den ich nicht mag in die Wüste schicken, wird alles geil!! Genau... nicht.

Ich bin gewiss weit davon entfernt die rosarote Brille aufzuhaben, aber was hier teilweise abgeht ist schon fast abartig.
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Quak » 07.10.2019, 09:38

Manchen hier wünscht man schon sich selbst als Arbeitgeber.

Vlt ist Ruhe bewahren wirklich mal das Maß aller Dinger. Auch wenn es schwer fällt. Schauen wir im November was so geht.

Andererseits wenn man Spieler nach verpflichtet dann lieber jetzt als im Januar.

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von millencolin » 07.10.2019, 10:00

Ich wäre auch dafür MaMü raus zu werfen. Davon haben wir.... ja, nix, oder?

Maximal finanziel bringt uns das was. Aber wir werden ihn auch lange nicht bezahlt haben, und ob er aktuell bezahlt wird, oder die Versicherung zahlt weiß man auch nicht!

Wir bekommen durch die Vertragsaufslösung weder Unsummen aufs Konto, noch belastet er unseren Capspace und erst recht gibts keiene Lizenz zurück die wir brauchen.

Aber wenn ich das lese, auch und vermehrt woanders, dazu noch diverse Komentare bzgl. Trainer etc. dann hab ich von dem Verein neben dem Eis und auf den Rängen wieder den Kanal voll.

Uns fehlen aktuell 1-2 A-Lizenzspieler die Tore machen und den Rest mit ziehen. Da hat Mahon über die Jahre nix gerissen und seine Verlängerung letzte Saison irritiert mich nach wie vor.

Unabhängig davon ist unser Kader Jung und hat viele junge Deutsche die sich einen Namen machen. Das was alle immer wollten, wenn auch vermehrt Verletzungen verschuldet und oft Glück. Aber in Köln muss das alles mit dem Erfolg verbunden sein. Und diese Unruhe von Fans und Presse hat sicherlich auch seinen Teil dazu beigetragen das wir nix reißen. Gefühlt 10 Jahre im Rebuild.
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von modata » 07.10.2019, 10:23

Jahrelang wird als Mantra hier ausgegeben, dass man endlich einen Neuanfang mit (jungen) Deutschen, bestenfalls aus dem eigenen Nachwuchs, machen müsse. Und dann geschieht genau das (ob aus finanzielle oder gesundheitlicher Not oder aus Überzeugung sei mal dahingestellt) und nach 9 Spielen ist die Geduld aufgebraucht und es werden wieder reihenweise Ausländer gefordert.

Dann doch lieber irgendwelche Deutsch-Kanadier, die sich hier ein schönes Karrriereende machen und bisschen zocken.

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von intersection » 07.10.2019, 10:45

Ihr wisst aber schon, dass das mit der VA ironisch war? Ich färbe schon lange nicht mehr blau (weil das Forum anscheinend Zitate und Smileys usw. von iOS-Geräten nicht richtig verarbeitet). Aber wenn ich so Sachen lese wie „Wir hoffen darauf, dass Müller „bald“ wieder auflaufen wird“, sträuben sich mir die Nackenhaare! Wenn schon angefangen wird, seit einem Jahr so ein Fass immer wieder aufzumachen (von wegen wir brauchen keine neuen Spieler. Müller kommt ja „bald“ zurück...), darf man sich nicht über Ironie wundern...

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Zauberer » 07.10.2019, 11:01

modata hat geschrieben:
07.10.2019, 10:23
Jahrelang wird als Mantra hier ausgegeben, dass man endlich einen Neuanfang mit (jungen) Deutschen, bestenfalls aus dem eigenen Nachwuchs, machen müsse. Und dann geschieht genau das (ob aus finanzielle oder gesundheitlicher Not oder aus Überzeugung sei mal dahingestellt) und nach 9 Spielen ist die Geduld aufgebraucht und es werden wieder reihenweise Ausländer gefordert.

Dann doch lieber irgendwelche Deutsch-Kanadier, die sich hier ein schönes Karrriereende machen und bisschen zocken.
Naja, es geht aber auch nicht nur mit jungen Deutschen und unsere A-Lizenzen, an denen die Jungen sich ja auch orientieren sollten, funktionieren bis auf Akeson und Wesslau kaum. Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass ein Top-Center und ein Top-Verteidiger das ganze Team hochziehen würde und auch die jungen Deutschen ungemein profitieren würden.

Im Übrigen bekommen die Jungen ja jetzt auch nicht so monstermässig Eiszeit, sondern es werden vielmehr die anderen Spieler verheizt.

Hier kritisiert ja auch keiner den Auftritt der jungen Deutschen (selbst Pfohl, der mittlerweile sicher nicht mehr der jüngste und unerfahrenste ist, wird noch sehr mit Samthandschuhen angefasst). Das Konzept mit jungen Deutschen ist gut und wünschenswert, aber das Gesamtpaket stimmt einfach nicht und da muss nachgebessert werden.

In diesem Punkt stimme ich auch den Angaben von Marty nicht zu. Wenn die Spieler passen, können uns dieses Mal 1 - 2 Spieler wirklich weiterhelfen. Es dürften halt nur nicht die Ticars, Bolducs etc., die sonst immer kommen, kommen.

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von SECHSAUFEIS » 07.10.2019, 11:19

intersection hat geschrieben:
07.10.2019, 10:45
Aber wenn ich so Sachen lese wie „Wir hoffen darauf, dass Müller „bald“ wieder auflaufen wird“, sträuben sich mir die Nackenhaare! Wenn schon angefangen wird, seit einem Jahr so ein Fass immer wieder aufzumachen...
Auf den Beginn des Jahres 2019 und das Ende der Saison 2018/19 mag das zutreffen, gebe ich dir Recht, ja. Hier hätte man hoffnungsvolle "Wassserstands Meldungen" unterlassen sollen.
Jetzt im Oktober 2019 zur Saison 2019/20 ist die Situation (für mich) neu zu bewerten. Nicht ob er zurückkommt, sondern wie!? (Meine Meinung)

Die aktuelle Situation hat aber für mich mit Marcel Müller gar nichts zu tun! Wir haben auch ohne Ihn und viele Verletzte ein gutes Viertelfinale/Halbfinale 2019 gespielt!
Im Hier und Jetzt 2019/20 in den Spielen sollten schon die Leute, die aktuell auf und neben dem Eis standen, den Anspruch an sich selbst haben, mehr zu erreichen, sich mehr zu zeigen!
Mag nicht auf alle Spieler zutreffen, aber aktuell auf zu Viele und wir brauchen Alle um besser zu werden.
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Marty Murray » 07.10.2019, 11:36

Auch Spieler der Kategorie Ehrhoff haben uns keinen Millimeter weiter gebracht außer die Mannschaft komplett zerschossen.

Schöner Marketingstunt, sportlich hat es den Kölner Haien 0,00 weitergeholfen.

Die Spielzeiten der einzelnen Spieler stimmen absolut hinten und vorne nicht.
Wenn Spieler wie Matsumoto und Hanowski jeden zweiten Wechsel bei 5 auf 5 bekommen, Powerplay spielen und dann noch den ersten Block Unterzahl spielen sollen, muß auch dem letzten klar sein, dass dies seit so circa 15 Jahren nicht mehr funktionieren kann.

Unsere Top 6 Stürmer bekommen praktisch alle UZ Spielzeit und das nicht wenig, das ist irrsinnig hoch 10.

Das ein Gagne mit seiner Statur UZ spielt und auch wenn man die Führung verteidigen will in der letzten Minuten ist auch absoluter Schwachsinn.

Wenn man Spieler mit guten Fähigkeiten hat (und die haben wir) muß man die auch so einsetzen und nicht so oft wie möglich aufs Eis schmeissen.
Das kann man im letzten Drittel vielleicht mal machen, aber nicht über 60 min.

Wenn man ein laufintensives Spiel haben will und fordert, kann man Spieler nicht so verheizen, Personaldecke hin oder her.

Ein Uvira packt vielleicht dauerhaft die 20-22 Minuten Eiszeit ohne da was einzubüßen, aber das ist dann doch die Ausnahme.
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Tobihai » 07.10.2019, 11:41

In meinen Augen fehlt es in der Tiefe an Qualität. Ein Kindl und auch ein Aronson liefern mir bisher einfach deutlich zu wenig. Hier fehlt noch der klare Nr.1 Verteidiger.

Auch im Angriff fehlt mir noch ein Stürmer. Allen voran ein reiner Torjäger. Es ist schlimm, welch einen Aufwand wir betreiben um ein Tor zu erzielen.

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von SECHSAUFEIS » 07.10.2019, 11:55

Marty Murray hat geschrieben:
07.10.2019, 11:36
Die Spielzeiten der einzelnen Spieler stimmen absolut hinten und vorne nicht.
Wenn Spieler wie Matsumoto und Hanowski jeden zweiten Wechsel bei 5 auf 5 bekommen, Powerplay spielen und dann noch den ersten Block Unterzahl spielen sollen, muß auch dem letzten klar sein, dass dies seit so circa 15 Jahren nicht mehr funktionieren kann.

Unsere Top 6 Stürmer bekommen praktisch alle UZ Spielzeit und das nicht wenig, das ist irrsinnig hoch 10.

Das ein Gagne mit seiner Statur UZ spielt und auch wenn man die Führung verteidigen will in der letzten Minuten ist auch absoluter Schwachsinn.

Wenn man Spieler mit guten Fähigkeiten hat (und die haben wir) muß man die auch so einsetzen und nicht so oft wie möglich aufs Eis schmeissen.
Das kann man im letzten Drittel vielleicht mal machen, aber nicht über 60 min.

Wenn man ein lauf intensives Spiel haben will und fordert, kann man Spieler nicht so verheizen, Personaldecke hin oder her.
Danke! und Richtig!!
Hier ist der (mein) Punkt "neben dem Eis" - da darf man nach 9 Spielen vom bisherigen Coaching schon mal was hinterfragen!
Wenn das Personal so bleibt, also mit dem Stand der Spieler von gestern, sollten sich spätestens am nächsten WE doch nun mal auf Sicht und auch messbare Anpassungen einstellen, in der Eiszeit und der Verteilung von Aufgaben! Bast und Aronson waren da sicher 2 Faktoren die fehlten, klar.... aber das ist jetzt Vergangenheit!
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von harkonnon » 07.10.2019, 12:03

modata hat geschrieben:
07.10.2019, 10:23
Jahrelang wird als Mantra hier ausgegeben, dass man endlich einen Neuanfang mit (jungen) Deutschen, bestenfalls aus dem eigenen Nachwuchs, machen müsse. Und dann geschieht genau das (ob aus finanzielle oder gesundheitlicher Not oder aus Überzeugung sei mal dahingestellt) und nach 9 Spielen ist die Geduld aufgebraucht und es werden wieder reihenweise Ausländer gefordert.

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Langsam langsam

Es ist zwar eine Tatsache das viele junge Deutsche im Kader sind.
Es ist auch eine Tatsache das einige eingesetzt werden.
Manche Spielen überraschend stark, manche auch "nur" im zu erwartenden Rahmen. Besonders gilt das für die richtig jungen Akteure
Die vorher schon Etablierten wie DuMont und ich zähle auch noch Pfohl und Tiffels eher in einem Leistungstief
Dennoch ist es so das gerade bei den ganz Jungen Leuten die Eiszeit drastisch gekürzt wird sobald meist andere Spieler drastische Fehler begehen. Gutes Beispiel gestern, 4 Mann fallen beim Konter komplett durch, Gnyp ist gegen ein 2 auf 1 als Einziger zurück und verteidigt das trotz Gegentor fehlerfrei. Für Gnyp war das (bin nicht ganz sicher) der letzte Wechsel im Spiel (Eiszeit 2minuten und ein paar Sekunden). Sein Partner Aronson der nicht mal als 2. Oder 3. des Blocks zurück war bekommt am Ende über 26 Minuten
Ein Beispiel das aber sinnbildlich für die Eiszeitenverteilung in ALLEN Spielen steht.
Wenn das Spiel nicht nach Wunsch läuft und Fehler passieren (und es geht in der Regel nicht um Fehler der jungen Spieler) dann werden andere gnadenlos überspielt vollkommen unabhängig von ihrer persönlichen Performance.
So weit so gut das ist das Recht jedes Coaches, aber dann muss er sich auch der Kritik dafür stellen.
Ich bin ganz bestimmt nicht auf der Jagd nach seinem Kopf, aber die Anzeichen das er intern bereits ganz enorm unter Erfolgsdruck steht und auch schon sehr dünnhäutig auf selbst harmlose kritische Nachfragen reagiert sind durchaus da (man höre mal in den letzten Haie Podcast rein und staune)
Was da gerade passiert erinnert frappierend an Draisaitl. Junge Spieler werden gelobt und (abgesehen von Ugbekile der ist momentan eben einfach mal indiskutabel stark) sind trotzdem bei jeder Gelegenheit die ersten die für Fehler der anderen "büssen" (mir fiel gerade kein passenderes Wort dafür ein)
Es gibt da auch noch eine 2. Kategorie für die Etablierteren nicht mehr ganz so Jungen) Da kann man noch gerne davon reden das DuMont (gestern aber nicht) und besonders Pfohl nicht auf dem Level des Vorjahres agieren und zu Recht weniger Spielen.
Da sind wir wieder im Bereich Coaches Decision. Zu dem Bereich gehört aber auch das dies nicht einfach reflexhaft immer die Selben Spieler trifft, bzw immer die Selben nicht egal wie schlecht die Performance auch ist.
Ich würde das im Moment so beschreiben. Manche sollen mit aller Macht über viel Eiszeit in die Spur gezwungen werden, vielleicht auch einfach nur schnelle positive Ergebnisse erhascht werden. Überspielen wird bewusst in Kauf genommen und es bringt bislang für den Augenblick wenig, aber manchmal bezahlt der eine oder andere schon im nächsten Spiel den Preis (Beispiele Wesslau, Gagne) was wiederum dazu führt das direkt wieder die Bank gekürzt wird.

Das ganze Team agiert momentan nicht homogen das sieht jeder, aber das teilweise schon panisch wirkende Coaching ist da wenig förderlich bzw momentan weil keine Massnahme greift eher kontraproduktiv.

Von daher ist blinder Aktionismus bzgl der Spieler genau so unangebracht wie blinder Aktionismus gegenüber dem Coaching Staff.
Aber die einen kritisieren und die anderen von der Kritik verschonen ebenso. Und das gilt sowohl für junge Spieler, ältere Spieler, Führungsspieler und das Personal hinter der Bande.

Zum Positiven
Ja gestern war es anders frustrierend als Freitag. Diesmal waren die Chancen da und man hat sie nicht genutzt. Freitag war man komplett unterlegen und konnte fast schon froh sein das das Ergebnis so gnädig ausfiel
Gut der Gegner war auch eine andere Kategorie

Und Tiffels hatte die Beine immer noch, Pfohl vielleicht auch er hatte nur wenig auffällige Aktionen, DuMont sah gestern wieder aus wie der DuMont der Vorsaison. Gagne konnte man wenn man wollte auch wieder einen frischeren Eindruck bekommen.
Kindl hat gestern ein wesentlich besseres Spiel gemacht als bisher und gute Ansätze gezeigt. Ja das ist immer noch was man sich vorstellt, aber den positiven Trend sollte man auch ansprechen.

Unter dem Strich trotzdem wieder kein Spiel für das man sich zufrieden auf die Schulter klopfen dürfte, von daher neben der Niederlage die ärgerlichste Szene das Uvira sich tatsächlich nach so einer Niederlage hinstellt und von einer "überragenden" Leistung spricht.
Dieser PR Sprech inklusive Realitätsverweigerung macht mir ehrlich gesagt mehr Angst als die schwache Form bzw Performance des Gesamtkonstruktes
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Thor70 » 07.10.2019, 12:40

Bei aller Unzufriedenheit und daraus entstehendem gefährlichen Aktionismus:

Das Konzept, stärker (eigene) deutsche Talente an den Kader heranzuführen, sollte unangetastet bleiben...

Oder um es anders zu formulieren: Das Gute an der aktuell schlechten Situation ist...

So sind Ugbekile, Gnyp, Glötzl, Palka und Köhler näher am Team dran, als sie es vielleicht sonst wären...

Und in 1-3 Jahren werden wir sie brauchen, davon profitieren und uns riesig darüber freuen, das sie die Möglichkeit dazu hatten...

Das "Problem" bleiben für mich die völlig unzureichenden "Kontingenteinkäufe" von Mahon...

Von den 7 neuen Ausländern der letzten Saison gingen wieder 5 (Viklund, Despres, Ellis, Zalewski, Ticar).

Der 6 (Genoway) blieb wohl nur, weil er (leider) einen Zweijahresvertrag hatte...

Einzig der 7 (Akeson) hielt sich aus meiner Sicht als "guter Transfer" über die Saison hinaus...

Soll ich jetzt noch Bolduc, Byers, B.Jones, Thomas oder Reinhardt aus den beiden Vorjahren auflisten?

Sorry, das ist gefühlt wie Stochern im Nebel....

Und wer wird wohl von den aktuell neuen, den Kindls, Sills, Aronsons & Co. die Saison überdauern?

Diese "Leistungsträger" müssen besser sitzen...

Und das ist u.a. der Kernaufgabenbereich eines SD. Und da hat MM wenig bis gar nichts vorzuweisen. Leider...

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Marty Murray » 07.10.2019, 12:51

Thor70 hat geschrieben:
07.10.2019, 12:40
Von den 7 neuen Ausländern der letzten Saison gingen wieder 5 (Viklund, Despres, Ellis, Zalewski, Ticar).
Bei Després, Ellis, Zalewski hätten sich wohl die wenigsten beschwert wenn die geblieben wären.
Haben wir also zwei die durchgefallen sind.

Die Quote von Mahon ist nicht besser oder schlechter als die im Ligaschnitt, man braucht halt in Köln einfache Opfer.

Kein Team hat irgendwelche besonders überragenden Spieler, gute Spieler wachsen mit einem guten Kollektiv, einem gutem Gameplan und an letzterem hapert es seit Jahren. Aktuell ist Stewart weit davon entfernt sowas anzubieten.

Trotzdem hat eine vom bösen Mahon zusammengestellte Truppe es geschafft ins Halbfinale zu kommen und dem besten Anhang der Welt sowas wie stolz wiederzugeben. Weil diese Mannschaft sich den Arsch abgearbeitet hat und halt einen soliden Plan hatte.

Es gibt nicht mehr diesen einen überragenden Spieler ala Berezin, Alston oder wie die hießen die in der DEL den Unterschied machen. Selbst ein weiterer Stürmer mit den Fähigkeiten unseres Topscorers würde diesem Team null weiterhelfen, weil aktuell einfachste Automatismen nicht anständig sitzen.
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Eismurmel » 07.10.2019, 12:57

Ich persönlich finde nichts Verwerfliches daran wie sich die Spieler am Mikro äußern. Wer selbst schon Wettkampfsport betrieben hat weiß, dass die Wahrnehmung direkt nach dem Spiel eine ganz andere ist als wenn man geduscht und mit einem Abstand das Spiel und seine Leistung beurteilt. Das geht uns doch hier ganz genauso.
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Hardy Nilson » 07.10.2019, 13:46

Um mal auch bei den Jungen zu bleiben. Köhler und auch Palka haben nicht die Qualität eines Ugi oder den anderen jungen von München oder Mannheim. Sie können auf dem Level keine Hilfe sein. Um bei Zach mal zu bleiben. Junger Spieler ist einer mit 17- 19!
Köhler zb macht sein zweites DEL Jahr. Da muss mehr kommen als nur Fehler zu vermeiden und wechseln.
Das wichtigste ist, dass man in Ruhe weiter Arbeitet und nicht in Aktionismus verfällt.
Nächstes WE 6 Punkte machen und dann ist auch mehr Ruhe im Laden.
Dominik wird wohl zurück kommen und dann sehen wir mal weiter

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von harkonnon » 07.10.2019, 13:53

Eismurmel hat geschrieben:
07.10.2019, 12:57
Ich persönlich finde nichts Verwerfliches daran wie sich die Spieler am Mikro äußern. Wer selbst schon Wettkampfsport betrieben hat weiß, dass die Wahrnehmung direkt nach dem Spiel eine ganz andere ist als wenn man geduscht und mit einem Abstand das Spiel und seine Leistung beurteilt. Das geht uns doch hier ganz genauso.
es ist sehr interessant das du Dinge die mir Angst machen mit dem Adjektiv verwerflich belegst :lol:

oder vielleicht doch nur so heftig formuliert damit du es direkt wieder relatieren kannst ?

soso nach dem Wettkampf ist die Wahrnehmung eine ganz andere :mrgreen:

immer und jederzeit und bei jedem Spieler positiver als das reale Geschehen es rechtfertigt ?

ich sehe durchaus auch hier ständig im Forum extreme positive und negative Reaktionen nach einem Spiel
ich würde zwar nicht sagen hält sich die Waage aber im grossen und ganzen ergebnisabhängig ausgewogen

Das es bei den Spielern nicht so ausgewogen ist muss wohl an den ausgeschütteten Glückshormonen liegen die nach so einer "überragenden" Leistung ausgeschüttet werden
Von ergebnisabhängig oder einfach mal nur über puren Ärger oder auch gerne mal Frust über eine unnötige Niederlage spürt man eher weniger
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von modata » 07.10.2019, 14:16

harkonnon hat geschrieben:
07.10.2019, 12:03


Langsam langsam

Es ist zwar eine Tatsache das viele junge Deutsche im Kader sind.
Es ist auch eine Tatsache das einige eingesetzt werden.


Habe ja bewusst jung in Klammern gesetzt. Von den Spielern bis 20 Jahre kann und sollte man sicher nicht erwarten, dass sie die Mannschaft mitreißen und 1.Reihe-Eiszeit erhalten.

Meiner Meinung nach ist entscheidend, ob die "nicht mehr so jungen" Deutschen das zukünftige Gerüst sein können. Damit meine ich die Tiffels, Pfohl, Uvira, teilweise Zeressen etc. Und genau denen wird doch regelmäßig die Tauglichkeit abgesprochen und als Ersatz nach Ausländern gerufen. Sie erhalten, hoffentlich, nun immer mehr Verantwortung und dann wird geschaut, ob sie dem tauglich erweisen. Dafür braucht es aber etwas Geduld und auch ein paar Fehler und schlechte Spiele muss man entschuldigen. Und das sehe ich aktuell nicht.

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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Eismurmel » 07.10.2019, 14:42

harkonnon hat geschrieben:
07.10.2019, 13:53
Eismurmel hat geschrieben:
07.10.2019, 12:57
Ich persönlich finde nichts Verwerfliches daran wie sich die Spieler am Mikro äußern. Wer selbst schon Wettkampfsport betrieben hat weiß, dass die Wahrnehmung direkt nach dem Spiel eine ganz andere ist als wenn man geduscht und mit einem Abstand das Spiel und seine Leistung beurteilt. Das geht uns doch hier ganz genauso.
es ist sehr interessant das du Dinge die mir Angst machen mit dem Adjektiv verwerflich belegst :lol:

oder vielleicht doch nur so heftig formuliert damit du es direkt wieder relatieren kannst ?

soso nach dem Wettkampf ist die Wahrnehmung eine ganz andere :mrgreen:

immer und jederzeit und bei jedem Spieler positiver als das reale Geschehen es rechtfertigt ?

ich sehe durchaus auch hier ständig im Forum extreme positive und negative Reaktionen nach einem Spiel
ich würde zwar nicht sagen hält sich die Waage aber im grossen und ganzen ergebnisabhängig ausgewogen

Das es bei den Spielern nicht so ausgewogen ist muss wohl an den ausgeschütteten Glückshormonen liegen die nach so einer "überragenden" Leistung ausgeschüttet werden
Von ergebnisabhängig oder einfach mal nur über puren Ärger oder auch gerne mal Frust über eine unnötige Niederlage spürt man eher weniger
Es ist doch komisch dass du auf meine Beiträge, die nicht im Geringsten etwas mit deiner Person oder Meinung zu tun haben immer sehr persönlich reagierst. Ich frage mich was das soll. Jeder darf seine Meinung vertreten und sollte die Meinung des anderen akzeptieren. Wenn die Wertigkeit eines Interviews während oder nach einem Spiel für mich nicht relevant ist dann ist das meine Meinung.
Alles weitere können wir bei Bedarf gerne über PN besprechen.
"When I came to the DEL everyone said welcome to the German Show. I didn't know they meant German Referee Show"
— Brandon Prust April 4, 2017

harkonnon
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von harkonnon » 07.10.2019, 15:43

Eismurmel hat geschrieben:
07.10.2019, 14:42
harkonnon hat geschrieben:
07.10.2019, 13:53
Eismurmel hat geschrieben:
07.10.2019, 12:57
Ich persönlich finde nichts Verwerfliches daran wie sich die Spieler am Mikro äußern. Wer selbst schon Wettkampfsport betrieben hat weiß, dass die Wahrnehmung direkt nach dem Spiel eine ganz andere ist als wenn man geduscht und mit einem Abstand das Spiel und seine Leistung beurteilt. Das geht uns doch hier ganz genauso.
es ist sehr interessant das du Dinge die mir Angst machen mit dem Adjektiv verwerflich belegst :lol:

oder vielleicht doch nur so heftig formuliert damit du es direkt wieder relatieren kannst ?

soso nach dem Wettkampf ist die Wahrnehmung eine ganz andere :mrgreen:

immer und jederzeit und bei jedem Spieler positiver als das reale Geschehen es rechtfertigt ?

ich sehe durchaus auch hier ständig im Forum extreme positive und negative Reaktionen nach einem Spiel
ich würde zwar nicht sagen hält sich die Waage aber im grossen und ganzen ergebnisabhängig ausgewogen

Das es bei den Spielern nicht so ausgewogen ist muss wohl an den ausgeschütteten Glückshormonen liegen die nach so einer "überragenden" Leistung ausgeschüttet werden
Von ergebnisabhängig oder einfach mal nur über puren Ärger oder auch gerne mal Frust über eine unnötige Niederlage spürt man eher weniger
Es ist doch komisch dass du auf meine Beiträge, die nicht im Geringsten etwas mit deiner Person oder Meinung zu tun haben immer sehr persönlich reagierst. Ich frage mich was das soll. Jeder darf seine Meinung vertreten und sollte die Meinung des anderen akzeptieren. Wenn die Wertigkeit eines Interviews während oder nach einem Spiel für mich nicht relevant ist dann ist das meine Meinung.
Alles weitere können wir bei Bedarf gerne über PN besprechen.
Ehrlich das kommt dir nur so vor

Ich hab mir einen durch lachenden Smilie gekennzeichneten Scherz erlaubt und von IMMER persönlich kann da keineswegs die Rede sein.

Ich finde grundsätzlich gut wenn Leute Dinge die mir Angst machen als verwerflich einordnen und bin in der Regel sehr beruhigt wenn es gar nicht so verwerflich sein könnte das es mir Angst machen sollte

Das war aber lediglich ein lockeres Intro zum Gespräch
Die restliche Argumentation von mir ist mindestens genau so Meinung wie deine zum Verhalten der Spieler und damit gerechtfertigt

Ich würde das unter dem groben Punkt Meinungsaustausch und Diskussion einordnen mit der implizierten Nachfrage ob die Reaktionen der Spieler speziell prozentual dir nicht auch etwas zu euphorisch und optimistisch ausfallen ?

Da ist weder was persönliches noch unpersönliches bei

Ich denke gerade die immer wieder gelebte "Alles ist toll" Mentalität in der ganzen Organisation ist eines der Kernprobleme das die Situation mal wieder ist, wie sie ist.

Man kann über Leute wie Hager und Gogulla denken wie man will und die haben ganz bestimmt ihre spezifischen Ecken, Kanten und Krisen wie jeder andere Spieler auch. Das gerade Hager mit seinen disziplinlosen Ausrastern und Gogulla mit seinen nennen wir es Formkrisen nicht die strahlenden Vorbilder waren geschenkt

Aber gerade die beiden haben in der Regel auch schon mal Dinge beim Namen genannt und das auch ohne andere öffentlich in die Pfanne zu hauen.

Eine Fähigkeit die ich beim momentanen Kader bisher bei keinem Sehe geschweige denn höre, egal ob vor oder nach dem Spiel aber dennoch stark vermisse


Hey selbst die Bezeichnung Torfnase ist und war hier zeitweise als Meinung gedeckelt bzw als nicht persönlich klassifiziert

Kurz solange du nicht Torfnasiviert wirst ist es definitiv nicht persönlich (aber selbst wenn auch nicht und schon gar nicht IMMER)
I am a team of constant sorrow
I've seen trouble all my day
I bid farewell to old Colonia
The place where I was born and raised
(The place where he was born and raised)
For six long years I've been in trouble
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Eismurmel » 07.10.2019, 15:54

@ harkonnon

Ok, einverstanden, manchmal ist man auch mal dünnhäutig. :)
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von Cojonia » 07.10.2019, 16:33

Hab mir grad die Folge von N.ICE mit Mike Stewart angeschaut. An sich bin ich der Meinung, dass vieles was er sagt Sinn macht, aber dadrauf will ich gar nicht eingehen. Was ich interessant finde ist seine Aussage relativ am Ende: Dort sagt er, dass die ersten 20 Spiele der Hauptrunde ein Prozess sind. Ich stell mir jetzt aber die Frage, warum dann jetzt ein Gagne, Wesslau, Akeson massiv überspielt werden. Ich glaube auch wie andere es schon geschrieben haben, dass der Interne Druck nach kurzfristigem Erfolg schon zu groß ist.

Meiner Meinung nach hat man das erste Mal seit langem wieder einen ruhigen und längerfristig orientierten Sommer gehabt. Zum einen bin ich ganz klar der Meinung, dass Phillip Walter ein Gewinn als Geschäftsführer ist. Jedenfalls in der Außendarstellung. Der Kerl ist sehr "Fannah",wir hatten das erste Mal seit längerer Zeit einen ruhigen Sommer, wie haben das erste Mal seit langem einen Trainer geholt und dabei Geld in die Hand genommen und uns längerfristig orientiert. Und von den Aktionen der Haie, wie diese Pizzagedöns, kann man halten was man will, aber die dienen dazu, um nach dem Zuschauerrückgang der letzten Jahre einzudämmen und zu stoppen. Und die Zuschauerzahlen diese Saison sind ja, vor allem bezogen auf den Horrorstart, relativ hoch sind.
Für mich sind momentan Stewart und Walter die einzigen beiden die unangefochten sind, was das Team um das Team angeht.

Bei zwei anderen bin ich da aber anderer Meinung: Zum einen, wie schon von anderen geschrieben, sehe ich bei Mahon keinerlei Konzept. Ich höre da seit Jahren immer den Wunsch nach "schnellem, strukturiertem,attraktivem undundund Eishockey". Jedesmal sagt der das. Bei den DEL- Internen Transfers sieht das noch nicht Mal schlecht aus: Aber das spricht nicht für ein sonderlich gutes internationales Netzwerk im Bereich Scouting, sondern entweder für gute Verhandlungsstrategien oder den Standort Köln (große und laute Arena, Geld?,bliblablub) der bei den Spielern immer noch wirkt. Dass en Matsumoto nh gute Saison gespielt hat, das weiß auch jeder Laie, der sich einmal die Topscorerstatistik angeguckt hat. Und bei den Transfers, die aus dem Ausland in die DEL zu den Kölner Haien gelotst wurden, explizit letzte und diese Saison ist für mich da keiner so richtig eingeschlagen, außer Depres: Einen Gagne und einen Sill kann man zwar nach 9 Spielen jetzt langsam bewerten, aber Gagne frisst zu viel Eiszeit um seine kompletten Skills zu zeigen, und ein Sill erfüllt halt seinen Job halbwegs ordentlich ( ist meiner Meinung nach im Rahmen seiner Möglichkeiten einer der besseren).

Und neben Mahon steht für mich auch, wie für einige andere hier, langsam mal AG in Frage. Aber das Thema wurde schon öfters angeschnitten, da stimme ich gröstenteils zu. Außerdem die Co-Trainer. Aber auf Veränderungen können wir auf diesen Positionen erst im nächsten Sommer oder bei einer, hoffentlich kommt sie nicht, Entlassung von Stewart rechnen.

Für mich ist der Schluss nach der englischen Woche mit 1!!! Punkt, dass wir dringend 1-2 neue Leute brauchen, auch um die Mannschaft einfach mal aufzuwecken. Mögliche Leute wüsste ich nicht, dafür kenne ich mich im internationalen Eishockey nicht gut genug aus. Die einzigen beiden Namen die ich letzte Zeit gehört habe, sind Jacob Berglund und Daniel Sparre ( keine Grüchte sondern nur im Stadion bzw an der Bahn mal aufgeschnappt!!!). Außerdem muss die Mannschaft sich jetzt an den positiven Dingen hochziehen ( in Ingolstadt z.B. die vielen guten Möglichkeiten) , weil anders kommst du nicht aus diesem Loch heraus. Und für mich als Fan erstmal Ruhe bewahren. Weil ich hab mich am Sonntag schon einmal erwischt, wie ich dadran gedacht hab die Siaosn abzuhacken und das wollte ich eigentlich nicht- jedenfalls nicht so früh :D

SECHSAUFEIS
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Re: 9. Spieltag: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Beitrag von SECHSAUFEIS » 07.10.2019, 20:43

Der "Betriebspsychologe" Wallisch ist eingetroffen, warum auch nicht - bleibt zu hoffen er bekommt was freigesetzt....
A good hockey player plays where the puck is. A great hockey player plays where the puck is going to be.

- Museo 66 -

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