33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Tobihai » Mi 1. Nov 2017, 10:27

@ Marty

Im Powerplay waren wieder die gewohnten Formationen auf dem Eis.

Und ja, Gogulla und Hospelt gehören getrennt. Absolut.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Marty Murray » Mi 1. Nov 2017, 10:29

Tobihai hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:27
@ Marty

Im Powerplay waren wieder die gewohnten Formationen auf dem Eis.

Und ja, Gogulla und Hospelt gehören getrennt. Absolut.
Aber auch erst am Ende, anfangs war Jones mit Shugg und Schütz auch drauf, was ja null funktioniert hat.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Tobihai » Mi 1. Nov 2017, 10:33

Marty Murray hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:29
Tobihai hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:27
@ Marty

Im Powerplay waren wieder die gewohnten Formationen auf dem Eis.

Und ja, Gogulla und Hospelt gehören getrennt. Absolut.
Aber auch erst am Ende, anfangs war Jones mit Shugg und Schütz auch drauf, was ja null funktioniert hat.
Ja, das hat nicht gepasst.
Mein Wunsch wäre ja mal Gogulla zu Schütz zu stellen. Schlimmer als mit Hospelt kann es nicht sein.
Hospelt ist kein Top 6 Spieler mehr. Sobald Bones wieder fit ist, kann man Hospelt zu Krämmer und Uvira stellen. Das hat schon mal funktioniert.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Marty Murray » Mi 1. Nov 2017, 10:50

Tobihai hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:33
Marty Murray hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:29
Tobihai hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:27
@ Marty

Im Powerplay waren wieder die gewohnten Formationen auf dem Eis.

Und ja, Gogulla und Hospelt gehören getrennt. Absolut.
Aber auch erst am Ende, anfangs war Jones mit Shugg und Schütz auch drauf, was ja null funktioniert hat.
Ja, das hat nicht gepasst.
Mein Wunsch wäre ja mal Gogulla zu Schütz zu stellen. Schlimmer als mit Hospelt kann es nicht sein.
Hospelt ist kein Top 6 Spieler mehr. Sobald Bones wieder fit ist, kann man Hospelt zu Krämmer und Uvira stellen. Das hat schon mal funktioniert.
Der arme Nick Latta.. :D

„Joa bei dem funktioniert das seit nem Jahr nicht mehr und du erfüllst jede deiner Rollen gut, deswegen ab in die 4. Reihe mit dir.“

Gogulla funktioniert erst wieder, wenn Gogulla wieder Bock hat und dann kannst du ihn mit einem nassen Kartoffelsack zusammenspielen lassen, aber nicht Dylan Wruck :D
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Hardy Nilson » Mi 1. Nov 2017, 11:35

Marty Murray hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:50
Tobihai hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:33
Marty Murray hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:29


Aber auch erst am Ende, anfangs war Jones mit Shugg und Schütz auch drauf, was ja null funktioniert hat.
Ja, das hat nicht gepasst.
Mein Wunsch wäre ja mal Gogulla zu Schütz zu stellen. Schlimmer als mit Hospelt kann es nicht sein.
Hospelt ist kein Top 6 Spieler mehr. Sobald Bones wieder fit ist, kann man Hospelt zu Krämmer und Uvira stellen. Das hat schon mal funktioniert.
Der arme Nick Latta.. :D

„Joa bei dem funktioniert das seit nem Jahr nicht mehr und du erfüllst jede deiner Rollen gut, deswegen ab in die 4. Reihe mit dir.“

Gogulla funktioniert erst wieder, wenn Gogulla wieder Bock hat und dann kannst du ihn mit einem nassen Kartoffelsack zusammenspielen lassen, aber nicht Dylan Wruck :D

Ich würde Sonntag defenetiv Gogulla zu Schütz stellen.
Und Latta bei Shugg und Hanowski.
Wenn Blair wieder fit ist würde ich Latta mit Krämmer und Uvira belassen.
Hospelt muss erstmal sich wieder Beweisen.
Da muss mehr kommen.
Im Moment würde ich ihn in die 4 Stecken und nur imPowerplay nach vorne holen.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon SECHSAUFEIS » Mi 1. Nov 2017, 12:00

Findet ihr das Schütz seit einigen Spielen so viel besser spielt als Hospelt? Für mich sind beide deutschen Center im Moment in ihrer jeweiligen Reihe der schlechteste Part. Aber es mangelt im Moment an Alternativen! Schütz zu Gogulla und Latta vor - mag eine kurzfristige Maßnahme sein.
Tiffels ist stabil, gute Übersicht und wirkte nicht angesteckt von dem wie andere Verteidiger versuchen spielerisch den Gegner zu finden. Muss man in unserer aktuellen Situation spielen lassen.
Solange wir in der eigenen Zone weiter so spielen, das Risiko suchen mit einer derartigen Fehler Quote, dem Gegner 60% der Tore dadurch auflegen, können wir lange nach Selbstvertrauen suchen.... Hinten muss Stabilität her, solide Arbeit.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Marty Murray » Mi 1. Nov 2017, 12:22

Schütz hat seit 2-3 Spielen auch die Seuche, wie auch Shugg, hat aber diese Saison definitiv mehr als einmal gezeigt, dass er ganz anders kann.

Hospelt ist ein sehr guter Unterzahlspieler und wird auch Spiele im positiven entscheiden können, aber mit Gogulla ist das von Wechsel zu Wechsel furchtbarer. Unsere dritte Reihe für die beiden zu zerlegen wäre halt mehr als schade. Gerade weil die beiden ja irgendwie mehr mit sich als mit anderen beschäftigt sind.

Aber alles in allem hat ein Kai Hospelt bei einem DEL Team was den Anspruch hat sich direkt für die Play Offs zu qualifizieren nichts mehr in den Top 6 zu suchen bei 5 auf 5.

Special Teams kann er, ohne Frage.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon suddendeath » Mi 1. Nov 2017, 14:30

Was Hospelt betrifft finde ich auch das er (leider) in den Top 6 nix mehr verloren hat.
Erschreckend auch wie verunsichert Felix Schütz im Moment spielt. Dem misslingen ja wirklich die einfachsten Dinge.
Da kommt die Länderspielpause hoffentlich wie gerufen.
Die Reihenumstellungen haben mir ganz gut gefallen, hätte ich schon gerne gegen Mannheim gesehen.
Tiffels mit einem guten Spiel, ist absolut brauchbar und bekommt jetzt hoffentlich weiter Eiszeit so lange Potter draussen ist.

Ansonsten war das spielerisch mit Sicherheit keine Offenbarung, da ist die Verunsicherung ja bis unters Hallendach zu spüren.
Den Willen kann man der Mannschaft finde ich nicht absprechen, die Reaktionen nach den Treffern fand ich da doch bezeichnend.

Ob das der große Turn-around sein wird? Ich weiß es nicht. Denke für uns kommt die D-Cup Pause zu einem günstigen Zeitpunkt.
Wenn jetzt noch die Verletzten wieder fit werden besteht da doch wieder berechtigte Hoffnung das die Mannschaft wieder in
die Erfolgsspur findet (oder ist das einfach nur ein frommer Wunsch meinerseits).......

Mal schauen wo die reise hingeht.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon khheddergott » Mi 1. Nov 2017, 14:39

Tobihai hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:20
Was hast du eigentlich mit Buck und Taticek? Dann konter ich mit Bolduc und Blair Jones. Wenn wir die gestern gehabt hätten, dann.... ;)
Mal abgesehen davon, daß der eine (Jones) nominell der Ersatz für den anderen (Bolduc) ist, war Buck bis zur Verletzung in äußerst guter Form, und eben von seinen Spielanlagen genau der passende Stürmer für die Haie-Defensive. Sollte aber keine hättewärewenn sein, sondern nur ein Hinweis, daß das Spiel trotz Happy End gegen strauchelnde, unglückliche Ingolstädter noch lange kein Ausrufezeichen war, dafür hakt es an allen Ecken und Enden zu sehr (um beim hättewärewenn zu bleiben, auch ein denkbarer Sieg, ebenso glücklich, gegen Mannheim wäre das nicht gewesen).
Meine Sorgenfalten haben sich jedenfalls nicht gelegt nach dem Ausgang des Spiels.

P.S. Für den Fall, daß ich es verpasst habe, stimmt das Raucherecken"insider"gerücht über die Ausfallzeit von Wesslau, eventuell bis Ende Februar?
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon andyon » Mi 1. Nov 2017, 15:36

khheddergott hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 14:39
Tobihai hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:20
Was hast du eigentlich mit Buck und Taticek? Dann konter ich mit Bolduc und Blair Jones. Wenn wir die gestern gehabt hätten, dann.... ;)
Mal abgesehen davon, daß der eine (Jones) nominell der Ersatz für den anderen (Bolduc) ist, war Buck bis zur Verletzung in äußerst guter Form, und eben von seinen Spielanlagen genau der passende Stürmer für die Haie-Defensive. Sollte aber keine hättewärewenn sein, sondern nur ein Hinweis, daß das Spiel trotz Happy End gegen strauchelnde, unglückliche Ingolstädter noch lange kein Ausrufezeichen war, dafür hakt es an allen Ecken und Enden zu sehr (um beim hättewärewenn zu bleiben, auch ein denkbarer Sieg, ebenso glücklich, gegen Mannheim wäre das nicht gewesen).
Meine Sorgenfalten haben sich jedenfalls nicht gelegt nach dem Ausgang des Spiels.

P.S. Für den Fall, daß ich es verpasst habe, stimmt das Raucherecken"insider"gerücht über die Ausfallzeit von Wesslau, eventuell bis Ende Februar?
Man kann sich das aber auch immer drehen wie man möchte. Strauchelnde Ingolstädter müssen ja von komplett verunsicherten Haien aus der Halle geschossen werden oder wie? Bei uns fehlen momentan 5 Leute die definitiv auf dem Spielbogen stehen würden.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Dollendorfhai » Mi 1. Nov 2017, 16:04

LInsoDeTeh hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 07:29
Dollendorfhai hat geschrieben:
Di 31. Okt 2017, 21:59
Und am Ende haben sich alle in der Arena wieder lieb, den Helden auf dem Eis wird zugejubelt, sie nehmen dankbar die Ovationen entgegen und es war ein toller Eishockeynachmittag?????!! Bis zum nächsten Match....... :lol:
Das sagt ja gar keiner. Man kann aber statt immer nur zur nörgeln und zu meckern, auch versuchen, dem Team da rauszuhelfen! Und dazu gehört Anfeuern und Selbstvertrauen/Rückenwind schaffen. Wenn du die Jungs jetzt auch bei einem Sieg, bei dem sichtbar felsbrockengroße Steine vom Herzen gefallen sind, auch noch auspfeifst... Sorry, aber dann wird diese Talfahrt nicht aufhören und dann ist man als Fan auch keinen Millimeter besser.
Ich gehöre bestimmt nicht zu denen die "immer nur nörgeln", bin auch kein Ultra und habe von Schlechtleistung beider Teams gesprochen. Ausdrücklich unterstelle ich keinem Haie- Spieler Arbeitsverweigerung! Ich pfeife das eigene Team auch nicht aus, weil ich das in der Tat für schäbig halte und damit ohnehin nur die Sensationsgeilheit der Medien befriedigt wird. Ich nehme mir allerdings schon die Freiheit eine schlechte Leistung auch als solche zu bezeichnen. Wer hat denn die derzeitige (Tabellen)Situation herbeigeführt? Die Terminplaner der DEL? Die Schiedsrichter? Die Vereinsführung? Der Trainer? Das "gnadenlose" Publikum? Die Spieler selbst??
Differenziert betrachtet: Termindichte in einem knappen Zeitfenster- kein Novum, haben andere Teams auch.
In den letzten sechs Spielen von 18 möglichen Punkten 5 Punkte geholt. Darunter waren 5 Haimspiele mit 5 Punkten von 15 möglichen Punkten. Mit Verlaub, das sieht nicht nach einer Bilanz aus die letztendlich unter die letzten vier führen wird. Anspruch und Wirklichkeit weisen hier ein enormes Delta auf.
Haimspiel gegen Wolfsburg: Verdient gewonnen weil die Orangen nicht das abrufen konnten was sie vergangene Saison so unangenehm gemacht hat.
1. Haimspiel gegen Ingolstadt: Mantel des Schweigens drüber.
Haimspiel gegen Eisbären: Ordentliche Leistung, hat leider nicht gereicht. Berechtigter Applaus trotz Niederlage.
Auswärtsspiel Nürnberg: Hier hat doch niemand ernsthaft mit einem Haie-Sieg gerechnet.
Haimspiel Mannheim: Gut, dass es die Mannheimer auch nicht besser drauf hatten. So blieb es nur beim 0:1.
2. Haimspiel gegen Ingolstadt: Viel Gestochere und nur am Ende ab der 5:3 Überzahl-Situation das Spiel in die Hand genommen und gedreht.
Mal sehen ob die Erleichterung über all die Steine die den Jungs damit vom Herzen gefallen sein sollen zu neuen spielerisch höherwertigen Leistungen führt.
Blieb noch die Frage offen woher denn diese immer wieder angeführte "wahnsinnige" Verunsicherung des Teams rührt? Vielleicht kann mir das mal jemand erklären!!
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon LInsoDeTeh » Mi 1. Nov 2017, 17:05

Nur als Randnotiz zur Klarstellung: Das "immer nur nörgeln" war nicht explizit auf dich gemünzt. Ich habe in meinem Block um mich rum fast nur Express-exklusiv-Leser sitzen, die beim Spiel auf Stammtischniveau 60 Minuten durchpöbeln. Das geht mir einfach nur noch auf die Nerven, dieses undifferenzierte Draufhauen und Auspfeifen. Die Presse legt das Feuer und der Mob springt auf den Zug auf. Schlimm sowas. Aus dem Grund zeichne ich auch hier im Forum bewusst etwas positivere Gegenbilder. Also nichts für ungut.

Zum Selbstbewusstsein:
- Durchschnittliche Anzahl Siege pro Spiel im Vergleich zum Saisonstart gesunken
- Direkte Vergleiche mit anderen Top 4 Teams, zu denen man gehören möchte, verloren
- Genannte Vergleiche alle direkt hintereinander in kürzester Zeit
- "Pech", also mal wieder viele Abschlüsse, die letztendlich an Pfosten oder Latte landen
- Kein Tor der "besten Offensive der Liga" gegen Mannheim.

All das kratzt am Selbstbewusstsein. Aber auch der Spielverlauf selber. Du kriegst das erste Gegentor und agierst vorsichtiger, was zu weiteren Fehlern führt. Umgekehrt kannst du Selbstvertrauen durch Härte aufbauen. Usw.
Jeder, der mal Sport gemacht hat, weiß, dass viel kleinere Aspekte schon zu Unsicherheit und damit schlechten Leistungen führen können.

Ich sage keinesfalls, dass alles super ist oder NUR das Selbstbewusstsein dafür verantwortlich ist. Das risikobehaftete System kommt ja nicht von den Spielern und dass man bei jedem Gegentor schon seit Anfang der Saison komplett einbricht, wo sonst eigentlich noch alles ganz passabel lief, ist auch beschissen. Aber das ganze ist halt eine Spirale und Selbstbewusstsein ist im Sport unglaublich wichtig für Erfolg. Das kann bei der Ausgeglichenheit der Liga das Zünglein an der Waage sein und alles was ich sage, ist, dass man mit dem gestrigen Spiel ein paar der Spiralen unterbrochen hat. Hoffentlich bringt es auch etwas.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon SECHSAUFEIS » Mi 1. Nov 2017, 18:11

"Selbstbewußsein" "risikobehaftetes System" wir reden hier nicht über Förderlizenzen... Wir reden hier über gestandene Männer mit 10-12 oder mehr Jahren Profi Erfahrung und deutsche (Ex) Nationalspieler, wie ein Felix Schütz der sich 2x die Scheibe körperlos hinter dem Tor abnehmen lässt, ein Assistenzkapitän mit solchen schlampigen Fehlpässen oder einen Spieler der als Ziel in die Nationalmannschaft möchte und oft blind in den eigenen Slot passt oder wie gestern als Aufbauspiel frei zum Gegner passt und daraus entstehen dutzend 1 auf 1 Situationen egal wie unsere 3 Torhüter heißen. Das ist nicht das System, sondern da muss sich jeder Einzelne mal fragen, was mache ich da im eigenen Drittel, was ist das für ein Risikopass? Körper, Stock und Blick für die Situation sind 3 elementare Dinge dieses Spiels.
Das Fehler mal passieren ist klar, der Gegner einen unter Druck setzt auch, Scheiben verspringen - na klar, ok.... aber in jedem Spiel so viele persönliche Fehler in dieser Summe?
Habe ich bei einem Einzigen mal eine eigene Selbstkritik gehört: Was spiele ich da? Was zocke ich da? Das war mein Scheiß Fehlpass... Mir würde das zumindest imponieren und zeigen, der hat ne reale Einschätzung über seinen momentanen Mist. Offensiver zu spielen heißt in erster Linie auch Pässe zum Mitspieler zu bringen. Die Bullyquote erkläre ich mir momentan noch mit dem aktuellen Personal, aber nicht das Pass- und Körperspiel.
Von manchen Spielern darf man auch erwarten, dass sie deshalb im Kader der Kölner Haie stehen, weil sie voran gehen sollen und nicht selbst eine der Ursachen sein sollen. Wir haben 19 Spiele gespielt - uns laufen wieder die Felle davon! Genau das wollte man vermeiden und es gibt (leider) nicht jede Saison einen Januar mit 30 von 33.

Der Trainer macht nicht die Fehlpässe und es fehlte an Personal/Tiefe im Sturm um einen Dylon Wruck mit seinen Fehlern und -9 auch mal draußen lassen zu können, was man CCC ankreiden muss: Er nimmt nie Auszeiten in den Situationen wo es notwendig wäre, wie z.B. Pavel Gross hier zuletzt.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon IceDragon67 » Mi 1. Nov 2017, 18:54

Das mit den Auszeiten irritiert mittlerweile sehr. Am Sonntag bekommen wir eine doppelte Überzahl von 1´25min, kurz vor Ende erneut eine einfache Überzahl und am gestrigen Abend gleich 5 Minuten + 2´00 min davon 5:3, und Clouston nahm in keiner Situation eine Auszeit. Das ist aktuell tatsächlich unerklärlich, zumal es ja in beiden nicht unbedingt gut gelaufen ist.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon SECHSAUFEIS » Mi 1. Nov 2017, 19:34

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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Hardy Nilson » Mi 1. Nov 2017, 19:55

andyon hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 15:36
khheddergott hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 14:39
Tobihai hat geschrieben:
Mi 1. Nov 2017, 10:20
Was hast du eigentlich mit Buck und Taticek? Dann konter ich mit Bolduc und Blair Jones. Wenn wir die gestern gehabt hätten, dann.... ;)
Mal abgesehen davon, daß der eine (Jones) nominell der Ersatz für den anderen (Bolduc) ist, war Buck bis zur Verletzung in äußerst guter Form, und eben von seinen Spielanlagen genau der passende Stürmer für die Haie-Defensive. Sollte aber keine hättewärewenn sein, sondern nur ein Hinweis, daß das Spiel trotz Happy End gegen strauchelnde, unglückliche Ingolstädter noch lange kein Ausrufezeichen war, dafür hakt es an allen Ecken und Enden zu sehr (um beim hättewärewenn zu bleiben, auch ein denkbarer Sieg, ebenso glücklich, gegen Mannheim wäre das nicht gewesen).
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P.S. Für den Fall, daß ich es verpasst habe, stimmt das Raucherecken"insider"gerücht über die Ausfallzeit von Wesslau, eventuell bis Ende Februar?
Man kann sich das aber auch immer drehen wie man möchte. Strauchelnde Ingolstädter müssen ja von komplett verunsicherten Haien aus der Halle geschossen werden oder wie? Bei uns fehlen momentan 5 Leute die definitiv auf dem Spielbogen stehen würden.
Nein das mit Gustaf stimmt defenetiv nicht. Im Gegenteil der läuft schon wieder ohne Schiene!!
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Marty Murray » Mi 1. Nov 2017, 22:41

Das ist ne lustige Kombo, einerseits den Spielern aufgrund ihrer Erfahrung absprechen „nerven“ zu zeigen.

Andererseits soll vor einem Powerplay eine Auszeit genommen werden, um diesen erfahrenen Spielern die keinerlei Nerven zeigen sollen doch gut beizureden um eine Situation die Hunderte male trainiert und gebrieft wurde nochmal abzusprechen.

Gestern zb war über eine Minute Zeit um irgendwas zu sagen was denn evtl von Nöten ist, bis es die 5+ endgültig gab.
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Re: 33. Spieltag; Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon harkonnon » Do 2. Nov 2017, 00:36

also irgendwie komme ich mir vor wie in einem US Autofahrerforum wo Leute die jahrelang darauf konditioniert wurden mit 90 über den Highway zu dümpeln darüber diskutieren wie aufregend (und anstrengend) es doch ist auf einmal auf deutschen Autobahnen unterwegs zu sein und auch das nur mit Richtgeschwindigkeit 130 km/h. Beides ist natürlich von wettbewerbsmässigem Rennfahren in etwa so weit entfernt wie das was die PROFI-truppe der Haie gerade abliefert.

Und was macht der seit gefühlt ewigen Zeiten auf maximal 20 Minuten 130km/h Eishockey (den Rest selbstverständlich im 90er US Modus) konditionierte Haie Fan ? Er bedauert die armen Spieler die jetzt tatsächlich 6 mal in 11 Tagen spielen mussten und wie sehr das Körner gekostet hat.

Kann man mal so machen, natürlich eher wenn man so eine Art Schwenningen Low Budget Team hat das JEDES Spiel 100% (vielleicht sogar mehr) abrufen muß um überhaupt punkten zu können

MUSS man aber nicht bei einem Team das mehr an seiner eigenen Überheblichkeit (um nicht zu sagen Unbelehrbarkeit und Realitätsverweigerung) scheitert als an allem anderen.

Man kann jetzt auch die Verletzenliste zitieren, die aber bei anderen Teams nicht nur länger ist sondern auch wesentlich wichtigere Spieler betrifft (Wesslau mal ausgenommen aber zum einen ist der bislang mehr als 1zu1 ersetzt worden, zum anderen kostet es das (Feldspieler-)Team kein bischen Energie wenn da ein anderer Goalie in der Kiste steht) Und nein Bolduc ist für mich bislang auch kein zählbarer Ausfall der fehlte schon vor Saisonbeginn und ist durch einen anderen Spieler ersetzt worden der sonst gar nicht hier wäre. Von daher werte ich einen zurückkehrenden Bolduc maximal als "Neuzugang" aber nicht als Ausfall) Es fehlen somit ein Spieler der 4. Reihe ein Spieler der 3. Reihe und mit Potter ein Verteidiger der höchstens #4 der Depth Chart ist was Eiszeit und Impact betrifft aber definitiv auch niemand der für das plotzlich nicht mehr vorhandene Zusammenspiel geschweige denn Offensivpotential steht

Und auch (da können aber die Spieler weniger für) ist der Spielplan nicht eine Ansammlung von zufälligen unvorhersehbaren Ereignissen sondern der steht schon fest weit vor Saisonbeginn und da kann man dann auch schon mal proaktiv planen für solche Wochen und nicht immer mit den gleichen Spielern (bzw immer den gleichen NICHT) etwas Personalrotation betreiben, geschweige denn unnötig mit nicht vollem Lineup antreten.
Wie man ja gerade sieht sind weder ein Boucher (wenig überraschend) noch ein Dumont oder ein Tiffels mit dem grundsätzlichen DEL Niveau heillos überfordert, geschweige denn das sie obwohl bei einer Woche späterem Beginn der DEL 2 auch die selbe Anzahl von Spielen (15) auf der Uhr habend ähnliche Probleme haben die nötige Energie aufzubringen.
Sprich auch hier ist ein Teil der Probleme hausgemacht, es wäre schon häufiger die Gelegenheit dagewesen den einen oder anderen Spieler zu entlasten (klare Ergebnisse gab es ja auch genug) und egal ob Boucher, Dumont, Tiffels und wahrscheinlich sähe es mit Filin und Valentin auch nicht anders aus Personal zu haben das den einen oder anderen älteren Spieler, wie sagte es Herr Schütz vor einiger im Express so schön
Wir sind ein altes Team. Da ist es klar, dass wir nach dem 3:0 nicht alle nach vorne stürmen. Wir Erfahrenen denken uns dann lieber: Fahren wir mal ein paar Prozentpunkte zurück. – Quelle: https://www.express.de/28422730 ©2017
durchaus in einer solchen Phase den einen oder anderen beschwerlichen Wechsel ersparen kann.

Das wirkliche Problem ist aber nicht die Ermüdung durch hohe Belastung durch zu viele Spiele (komischerweise punkten Wolfsburg, Mannheim und München trotz zusätzlicher Belastung durch die CHL inzwischen nicht nur besser sondern auch mit teilweise grotesk kurzem Lineup konstanter) sondern diese grenzenlose Selbstzufriedenheit nicht nur der Spieler nein der ganzen Organisation. Alles wird in der Regel als toll hingestellt, minimal als mal zufriedenstellend und weiter geht es mit der immer wieder aufflckernden überheblichen Zockerei (in Neu Haie Speak "spielerische Lösung suchen" genannt) und das nicht zu Zeitpunkten wo man denken könnte jo der Spieler ist aber jetzt mal müde oder hat nen extrem langen Wechsel hinter sich. Nein gerne auch direkt in den ersten Sekunden des Spieles nach einer Drittelpause usw usw. Zudem häufen sich dann noch solche Helden Aktionen wie zuletzt von Schütz an der Bande zu sehen "Hey da kommt jemand der mich gleich checkt iiiiih, nimm du die Scheibe" oder von anderen Spielern (nicht nur Zerressen oder Sulzer) wo man im Bereich um das eigene Tor lieber mal versucht gegen 2 oder 3 Leute zu zocken und die Scheibe verliert statt "glanzlos" den Puck über die Bande zu spielen oder zu blocken. Das hat alles in keinster Weise mit zu wenig Energie im Tank zu tun sondern mit zu Viel Selbstvertrauen bzw mit "Ich will mir nicht wehtun"
Raus kommen dabei immer wieder Turnover die zu Gegentoren führen und viel schlimmer hätten die Goalies der Haie in solchen Situationen nicht noch nen "Magic Touch" wären es noch einige mehr.

Dann die "Arbeit" im eigenen Slot ganz speziell von unseren Verteidigern. Den harten anstrengenden Kontakt meidet man wie der Teufel das Weihwasser und treibt sich entweder auffällig lange in den Ecken rum oder "verteidigt" den Slot sozusagen gegen potentielle Angreifer von "Aussen" bzw verteilt kleine Schubserchen im Vorbeifahren (gab im letzten Spiel ein paar schöne Zeitlupen der Overhead Kamera speziell von Lalonde die das illustrieren, aber das ist nicht nur Lalonde bei den anderen ist es ähnlich und je grösser der Name desto mehr scheint es zu sein)
Von eigener physischer Dominanz vor dem eigenen Tor ist nichts zu sehen, geschweige denn auch oft von den eigenen Spieler nicht. In dem Zusammhang oft auch interessant wie schnell immer wieder die gleichen Akteure nach einem Gegentor oder Fehler die Szene verlassen zwar mit angepisstem Gesichtsausdruck aber durchaus der Körpersprache, "wenn ich schnell hier weg bin werde ich damit auch nicht in Verbindung gebracht" Mag sich jetzt nach Erbsenzählen anhören aber in der regel schaue ich mir nicht nur die Highlights sondern auch besonders die Gegentore immer ein paar mal an sonst wäre es mit gar nicht aufgefallen. Ob das in den vergangenen Saisons schon so war kann ich nicht sagen, diese Saison ist es mir halt aufgefallen wobei ich es gar nicht mal so sehr auf Fehler des spielenden Personals geachtet habe sondern verwundert war was für softe Tore Wesslau in den ersten Spielen kassiert hat.

Aber langer Rede kurzer Sinn
Worauf will ich hinaus ?

Ganz klar formuliert --- Wir haben ein zur Überheblichkeit neigendes Team (keine echte Neuigkeit) das es inzwischen geschafft hat 1/3 Drittel ausreichende Arbeitsleistung als Standard zu etablieren. Das nicht bereit ist eigene Fehler und Fehlentwicklungen öffentlich (und ich vermute mal intern ist es auch nicht besser) einzugestehen, sondern man stellt sich immer als "bereit", "heiß" oder "brennend" dar um dann im gewohnten Trott weiterzumachen ohne das irgendeinem der Etablierten und auch das streng nach Hackordnung abgestuft irgendwelche Konsequenzen bzgl seiner Eiszeit drohen, wenn es hochkommt werden mal die Personalien in Verteidigung oder Sturm mehr oder weniger wild gemischt und im Endeffekt dann beim nächsten Spiel wieder so weiterzumachen. Gestern war gefühlt das erste Mal seit gut 2 Jharen das ein Newcomer nicht nur sporadisch eingesetzt wurde sondern auch mit einer erfrischenden Leistung Eiszeit von dem Establishment und sei es nur für Phasen des 3. Drittels abgezwackt hat

Und diesen Leuten egal

ob Trainerstab oder Spielerkader um es mal allgemein zu formulieren soll man jetzt Verständnis entgegenbringen weil in einer 6 Spiele in 11 Tagen Phase es ein wenig anstrengender als sonst ist den Berufsalltag im gewohnten 33% Modus abzuliefern ?

Muß natürlich jeder selber wissen wie er das aufnimmt, aber ich bin nicht bereit die längst manifestierte Halbleistung der Kölner Haie dann auch noch mit Verständnis zu goutieren wenn es mal über das normale Pensum hinausgeht. Gerne für das besagte Team a la Schwenningen, gerne auch für ein Team das von der Zusammenstellung her nur mittelmässig ist. Aber nicht für unsere verwöhnten Diven im All Inclusive Eishockey Pro Schlaraffenland dafür ist einfach über einen zu langen Zeitraum viel zu viel schöngeredet worden und Probleme unter den Tisch gekehrt worden.

Unter anderem ist es mir auch deswegen egal wer wann fliegt, seinen Vertrag nicht mehr velängert bekommt oder unter welchen Begleitumständen auch immer hier den Klub künftig verlassen muß.
Nur über eines bin ich mir sicher es wird wie im letzten Jahr (oder soll man sagen Jahren) auch eher die kleinen bzw unschuldigeren Lichter treffen die in der Regel ihre Leistung glanzlos aber annähernd im Rahmen ihrer Möglichkeiten abgerufen haben (und nein ich meine mit dem letzten Satz weder Herrn Reinhart noch Herrn aus den Birken bevor sich das einer zurechtspinnt )

So habe fertig
Achtung dringend gesucht !
mein geliebter Eishockeyverein mit dem ich mich seit über 40 Jahren identifizieren kann ist vor ein paar Tagen verloren gegangen ! Sachdienliche Hinweise an jeden den es noch interessiert
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harkonnon
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