14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon millencolin » Sa 21. Okt 2017, 15:55

Mir fehlt gerade ein klinischer Resortleiter der Sauerborn auswechselt...

Glückwunsch Herr Sauerborn. Fall Ambitionen da sind zum Express zu wechseln, das könnte als Empfehlungsschreiben reichen....
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Score-A-Lot » Sa 21. Okt 2017, 16:49

millencolin hat geschrieben:
Sa 21. Okt 2017, 15:55
Fall Ambitionen da sind zum Express zu wechseln, das könnte als Empfehlungsschreiben reichen....
Noch mehr Bewerbungsschreiben?
Hier, die Ahnungslose vom KStA

Clouston, seit Januar 2016 in Köln aktiv, entscheidet sich im Zweifel sowieso immer für Kanadier, er hat schon einige deutsche Spieler vergrault. So sind die langjährigen Haie-Profis Torsten Ankert und Marcel Ohmann nach Wolfsburg geflüchtet, da Clouston ihnen kein Vertrauen schenkte und sie auf der Tribüne versauern ließ. Überhaupt gewinnt man den Eindruck, dass der Coach am liebsten nur mit Landsleuten spielen würde, wenn es möglich wäre. – Quelle: http://www.ksta.de/28618080 ©2017
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Sharkai » Sa 21. Okt 2017, 19:00

Das hat ja schon was von AfD :lol: :lol: :lol:
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Sharkie » Sa 21. Okt 2017, 20:11

kann man nur hoffen, dass die Mannschaft morgen besser agiert. Gegen Ingolstadt war es schaurig und langweilig, weil man nie das Gefühl hatte, die Mannschaft kommt noch einmal zurück. Ich glaube, die Pfiffe beim Towartwechsel galten eher Clouston als Peters. Die Gesänge pro Daniar fand ich gut.
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon intersection » Sa 21. Okt 2017, 21:27

Hallo an alle.

Auch ich habe mir gestern Gedanken gemacht über das, was in der Arena abgelaufen ist: auf dem Eis, aber auch auf den Rängen. Ich bin oft stiller Mit-Leser und habe nur dann und wann Phasen, wo ich mal wieder einen längeren Beitrag schreibe. Ich habe nicht so viel Fachwissen, wie viele andere hier (auch wenn ich schon jahrelang Eishockey-Fan der Kölner Haie bin und zahlreiche Spiele gesehen habe und über gutes analytisches Denken verfüge, bin ich doch oft einfach ein „Intuitionsmensch“, der oft auch einfach nur ein Gefühl hat, wie Dinge sich entwickeln, ohne dafür konkrete Analysen bereit zu halten).

Mir bereiten die Kölner Haie sehr großes Kopfzerbrechen und auch ich bin der Meinung, dass die Leistung der Mannschaft deutlich unter dem Niveau ist, was sie liefern MUSS. Zugegeben, ein 5. Platz ist jetzt nichts, worüber man sich Sorgen machen muss. Aber was wird in Köln jahrelang versucht? Der ganz große Coup! Und da haben uns einige Teams schon deutlich überholt, die von der Mentalität einfach mehr bereit sind für den Titel. Vor allem gibt es etwas, das mir sehr sauer aufstößt: die konstante Inkonstanz. Ein Team wie die Kölner Haie muss es auch mal schaffen, einen Winning-Streak aufzubauen, der länger als drei Spiele hält. Jedes Team (sogar Iserlohn aktuell!) schafft es mal, vier Spiele zu gewinnen. Bei den Haien kann man schon fast drauf wetten, dass nach drei Siegen am Stück eine Niederlage kommt. Ich erwarte tatsächlich am Ende der Saison noch nicht einmal, dass der große Coup erreicht wird, aber ich erwarte von einem Team, was so viele Leute in die Arena lockt, was sich preist als Medien-Meister, was überall präsent ist, dass es während der Saison, insbesondere zu Hause, auch mal zeigt, dass bei uns nichts zu holen ist! Dass zeigt: so nicht!

Uvira sagte vor dem Nürnberg-Spiel (zumindest las ich das in der Zeitung) und auch nochmal im Kurzinterview nach dem Warm-Up, dass er sich auf das Nürnbergspiel freut, weil es immer körperlich ist und da kann es für ihn auch gerne physischer zu gehen, usw. Und was war im Spiel? Von Physis, oder auch mal Provokationen keine Spur! Das Spiel plätschert vor sich hin und eventuell gewinnt man, eventuell verliert man. Aber von Heimspielen erwarte ich mir einfach eine andere Körpersprache, Emotionen, Provokationen – nur eine Arena, die permanent steht, die den Schiedsrichter auspfeift und den Gegner bei jeder Gelegenheit auspfeift, pusht – und genau da müssen eben auch die Akteure auf den Eis ein bisschen mehr zeigen. Auswärts dürfen sie dann gerne einen auf „Typisches-Auswärtsspiel“ machen.

Und dann kommt also das Freitagabendspiel! Ich verstehe Clouston einfach nicht! Ich verstehe auch das ganze Team aktuell nicht. Ich bin kein Trainer, ich habe sicher nicht so viel Fachwissen, aber langsam muss doch mal klar sein, dass ein paar Dinge (in Köln?) einfach fehl am Platz sind: wildes Mischen von Verteidiger-Paaren. Ständig gleiche Powerplay-Leute, am besten 2 Minuten lang. Das Nicht-Nehmen von Auszeiten, wenn sie am Ende mal sinnvoll wären. Torhüterentscheidungen. Und diese stoische nichtssagende Ruhe, mit der Clouston immer, aber auch wirklich immer hinter der Bande steht. Ich frage mich, ob er denkt: „Ja, ist ja ok, jedes zweite Spiel gewinnen, Playoffs sind ja erst im März.“ Und so wie die letzten liefen, würde ich mich da nicht drauf verlassen. Ein Dylan Wruck hätte schon längst mal auf die Bank gemusst.

Und ich bin ziemlich erschrocken, wenn ich sehe, wie auch unsere „Top-Stars“ (damit meine ich z.B. Gogulla & Jones) nur alle paar Spiele Leistungen abrufen. Gogulla produziert so oft Fehler durch technische Fehler bei der Annahme (auch wenn die Pässe oft mies sind) und Kontersituationen, dass er das mit Toren gar nicht aufwiegen kann. Ab und zu mal wieder ein Assist und alles sieht doch super aus! Aber er fährt oft nur sein Trikot spazieren und von jemandem wie ihm, der so eine Art Gleichgültigkeit ausstrahlt, erwarte ich mehr! Ebenfalls Jones, der eine eins-gegen-eins-Situation nach der anderen versemmelt. Man könnte meinen, er sei Verteidiger (dafür hat er aber glückliche Händchen beim Abfälschen, aber das reicht eben nicht!).

Und dann gibt es auch noch Hospelt. Ich bin schon froh, wenn ein Schuss aus aussichtsreicher Position mal irgendwie Richtung Tor kommt! Wie oft schießt er bitte daneben oder drüber? Mag sein, dass er defensiv einer der härtesten arbeitenden Stürmer unseres Kaders ist, aber ein Spieler seiner Klasse muss doch auch mal vorne gefährlich werden. Meistens ist es ein „Ach, Hospelt steht da? Dann geht der eh drüber!“ und so ist es dann oft auch.

Zerressen und Sulzer. Mein lieber Scholli! Wer hat denn den beiden gesagt, dass neuerdings die Taktik ist, unter größtem Bedrängnis von hinter dem Tor den Puck direkt vor das Tor zum anderen Verteidiger zu passen, damit der was Tolles draus macht? Schönspielerei, die (noch) gut funktioniert, aber das wird noch oft in die Hose gehen und uns Gegentore kosten.

Jetzt mache ich mich sicher unbeliebt, aber warum verändert man nichts an den Reihen? Die erste Reihe mal aufteilen? JA, wir erzielen viel mehr Tore, aber das würden wir sicher auch mit anderen Kombinationen, die zusätzlich auch noch etwas mehr Gefahr auf die anderen Reihen außer Nr. 2 verteilen!

Und jetzt die Torwartgeschichte! Ich hatte das von Anfang an so verstanden, dass es gegen die unemotionale, für alle ersichtliche Demontage des Herrn Dshunussow ging, die Herr Clouston da machte! Man nimmt da eine Auszeit, sagt der Mannschaft was und wechselt beiläufig den Goalie. Aber nicht so! Das war damals in Bremerhaven nicht anders! Nur, dass es da ein Auswärtsspiel war. Ja, es war definitiv nicht das beste Spiel von Dshunussow und die Mannschaft hat ihn böse im Stich gelassen! Aber nachdem er so tolle Spiele gezeigt hat mit praktisch null Spielpraxis, ihn so vom Eis gehen zu lassen. Das tut auch den Fans weh! Ein Torwartwechsel in dieser Situation ist natürlich richtig, aber man macht es eben anders!

Und genau deshalb fand ich die Pfiffe in Kombination mit den Daniar-Rufen eher positiv! Erstmal war es ein Punkt im Spiel, wo ENDLICH einmal Emotionen aufkamen (auch von den Rängen) und außerdem zeigt das Daniar Respekt! Den hat er sich verdient. Ich für meinen Teil verstehe die Verpflichtung von Peters nicht! Torwartnachverpflichtung ist in so einer Situation ok, aber für mich wirkt die Peters-Verpflichtung wie die erst-beste-Lösung und dafür ist dann eine AL weg. Natürlich hat Peters meine Unterstützung, er ist Teil des Teams (und auch gestern dachte ich, dass es für ihn eine schwierige Situation sei, jetzt reinzukommen, wo alle Dshunussow feiern). Aber warum nicht – wurde hier schon geschrieben – Pätzold?

Ich bin IMMER für Emotionalität bei Spielen! Immer! Die besten Spiele haben die Haie gemacht, wenn in der Halle Emotionen waren, sei es durch strittige Schiedsrichterentscheidungen, emotionale Momente, Pfiffe, Provokationen der Spieler gegenüber dem gegnerischen Team (da würde uns ein B. Jones wieder guttun), usw. Deswegen sehe ich das nicht so kritisch am Freitag und schon gar nicht „peinlich“. Haben uns in der Südkurve auch drüber unterhalten und einige haben das so gesehen.

Meine Meinung ist die, die hier auch schon geschrieben wurde. Die Leistung des Teams entspricht keinem Team, was auch auf das Eis bringt, dass sie ein Ziel haben! Im Moment erinnert mich alles ein bisschen an die Ice Tigers! Das ist auch ein Team, was für mich Jahr für Jahr Meister werden will, aber immer so Wischi-Waschi daherkommt. Kann das nicht erklären (deswegen oben auch das mit „Intuitionstyp“). Ich denke, wir werden mit dieser Einstellung nicht weit kommen und auch länger keine Siegesserie sehen, die mehr als drei Spiele hält und mehr als nur ein souveränes Spiel beinhaltet. Und schon gar nicht werden wir unter Clouston Meister. Ich finde seine nichtssagende Art und seine (Nicht)-Personalentscheidungen einfach langweilig und unproduktiv. Als würde er hier einfach nur Spiel für Spiel absitzen, in der Hoffnung, es laufe. Im Prinzip hat man diese „Planlosigkeit“ auch Krupp vorgeworfen. Kein Plan B usw. Und ähnlich sehe ich Clouston. Ich mag halt mehr die Trainertypen, die auch mal laut werden, viel mit den Spielern reden und auch mal kritische Schiedsrichterentscheidungen nicht nur mit einem „Come on“ beantworten. Die Mannschaft scheint sich gut zu verstehen (alle sind aufgestanden und haben aufmunternd geklopft, als Daniar rausgefahren ist), aber ein „Team“ ist das für mich lange noch nicht, denn das hat auch die Einstellung „Ihr kommt nicht an uns vorbei“ und zwar egal, gegen welchen Gegner es geht und vor allem zu Hause. Und wenn diese katastrophalen Fehlpässe (oft in den Rücken) oder diese verspielten Defensivaktionen weiterhin Bestandteil vom Spiel der Haie sind, wir nicht auch physisch Präsenz auf den Eis zeigen und die Spieler den Fans zeigen „Wir geben alles“ oder ständig die gleichen Leute auf dem Eis stehen, und keine Verbesserung eintrifft, kann ich auch verstehen, wenn die Fans die Mannschaft auspfeifen.

Warum funktioniert Profi-Sport? Nur aus EINEM Grund! Weil es Menschen gibt, die dafür Geld ausgeben! Wenn es keine FANS geben würde, die Merchandise kaufen, im TV Spiele anschauen, Tickets kaufen, usw. – warum sollte es Profisport geben? Es ist eben Entertainment, mit ganz viel Wirtschaft dahinter. Und deswegen nervt es mich tierisch, wenn man ständig das Gefühl bekommt, dass Team und Fans irgendwie eins sind, aber eigentlich ist beides unabhängig voneinander! Das stimmt so einfach nicht! Ich bin Fan, weil ich zu meiner Mannschaft stehe, die Haie liebe, da auch Geld für ausgebe und sie lautstark unterstütze! Aber genau aus diesem Grund darf ich auch meinen Unmut äußern, in dem ich pfeife, weil auch mal Spieler begreifen müssen, dass es ohne Fans nicht geht, denn dann wären sie arbeitslos. Und das wissen auch Geschäftsführer usw. normalerweise! Wenn man in den Unendlichen Weiten der „Standard-Teams“ in einer Liga versinkt (und da sind die Haie seit paar Jahren), man aber ständig die eigenen Ansprüche überall bekannt gibt, dann ist das nicht gut. Dann wird man irgendwann vor noch weniger Leuten spielen, als an einem Freitagabend gegen Ingolstadt mit rund 8000 Leuten. Mag sein, dass Spielern das egal ist, dass sie nur freundlich ins Mikrofon sagen, Fans seien wichtig, blabla, beste Fans der Welt, blabla. Aber Fakt ist: es geht nicht ohne! Deshalb darf (und werde) ich auch pfeifen, wenn die Haie in einem Heimspiel nur eine Wischi-Waschi-Einstellung auf das Eis bringen und mir damit den Abend, an dem ich mir Zeit nehme UND mich auf das Spiel freue, vermiesen (und damit meine ich nicht ein einzelnes Spiel, sondern dauerhaft: auch diese Saison haben wir Spiele gerade noch so gewonnen und waren schlecht: Bremerhaven, Düsseldorf, Schweningen). Das sind Profis, dann sollen die Spieler auf dem Eis und auch die Trainer mal zeigen, dass sie was erreichen wollen und vor allem sollen sie mal konstant (!) zeigen, was sie können. Für mich ist ein fünfter Platz mit diesem Punkteabstand auch deutlich zu wenig! Das DARF einfach mit dem Kader nicht der Anspruch sein. Sonst machen wir irgendwas falsch. Ich werde auf jeden Fall feiern, wenn die Haie es schaffen, mal vier oder fünf Spiele am Stück zu gewinnen. Aber noch mehr würde ich feiern, wenn Haiespieler und Fans eine gemeinsame "An uns kommt keiner vorbei"-Haltung auf's Eis bringen, so dass man das Gefühl hat, wir zusammen: das kann dieses Jahr der große Coup werden!

Viele Grüße!
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon IceDragon67 » Sa 21. Okt 2017, 23:49

Ich bitte um Applaus für intersection!
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon the boss » So 22. Okt 2017, 00:43

Selten so einen Bullshit über Gogulla gelesen...
Ultras aus der Kurve - Damit die Kurve lebt!!!!

Das Märchen von der „Stimmung“ durch die Ultras
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Marty Murray » So 22. Okt 2017, 01:11

the boss hat geschrieben:
So 22. Okt 2017, 00:43
Selten so einen Bullshit über Gogulla gelesen...
Wenn es denn "nur" das wäre.

Angefangen damit unsere beste Reihe auseinanderzupflücken um andere Reihen stärker zu machen. Was man ja gerne so sehen kann, aaaaaber... naja haben hier etliche Leute schon oft genug diskutiert und da war eine seltene Einstimmigkeit vorhanden.

Dann der Teil das ja Pätzold eine gute Alternative gewesen wäre, über die große Coup Geschichte von der wir alle Träumen und was auch immer..

Ach irgendwie wie aus dem Express alles.
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon millencolin » So 22. Okt 2017, 01:34

Score-A-Lot hat geschrieben:
Sa 21. Okt 2017, 16:49
millencolin hat geschrieben:
Sa 21. Okt 2017, 15:55
Fall Ambitionen da sind zum Express zu wechseln, das könnte als Empfehlungsschreiben reichen....
Noch mehr Bewerbungsschreiben?
Hier, die Ahnungslose vom KStA

Clouston, seit Januar 2016 in Köln aktiv, entscheidet sich im Zweifel sowieso immer für Kanadier, er hat schon einige deutsche Spieler vergrault. So sind die langjährigen Haie-Profis Torsten Ankert und Marcel Ohmann nach Wolfsburg geflüchtet, da Clouston ihnen kein Vertrauen schenkte und sie auf der Tribüne versauern ließ. Überhaupt gewinnt man den Eindruck, dass der Coach am liebsten nur mit Landsleuten spielen würde, wenn es möglich wäre. – Quelle: http://www.ksta.de/28618080 ©2017
Ach der, ja den hab ich auch gelesen. Was soll man da sagen? Im Zweifel ne Frau in die Redaktion der Randsportart.... Dann hat man die Quote und es liest keiner mehr.

Immer der selbe Mist. Die Kandier... die Jugendarbeit...

Ich kann über das Umfeld hier nur noch lachen.... es macht einfach zuviel Spaß Brände zu legen statt mal wirklich zu schreiben wo die Probleme sind.

Arbeitet man ruhig an der Bande ist das falsch. Regt man sich oft ist das auch schädlich. Kanadier werden bevorzugt obwohl kaum einer an denen vorbei kommt ab der dritten Reihe. Jugend... setzt auf die Jugend... Aber sicher keine 3 Spieler aus der Jugend nennen können die Potential haben.
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon harkonnon » So 22. Okt 2017, 04:57

grundsätzlich ja ein schönes Posting und auch unterhaltsam zu lesen, dennoch muß ich da ein paar Punkte aufgreifen, bevor die sich verselbstständigen weil es gerade hm mal en vogue ist
intersection hat geschrieben:
Sa 21. Okt 2017, 21:27


Zerressen und Sulzer. Mein lieber Scholli! Wer hat denn den beiden gesagt, dass neuerdings die Taktik ist, unter größtem Bedrängnis von hinter dem Tor den Puck direkt vor das Tor zum anderen Verteidiger zu passen, damit der was Tolles draus macht? Schönspielerei, die (noch) gut funktioniert, aber das wird noch oft in die Hose gehen und uns Gegentore kosten.

Das kann ich dir sagen das wer das gesagt hat ... die Antwwort ist eigentlich ganz banal

das machen die Haie die haie so in dieser Saison und zwar schon die ganze Saison und auch nicht nur Zerressen oder Sulzer alle anderen Verteidiger auch. Es fällt halt nur auf wenn es schiefgeht und dajnn auch richtig heftig.

Eigentlich ist es sogar so das der erste Aufbaupass in den Slot einer der Hauptgründe ist wenn es bei den Haien läuft (und andersrum einer der Hauptgründe wenn es eben bescheiden läuft)

Warum machen die Haie das ?
Ganz einfach weil die meisten "schwächeren" Teams die Aussenbahnen mit 2 hängenden Stürmern zustellen damit die Haie nicht dort mit Schwung aus der Zone kommen. Das bedeutet aber auch das die Verteidiger maximal mit einem Forechecker zurechtkommen müssen und entweder den Querpass auf den anderen Verteidiger spielen können oder direkt den eigenen Mann in der Mitte offen haben. Ganz einfache Rechnung und wenn es klappt ein wunderbar einfacher und "schön" anzusehender flüssiger Aufbau. Aber wehe wenn die der Pass nicht kommt die Scheibe springt oder der Mann in der Mitte nicht da ist nicht aufpasst etc etc

Warum klappte das am Anfang der Saison so gut ?

Nun zum einen klappte es auch Anfang auch nicht immer ganz besonders nicht gegen die besseren Teams unter anderem auch deshalb weil die selber nach vorne spielen wollen und mehr Druck im Offensivdrittel ausüben. Zum anderen sind am Anfang der Saison alle Teams auch noch in der Findungsphase und da liegt das Augenmerk viel mehr darauf das eigene Spielsystem zu etablieren und zu verinnerlichen als darauf den Gegner im Vorfeld zu analysieren und sich auf die möglichen Fehlerquellen zu fokussieren. Und wenn ist das dann mehr eine spontane Erkenntnis die der gegnerische Coach hat oder auch nicht, weil er genug damit zu tun hat auf seinen eigenen Laden zu achten

Warum klappt das jetzt oder phasenweise nicht mehr so gut ?

Nun jedes Team hat jetzt gegen jeden schon einmal gespielt, die grossen Erkenntnisse was im eigenen Team geht und was nicht und wer mit wem kann hat man oder besser sollte man jetzt verinnerlicht haben. Jetzt geht man in die Spiele und nimmt sich die letzte Begegnung noch mal im Videoraum auseinander und voila da hat man dann die eine oder andere Idee was damals schiefgelaufen ist und wie man das ändern oder im Idealfall sogar ausnutzen kann. Und da kannst du dann ne Kiste Bier drauf wetten, Teams wie Ingolsstadt die im ersten Spiel ne peinliche Klatsche einstecken mussten machen das gründlicher als welche die entweder sowieso gut ausgesehen haben oder inzwischen ganz andere eigene Probleme haben weil die Verletzungsseuche grassiert.
Also guckt sich im Falle von Freitag der Ingolstädter Coach oder wer auch immer der Haupt-Videot ist das Spiel noch mal in allen Details und vielleicht sogar mehrfach an. Und hoppla da sieht man doch was.

Warum sind es gerade Zerressen und Sulzer die jetzt "auffällige" Fehlpässe spielen ?

Ich bin mir da nicht mal sicher das die beiden unbedingt mehr davon produzieren, wobei Sulzer die ganze Saison (auch wenn es gut gelaufen ist) immer mal einen oder 2 dieser Pässe dabei hatte, aber das gleiche kannst du über Mo, Ehrhoff und auch Eriksson auch sagen Potter trotz seiner wenigen Spiele hat dau auch schon einige Klopper produziert. Und Lalonde ist Lalonde --- der nimmt immer Risiko in seinen Aktionen
In Erinnerung bleiben solche Dinger natürlich wenn das Spiel bescheiden läuft oder gar verloren geht, bei nem 6-1 Sieg ist das definitiv anders, das verblasst meist schon bis zur nächsten Drittelpause.
Trotzdem wird es natürlich auch Gründe geben wieso im Moment Zerressen und Sulzer die negativ Auffälligen sind. Das kann man natürlich runterbrechen auf die sind nicht so gut wie der Rest oder vielleicht ist auch die Wahrheit eine leicht andere. Um die Pässe in die Mitte zu unterbinden muss das gegnerische Team entweder mehr Risiko gehen und mit 2 oder mehr Stürmern forechecken bzw der 3. den Slot abdecken, zum anderen haben Eriksson, Lalonde und Ehrhoff die läuferischen Fähigkeiten die Scheibe selber aus dem Drittel raus zu laufen, gerade Ehrhoff und Lalonde tun das regelmässig.
Jetzt ist natürlich die Frage ob die Gegner diese Fähigkeit nicht kontrollieren können oder ob man von vornherein die "Top 3" gar nicht so unter Druck setzt weil sonst hinten schnell eine Unterzahl entsteht wenn einer der 3 unterwegs ist.
Wahrscheinlich ist es so das man ganz gezielt nur bestimmte Situationen (vielleicht auch bestimmte Spieler) aggressiver unt er Druck setzt bzw sogar darauf spekuliert das die Scheibe in die Mitte geht.
Da sind natürlich Zerressen oder Sulzer aber auch Mo und Potter berechenbarer als die grossen 3.

Und voila schon hast du ein Szenario wo du mit einem kleinem Zupfer hier oder da abseits vom Spielgeschehen den einlaufenden Stürmer daran hinderst rechtzeitig da zu sein, bereit zu sein die Scheibe anzunehmen oder eben ganz gezielt darauf wartest das die Scheibe kommt und spekulierst.
Darf und muß man gar nicht immer machen aber so ne einfache Regel wie Zerressen oder Sulzer haben die Scheibe als Center spielen gerade Mulock oder Latta dann gehen wir drauf, ansonsten spielen wir es konservativ. Ganz einfache Sache und wenn du damit in nem Spiel 2-3 mal einen Turnover im gegnerischen Drittel am besten noch direkt vor dem Tor forcierst rechnet sich das ganze doch schon.

Das ist halt der Nachteil wenn man bestimmte Dinge immer wieder macht, es wäre doch naiv zu glauben das die anderen Teams so was nicht bemerken und ausschlachten.



Jetzt noch was kurz zum TW Szenario

Klar ist das Textbook Coaching bei einem 0-4 den Goalie zu wechseln.
Und Peters hat auch nen guten Einstand gehabt und ein paar gute Saves adhoc gemacht.
Andererseits Textbook hin oder her ist es auch eine Frage des Stils wie man das macht. Wenn man nen Wesslau nach gefühlten 50 Spielen in Folge mal pulled, dann braucht der kein Schulterklopfen so what.
Wenn man den Backup ne ganze Saison hat links liegenlassen und der als Füller ein paar Spiele nen guten Job gemacht hat, dann zeigt man dem an "sorry not your fault" so wie es zB die anderen Spieler getan haben ob man jetzt dafür ein Timeout opfert oder nicht ist egal, aber sich nen kleinen "symbolischen" Schulterklopfer abzuzwacken ist ja nun nicht zu viel verlangt.

Aber das ist ja das Problem mit Clouston, der ist ein totaler Technokrat, der arbeitet seine "Flipcharts" mit seinen Textbook Vorlagen ab und die Spieler sind lediglich Arbeitsmaterial.
Kann man gefühlskalt oder professionell nennen ganz wie es einem beliebt, aber beim Stichwort professionell erinnere ich mich an die Szene als Hospelt das OT Tor gegen die DEG geschossen hat.
Kölscher Junge im kölschen Verein ausgebildet mit Vater der den Klub mitgegründet hat freut sich das er im Derby gegen die DEG das entscheidende Tor gemacht und "entschuldigt" sich dafür vor laufenden Kameras weil das vielleicht nicht 100% Professionell war undden Gegner eventuell provoziert hat.

Wer sagt das das nicht "Professionell" ist ?
Weil man in Nordamerika angfeblich so was nicht macht ? (gemutmasst war es ja Ehrhoff)

Dazu sage ich nur

NICHT Professionell ist es das diese Mannschaft es nicht mal hinbekommt ein Spiel über 60 Minuten mit professioneller Einstellung zu bestreiten.

Nicht professionel ist das alle 2 Wochen ein Spiel dabei ist wo man "nicht bereit war" "der Gener es mehr wollte" oder ganz lapidar "man kann ja nicht immer gut spielen" --- wir kennen die Floskeln alle

Nicht professionell ist es auch die Vorunde wie letztes Jahr zur Findungsphase asuzurufen weil nur die Playoffs zählen

Nicht professionell ist es Spieler die zum Kader gehören gar nicht erst aufzustellen, nicht mitzunehmen obwohl Slots auf dem Spielbericht frei sind --- das heisst nicht das man jeden auch spielen lassen muß, aber die Option nicht zu nutzen im Fale einer Verletzung oder grossen Strafe ist einfach nur hirnrissig. Da könnte man sich im Umkehrschluss auch fragen warum setzt man nen Backup Goalie überhaupt auf die Bank, den setzt man ja in der Regel auch nicht ein

Nicht professionell ist es auch keine Verletzungen bzw deren Dauer mehr mehr bekannt zu geben, nur weil das in Nordamerika typischer Paranoia nicht gemacht wird. Hier in Europa ist das nicht so und wir müssen nicht jeden Scheiss nachmachen den die da drüben sich so ausdenken. Die schütten auch Tomatensaft in ihr Bier und trotzdem würde keiner hier auf die Idee kommen das nachzumachen

Und auch nicht professionell ist es die Vertragsdauer von Spieleren im jährlichen Wechsel nicht bekannt zu geben dann wieder doch und dann auf einmal wieder nicht mehr. Entweder das eine oder das andere aber nicht jedes Jahr ne neue leicht geänderte Regelung

In diesem Sinne

Die Spieler, Trainer und die ganze Organisation mögen sich zwar in ihrer "Glaskugel" Denke wie Profis oder Professionell fühlen.

Der ganze Auftritt inlusive aller Nebenschauplätze leicht zu umschreiben mit den Hashtags #Integration neuer Spieler #Suspendierung Spieler #Geschäftsführer und ihrer Demission #Konstanz ist alles andere als Professionell
Achtung dringend gesucht !
mein geliebter Eishockeyverein mit dem ich mich seit über 40 Jahren identifizieren kann ist vor ein paar Tagen verloren gegangen ! Sachdienliche Hinweise an jeden den es noch interessiert
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon LInsoDeTeh » So 22. Okt 2017, 08:57

Eine Sache möchte ich noch in Ergänzung zu harkonnon an Intersection richten:
Erstmal Danke für die Mühe, solch einen langen Post zu verfassen. Die Peters-Verpflichtung, da waren sich doch viele einig hier, war genau die richtige Entscheidung. Was willst du "als Kölner Haie", wie du so schön sagst, mit einem Backup hinter Dshunussow?

Wir brauchen, unabhängig von der derzeitigen Verletzung von Gustaf einfach zwei starke Torhüter. Die Dauerbelastung kann Gustaf unmöglich durchhalten. Zum Einen kann der sich jederzeit verletzen, wie man zur Zeit sieht, zum Anderen ist der Spielplan dieses Jahr wegen Olympia ziemlich tough. Wir werden praktisch ab sofort jede Woche drei Spiele haben. Da brauchst du zwei starke Torhüter, die man im Wechsel spielen lassen kann, insofern alles richtig gemacht mit Peters! Wie du ja selbst sagst, sind die Haie in einigen Punkten in den letzten Jahren etwas ins Hintertreffen geraten gegenüber 2-3 anderen Teams mit Meisterschaftsambitionen und die Torhüterposition war einer davon. Wenn Peters der Top-Torwart ist, wie erwartet wird (ja ich weiß, nicht von allen), dann alles richtig gemacht, Haie!
Ein Dshunussow war immer Backup, hat diesen Job gut gemacht und wird auch in Zukunft immer Backup bleiben, denn aufgrund der AL's kannst du Peters und Wesslau ja nicht beide aufstellen. Von daher mache ich mir auch um dessen weitere Einsätze keine Sorgen.

Ich finde es auch gut, einen Dshunussow zu feiern und verstehe nach 2 Tagen Foren und Nachrichtenblätter lesen auch die Intention der Pfiffe. Trotzdem hat doch am Freitag keiner darüber nachgedacht, wie die Pfiffe bei jemandem wie Peters ankommen. Ob Clouston die auf sich bezogen hat? Wohl kaum. Die Kausalkette war doch: Peters fährt aufs Eis -> Gellende Pfiffe, Gesänge nach Dshunussow, den er ersetzt hat. Wie kann er das nicht auf sich selbst beziehen? Der gute Mann weiß doch nicht, dass der KSTA vorher ein Anti-Kanadier-Feuer gelegt hat und der ungebildete Facebookpöbel auf den Zug sofort aufspringt. Der denkt doch, er wird ausgepfiffen. Und das ist auch meine Kritik. Heutzutage kehrt sich leider kein Schwein mehr darum, ob man mit seinen Handlungen oder Meinungsäußerungen andere Leute verletzt oder Schaden zufügt. Jeder denkt nur noch an sich selbst, die Anonymität im Internet tut ihr übriges dazu. Sein eigenes Handeln reflektiert keiner mehr und an andere denkt auch keiner mehr. Das ist sehr traurig, denn das war vor 15 Jahren noch nicht so, und letzten Freitag hat das Ausmaße angenommen, die ich nicht gutheißen kann. Ein Großteil unserer Nordkurve hat halt den geistigen Horizont eines typischen Facebook-Hassschreibers. Emotionen und Pfiffe sind wichtig für unseren Sport, ja, aber auch die müssen so platziert werden, dass sie unmissverständlich sind und auch ein Herr Clouston sich angesprochen fühlt und nicht der Herr Peters. Die Pfiffe am Freitag waren genauso unüberlegt wie die Auswechslung selbst.

Ich freue mich jedenfalls auf Peters Debüt, das er hoffentlich heute über 60 Minuten gibt und hoffe, dass er die volle Unterstützung -auch aus der Nordkurve- erhält, denn er ist unser Goalie, unser Spieler, unser Teammitglied und wird alles geben und tolle Saves machen, da bin ich mir sicher.
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon Marty Murray » So 22. Okt 2017, 11:53

LInsoDeTeh hat geschrieben: Ich freue mich jedenfalls auf Peters Debüt, das er hoffentlich heute über 60 Minuten gibt und hoffe, dass er die volle Unterstützung -auch aus der Nordkurve- erhält, denn er ist unser Goalie, unser Spieler, unser Teammitglied und wird alles geben und tolle Saves machen, da bin ich mir sicher.
Frommer Wunsch, hoffe ich auch.

Aber der Pavianfelsen ist nicht mehr zu stoppen.

"Die Kanadier klauen unsere Jobs" in der 17/18 Version läuft und hat wieder voll gezündet.
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon LInsoDeTeh » So 22. Okt 2017, 16:35

Diesbezüglich heute keinerlei Einwände :-)
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon IceDragon67 » Mo 23. Okt 2017, 04:27

Gegenfrage: Wieso erwartest du Emotionen, wenn man vorher bitteschön nachdenken soll wie das bei anderen ankommt? Absolut unmöglich und lächerlich!

Man kann sich auch einmal unvoreingenommen mit den Fankulturen beschäftigen, dann würde man nicht permanent alles falsch verstehen. In diesem Fall aber wenigstens zwei Tage später zurückgerudert.

Permanentes Ultra-Gebashe scheint hier aber auch völlig normal und akzeptiert zu sein. Mit allen Fingern posaunend auf eine Gruppe zeigen, es aber selbst keinen Meter besser machen. Fast würde ich schreiben, dass ich unendlich neidisch bin, nicht so ein toller Mensch zu sein, wie manche sich hier darstellen. Wäre aber definitiv zuviel der Ironie!!!

Vielleicht wäre ein vernünftiges Miteinander dem permanenten Gegeneinander vorzuziehen. Aber ich erspare mir das jetzt mal.
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Re: 14. Spieltag: Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Beitragvon MeisterYoda » Mo 23. Okt 2017, 10:20

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Einfach nur "Danke" für deinen Post!
millencolin hat geschrieben:
Sa 21. Okt 2017, 09:19
Quatsch, dass siehst du völlig falsch, wie kann man das nur nicht verstehen. Die Pfiffe gingen gegen Clouston, weil.... einfach weil er Trainer ist und der ist eben der Feind, ebenso die GF! Alle doof, wir sympathisieren und solidarisieren uns lieber mit einem Backup der kaum Spiele für uns gewonnen hat. Einfach weil das so cool ist. Gegen das Establishment. Clouston raus... richtig so! Wir dominieren die Liga nicht nach Belieben und haben 8 Punkte aus den letzten 3 Spielen geholt. 5. Platz, den Anschluss nach oben noch nicht ganz verloren. Da sollte der Kopf vom Trainer schon mal rollen.

Aber das ist ja noch komplexer. Dieser dreckige Kanadier der uns jetzt Unsummen kostet nimmt einem Weitzman jetzt die Eiszeit, sorry, Bankzeit weg. Außerdem nehmen wir dem so die Chance den Kampf um die Torwartposition bei den Lions einfach auszusitzen. Man stelle sich vor der Junge Goalie könnte wieder in Frankfurt mit Training und Eiszeit auf seinen Kollegen Proske und Jaeger aufholen... Pfui!

Dass der kölsche Pitter nicht den Peters auspfeifft hat der sicher verstanden... nicht!
Die Kölner Fanbase ist wirklich eine der schlimmsten. Ja, die 3 Siege von Daniar haben Spaß gemacht. Dafür musste sich das Team zusammen reißen, hinten die Rebounds gut klären und eine solide Manndeckung / Schlägerkontrolle des Gegner abliefern. Hat man gestern nicht getan. Ein Sulzer bei dem einen Tor wie ein Kleinschüler völlig falsch gestanden, nicht mal ansatzweise versucht den Schuss zu blocken... Dieses Spiel hat ein DD nicht verloren, und es wären noch weitere Niederlagen gekommen.

In einem alternativen Universum mit dem Trainergespann was die Fans wollen hätte man DD weiter spielen lassen, Peters nicht verfplichtet und Weitzmann auf der Bank geparkt. Wenn DD dann aber die Spiele nicht gewinnt, mal ein paar Weiche kassiert, zu unmöglichen Zeiten, dann kippt die Stimmung auch wieder!

We don´t play this Game too lose war mal die Ansage, From Hero to Zero würde eher passen. Zumindest bei den Fans. 3-4 gute Saves, 6 punkte, ggf ein Shutout und die Leute wollen das Peters die Ehrenrunde macht....
Einen Lalonde würde ich nach gestern benchen! Diese Aussage dass man Ingolstadt 6:1 geschlagen hat und man weiß wie das geht, die 2:0 führung doof sein ! WOW!!!! Es hätte nieman mehr Modell stehen können für das Problem was dieses Team hat. Da reichen zwei gute Siege und man denkt wieder man ist der größte Hai im kleinen Teich.

Warum CCC in der Kritik steht ist doch auch wieder so ein emotionales Ding. Das Märchen mit der nicht vorhandene Jugendförderung (die auch unter Krupp und co. kaum stattfand), sein von der Presse angedichtetes Problem mit deutschen und dass er Kanadier bevorzugt. Und der Fan frisst es!
Dass er das Team nicht eingestellt bekommt, das er Taktisch ein System spielt was berechenbar ist und sich in den Dritteln nicht ändert. dass Auszeiten ignoriert werden, das sieht der Pöbel nicht. Vor allem nicht der Gesangverein in der Nord. Man springt voll auf die Presse auf, die man sonst verteufelt, und lässt sich für die Hetzte instrumentalisieren. Weil über solche Augenscheinlichen und schwer nachweißbaren Dinge argumentiert die Presse ja seit Jahren, für mehr sportlichen Hintergrund reicht es selten.

Meisterschaft in Köln? Never! Dafür braucht man einen Top Trainer, das sieht man an Jackson, an Ward. Da maschiert das Team. Und so jemand würde sich doch in Köln nich die Hände schmutzig machen. Der Trainerstuhl wurd in Köln nie ausgetauscht, das ist immer der an drei Beinen angesägte Stuhl, wo an einem Bein die Presse sägt, die Fans da gerne helfen und am dritten Bein sägt gerne man das Team selber. Dann kommt ein neuer Trainer, wie immer ein Messias, jemand der jetzt ALLES anders macht. Und wenn die Sägeblätter wieder scharf sind gehts wieder gezielt an die Stuhlbeine!
Ich bin kein Fan von CCC, zu eindimensional, zu Ideenlos. Niemand der ein Team gut eingestellt bekommt. Aber raus werfen? Vertrag auslaufen lassen, JA! Aber jetzt, und vor allem wegen einem BackUp der eh hier selten die Kohlen aus dem Feuer holen konnte... Nein! Einfach Nein!

Ich freue mich auch schon auf morgen. Wenn Peters Starter ist fangen wir mit Daniar Gesängen an. Da fühlt sich der Pöbel dann total stark. Diese Fanbase ist über die Jahre wirklich so armselig geworden und hat sich diversen Schreiberlingen so schön angepasst, dass ich es nicht mehr vermisse ein Trikot zu tragen. Es geht doch schon lange nicht mehr um Eishockey, um Sport. Es geht nur noch um Stereozypen (Held oder Assi), Sympathien die man verteilt wie die Bachelorette die Rosen und dass man seinem Ärger mal Luft machen kann. Für viele ist das nur noch eine Daylisoap, aber kein Sport. Wo es um Leistung geht, wo Cuts dazu gehören und man auch mal auf weite Sicht besser planen muss. 60min Dauergesang wo man gerade beim Derby im ersten Drittel Körperbetont spielt, viele Checks, viele Konter. Und die Halle so „lalalalalalala“
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