Zuschauerschwund/DEL-Modus

Über den Tellerrand: Wie schaut es bei unseren Konkurrenten aus?

Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon michael » Mo 10. Nov 2008, 19:19

wer entscheidet den welches team in einer 12er gruppe rausfliegt?

das problem ist einfach diese ewige modusänderung.

16teams, doppelrunde, playoffs nur in best of five, teams 9-16 spielen um den abstieg in einer playoffrunde nur halt umgekehrt.

so hat man auch den spielplan reduziert.
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon Soucer » Mo 10. Nov 2008, 20:16

michael hat geschrieben:16teams, doppelrunde, playoffs nur in best of five, teams 9-16 spielen um den abstieg in einer playoffrunde nur halt umgekehrt.

so hat man auch den spielplan reduziert.
Hmmh macht 60 Vorrundenspiele, also 8 mehr als diese Saison, aber nur 2 mögliche PO Spiele weg (+ PrePlayOffs)... Aber dafür würden alle Teams eine Postseason spielen, ergo mehr Spiele. Zumal ich es total übertrieben finde, dass der 9. bzw. 10. noch PlayDowns spielen muss.... Außerdem ist der Best-Of-5 Modus meiner Meinung nach sehr schlecht...

Insgesamt: Der schlechteste Vorschlag überhaupt...
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon Poschi » Mo 10. Nov 2008, 21:11

Ich denke Michael meinte mit der Doppelrunde eher 1 x Heim; 1 x Auswärts - wären also nur 30 Spiele.
Trotzdem finde ich das auch nicht die beste Idee.

Auf- und Abstieg muss wieder her, das ist klar - aber es muss nicht sein, das der 9. oder 10. um einen möglichen Abstieg spielt.
Ich persönlich finde Play-Downs oder Relegationsspiele wie sie ja auch genannt werden sowieso eher dumm, da sie dem 1.-Ligisten eigendlich immer einen Vorteil einräumen.

Meiner Meinung nach sollten die letzten beiden Teams direkt absteigen und durch die ersten beiden der 2. Liga ausgetauscht werden.
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon BASTARD57 » Di 11. Nov 2008, 09:29

Tatanka hat geschrieben:Leider ist diese Meinung unter deutschen Eishockeyfans weit verbreitet und zeigt ebenfalls auf, daß sich viele sogenannte "Hardcore-Fans" überhaupt nicht der Strukturen und Zusammenhänge im deutschen Eishockey bewußt sind.
Da wird oft nur dummes Geschwätz abgeliefert und mit Argumenten gehandelt, die in der Sache nicht mal korrekt sind.
Wer glaubt, daß der ISS-Dome schuld an den niedrigen Zuschauerzahlen der DEG ist, der kennt sich einfach nicht aus und ignoriert, daß der Niedergang schon viel früher begonnen hat. Ein einfacher Blick auf die Zuschauerzahlen der letzten Brehmstrassenjahre hätte gereicht.
Aber was will man auch von Fans verlangen, die Banner mit "Mafia DEL" aufhängen und dabei nicht realisieren, daß ihr eigener Club Teil der "Mafia" ist. ;)

der zuschauerschwund in den arenen ist nunmal grösser als in anderen hallen... (is ja auch klar, mit einem schwund wie in HH die meisten hallen ja komplett leer... das es dafür verschiedene gründe gibt is auch klar...
wie an andere stelle schon erwähnt, war in HH z.b. abzusehen, dass die zaheln sinken, wenn erstmal jeder die arena gesehn hat... den eventies fehlt nach 100 heimspielen halt das event... in köln wird´s mit den zahlen schon wieder aufwärts gehen, genauso wie in der tabelle... (erfolgsverwöhntes pack ;) ) nach düsseldorf is man wegen der stimmung, aber wenn da jetzt (nach augen- und ohrenzeugenberichten, war noch ned da, mag halt keine mufus) stimmung wie beim vfl-wolfsburg is, machts da auch keinen spass mehr... in der tui wurden die wedemarker ja nie richtig angenommen... die indianer hatten diese saison (bei zeitgleichem spiel) sogar schon mal mehr zuschauer... (also pferdeturm del-tauglich umbauen, lizenzen tauschen! :twisted: )

und wenn ich nu von eichin lese "wir kämpfen mit kleinem etat ums überleben" dann denk ich mir, er wünschte sich sicher ne billigere halle...

aber wir schweifen leicht vom thema ab...
wie wär´s mit ner umfrage?
jeder der meint er hätte einen guten vorschlag postet den... und dann könnte man sehen wie der ankommt...
wobei man da reine wunschmodi (bei mir halt die 20er ligen) und halt modi, die eine realistische chance haben (da steht meiner ja auch weiter oben) trennen muss...
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon René » Di 11. Nov 2008, 10:46

BASTARD57 hat geschrieben:und wenn ich nu von eichin lese "wir kämpfen mit kleinem etat ums überleben" dann denk ich mir, er wünschte sich sicher ne billigere halle.
Eichin wünscht sich vielleicht eine billigere, sicher aber keine drastisch kleinere Halle, weil mit einer solchen und noch weniger Zuschauern die Sponsoren der Haie nicht zu halten wären und die Haie über den Jordan gehen würden. Richtig große Sponsoren gehen entweder über lokale Connections (Metro, Skoda, Sap, Tui) oder Masse. Masse zeigt sich durch einen hohen Schnitt in der Halle, vor allem aber durch die ach so doll berechneten Quoten.

Es ist schlichtweg ein Skandal, dass die ARD lieber eine 3. Fußball-Liga, mit Teams, die einem Schnitt von knapp 1000 Zuschaern aufweisen, gegenüber den Randsportarten bevorzugt.

Im Übrigen haben wir dieses Mal einen der seltenen Fälle, dass seine polternde, aber wohl überlegte Schelte über die Boulevard-Presse nicht von der Masse (der Eishockeyfans) aufgegriffen und breit diskutiert wurde. Vielleicht muss er da noch mal nachsetzen. ;D
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon Tatanka » Di 11. Nov 2008, 10:51

Poschi hat geschrieben:...
Ich persönlich finde Play-Downs oder Relegationsspiele wie sie ja auch genannt werden sowieso eher dumm, da sie dem 1.-Ligisten eigendlich immer einen Vorteil einräumen...
Wenn z.B. in einer DEL1 und 2 die selben Lizenzregeln bestehen (A-Lizenzen, Ü und U 23-Regel), sehe ich da keine Probleme. In Schweden klappt das ja auch. ;)
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon Soucer » Di 11. Nov 2008, 17:42

Tatanka hat geschrieben:
Poschi hat geschrieben:...
Ich persönlich finde Play-Downs oder Relegationsspiele wie sie ja auch genannt werden sowieso eher dumm, da sie dem 1.-Ligisten eigendlich immer einen Vorteil einräumen...
Wenn z.B. in einer DEL1 und 2 die selben Lizenzregeln bestehen (A-Lizenzen, Ü und U 23-Regel), sehe ich da keine Probleme. In Schweden klappt das ja auch. ;)
Naja, das verlgeichst du aber Äpfel mit Birnen! In Schweden gibt es doch viel mehr Einheimische Spieler als hier... Hier in Deutschland haben wir viel mehr Ausländer. Zwar ist die Reduzierung im Gange, aber es dauert noch was, bis wir auf einem idealen Wert sind. Also müsste mann die A-Lizenzen für die 2. Liga (bzw. DEL 2) erhöhen - und das wäre ja mal eine Aktion, die genau gegen das wäre, was man versucht zu erreichen. Denn wenn schon in der 2. Liga viele B bis C Ausländer spielen, (also an der Qualität der Liga gemessen!) dann schaufelt man sich nur noch schneller das eigene Grab!

Wenn der Modus mit DEL 1 & DEL 2 ausgearbeitet wäre und man eine oredentliche Regelung der A-Lizenzen hat, dann kann man darüber reden, aber im Moment: no way!
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon Poschi » Di 11. Nov 2008, 18:25

@Tatanka

ich meinte mit dem Vorteil, das der 1.Ligist erst noch mal spielen muss bevor er wirklich absteigt. Die Lizenzen lasse ich mal völlig außen vor, das die auf gleichem Niveau sein müssen, habe ich eigendlich vorrausgesetzt.

Aber Play-Downs habe für mich immer den fahlen Beigeschmack nach dem Motto: Geben wir den Jungs doch noch ein Change und noch eine Change und noch eine bis sie es doch irgendwie schaffen drin zu bleiben.

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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon michael » Di 11. Nov 2008, 19:11

Poschi hat geschrieben:Ich denke Michael meinte mit der Doppelrunde eher 1 x Heim; 1 x Auswärts - wären also nur 30 Spiele.
Trotzdem finde ich das auch nicht die beste Idee.

Auf- und Abstieg muss wieder her, das ist klar - aber es muss nicht sein, das der 9. oder 10. um einen möglichen Abstieg spielt.
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genau das meine ich mit der doppelrunde.
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon BASTARD57 » Mi 12. Nov 2008, 08:22

michael hat geschrieben: genau das meine ich mit der doppelrunde.
des nennt sich aber einfachrunde...
weil: je ein heimspiel gegen jeden gegner...

Soucer hat geschrieben: Naja, das verlgeichst du aber Äpfel mit Birnen! In Schweden gibt es doch viel mehr Einheimische Spieler als hier... Hier in Deutschland haben wir viel mehr Ausländer. Zwar ist die Reduzierung im Gange, aber es dauert noch was, bis wir auf einem idealen Wert sind. Also müsste mann die A-Lizenzen für die 2. Liga (bzw. DEL 2) erhöhen - und das wäre ja mal eine Aktion, die genau gegen das wäre, was man versucht zu erreichen. Denn wenn schon in der 2. Liga viele B bis C Ausländer spielen, (also an der Qualität der Liga gemessen!) dann schaufelt man sich nur noch schneller das eigene Grab!

Wenn der Modus mit DEL 1 & DEL 2 ausgearbeitet wäre und man eine oredentliche Regelung der A-Lizenzen hat, dann kann man darüber reden, aber im Moment: no way!
ich denke in der del sind wir beim idealen wert...
weniger ausländer bedeutet (neben den steigenden kosten für deutsche spieler) auch, dass sich die del-teams logischerweise in der zweiten liga bedienen... was die quaität da sinken lässt... die chance in einer relegation aufzusteigen würde also nicht wirklich steigen...

Poschi hat geschrieben:@Tatanka

ich meinte mit dem Vorteil, das der 1.Ligist erst noch mal spielen muss bevor er wirklich absteigt. Die Lizenzen lasse ich mal völlig außen vor, das die auf gleichem Niveau sein müssen, habe ich eigendlich vorrausgesetzt.

Aber Play-Downs habe für mich immer den fahlen Beigeschmack nach dem Motto: Geben wir den Jungs doch noch ein Change und noch eine Change und noch eine bis sie es doch irgendwie schaffen drin zu bleiben.

Letzter Platz DEL -> runter
Erster 2. Liga -> rauf
und eine relegation halte ich für unumgehbar, weil es für einen direkten abstieg keine (ausreichende) mehrheit geben wird... (und für die relegation braucht man play-downs oder eine abstiegsrunde, da der del-relegationist sonst lange vor dem zweitligameister feststeht)
genauso wie für eine verkleinerung der liga...
das ist die schattenseite der selbstverwaltung...

uns fallen sicher 12.000.000 modusveränderungen ein, die wir gut finden... oder zumindest besser als den jetzigen...
aber es ist nunmal so, dass sowohl del, als auch esbg selbwstverwaltet sind... einschneidende veränderungen wird es daher nicht geben...
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon René » Mi 12. Nov 2008, 17:37

Die Liga werde von kleinen Mannschaften regiert, erklärte Manager Marcus Kuhl von DEL-Rekordmeister Adler Mannheim. "Das ist so, als würde der VfL Bochum die Fußball-Bundesliga regieren, und Bayern München hätte nichts zu sagen. Wir leben in einer völlig verdrehten Welt. Solange wir auf die Kleinen hören, entwickeln wir unser Produkt nicht weiter", sagte Kuhl.

http://www.spox.com/de/sport/eishockey/ ... r-DEL.html
Genau. Das ist doch Irrsinn. Wir brauchen eine saubere Liga. Mit 12 Mannschaften statt 16. Jeder spielt viermal gegen jeden. Der Letzte steigt ab. Fertig. Das wäre ideal. Und dann darf jeder Verein maximal acht Ausländer haben und alles wäre ideal.

http://www.sportbild.de/sportbild/gener ... 00000.html

Ich hatte ja schon mal Bezug genommen auf das Augsburger-Forum. War gerade noch mal da und muss mich arg zurückhalten, den Verblendeten da ihre Worte nicht um die Ohren zu semmeln. Wenn noch mal einer sehen will, wie Eichins Ideen ad absurdum geführt und bis ins Lächerlichste verdreht und ausgelegt werden, kann ja mal einen Blick hier rein werfen -> http://www.aev-forum.de/del-news-f61/de ... eite8.html

:x
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon Poschi » Mi 12. Nov 2008, 20:57

Hallo Rene,

jetzt mal ehrlich, was den Kommentar mit den zu großen Arenen angeht, hat der Junge doch vollkommen Recht.
Oder denkst du wirklich das Vereine wie Haie, DEG, Eisbären etc. einen so großen Stammpool an Fans haben, dass sie eine solche Arena regelmäßig so voll bekommen, das die laufenden Kosten gedeckt werden? Ich denke das jedenfalls nicht!

Was den Zuschauerschwund bei den Haien betrifft, denke ich, dass es so viele Faktoren gibt,
das man nicht einfach sagen kann: So, daran liegt das jetzt.
Da ist meiner Meinung nach zum:
1) der unglückliche Modus mit vielen Spielen in der Woche bei immer längeren Arbeitszeiten
2) die immer weiter steigenden Ticketpreise
3) das Überangebot von Spielen durch zu viele Mannschaften
4) der schlechte Saisonauftakt

Aber die großen Arenen tragen mit Sicherheit auch ihren Teil dazu bei - wo gehtst du lieber hin? In eine halbleere Arena oder in eine volle kleinere Halle mit super Stimmung?
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon René » Mi 12. Nov 2008, 22:09

Poschi hat geschrieben:Hallo Rene,

jetzt mal ehrlich, was den Kommentar mit den zu großen Arenen angeht, hat der Junge doch vollkommen Recht.
Oder denkst du wirklich das Vereine wie Haie, DEG, Eisbären etc. einen so großen Stammpool an Fans haben, dass sie eine solche Arena regelmäßig so voll bekommen, das die laufenden Kosten gedeckt werden? Ich denke das jedenfalls nicht!
Nein, er hat schlichtweg nicht recht.

Ich gehe davon aus, dass du den restlichen Thread nicht gelesen hast, da wurde genau dies bereits angesprochen. Deiner Rechnung nach dürfte kein einziger Fußball-Verein überleben, denn mit ihren Zuschauereinnahmen kriegen sie nicht einmal die Kaderkosten gedeckt.

Und nu?
Aber die großen Arenen tragen mit Sicherheit auch ihren Teil dazu bei - wo gehtst du lieber hin? In eine halbleere Arena oder in eine volle kleinere Halle mit super Stimmung?
Du beziehst dich in diesem Fall auf keine gegebene Situation. Meine Gegenfrage lautet dahingehend: Warum finden sich mehr Menschen in einer halbleeren Arena ein (Haie 10.500 in einer 18.500 Halle), als in einer halbleeren kleineren Halle (Augsburg 3500 in einer 7.500 Halle)? Warum ist es positiver zu bewerten, wenn ein Verein mit kleinerer Halle, welcher in den vergangenen Spielzeiten einen Niedergang der Zuschauerzahlen hinnehmen musste und nur langsam davon erholt, auf einem geringen Zuschauerschnitt verharrt, als wenn ein anderer Verein nach jahrelang konstant hohem Niveau erstmal seit 10 Jahren drastische (10%) Zuschauereinbußen verzeichnet und auf konkrete Probleme aufmerksam macht?

Als ob es Augsburg nicht auch helfen würde, wenn die Ideen Eichins/Krupps/Zachs/Kühnhackls/Pauels/Kuhls/Schmellenkamps umgesetzt würden...
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon BASTARD57 » Do 13. Nov 2008, 08:27

René hat geschrieben:
Du beziehst dich in diesem Fall auf keine gegebene Situation. Meine Gegenfrage lautet dahingehend: Warum finden sich mehr Menschen in einer halbleeren Arena ein (Haie 10.500 in einer 18.500 Halle), als in einer halbleeren kleineren Halle (Augsburg 3500 in einer 7.500 Halle)? Warum ist es positiver zu bewerten, wenn ein Verein mit kleinerer Halle, welcher in den vergangenen Spielzeiten einen Niedergang der Zuschauerzahlen hinnehmen musste und nur langsam davon erholt, auf einem geringen Zuschauerschnitt verharrt, als wenn ein anderer Verein nach jahrelang konstant hohem Niveau erstmal seit 10 Jahren drastische (10%) Zuschauereinbußen verzeichnet und auf konkrete Probleme aufmerksam macht?

Als ob es Augsburg nicht auch helfen würde, wenn die Ideen Eichins/Krupps/Zachs/Kühnhackls/Pauels/Kuhls/Schmellenkamps umgesetzt würden...
1.000.000 einwohner...
260.000 einwohner...
kann die miete aus zuschauereinnahmen bezahlen...
kann die miete nicht aus zuschauereinnahmen bezahlen...

in köln lässt sich der derzeitige zuschauerschwund auf den brutal schlechten start schieben...

ganz bestimmt nicht... die zuschauer in augsburg würde sicher in die zweite liga mitgehn... bei den sponsoren sieht das eher schlecht aus... von den vier "abstiegskandidaten" bei einer 12er-liga geb ich höchstens straubing ne überlebenschance... (mal abgesehen davon, dass der derzeitige kooperationsvertrag einen rückzug in die zweite liga gar nicht vorsieht) in der zweiten liga sähe es nicht anders aus.. müssten da doch teams weichen um platz für die del-teams zu schaffen...

fakt ist doch, dass die teams mit den grossen arenen, die ja alles besser machen sollten, am meisten über den zuschauerrückgang stöhnen... und das wo doch eigentlich jeder vorraussehen konnte, dass die zuschauerzahlen in den arenen sinken würden.... nur über das "wann" konnte man sich streiten... einzig berlin traue ich (schon allein auf grund der einwohnerzahl) eine dauerhaft gute auslastung zu...

eichin will die 12er liaga doch nicht, weil er diesen modus für attraktiver hält, er will nur die mietkosten senken... :roll:
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon René » Do 13. Nov 2008, 08:36

And still counting...
gebracht außer künstlich gepushten Zuschauerzahlen haben diese Arenen sportlich und wirtschaftlich den Klubs nichts. Das was sie an Mehrzuschauer haben, geht mindestens und zwar wirklich mindestens für die Mehrkosten der Arenenmiete drauf. Allerdings fand ein Wandel bei der Klientel statt. Weg von leidensfähigen und trotzdem mal treuen Fans zu erfolgsorientiertem Event-Publikum. Dieses lässt sich halt nicht so leicht bei Mißerfolg, langweiligen Gegnern und ungünstigen Spielzeiten motivieren.

http://www.aev-forum.de/del-news-f61/de ... post759648
Der nächste BS-Kommentar im AEV-Forum. Es ist meiner Meinung nach verblendet zu glauben, die Haie hätten Sponsoren wie Toyota etc. auch, wenn sie noch in einer renovierten Lente vor 4000 Leuten spielen würden. Die Einführung des Auris in Deutschland in der Lente? Ja, ist klar, hätte bestimmt einen besonderen Reiz für Toyota gehabt. :lol:

Was die Wahrheit ist: Der Umzug in die Arena hat die Fanbasis der Haie exorbitant und nachhaltig vergrößert, was alleine an der Verdreifachung der Dauerkartenzahlen abzulesen ist - aber nicht nur da. Selbst in absoluten Krisenzeiten wie im Moment strömen noch mehr Fans in die Halle, als dies bei 3/4 der anderen DEL-Vereinen auf dem Höhepunkt des Erfolges der Fall ist - und das sind dann Katastrophen-Eventis oder was?! :lol: Der Umzug in die Arena hat neue, große Sponsoren angelockt. Der Umzug hat die Haie wirtschaftlich auf ein neues Niveau gehievt - man braucht ja nur mal den groben Spieleretat anzugucken und vergleichen - mit dem der Haie von unmittelbar vor dem Umzug und auch gerne mit Augsburg heute. Der Umzug hat die Haie zudem noch auf ein ganz neues, professionelleres Niveau gehoben: Was die Verwaltung angeht, was Merchandising angeht, was die Nachwuchsarbeit angeht (Wo trainiert eigentlich Augsburgs DNL-Team? In deren eigener Trainingshalle? Und wie wird die eigentlich finanziert? Ja, genau!).

Es geht mir wirklich an die Nerven, wenn Fans von Teams, die seit Jahren wirtschaftlich und sportlich nichts auf die Reihe kriegen, so tun, als ob alles was bei ihnen passiert golden glänzt, nur weil die Talsohle, in der sich diese Teams befinden, nicht noch weiter unterschritten wird. Und wenn dann auch noch offensichtliche Missstände der Liga abgewatscht werden, weil im beschaulichen Augsburg die Probleme in der Vergangenheit zwar prozentual gesehen gleich stark ausgeschlagen sind (numerisch ist bei uns dieser Prozentsatz halt entsprechend höher), im Moment aber schön verdrängt werden können, dann sollte man sich wenigstens mal ansatzweise damit beschäftigen, was Eichin so sagt, statt alles direkt mit der 0815-unreflektierten "Eichin will bestimmt Augsburg aus der Liga haben und darum muss ich alles was er sagt ohne drüber nachzudenken schlecht finden" Nummer zu kommen.
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon René » Do 13. Nov 2008, 09:18

BASTARD57 hat geschrieben:
René hat geschrieben:
Du beziehst dich in diesem Fall auf keine gegebene Situation. Meine Gegenfrage lautet dahingehend: Warum finden sich mehr Menschen in einer halbleeren Arena ein (Haie 10.500 in einer 18.500 Halle), als in einer halbleeren kleineren Halle (Augsburg 3500 in einer 7.500 Halle)? Warum ist es positiver zu bewerten, wenn ein Verein mit kleinerer Halle, welcher in den vergangenen Spielzeiten einen Niedergang der Zuschauerzahlen hinnehmen musste und nur langsam davon erholt, auf einem geringen Zuschauerschnitt verharrt, als wenn ein anderer Verein nach jahrelang konstant hohem Niveau erstmal seit 10 Jahren drastische (10%) Zuschauereinbußen verzeichnet und auf konkrete Probleme aufmerksam macht?

Als ob es Augsburg nicht auch helfen würde, wenn die Ideen Eichins/Krupps/Zachs/Kühnhackls/Pauels/Kuhls/Schmellenkamps umgesetzt würden...
1.000.000 einwohner...
260.000 einwohner...
kann die miete aus zuschauereinnahmen bezahlen...
kann die miete nicht aus zuschauereinnahmen bezahlen...

in köln lässt sich der derzeitige zuschauerschwund auf den brutal schlechten start schieben...

ganz bestimmt nicht... die zuschauer in augsburg würde sicher in die zweite liga mitgehn... bei den sponsoren sieht das eher schlecht aus... von den vier "abstiegskandidaten" bei einer 12er-liga geb ich höchstens straubing ne überlebenschance... (mal abgesehen davon, dass der derzeitige kooperationsvertrag einen rückzug in die zweite liga gar nicht vorsieht) in der zweiten liga sähe es nicht anders aus.. müssten da doch teams weichen um platz für die del-teams zu schaffen...

fakt ist doch, dass die teams mit den grossen arenen, die ja alles besser machen sollten, am meisten über den zuschauerrückgang stöhnen... und das wo doch eigentlich jeder vorraussehen konnte, dass die zuschauerzahlen in den arenen sinken würden.... nur über das "wann" konnte man sich streiten... einzig berlin traue ich (schon allein auf grund der einwohnerzahl) eine dauerhaft gute auslastung zu...

eichin will die 12er liaga doch nicht, weil er diesen modus für attraktiver hält, er will nur die mietkosten senken... :roll:
Mit Einwohnerzahlen muss in Köln niemand antanzen. Köln ist 99,9% in FC-Hand. Die Haie rekrutieren ihre Fans gemeinsam mit den Köln 99ers, Fortuna Köln, dem VFL Gummersbach, Rot Weiss Köln, Bayer Leverkusen, Bonner SC, Telekom Baskets Bonn etc aus dem restlichen Prozent hier in Köln und den direkt umliegenden Gebieten (Bonn/Lev/Berg. Gladb.). In Augsburg gibt es was? Den FC Augsburg? Wow!

Die nachfolgende Frage wäre, was genau es den Augsburgern nutzt, dass sie ihre Miete aus den Zuschauereinnahmen einer halb gefüllten Halle gezahlt kriegen, wenn sie darüber hinaus mit ihrer Fanbasis und Spielstätte für Sponsoren so unattraktiv sind, dass sie keine großartigen Sponsoren an Land gezogen bekommen und Jahr für Jahr am Konkurs hängen? Wobei ich auch zu bedenken geben möchte, dass niemand von uns hier etwas genaueres weiss - es sei denn, er vertraut auf Schätzungen der Eishockeynews/Bild/Express.

Abgerechnet wird auch nicht mitten drin, sondern am Ende. Wenn die Eintrittsgelder da sind. Wenn die Sponsorengelder da sind. Wenn die Fernsehgelder da sind. Wenn die Merchandisingerlöse da sind. Wenn die Ablösezahlungen für Spieler die in die KHL/NHL wechseln da sind. Wenn die Einnahmen aus der Verpachtung der Eisfläche der zweiten Eishalle da sind. Wenn die Einnahmen aus der Verpachtung der Fankneipe da sind. Wenn ich auch auf das Geld gucke, was ggf. der Mäzen dazugibt, weil er die Haie so liebt wie ein jeder andere treue Fan unter uns, weil die Haie das sind, was sie sind und da spielen, wo sie spielen. Und wenn ich dann auf den Etat gucke, sehe ich, dass die Haie erfolgreicher fahren, als die Augsburger. Wenigstens jammern die Haie nicht seit Jahren über einen drohenden Konkurs, sondern weisen frühzeitig auf Probleme hin.

Und natürlich würde einer 12er Liga auch Augsburg helfen, sofern sie sich einem sportlichen Wettkampf stellen möchten. Es sei denn, das Augsburger Publikum hat in der überwiegenden Mehrheit a) genug Zeit und Geld, um zu jedem Heimspiel zu kommen. Wenn dies der Fall ist - schön für die reichen Bewohner Augsburgs. Warum kaufen sie denn dann nur so wenig Dauerkarten? Oder würde ein Heimspieltag pro Woche am Wochenende nicht die Besucher an einem Tag bündeln und so zu einem höheren Zuschauerschnitt führen? Und b): Bemerkenswert, dass die Augsburger ein Publikum haben, das kommt, um das eigene Team zu sehen und sich nicht um Tabellen etc. schert. Wer braucht schon einen Auf- und Abstieg? Interessant ist es doch erst, wenn es um nichts mehr geht und das Team befreit aufspielen kann. Spannung? Wettkampf? Braucht kein Mensch. Ist in Deutschland auch gar nicht zu vertreten, so eine Tabelle in der sportliche Anreize gesetzt werden.

Die These, dass Teams in der zweiten Liga nicht mehr bestehen können, haben Kassel und Wolfsburg eindrucksvoll widerlegt. Will man jetzt das Beispiel Wolfsburg aus bekannten Gründen ausklammern, so zeigt sich doch, dass ein Spitzenteam in der zweiten Liga mindestens genauso lockt, wie ein Dauerverlierer in der ersten Liga. Wenigstens, was die Zuschauerzahlen angeht. Und da die ja, wie du oben ausgeführt hast, das wesentliche Argument zu sein scheinen, dürfte es den Absteigern in der zweiten Liga besser gehen als in der ersten. ;) Aber auch abseits von solchen Ausführungen: Wenn ein Anreiz (Aufstieg) gegeben ist und sich dazu ungewohnte sportliche Dominanz mischt, glaube ich auch an Sponsorengelder.

Fakt ist, dass die Teams mit den kleinen Hallen in den vergangenen Spielzeiten genauso gestöhnt haben, wie die mit den großen Hallen jetzt. Fakt ist auch, dass Tendenzen prozentual gesehen bei den Teams mit größeren Hallen nicht größer/kleiner sind, als bei den kleinen Teams in den vergangenen Jahren. Fakt ist auch, dass die Teams mit den großen Arenen ausnahmslos Prozesse in Gang gesetzt haben, die das deutsche Eishockey weitergebracht haben. Ohne die Großarenen wäre Eishockey zuschauermäßig auf der Stufe des Handball/Basketball hängen geblieben, die bekannten Probleme der Vermarktung wären geblieben und der Eishockeysport wäre vollkommen abgedriftet. Und warum jeder vorhersehen konnte, dass die Zuschauerzahlen sinken würden, sehe ich nicht. Warum war dies dann in Köln nicht der Fall? Warum sollte man nicht die Fans langfristig binden können, so wie es der Fußball uns vormacht?
eichin will die 12er liaga doch nicht, weil er diesen modus für attraktiver hält, er will nur die mietkosten senken... :roll:
Du siehst nur eine Seite der Münze. Eichin will beides, denn beides gehört zu einem Ganzen. Er will weniger Spiele, weil das einzelne Spiel dann wertvoller wird. Glaubt einer, die Bundesliga hätte diese Zuschauerzahlen, wenn sie kontinuierlich drei mal die Woche spielen würden?! Jedes einzelne Spiel hat Bedeutung, man kann sich drauf freuen, man kann ggf. dafür sparen, man kann sich darauf vorbereiten, man fiebert ihm entgegen: So muss es sein. Kannst du das drei mal in der Woche? Kann das jeder drei mal in der Woche?

Weniger Spiele bündeln die Interessierten an den jeweiligen anderen Spieltagen und sorgen somit für eine vollere Halle bei gleichzeitiger Kosteneinsparung. Es ist nichts als ein Win/Win-Situation für alle Beteiligten - auch für Augsburg.
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon BASTARD57 » Do 13. Nov 2008, 09:39

weniger spiele, wenn´s denn unbedingt sein muss, kriegst auch durch ne geringfügige änderung im modus... (siehe irgendwo weiter oben)
bei gleicher anzahl an spielen willst du mir nicht ernsthaft erzählen, das eine liga mit 12 teams interessanter ist als eine mit 16 oder gar 20? die entwicklung in kassel hast du offensichtlich nicht besonders intensiv verfolgt... ein weiteres jahr zweite liga (ob nun mit aufstieg, oder nicht) wäre der tod des eck gewesen... und übern berg sind die noch lange nicht...

btw.: wir spielen 2x in der woche... nicht dreimal... ausser bei ein paar dienstagsspielen... aber die werden auch bei 44 spielen bleiben... man will ja mehr zeit für die nationalmannschaft...
btw.: weniger spiele = weniger gegenleistung für die sponsoren... grad die kleinen clubs können sich das nicht leisten...
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon Poschi » Do 13. Nov 2008, 09:50

@Rene
Ich frage dich, wo ist im AEV-Forum Eichin's Kommentar schlecht gemacht worden? Es wurde nur aus Sicht von Augsburg kommentiert.

Vorab: die Zahlen werfe ich als Beispiel einfach im den Raum.
Meinst du Köln hat wirklich so viel mehr Stammfans als Augsburg? Ich denke eher auf 1000 Kölner Hardcore-fans können bei Augsburg 750 Stammfans. Wenn jetzt die Halle aber nur die Hälfte der Zuschauer fasst, was denkst du wer die Halle voller hat?
Ist doch eigendlich eine einfache Rechnung, oder nicht?

Nächste Frage:
Was denkst du hat länger und mehr Sponsoren, die Geld geben? Die mit einer halbvollen Halle, oder die mit einer vollen Halle?
Klar macht die Größe des Sponsors da wieder einen Ausgleich, aber die Frage ist doch: Wie lange bleibt ein Sponsor auch Sponsor. Wieviele verschiedene Sponsoren hatte Köln im den letzten 5 Jahren, und wieviele Augsburg.

Ich will damit sagen, was nutzt ein Sponsor der 1 Million zahlt, wenn er das nur 1 Mal tut. Dann doch lieber 500.000 und das 3-4 Jahre lang, weil die Halle immer voll ist.
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon millencolin » Do 13. Nov 2008, 10:07

Poschi hat geschrieben:
Nächste Frage:
Was denkst du hat länger und mehr Sponsoren, die Geld geben? Die mit einer halbvollen Halle, oder die mit einer vollen Halle?
Klar macht die Größe des Sponsors da wieder einen Ausgleich, aber die Frage ist doch: Wie lange bleibt ein Sponsor auch Sponsor. Wieviele verschiedene Sponsoren hatte Köln im den letzten 5 Jahren, und wieviele Augsburg
Die mit ner Halbvollen Halle deren Zuschauerschnitt fast doppel so hoch ist und auch noch Platz nach oben hat!

Toyota, Rheinenergie, Hit, und Gilden sind langjährige Sponsoren die schon einen Fanbezug haben. Man verbindet diese Firmen einfach mit den Haien- Augsburg und Dui bekommen ja nichtmal nen Hauptsponsor aufs Trikot! Und wenn man es mal schafft, dann ist das Vereinslogo gleich mit weg!

Dann lieber eine konstante Anzahl über ne längere Zet!
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon BASTARD57 » Do 13. Nov 2008, 10:42

millencolin hat geschrieben:
Poschi hat geschrieben:
Nächste Frage:
Was denkst du hat länger und mehr Sponsoren, die Geld geben? Die mit einer halbvollen Halle, oder die mit einer vollen Halle?
Klar macht die Größe des Sponsors da wieder einen Ausgleich, aber die Frage ist doch: Wie lange bleibt ein Sponsor auch Sponsor. Wieviele verschiedene Sponsoren hatte Köln im den letzten 5 Jahren, und wieviele Augsburg
Die mit ner Halbvollen Halle deren Zuschauerschnitt fast doppel so hoch ist und auch noch Platz nach oben hat!

Toyota, Rheinenerie, Hit, und Gilden sind langjährige Sponsoren die schon einen Fanbezug haben. Man verbindet diese Firmen einfach mit den Haien- Augsburg und Dui bekommen ja nichtmal nen Hauptsponsor aufs Trikot! Und wenn man es mal schafft, dann ist das Vereinslogo gleich mit weg!

Dann lieber eine konstante Anzahl über ne längere Zet!
ihr habt toyota auf der brust? :shock: lang kann das noch ned sein...
in duisburg wurde auf sponsoren auf dem trikot verzichtet, freiwillig, nicht, weil man keinen finden konnte...
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon millencolin » Do 13. Nov 2008, 10:50

Wir haben Toyota im Herzen, und auf dem Rücken :mrgreen:

Rheineinergy haben wir vorne.....

Klar, Duisburg.... Wer will schon Geld! Dann lieber dern Trikotverkauf für die paar Leute ankurbeln :lol:
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon René » Do 13. Nov 2008, 11:26

BASTARD57 hat geschrieben:bei gleicher anzahl an spielen willst du mir nicht ernsthaft erzählen, das eine liga mit 12 teams interessanter ist als eine mit 16 oder gar 20?
Eine Liga mit 12 Vereinen, die sich ob der größeren Konkurrenz in einem höheren Spannungsfeld bewegen und bessere sportliche Leistungen erwarten lassen, empfinde ich als sogar ganz wesentlich interessanter als eine aufgeblähte 20er Liga in der der sportliche Anreiz fast völlig fehlt. Ich krieg das familienbedingt Woche für Woche in der Primera Division im Fuppes mit: Die Klubs sind austauschbar und gesichtslos, die Spiele belanglos und uninteressant. Eine kontinuierliche Fluktuation muss gegeben sein -> Aufstieg/Abstieg. Konkrete sportliche Situationen (Playoffs, Abstieg) müssen gegeben sein. Man kann diese künstlich erschaffen (wie die DEL es mit ihren Pre-Playoffs und Abstiegsrunden versucht), schwächt damit aber die Bedeutung der Ligaspiele. Wenn ich 50 Spieltage auf dem letzten Platz stehe, kann ich mich in einer Abstiegsrunde immer noch retten? Wenn ich auf dem 10 Platz die Saison beende und dann Gas gebe, kriege ich einen Platz unter den letzten 8? Klar, ist vollkommen logisch und wertet die Ligaspiele ungemein auf, da geht es ja schließlich um was, drum lohnt es sich auch hinzugehen. :? Nur btw: In diesem Kontext möchte ich anmerken, dass ich es sehr schade finde, dass die Auswärtszuschauerzahlen auf DEL.org nicht mehr gelistet werden.
BASTARD57 hat geschrieben:die entwicklung in kassel hast du offensichtlich nicht besonders intensiv verfolgt... ein weiteres jahr zweite liga (ob nun mit aufstieg, oder nicht) wäre der tod des eck gewesen... und übern berg sind die noch lange nicht...
Es ist natürlich gut möglich, dass ich irre. Für mich stellte sich die Situation nach außen hin anders da. ;) Man muss aber auch bedenken, dass ein gewisses Wettrüsten mit der Option "letztmals möglicher direkter Aufstieg" verbunden war. Aus diesem Grund bin ich auch der Meinung, dass es direkten Auf/Abstieg geben sollte und ein knallhartes Lizensierungsverfahren geben muss, eben um jenes Wettrüsten zu verhindern. Es muss unter allen Umständen vermieden werden, dass man wie die BBL und HBL endet (aktueller Link: http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/dro ... -schwerter ). Wenn Sponsoren und Fans keinen sportlichen Auf/Abstieg tragen können wollen ist das eine Sache. Aber es muss doch erlaubt sein, auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, wenn er die eigenen Interessen schädigt!
BASTARD57 hat geschrieben:btw.: weniger spiele = weniger gegenleistung für die sponsoren... grad die kleinen clubs können sich das nicht leisten...
Meine Gegenrechnung ist: Weniger Spiele = höherer Zuschauerschnitt pro Spiel = höhere Attraktivität für Sponsoren. Man kann es drehen wie man es möchte. Ich behaupte, dass kein Sponsor sich groß darum schert, ob es nun 22 oder 26 Heimspiele gibt - zumindest, wenn dieses nicht abrupt eingeführt wird. Als ob Toyota, Rheinenergie oder sonstwer den Haien ab dem Zeitpunkt des Aufstieges von Straubing mehr gezahlt hätten? Wer glaubt denn das bitte?

Ich bleibe dabei: Weniger Spieltage würden auch den kleinen Vereinen helfen und diese nicht schädigen.
Poschi hat geschrieben:@Rene
Ich frage dich, wo ist im AEV-Forum Eichin's Kommentar schlecht gemacht worden? Es wurde nur aus Sicht von Augsburg kommentiert.
Naja, wenn man in Kommentaren eine Sichtweise völlig verquer darstellt, empfinde ich das schon als böswilliges Schlechtmachen.
Jetzt ist natürlich der Modus schuld, die Underdogs wie Augsburg,sagt indirekt ein Hr Eichin aus Köln.
http://www.aev-forum.de/del-news-f61/de ... post759648
Richtig ist, Eichin hat niemals etwas gegen die Underdogs gesagt, sondern, dass er auch mit den Haien bei sofortiger Regeländerung ab sofort gegen den Abstieg spielen würde. Wenn man impliziert, dass Eichin die Underdogs bezichtigt, muss man auch implizieren, dass er riskiert, Ingolstadt aus der Liga fliegen zu sehen, die ja wohl kein Underdog sind. Es geht und ging nie um einzelne Klubs, die sich in ihrem Selbstmitleid als durch Eichin als "Underdogs" verachtet fühlen, wenn er von einer Reduzierung der Liga auf sportlichem Wege spricht. Für mich impliziert das außer dem o.g. Selbstmitleid einzig die Weigerung an einem sportlichen Wettkampf teilzunehmen, der zwar nicht spannend, dafür aber ein Drahtseilakt mit Sicherungsleine, drei Netzen und doppeltem Boden ist.
Eichin, der derzeit größte Zipfelklatscher, weil er aus Sport ein Event machen möchte.
Selbe Quelle
Sport ist bereits ein Event und man kann das Beste draus machen oder es lassen. Toyota und Gilden Kölsch sind nicht umsonst die beiden Sponsoren der Haie, die in der Masse der Haie-Fans am besten wahrgenommen werden. Ein Event kann allen dienen: Den Sponsoren, den Fans und dem Verein. Man kann auch auf eine der Optionen verzichten, muss aber dann auch mit den Konsequenzen für die anderen Faktoren leben.
Vorab: die Zahlen werfe ich als Beispiel einfach im den Raum.
Meinst du Köln hat wirklich so viel mehr Stammfans als Augsburg? Ich denke eher auf 1000 Kölner Hardcore-fans können bei Augsburg 750 Stammfans.


Du kannst an diese Zahlen glauben, es ist dein gutes Recht. Für mich erscheinen sie nicht einmal ansatzweise sinnvoll. Worauf beziehst du sie? Und woher kommen die 5000 zusätzlichen Dauerkartenbesitzer - wenn man davon ausgeht, dass jeder Hardcore-Haiefan eine Dauerkarte besitzt, was ich strikt vereinen würde, der Haie? Und die 7000 weiteren Zuschauer, die kommen, obwohl die Haie auf dem letzten Tabellenplatz stehen und sieben mal in Folge verloren haben? Alles Eventies, die gerade nichts besseres zu tun haben und/oder die Haie verlieren sehen wollen?

Wenn jetzt die Halle aber nur die Hälfte der Zuschauer fasst, was denkst du wer die Halle voller hat?
Ist doch eigendlich eine einfache Rechnung, oder nicht?
Ich verstehe die Frage nicht. Du gehst davon aus, dass in Köln selbst nach über einer halben Dutzend Niederlagen am Stück immer noch 7000 Eventies kommen, bei Augsburg bei gefühlt wesentlich besseren tabellarischen Bedingungen nur rund 2700. Dann willst du jeweils die Hallengröße halbieren und gucken, wo mehr Leute kommen? Warum? :shock: Und welches Ergebnis erwartest du?
Nächste Frage:
Was denkst du hat länger und mehr Sponsoren, die Geld geben? Die mit einer halbvollen Halle, oder die mit einer vollen Halle?
Klar macht die Größe des Sponsors da wieder einen Ausgleich, aber die Frage ist doch: Wie lange bleibt ein Sponsor auch Sponsor. Wieviele verschiedene Sponsoren hatte Köln im den letzten 5 Jahren, und wieviele Augsburg.

Ich will damit sagen, was nutzt ein Sponsor der 1 Million zahlt, wenn er das nur 1 Mal tut. Dann doch lieber 500.000 und das 3-4 Jahre lang, weil die Halle immer voll ist.
Wenn du dich meiner Meinung anschließen möchtest, warum tust du es dann auf diesem Wege? Mit Toyota (im 6. Jahr), Gilden Kölsch (im 11. Jahr), Rheinenergie (im 6. Jahr), Hit (im 5. Jahr), Taxofit (im gefühlt 20. Jahr), [dazu noch NetCologne, WestLB, Royal Canin, Ramada etc. auch alle seit mindestens 5 Jahren..!] sind alle Sponsoren in den obersten bei den Haien denkbaren Segmenten über einen langfristigen Zeitraum in einer Partnerschaft mit den Haien. Augsburg hat da geringfügig größere Probleme als wir, so denke ich. Unser Problem waren die Sponsoren die zusätzlich zu diesem Pool in die obersten Partnerschaftssegmente kommen sollte und mit denen es Probleme gab (Scott, delayne69 (http://www.newbusiness.de/sponsoring/de ... &nr=569481) - letzere haben übrigens inzwischen sogar wieder ne eigene Website. :lol: ).

Wie gesagt: Als ob Toyota das gleiche Engagement auch in der Lente mit den Haien durchziehen würde? Das glaube doch bitte keiner!
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon Poschi » Do 13. Nov 2008, 12:29

Ich habe bewusst vorher geschrieben, das die Zahlen Fiktion sind und nur als Beispiel dienen sollen.
Außerdem hast du mich damit völlig falsch verstanden denke ich.
Als Beispiel (fiktive Zahlen):
Köln hat 7.500 Hardcore-Fans die zu jedem Spiel gehen. Augsburg entsprechend 5.000 Hardcore-Fans - wie bereits geschrieben vermute ich nämlich, dass Augsburg nicht wesentlich weniger Stammfans als Köln hat - Kölnarena fasst 15.000 Leute, Augsburger Halle 7.500 Leute. Welche Halle ist voller?
Kölnarena hätte demnach 7.500 leere Plätze; Augsburg nur 2.500.
Eventfans lasse ich ganz außen vor, weil die eben nicht mehr so sehr kommen.
Wenn du mir jetzt erzählen willst, das eine 3/4 gefüllte Halle für Sponsoren unattraktiver ist, als eine halbleere Halle, mußt du mir erklären, warum. Und glaube mir, das wird schwer, denn ich arbeite in diesem Aufgabengebiet. Vergiss nicht, das in der Werbung das Image sehr zählt, oft mehr als die Anzahl der Besucher, die die Werbung sehen.

Wenn du meinst, das seine Meinung sagen das selbe wie Wortverdreherei ist, bloß weil man eine andere Meinung hat, wirst du wohl noch häufig gegen die Wand laufen. Denk daran, das die Meinung einfach unterschiedlicher ist, als zwischen zwei Haie-Fans. Das man sich angegriffen fühlt wenn man weiß, das es zu 85% einen selbst erwischt ist doch wohl logisch, oder? Denn wenn von einer Verkleinerung - egal ob sportlich oder sonst wie - die Rede ist, ist doch allem klar, das es die Kandidaten sind, welche sich die letzten Jahre konstant auf der Kippe Standen.
Wobei ich ganz klar feststellen will, dass ich auch für eine Verkleinerung der DEL bin. Ich mag nur dieses Schlechtmachen anderer nicht sonderlich.

Was die Sponsoren angeht, gebe ich dir teilweise Recht, war etwas unglücklich ausgedrückt.
Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob Augsburg oder ein anderer Verein mit kleinerer Halle und daher geringeren Kosten - die Hallenkosten sind nunmal ein Hauptanteil - sowie besser ausgelasteter Halle nicht dauerhaft attraktiver für Sponsoren sind als Köln und Co. mit ihren Riesenarenen, die halb leer stehen.
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon BonnHai » Do 13. Nov 2008, 12:45

mal was ganz andreas:


18 Mannschaften = Doppelrunde

und dann mit 16 in di Playoffs und 2 Spielen um den Abstieg.

Die Idee stammt aus Hannover, aber dadurch sind auch kleine Vereine dabei und können zur Breite des Eishockey beitragen.



(Ich fänd persönlich ne euro Liga mit 4 Divisionen spannend, Skandinavien, Mitte, West und Ost Träum..)
Das Leben ist bunt und Granatenstark, Hoschi!
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Re: Zuschauerschwund/DEL-Modus

Beitragvon René » Do 13. Nov 2008, 13:24

Poschi hat geschrieben:Ich habe bewusst vorher geschrieben, das die Zahlen Fiktion sind und nur als Beispiel dienen sollen.
Außerdem hast du mich damit völlig falsch verstanden denke ich.
Als Beispiel (fiktive Zahlen):
Köln hat 7.500 Hardcore-Fans die zu jedem Spiel gehen. Augsburg entsprechend 5.000 Hardcore-Fans - wie bereits geschrieben vermute ich nämlich, dass Augsburg nicht wesentlich weniger Stammfans als Köln hat - Kölnarena fasst 15.000 Leute, Augsburger Halle 7.500 Leute. Welche Halle ist voller?
Kölnarena hätte demnach 7.500 leere Plätze; Augsburg nur 2.500.
Eventfans lasse ich ganz außen vor, weil die eben nicht mehr so sehr kommen.
Wenn du mir jetzt erzählen willst, das eine 3/4 gefüllte Halle für Sponsoren unattraktiver ist, als eine halbleere Halle, mußt du mir erklären, warum. Und glaube mir, das wird schwer, denn ich arbeite in diesem Aufgabengebiet. Vergiss nicht, das in der Werbung das Image sehr zählt, oft mehr als die Anzahl der Besucher, die die Werbung sehen.
Wie eben bereits geschrieben: Wenn du mir zustimmen willst, dann mach es doch einfach! Ich muss dir gar nicht erzählen, dass eine halbleere Halle attraktiver ist, denn Augsburg hat im Moment in einer großartigen Saison einen Schnitt von ~3500 in einer ~7500 Halle, Köln in einer Katastrophensaison einen Schnitt von ~10000 in einer ~18500 Halle. Welche Halle ist also nicht einmal halbvoll?

Du willst es an "Hardcore-Fans" festmachen, die zu definieren schwer fallen dürfte, da es keine Kriterien gibt. Die Dauerkartenverkäufe? Die Allesfahrer? Keine Kriterien, sondern reine Spekulationen? Auf einer solch wackligen Basis kann man nicht argumentieren.

Wow, du arbeitest in diesem Aufgabengebiet? Dann muss ich dir ja sicher nicht erklären, dass die DEL, im Gegensatz zur BBL und HBL ihren guten Ruf vor allem den modernen Arenen verdankt! Sportlich hat uns die HBL längst den Rang abgelaufen, was die Spielstätten angeht aber nicht. Beschränken wir uns auf die kleinen Spielstätten, ergeht es uns wie der BBL.

Dann muss ich dir beim Stichwort "Zielgruppe" und damit verbunden "Image" erklären, dass es ganz einfach die Frage ist, was denn das Image ist, dass du erreichen willst? Wo willst du als Partner, der ganz klare b2b-Interessen hat, mit deinem Gast hin? In die ausverkaufte Lanxess-Arena beim Spiel Köln-Düsseldorf oder ins Curt-Frenzel bei Augsburg-Ingolstadt? Kann man das pauschal sagen? Nein! Aber, wie gesagt: Als ob die Metro ihre Leute ewig und drei Tage in die Brehmstraße hätte bringen können, wo man aufpassen musste, dass einen die Tauben nicht ankacken! Als ob Toyota die Auris-Präsentation in der Lente gemacht hätte! Die Partnerstruktur der Adler schreibt geradezu "b2b, b2b", als ob das im Friedrich-Park genau so gehen würde! Und es ist ja nun auch nicht gerade so, als ob man wöchendlich 3 Businesspartner in die Logen einläd.

Und dann bleibt die Frage nach den b2c-Partnern. Was will er? Einer möglichst großen Menge sein Produkt präsentieren und dieses positiv verhaften. Wo kann er es? Bei einem Team, welches über eine große Anhängerschaft verfügt und regional verhaftet ist. Was bringt es einem b2c-Kunden, wenn er in einer rappelvollen 2000er Halle sein Produkt präsentieren kann? Oder anders gesagt: Bringt es ihm nicht mehr, wenn 10000 Leute es in einer 30000er Halle sehen? Natürlich, und das ist zweifelsohne einzugestehen, kann einem Partner gleich welcher Ausrichtung auch Dinge wie "Rustikalität" von Bedeutung sein, für welche sich die Lanxess-Arena sicherlich nicht eignet.

Poschi hat geschrieben:Wenn du meinst, das seine Meinung sagen das selbe wie Wortverdreherei ist, bloß weil man eine andere Meinung hat, wirst du wohl noch häufig gegen die Wand laufen.
Wenn man in eine Aussage etwas hineininterpretiert ("Eichin will die Underdogs aus der Liga haben"), was niemals gesagt wurde, dann hat dies nichts mit "andere Meinung haben" zu tun. Wenn ich an dieser Stelle behaupte, du würdest mir wünschen, dass ich bei einem Sturz gegen eine Wand schwere Kopfverletzungen erleide, dann hat das mit deiner Aussage nichts zu tun und hat nichts mit "meiner Meinung über das von dir Gesagte" zu tun. Interpretationen von Gesagtem sind niemals realen Aussagen gleichzustellen, das ist Quellenarbeit auf Sek. I-Niveau. Wenn für dich das Hineinlegen von eigenen Formulierungen, welche den Gesamtinhalt verzerren, dann kann ich auch dir versprechen, dass du noch häufig gegen Wände laufen wirst. ;)

Wenn sich einer für die Thematik interessiert: Einer der besten Sportjournalisten die wir in Deutschland haben, Jens Weinreich, schlägt sich gerade mit Theo Zwanziger ob einer ähnlichen Frage herum. Ist sehr interessant! -> http://jensweinreich.de/?p=1659
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