Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Über den Tellerrand: Wie schaut es bei unseren Konkurrenten aus?
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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von stephane22 » 04.02.2017, 05:14

Zum Adler Mannheim Tor gegen Iserlohn:

Hier mal die Regel der IIHF:

http://www.iihf.com/fileadmin/user_uplo ... Web_V6.pdf
RULE 120 – BROKEN STICK/PLAYING WITH – REPLACING
DEFINITION: A stick that is not fully intact, has a broken blade or shaft,
or is no longer whole is considered broken and, as such, illegal.

i. A player must drop a broken stick immediately. If he participates in
game action with a broken stick he will be assessed a minor penalty.
Aus meiner Sicht ein Tor, dass nicht hätte gegeben werden dürfen, da Hr. Bittner, den Puck mit dem Fuß spielt obwohl er einen kapputen Stock in der Hand hält. Ein klarer Regelverstoß der SR.

Die Frage ich mir außerdem stelle, warum wurde das Tor zuerst nicht gegeben und warum wurde denn der Videobeweis genommen? In dem kann man wahrscheinlch das unerlaubte Weiterspielen nicht ahnden. Hier kann man jetzt nur spekulieren, weil die SR ja nichts sagen, warum das Tor zunächst nicht gegeben wurde und warum man dann die Videobeweis zu Rate zieht. Ein Vorteil der NFL, hier weiß man es zumindest ;)

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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von Hardy Nilson » 04.02.2017, 10:16

stephane22 hat geschrieben:Zum Adler Mannheim Tor gegen Iserlohn:

Hier mal die Regel der IIHF:

http://www.iihf.com/fileadmin/user_uplo ... Web_V6.pdf
RULE 120 – BROKEN STICK/PLAYING WITH – REPLACING
DEFINITION: A stick that is not fully intact, has a broken blade or shaft,
or is no longer whole is considered broken and, as such, illegal.

i. A player must drop a broken stick immediately. If he participates in
game action with a broken stick he will be assessed a minor penalty.
Aus meiner Sicht ein Tor, dass nicht hätte gegeben werden dürfen, da Hr. Bittner, den Puck mit dem Fuß spielt obwohl er einen kapputen Stock in der Hand hält. Ein klarer Regelverstoß der SR.

Die Frage ich mir außerdem stelle, warum wurde das Tor zuerst nicht gegeben und warum wurde denn der Videobeweis genommen? In dem kann man wahrscheinlch das unerlaubte Weiterspielen nicht ahnden. Hier kann man jetzt nur spekulieren, weil die SR ja nichts sagen, warum das Tor zunächst nicht gegeben wurde und warum man dann die Videobeweis zu Rate zieht. Ein Vorteil der NFL, hier weiß man es zumindest ;)[/

Ganz klar kein Tor.
Es war nicht Bittner sondern Akdag.
Eine absolut unverständliche Entscheidung.
Solche Schiedsrichter müssen gesperrt werden!

Sharkai
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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von Sharkai » 04.02.2017, 10:40

Da darf man ja gespannt sein, ob die DEL sich in ihrer neuen Rubrik dazu äußert. Ich denke nicht, außer man kann sich einen halbwegs plausiblen Weg einfallen lassen, das zu erklären und die Schiris aus der Kritik zu ziehen... :roll:

Kann mir nicht vorstellen, dass diese Liga Fehler zugibt. Dann lieber totschweigen.

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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von LInsoDeTeh » 04.02.2017, 11:00

Das habe ich mir auch sofort gedacht. Ich vermute auch, dass es die "Aufgeklärt" Rubrik nur gibt, wenn die Schiedsrichter richtig entschieden haben und es zu dem Tor in Iserlohn keinen Artikel geben wird. Kirmesliga.

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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von Generic » 04.02.2017, 12:34

In der 40. Minute hätten die Mannheimer meiner Meinung nach ein Tor zugesprochen bekommen müssen. Plackte netzt einen Abpraller rein und trifft den auf dem Hosenboden sitzenden Lange dabei am Kopf. Hoher Stock war es schonmal nicht und es wurde auch keine Strafe ausgesprochen. Für mich also nicht ersichtlich, warum das Tor nicht gegeben wurde. Torhüterbehinderung? Neeee.

Also haben die Mannheimer ein wahrscheinlich reguläres Tor nicht anerkannt bekommen und ein nicht reguläres Tor gegeben bekommen. Zwei Fehlentscheidungen, die sich zwar gegenseitig aufheben, aber das sollte nicht der Ansporn der Schiris sein.

Sehr schwache Leistung.

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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von ICECOLD » 04.02.2017, 12:36

Akdag leistet die Vorarbeit, kickte die Scheibe mit dem Schlittschuh zu Sparre, der abschließt. Anschließend unendlich lang dauernde Diskussionen mit Schiedsrichtern, die zuerst den Treffer aberkannten, dann wegen angeblich falscher Informationen doch geben. Eine genaue Aufklärung gab es nicht.
http://iserlohn-roosters.de/2017/02/03/ ... iel-jungs/

Das es ein Fehler war, haben die Schiedsrichter dann doch zugegeben.

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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von Generic » 04.02.2017, 12:45

Auch aus dem Artikel:
Das vermeintliche 2:2, 42 Sekunden vor dem Ende. Diesen Treffer aber erkannten die Schiedsrichter nicht an. Grund: Lange hatte die Scheibe am Boden liegend zwischen Fanghand und Schoner gefangen. Plachta ging mit dem Schläger ran, traf die Scheibe aber auch Lange, der angeschlagen behandelt werden musste, anschließend aber weiterspielen konnte.
Die Scheibe war frei in der Luft bzw auf Lange.

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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von the boss » 27.10.2018, 14:17

ich pack's mal hier rein....

bisher von der Liga unkommentiert/nicht bestätigt:

DEL-Profischiedsrichter Andrew Howard verlässt DEL und erhebt Vorwürfe, hofft aber auf Rückkehr

Der amerikanische Profischiedsrichter Andrew Howard hat die DEL verlassen und ist nach Nordamerika zurückgekehrt. Dies hat er gegenüber Eishockey NEWS bestätigt. Bereits am vergangenen Wochenende war er wieder in der AHL im Einsatz und leitete dort am 19. und 20. Oktober die Partien der Texas Stars gegen die Iowa Wild. In der DEL war er zuletzt am 14. Oktober bei der Partie Augsburg gegen Wolfsburg (6:0) im Einsatz.

Auf Nachfrage erklärte Howard in der Nacht zum Samstag, dass er mit der Art und Weise wie er behandelt worden sei, nicht einverstanden war und erwähnte dabei vor allem DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Zudem äußerte er einige Vorwürfe, die die finanzielle Abwicklung betreffen. Aktuell habe er sich in neuen Verhandlungen mit der Liga befunden, denn er hatte zu Beginn der Saison zunächst einen Probevertrag bis 4. November erhalten. Die Liga hatte ihm aber ein neues Angebot unterbreitet, das auch bereits für die kommende Saison gegolten habe.

Konkret äußerte er folgende Vorwürfe: Die Liga habe zunächst mündlich zugesichert, Kosten für Flüge für ihn und seine Familie zurückzuzahlen. "Das ist mir sehr wichtig und es ist Standard für nicht deutsche DEL-Spieler." Die Kosten dafür schätzte er zusammen genommen auf 3.500 US-Dollar (etwas mehr als 3.000 Euro). Zudem sei er nur wie ein Teilzeit-Schiedsrichter in der DEL oder DEL2 bezahlt worden. "Allerdings war das finanzielle Angebot für die kommende Saison vernünftig und für mich tragbar." Seine Ausgaben/Honorare seien zudem während seiner drei Monate in Deutschland unregelmäßig bezahlt worden. Es habe keinen Zeitplan dafür gegeben. Zudem hätten die deutsche und die englische Vertragsversion unterschiedliche Zahlen und Daten enthalten.

"Alle diese Punkte zusammen haben in mir das Gefühl erzeugt, dass ich von der Liga, gerade Herrn Tripcke nicht willkommen geheißen bin und dass meine professionellen Dienste etwas waren, die nicht von Bedeutung oder für meinen Arbeitgeber, die DEL, nur Nebensache sind." Tripcke sei für ihn auch nie zu erreichen gewesen - weder per Textnachricht, E-Mail oder Anruf. Zudem sei er nun während der Verhandlungen mit ihm in Urlaub gegangen.

Gleichzeitig erklärte er aber, dass er trotz der Vorwürfe eine Lösung anstrebe. "Ich habe meine Zeit in Deutschland und der Liga sehr genossen, möchte eine vertragliche Lösung und wieder zurückkehren." Denn er sei von Spielern, Trainer, Managern und auch den Schiedsrichterkollegen "mit sehr viel Respekt" behandelt worden. "Alle haben mich toll unterstützt und mir beim Einleben in Deutschland sehr geholfen. Die Liga hat ein sehr hohes Level, hat ein hohes Potenzial, was Entertainment und professionelles Eishockey angeht."

Gerade Lars Brüggemann lobte er: "Er ist ein echter Profi und in meinen Augen der beste Schiedsrichterchef, den ich je hatte. Seine Weitsicht, Zielsetzung und Denkweise sind etwas, das ich noch nicht gesehen habe. Er ist ein Anführer und Pioneer, was die Leitung des Schiedsrichterwesens angeht und er sollte viel mehr Wertschätzung erfahren, als er sie bisher bekommt."

Der von Eishockey NEWS kontaktierte Brüggemann wollte sich am Samstagvormittag nicht äußern. Die Liga hat das Ausscheidens Howards bisher nicht kommuniziert.

https://www.eishockeynews.de/aktuell/ar ... kkehr.html
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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von Sharkai » 27.10.2018, 15:42

Brüggemann muss wahrscheinlich erst abwarten bis Tripcke aus dem Urlaub zurückkommt, um ihn zu fragen was er dazu sagen darf und was nicht. Aber wer braucht schon Profi-Schiris, wenn er auch DEL-Schiris haben kann?

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Re: Schiedsrichter in der DEL / anderen Ligen

Beitrag von the boss » 28.10.2018, 20:38

Interessant :? :? :?

der alte Artikel war vorübergehend von der EHN website verschwunden. Nun ist ein neuer, um einige Zitate Tripckes erweiterter, online:

Die DEL und der Fall Andrew Howard: Schiedsrichter verlässt Liga, erhebt schwere Vorwürfe, Geschäftsführer Tripcke aber wehrt sich
Der amerikanische Profischiedsrichter Andrew Howard hat die DEL verlassen und ist bereits Mitte Oktober nach Nordamerika zurückgekehrt. Bereits am 19. und 20. Oktober war er wieder in der AHL im Einsatz und leitete dort die Partien der Texas Stars gegen die Iowa Wild. In der DEL war er zuletzt am 14. Oktober bei der Partie Augsburg gegen Wolfsburg (6:0) im Einsatz. Auf Nachfrage erklärte Howard in der Nacht zum Samstag sowie noch einmal am Sonntag, dass er mit der Art und Weise wie er behandelt worden sei, nicht einverstanden war und griff dabei vor allem DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke an. Zudem äußerte er Vorwürfe, die seine Bezahlung betreffen.

Zuletzt befanden sich Howard und die Liga in neuen Verhandlungen, denn er hatte zu Beginn der Saison zunächst einen Probevertrag bis 4. November erhalten. Die Liga hatte ihm ein neues Angebot unterbreitet, das neben dem Rest der aktuellen auch die kommende Saison beinhaltet hätte. Außerdem gab es eine Option für 2020/21. Doch Howard verließ Deutschland nach den vertraglich vereinbarten 20 Spielen, hätte aber bis zum Ende des Probevertrag noch bis zu acht weitere Partien leiten können. Tripcke erklärte, man sei mit seiner sportlichen Leistung sehr zufrieden gewesen.

Konkret äußerte Howard, der sich nach Angaben der Liga im Frühsommer selbst als Schiedsrichter angeboten hatte, folgende Vorwürfe: Die DEL habe zunächst mündlich zugesichert, Kosten für Flüge für ihn (für den alten Vertrag) und seine Familie (gültig ab dem neuen Vertrag nach dem 4. November) zu zahlen. "Das ist mir sehr wichtig und es ist Standard für nicht deutsche DEL-Spieler." Die Kosten dafür schätzte er zusammengenommen auf 3.500 US-Dollar (etwas mehr als 3.000 Euro). Tripcke verwies darauf, dass dies kein Bestandteil des alten Vertrags gewesen sei und von der Liga für den neuen auch nie angeboten.

Was Howard auch störte: Er sei nur wie ein Teilzeit-Schiedsrichter in der DEL oder DEL2 bezahlt worden. "Das Gehalt für den Rest der Saison war wenig, aber machbar für mich. Für die kommende Saison enthielt es eine Gehaltserhöhung und war respektabel." Tripcke: "Sein Probe-Vertrag war wie der von allen unseren jungen Profis dotiert. Zudem haben wir ihm einen Dienstwagen gestellt, eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis erwirkt und ihm bei der Wohnungssuche geholfen. Die Vertragsverlängerung diese Saison hätte bereits eine Erhöhung mit sich gebracht, ab nächster Saison eine weitere. Offenbar hat er sich aber noch mehr Geld erhofft. Wir haben aber ein Gehaltsstufenmodell entwickelt, um in diesem Rahmen alle Profis fair zu behandeln." Howard erklärte dazu, dies sei nicht fair, denn der finnische Profischiedsrichter verdiene rund 80.000 Euro pro Saison und sein ebenfalls im ersten Jahr in der Liga. Auch die Anmerkung der Autoren, dass Rantala bereits bei Weltmeisterschaften gepfiffen habe, erwiderte Howard, der in einem Apartment in einem Dorf rund 25 Kilometer von Iserlohn entfernt wohnte: "Das sollte im Zusammenhang mit Fairness so nicht zählen: Ich habe drei Jahre Erfahrung in der ECHL und zwei in der AHL."

Seine Ausgaben/Honorare seien zudem während seiner drei Monate in Deutschland unregelmäßig bezahlt worden (laut Vertrag am 15. jedes Monats) und er habe die Liga immer wieder per E-Mail und Textnachrichten daran erinnern müssen. Howard: "Die Zahlungstermine in meinem Vertrag und der Eingang der Zahlungen stimmten nicht überein. Die Zahlungen kamen am 17. August, 5. September, 20. September und 26. September. Das kann ich auch belegen." Tripcke sagt dazu: "Unsere Lohnbuchhaltung wird von einer renommierten Steuerberaterkanzlei erbracht. Auslagen werden gegen Nachweis und gesammelt regelmäßig erstattet - natürlich aber nicht jeder Beleg einzeln. Auf das Gehalt hat er sogar einen großen Teil als Vorschuss erhalten." Diesen bestätigte Howard am Sonntagabend: "Ja, denn ich hatte nicht mal Geld, um Benzin zu tanken, um zu den Spielen zu kommen."

Howard sagt, er hätte seinen neuen Vertrag letztlich auch nicht unterschrieben, weil es Differenzen zwischen der deutschen und der englischen Version gegeben habe und er deshalb Misstrauen gehegt habe. Tripcke: "Es war versehentlich die alte Laufzeit in der Übersetzung verblieben, die wir netterweise zum besseren Verständnis für ihn angefertigt haben. Bindend und zu unterschreiben wäre aber sowieso nur der telefonisch besprochene, korrekte deutsche Vertrag gewesen."

Howard weiter: "Alle diese Punkte zusammen haben in mir das Gefühl erzeugt, dass ich von der Liga, gerade von Herrn Tripcke, nicht willkommen geheißen wurde und dass meine professionellen Dienste etwas waren, die nicht von Bedeutung oder für meinen Arbeitgeber, die DEL, nur Nebensache waren." Tripcke sei für ihn auch nie zu erreichen gewesen - weder per Textnachricht, E-Mail oder Anruf. Zudem sei er nun während der Verhandlungen mit ihm in Urlaub gegangen. Der DEL-Geschäftsführer weist die Vorwürfe zurück. Es habe Anfang Oktober ein zweistündiges persönliches Gespräch gegeben, zudem wurde der neue Vertrag in einer ausführlichen Telefonkonferenz, an denen auch Schiedsrichterchef Lars Brüggemann teilnahm, mündlich festgelegt. Tripcke weiter: "Außerdem hat er meine Handynummer, angerufen hat er aber nie. Diverse E-Mails wurden bis zu seiner Absage und vorzeitigen Abreise ausgetauscht. Für weitere Nachverhandlungen bestand danach kein Anlass."

Howard erklärte trotz seiner Vorwürfe aber, dass er sich weiter eine Lösung erhoffe. "Ich habe meine Zeit in Deutschland und der Liga sehr genossen, möchte eine vertragliche Lösung und wieder zurückkehren." Denn er sei von Spielern, Trainer, Managern und auch den Schiedsrichterkollegen "mit sehr viel Respekt" behandelt worden. "Alle haben mich toll unterstützt und mir beim Einleben in Deutschland sehr geholfen. Die Liga hat ein sehr hohes Level, hat ein hohes Potenzial, was Entertainment und professionelles Eishockey angeht."

Gerade Brüggemann lobte er: "Er ist ein echter Profi und in meinen Augen der beste Schiedsrichterchef, den ich je hatte. Seine Weitsicht, Zielsetzung und Denkweise sind etwas, das ich noch nicht gesehen habe. Er ist ein Anführer und Pioneer, was die Leitung des Schiedsrichterwesens angeht und er sollte viel mehr Wertschätzung erfahren, als er sie bisher bekommt."

Eine Rückkehr nach Deutschland ist nach den Vorwürfen aber so gut wie ausgeschlossen, wenngleich Howard am Sonntagabend noch einmal bekräftigte: "Ich will zurückkommen.Das Gehalt für dieses und nächstes Jahr ist akzeptabel, ich möchte nur, dass meine Flüge für mich und meine Familie bezahlt haben."

Die Liga hatte das Ausscheidens Howards zunächst nicht kommuniziert und erst auf Nachfrage von Eishockey NEWS bestätigt. Tripcke begründet das damit, dass der Vertrag noch bis zum Deutschland Cup läuft.
https://www.eishockeynews.de/artikel/20 ... BXwZY4aKTo
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