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geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Di 8. Sep 2015, 14:51
von the boss

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Di 8. Sep 2015, 15:55
von stephane22
Ja, den Großteil wird es wahrscheinlich freuen, aber dann wüsnche ich mal wieder viel Spaß mit einer gesteigerten Anzahl von Insolvenzen.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Di 8. Sep 2015, 17:07
von frikamäuschen
Also ich freu mich. Und da Thomas Eichin mittlerweile im Fussball Pizza kauft, sinkt auch das Insolvenzrisiko in der DEL akut.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Di 8. Sep 2015, 18:38
von LInsoDeTeh
Das muss ja eine echte Sensation sein, wenn sogar 1LIVE das in ihren News bringt.

Also wenn die Aussage stimmt, dass es jetzt etwas wirtschaftlich gefestigter vonstatten geht und wir keine Pleitevereine bekommen, freut mich das natürlich sehr. Es ist immer schön, auch mal gegen jemand anderes zu spielen.
Kann man im Endeffekt nur hoffen, dass es nicht zwei Fahrstuhlmannschaften gibt, sondern sich auch ein Aufsteiger in der DEL halten kann und wir damit mal eine etwas größere Clubfluktuation bekommen. Am Ende wird es aber natürlich immer übliche Verdächtige für die Abstiegsplätze geben.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Di 8. Sep 2015, 19:03
von ICECOLD
Vermute das es der Absteiger am schwersten hat.
Rückgang der Zuschauer-und Sponsoreneinnahmen.
Erlöse aus Fanartikelverkauf sinken.

Der Aufsteiger hat ja schon vorher die Prüfung durch die Wirtschaftsprüfer der DEL.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Do 27. Okt 2016, 11:37
von the boss
http://www.eishockeynews.de/aktuell/art ... legen.html
Neuer Anlauf in Sachen Verzahnung zwischen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der DEL2. Wie am Donnerstagvormittag vermeldet werden konnte, haben sich die Clubs der DEL2 darauf geeinigt, erneut einen Versuch anzugehen, die Voraussetzungen für einen sportlichen Aufstieg in die DEL zu schaffen. Bis zum 31. März 2017 müssen dafür wieder mindestens sechs Teams aus der DEL2 die Bürgschaft in Höhe von 816.000 Euro hinterlegen. Und die Arenen der Bewerberteams aus der DEL2 müssen die Mindeststandards für die DEL erfüllen. Sollte die DEL2 die Vereinbarung erfüllen, wird spätestens in der Saison 2018/19 je ein Auf- bzw. Absteiger ermittelt.

Damit gelten die gleichen Voraussetzungen wie beim letzten Beschluss. Im Sommer scheiterte der ersten Anlauf der DEL2-Teams, auch weil mit den Fischtown Pinguins Bremerhaven eine Mannschaft bereits vorzeitig durch das Aus der Hamburg Freezers den Sprung in die DEL schaffte. Die verbliebenen 13 Teams konnten nicht die geforderten sechs Bewerber mit den zugehörigen Voraussetzungen stemmen.

"Das deutsche Profi-Eishockey braucht den Auf- und Abstieg, hierüber sind sich alle Beteiligten einig", erklärten DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch und Franz Reindl (Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes e.V.) unisono unmittelbar nach einem DEL2-Gesellschaftertreffen in Frankfurt. Bei dem Treffen war auch die Deutsche Eishockey Liga (DEL), vertreten durch die beiden Aufsichtsräte Jürgen Arnold und Daniel Hopp, zugegen. "Gerade auch in Verbindung mit der Heim-WM im nächsten Jahr sollten wir den Schwung nutzen und das deutsche Eishockey so wieder ein Stück nach vorn bringen", fügte Reindl hinzu.

"Die Anforderungen an die DEL2-Clubs sind sehr hoch. Dennoch müssen und werden wir uns im Sinne einer gesunden Perspektive für unseren Sport an die geschlossene Vereinbarung mit der DEL halten", erklärte René Rudorisch: "Clubs und Ligagesellschaft werden alle Kraft in die Einhaltung der Frist investieren und hoffen dabei auch auf die breite Unterstützung an den Standorten. Die Liga, aber auch das deutsche Profi-Eishockey, brauchen diese sportliche Perspektive."

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Do 27. Okt 2016, 12:59
von Haieknecht
@the boss: Danke fürs Zitat!

Hoffentlich klappt das mit dem Auf und Abstieg. Das würde unseren Lieblingssport erheblich interessanter für außenstehende machen!

Sind diese 816.000€ eigentlich gleichzeitig die Lizensierung, die auch die bisherigen DEL Vereine zum Anfang der Saison zahlen müssen?

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Do 27. Okt 2016, 13:26
von LInsoDeTeh
Ich denke dass es sich dabei um die Summe handelt, die alle 6 Vereine der DEL2 zusammen hinterlegen müssen. Es handelt sich da ja bisher nicht um eine Erfüllung der Kriterien für die einzelnen Teams (das wäre wohl aktuell wirtschaftlich nicht stemmbar), sondern die DEL2 als gesamtes. 800k und sechs DEL-taugliche Arenen als Gruppe, so hatte ich das zumindest letztes Jahr verstanden.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Do 27. Okt 2016, 13:29
von the boss
oh echt?

ich hatte die Summe schon immer pro Club verstanden....hm

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Do 27. Okt 2016, 13:38
von Tana
the boss hat geschrieben:oh echt?

ich hatte die Summe schon immer pro Club verstanden....hm
Ich denke auch das die 800k pro Club gemeint sind. Das ist genau die Summe die Jeder DEL Club hinterlegen muss.
Da es auch erstmal "nur" ein Bürgschaft ist entstehen da auch erstmal keine großartigen weiteren Konsequenzen.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Fr 31. Mär 2017, 13:48
von the boss
Auf- und Abstieg nach der Saison 2018/19 zwischen DEL und DEL2: Erste Hürde ist genommen
Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hat eine wichtige Hürde für die Wiedereinführung von Auf- und Abstieg im deutschen Profi-Eishockey genommen: Fristgerecht reichten sechs DEL2-Clubs die dafür nötigen Unterlagen bei der DEL ein. Das teilte die Liga am Freitagmittag mit.

Neben dem amtierenden DEL2-Meister Kassel Huskies sind dies die Bietigheim Steelers, die Löwen Frankfurt, die Dresdner Eislöwen, der SC Riessersee und die Starbulls Rosenheim (auch im Falle eines Abstiegs der Starbulls gilt die Bürgschaft). Verbunden damit ist der Nachweis einer Bankbürgschaft in Höhe von jeweils 816.000 Euro sowie einer Spielstätte, die unter anderem Kapazitäten für 4.000 Zuschauer hat.

Die Unterlagen werden nun durch die DEL geprüft. Mit einer Entscheidung über die Einführung von Auf- und Abstieg zwischen den beiden Ligen nach der Saison 2018/19 ist bis Ende April zu rechnen. Mehr Infos zur angestrebten Wiedereinführung der Verzahnung beider Ligen finden Sie in der kommenden Print-Ausgabe der Eishockey NEWS.
http://www.eishockeynews.de/aktuell/art ... chaft.html

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Di 2. Mai 2017, 13:43
von the boss
Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2 vom Tisch

Mit Überraschung reagierte die DEL2 auf die Entscheidung der Deutschen Eishockey Liga (DEL), die für die Wiedereinführung des Auf- und Abstiegs zwischen den beiden deutschen Profiligen eingereichten Unterlagen von sechs DEL2-Clubs als nicht vertragskonform zu bewerten. Damit ist der sportliche Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2 weiter offen. DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch: "Wir werden die Begründung der Ablehnung und weitere Schritte nun sehr genau prüfen und bis dahin keine weiteren Stellungnahmen abgeben."

Die DEL2 hatte die geforderten Unterlagen von sechs DEL2-Clubs bis zum 31. März eingereicht. Diese beinhalteten gemäß der Vereinbarung zwischen DEL und DEL2 den Nachweis einer ordnungsgemäßen Spielstätte sowie die Hinterlegung einer Bankbürgschaft in Höhe von jeweils 816.000 Euro. Die DEL informierte nun, dass die eingereichten Unterlagen für die Wiedereinführung von Auf- und Abstieg ab der Saison 2018/19 nach vorgenommener Prüfung durch eine externe Anwaltskanzlei den Anforderungen nicht entsprächen.

Zum zweiten Mal in Folge ist das Ergebnis damit negaitv. Schon vor einem Jahr waren die Unterlagen der DEL2-Clubs in den Augen der DEL unzureichend, um eine Verzahnung der beiden Ligen in die Wege zu leiten. In der Mitteilung der DEL heißt es knapp: "Die Wiedereinführung eines sportlichen Auf- und Abstiegs im deutschen Profi-Eishockey bleibt weiter offen. Eine Prüfung der von sechs Clubs der DEL2 zum 31. März 2017 eingereichten Unterlagen durch die renommierte Rechtsanwaltskanzlei "Bird&Bird LLP hat ergeben, dass die vertraglich vereinbarten Voraussetzungen für die Einführung von Auf- und Abstieg zwischen der DEL und der DEL2 ab der Saison 2018/19 nicht von allen sechs Zweitliga-Clubs erfüllt worden sind. Nächster Bewerbungsstichtag für eine Umsetzung ab der Saison 2019/20 ist der 31. März 2018."
http://www.eishockeynews.de/aktuell/art ... tisch.html

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Di 2. Mai 2017, 15:31
von Score-A-Lot
Das ist alles so unfassbar lächerlich. :roll:
Man könnte meinen es wären auf Ligen Ebene ausschließlich Amateure am Werk

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Fr 12. Mai 2017, 13:37
von Solaris
Und weiter gehts: Die DEL2 hat gegen die Entscheidung der DEL geklagt.

http://hockey-news.info/de/del-2-del2-r ... richt-ein/

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Fr 12. Mai 2017, 14:45
von Rooky
Sollte es stimmen und die Banken haben Schwierigkeiten din Ablehnung nachzuvollziehen wirds aber Dünn für die DEL....

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Fr 12. Mai 2017, 16:28
von LInsoDeTeh
Ist jetzt die Frage, ob eine Zusammenarbeit der beiden Ligen auf Grundlage von Misstrauen und Verklagen wirklich erfolgreich sein kann. Wenn ich die Zusammenarbeit gerichtlich erzwingen muss, hätte ich darauf doch jetzt schon kein Bock mehr. Das ist wie sich nach einer Kündigung beim alten Arbeitgeber reinzuklagen. Das macht man doch auch nur wegen der Abfindung und nicht, um da weiter zu arbeiten. Das Verhältnis ist jetzt schon gestört, egal, was die Klage ergibt, sehe ich da keine wirklich fruchtbare Kooperation der beiden Ligen.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: So 14. Mai 2017, 15:05
von modata
Vielleicht ist das gar nicht schlecht für das Deutsche Eishockey? :o

Fördert ein Auf- und Abstieg nicht gerade die reine Rangorientierung (zurecht, es ist eine Profiliga)? Fördert das nicht die "Iserlohner" oder "Bremerhavener" Einstellung? Alles ist recht, solange man nicht absteigt bzw. alles ist recht, damit man aufsteigt? Aber wäre es für das Deutsche Eishockey nicht vielleicht sogar sinnvoller, dass es den Raum für Entwicklungen gäbe?

Theoretisch könnte ein Schwenningen o.ä. sich die Zeit für einen nachhaltigen Aufbau geben. Potenzialorientiert U23 Spieler verpflichten, sich bewusst 3 Jahre Zeit geben, diese zu entwickeln und an die DEL heranzuführen. In Kauf nehmen, dass man dabei drei Jahre Letzter wird (absteigen kann man ja nicht). Und damit einen Stamm aufbauen, mit dem man nachhaltig erfolgreicher werden kann.

Natürlich darf man den wirtschaftlichen Aspekt nicht vernachlässigen. Ob man bei dreimal Letzter wirtschaftlich überleben kann (Zuschauer)? Schwierig. Ist an Orten wie Schwenningen, Bremerhaven, Iserlohn vermutlich leichter als in Köln, Mannheim und Berlin. Aber auch dort braucht man einen besonnenen Gönnern, der einem auch die Zeit gibt.

Naja. Keine Ahnung. Waren nur mal Gedanken dazu.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: So 14. Mai 2017, 22:16
von IceDragon67
modata hat geschrieben:
So 14. Mai 2017, 15:05
Vielleicht ist das gar nicht schlecht für das Deutsche Eishockey? :o

Fördert ein Auf- und Abstieg nicht gerade die reine Rangorientierung (zurecht, es ist eine Profiliga)? Fördert das nicht die "Iserlohner" oder "Bremerhavener" Einstellung? Alles ist recht, solange man nicht absteigt bzw. alles ist recht, damit man aufsteigt? Aber wäre es für das Deutsche Eishockey nicht vielleicht sogar sinnvoller, dass es den Raum für Entwicklungen gäbe?

Theoretisch könnte ein Schwenningen o.ä. sich die Zeit für einen nachhaltigen Aufbau geben. Potenzialorientiert U23 Spieler verpflichten, sich bewusst 3 Jahre Zeit geben, diese zu entwickeln und an die DEL heranzuführen. In Kauf nehmen, dass man dabei drei Jahre Letzter wird (absteigen kann man ja nicht). Und damit einen Stamm aufbauen, mit dem man nachhaltig erfolgreicher werden kann.

Natürlich darf man den wirtschaftlichen Aspekt nicht vernachlässigen. Ob man bei dreimal Letzter wirtschaftlich überleben kann (Zuschauer)? Schwierig. Ist an Orten wie Schwenningen, Bremerhaven, Iserlohn vermutlich leichter als in Köln, Mannheim und Berlin. Aber auch dort braucht man einen besonnenen Gönnern, der einem auch die Zeit gibt.

Naja. Keine Ahnung. Waren nur mal Gedanken dazu.
Ja, das war der Ur-Gedanke, der sich nachhaltig nicht bestätigt hat. So ist man dazu verdammt um den 10. Platz mitzuspielen. Wie viele Zuschauer würden denn kommen, wenn z. B. wie von dir angesprochen Schwenningen nachhaltig etwas aufbauen will? Das ist eine reine Wunsch-Illusion.

Ich verstehe allerdings nicht wieso alle dann Angst vor einem Abstieg hätten? Die Zuschauerzahlen in der DEL2 waren soooo schlecht jetzt auch nicht, Sponsoren sind auch vorhanden. Würde Frankfurt nun auf- und im nächsen Jahr wieder absteigen...wo wäre das Problem?

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Mo 15. Mai 2017, 00:09
von modata
IceDragon67 hat geschrieben:
So 14. Mai 2017, 22:16
Ja, das war der Ur-Gedanke, der sich nachhaltig nicht bestätigt hat. So ist man dazu verdammt um den 10. Platz mitzuspielen. Wie viele Zuschauer würden denn kommen, wenn z. B. wie von dir angesprochen Schwenningen nachhaltig etwas aufbauen will? Das ist eine reine Wunsch-Illusion.

Ich verstehe allerdings nicht wieso alle dann Angst vor einem Abstieg hätten? Die Zuschauerzahlen in der DEL2 waren soooo schlecht jetzt auch nicht, Sponsoren sind auch vorhanden. Würde Frankfurt nun auf- und im nächsen Jahr wieder absteigen...wo wäre das Problem?
Offensichtlich ist es eine Illusion. Sonst hätte es so ein Projekt sicher mal gegeben. Wenn ich mich recht erinnern, hat es nur die DEG einmal kurzeitig versucht und nachdem sie kein Erfolg hatten, haben sie sehr schnell ihre Philosophie geändert ("erfahren und ausländisch").

Aber wieso ist das so? Das frage ich mich.

Bleiben wir bei dem Beispiel Schwenningen. Sie spielen ja aktuell auch maximal um Platz 10 mit. Wenn sie ausdrücklich so ein "Projekt" ausrufen und sich 2-3 Jahre Zeit nehmen. Warum akzeptieren das die Zuschauer nicht? Es wäre aus meiner Sicht kein großer Unterschied, als ein Standardteam zu haben und "nur" um Platz 10 mitzuspielen. Bei dem "Projekt" gäbe es ja (zumindest) theoretisch die gute Hoffnung, dass es nachhaltig anders, besser, wird.

Also ohne Frage, es klappt ja nicht. Aber warum klappt es nicht?

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Mo 15. Mai 2017, 09:25
von Marty Murray
So ein "Projekt" funktioniert halt einfach nicht.

Baut ein kleiner Verein ein Team mit No Names auf, werden die nach der Saison von den Topteams gejagt, wenn sie denn halbwegs was taugen.

Ergo wäre Jahr für Jahr aufs neue der Beginn des Aufbaus.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Mi 17. Mai 2017, 12:40
von modata
Beim Ergebnis stimme ich dir ja vollkommen zu. Aber es gibt ja zum Beispiel im Fußball auch 1-2 Beispiele. Siehe Freiburg.

Zwar ein deutlich anderes Niveau (vor allem wirtschaftlich und medial), aber dort klappt es ja auch. Freiburg ist ja sogar bekanntlich vor kurzer Zeit abgestiegen, hat sich neuorientiert und nun nahe an den Europacup-Plätzen. Und bei ihnen läuft es ja ähnlich. Junge Spieler, reifen heran und werden von Topclubs abgekauft. Jedes Jahr aufs Neue.

Re: geplanter Auf-/Abstieg zwischen DEL und DEL2 ab 2018

Verfasst: Mi 17. Mai 2017, 14:24
von harkonnon
modata hat geschrieben:
Mi 17. Mai 2017, 12:40
Beim Ergebnis stimme ich dir ja vollkommen zu. Aber es gibt ja zum Beispiel im Fußball auch 1-2 Beispiele. Siehe Freiburg.

Zwar ein deutlich anderes Niveau (vor allem wirtschaftlich und medial), aber dort klappt es ja auch. Freiburg ist ja sogar bekanntlich vor kurzer Zeit abgestiegen, hat sich neuorientiert und nun nahe an den Europacup-Plätzen. Und bei ihnen läuft es ja ähnlich. Junge Spieler, reifen heran und werden von Topclubs abgekauft. Jedes Jahr aufs Neue.
Und wie ist das im Vergleich dazu in Aachen, Düsseldorf oder Kaiserslautern gelaufen ?

Ich will jetzt weder Auf und Abstieg als goldenen Weg lobpreisen oder verdammen, aber egal was man beschliesst es wird immer windige Vereinsfunktionäre geben die alles versuchen werden und jeden Trick ziehen wenn es um die eigene Bettdecke geht. Und das ist nicht NUR im Eishockey so.

Den Hauptvorteil von Auf und Abstieg sehe ich sowieso darin das man malsolche Konstrukte wie Wolfsburg oder Bremerhaven auch mal schnell wieder loswerden kann indem sie einfach absteigen.

Der Nachteil ist für jedes Wolfsburg das rausgeht stehen dann bis zu 3 Bremerhaven Schlange die sich mit ner ganz anderen Trickserei durchmogeln. Bei Wolfsburg ist bis auf die unsympatischen Funktionäre ja zumindest der reine Profibereich einwandfrei aufgestellt. Das Problem ist das ganze drumherum und das vollkommene Desinteresse was anderes zur Entwicklung beizutragen als (in Köln oder ab und zu auch woanders) aussortierte Spieler billig abzugreifen und wieder auf den Weg zu bringen. Hätte ich noch nicht mal ein Problem mit wenn das rechtliche Drumherum (Jugendarbeit Zuschaueraufkommen) sich im Bereich Iserlohn oder Krefeld bewegen würde. Aber so ist das lediglich ne Steuerabschreibung von VW die selbst vor Ort kaum einen interessiert und nichts zur Attraktivität der Liga oder Verbesserung der Jugendarbeit beiträgt. Also wofür das ganze ?